Sony Spiegelreflex ab Juli
Nachdem ich ja vor einigen Wochen schon berichtet hatte, dass da etwas kommt, wird es nun konkret und da ich etwas faul bin zitiere ich mal die Beschreibung aus dem heise.de Newsticker:
Die Kamera geht offensichtlich aus der Konika-Minolta-Kamerasparte hervor: Sie ist mit einem Minolta-A-Bajonett ausgestattet und soll somit kompatibel zu den Konika-Minolta-Objektiven sein. Mit einer Auflösung von 10,2 Megapixel liegt sie etwas oberhalb des Niveaus der Einsteiger-DSLR-Kameras von Canon und Nikon. Der Sensor besitzt mit 23,5 mm × 15,7 mm etwa halbe Kleinbildgröße (APS-C-Format) und verursacht eine Brennweitenverlängerung gegenüber dem Kleinbildformat um den Faktor 1,5. Ein 50-Millimeter-Kleinbildobjektiv verhält sich an der Kamera also wie eines mit 75 Millimetern Brennweite.
Die Lichtempfindlichkeit soll sich in einem Bereich von ISO 100 bis ISO 1600 manuell einstellen lassen. Die Belichtungszeiten reichen von 30 Sekunden bis 1/4000 Sekunde, im Blitzbetrieb bis 1/160 Sekunde. Die Belichtungskorrektur reicht über zwei Blendenstufen (plus und minus) in 1/3-Blendenstufen. Das 2,5″-LC-Display soll 230.000 Pixel liefern und liegt damit auf demselben Niveau wie die Konkurrenzmodelle. Anzeige
Die Digitalbilder im JPEG- oder eigenem RAW-Format speichert die α100 normal auf einer Compactflash-Karte vom Typ I oder II ab. Sony will aber zusätzlich einen Adapter für den eigenen Memory Stick Duo beilegen.
Als weitere Besonderheit bietet die Kamera eine “Super Steady Shot” genannte integrierte Bildstabilisierung sowie Staubschutztechnik namens “Anti Dust”, die den Sensor von Staubpartikeln befreien soll. Sony beabsichtigt bis November insgesamt 21 Objektive, teils mit Carl-Zeiss-Optik, anzubieten. Das Kameragehäuse allein soll 900 Euro kosten, im Set mit einem 18-70-mm-Objektiv soll die α100 zum Preis von 1000 Euro erhältlich sein.