Von CTG und PDA

Bald ist es ja nun (hoffentlich) endlich soweit mit der Geburt, daher hier noch ein kleiner Ausflug in das medizinische Fachwissen;ich wusste schließlich auch nicht unbedint, was sich hinter dem Wort Kardiotokografie (kurz: CTG) verbirgt. Wikipedia gibt hier Auskunft, was es wirklich bedeutet, wenn ich das Gerät platt als Erdbebenmessgerät für den weiblichen Unterleib bezeichne:

Kardiotokografie bzw -graphie (Cardiotokographie - CTG / Erfinder: Prof. Dr. Konrad Hammacher) bezeichnet in der Medizin die Herztonwehenschreibung. Neben der Sonografie ist sie die Standarduntersuchung zur Überwachung von Schwangerschaften. Die Überwachung der Herzfrequenz des ungeborenen Kindes im Mutterleib erfolgt in Abhängigkeit zu den gleichzeitig aufgezeichneten Wehen. Interpretiert wird der Kurvenverlauf der Herztonkurve. Infolge von Sauerstoffmangel kann es zu Herztonabfällen (Dezelerationen) kommen.

Mittels Ultraschall-Doppler wird die Herzfrequenz des Fetus in bpm (beats per minute) gemessen und gleichzeitig die Wehentätigkeit der Mutter mit einem separaten Wehenaufnehmer (Transducer) aufgezeichnet. Dabei sind besonders so genannte späte Dezelerationen gefährlich, die jeweils im Anschluss an eine Wehe auftreten. Die genaue Auswertung des CTGs kann z. B. anhand des Fischer-Scores erfolgen. Richtlinien zur Auswertung des CTGs werden auch von der FIGO und anderen nationalen und internationalen Gremien herausgegeben.

Moderne CTG-Geräte zeichnen neben dem fetalen Herzschlag und mütterlichen Wehen auch noch Kindsbewegungen auf. Man spricht dann von einem Kineto-CTG. Die Übertragung der Daten erfolgt heute meist vom akkubetriebenen Transducer an der Bauchwand der Mutter per Funk an die Auswerteeinheit. Dadurch kann der Gebärenden die maximale Bewegungsfreiheit bei gleichzeitiger lückenloser Überwachung des kindlichen Zustands gewährt werden. Das oben abgebildete Foto zeigt ein solches modernes CTG. Die Ladeschale für drei Transducer befindet sich auf der Druckereinheit.

Hier ein Bild vom einem unserer CTGs, wo man noch keine Wehen-Tätigkeit erkennen kann:

Naja und ein(e) PDA ist nicht zwingend ein “Personal digital Assistant”, sondern bedeutet in der Medizin Periduralanästhesie… also die Spritze, die eine Frau in die Wirbelsäule gewemmst bekommt, wenn sie von der Geburt nicht so viel mitbekommen möchte.

Die Periduralanästhesie (von lat. peri „neben, rundherum“ und Dura „harte Hirnhaut“ und griech. αἴσθησις „Wahrnehmung“, ἀν- „nicht“; Abkürzung PDA; synonym Epiduralanästhesie) ist eine Form der Regionalanästhesie. Sie bewirkt die zeitweilige, umkehrbare Funktionshemmung von ausgewählten Nervensegmenten, führt dabei zu Sympathikolyse, Empfindungslosigkeit, Schmerzfreiheit und Hemmung der aktiven Beweglichkeit im zugehörigen Körperabschnitt und ermöglicht die Durchführung unangenehmer (z. B. schmerzhafter) medizinischer Prozeduren.

2 Antworten zu “Von CTG und PDA”

  1. Bernd sagt:

    Jetzt wird es aber auch langsam Zeit.
    Ofengabi, Jasmin und ich warten schon gespannt.

  2. fatos sagt:

    ich finde man sollte die genaue durchführung auf schreiben gute hilfe für praktikantin und so

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