Fotografie
Auf diese Internetseite gedenke ich ich den nächsten Tagen einmal meinen technischen Werdegang im Bereich Fotografie dokumentieren. Angefangen mit dem Agfamat von Oma bis zur 1Ds Mark II. Da ich ja eigentlich nichts wegschmeisse sind da nahezu lückenlos alle schritte dokumentierbar. Ich will es nur aufschreiben, bevor ich es später mal vergesse … die Bilder sind leider alt und unscharf, aber vielleicht mache ich mal neue …
Die älteste Kamera, die ich aber früher immer nur mal aus Entfernung ansehen durfte ist eine alte AGFA mit der meine Großeltern in den späten 30er Jahren ihr Hochzeitsfoto mit Selbstauslöser gemacht haben. Die Kamera funktioniert mit Holzrollen und ist noch in Ordnung. Vor einiger Zeit hat Oma sie mir zu treuen Händen überlassen.
Mein Vater hat mir auch drei Kameras geschenkt. Seine erste Kamera war in den 60ern eine Dakora.
Danach gab es eine KodakInstantmatic 50 …

… und kurze Zeit später auch einen Agfamat 300

Meine Eltern haben sich dann später eine Revue Kamera (Foto kommt noch, Abbildung ähnlich) die für damalige Verhältnisse sehr teuer war gekauft. Dort konnte man schon eine ganze Menge einstellen. Leider hat die Kamera irgendwann technisch den Geist aufgegeben, bis ich damit arbeiten konnte.

Ich durfte im Alter von 9 Jahren dann endlich loslegen. Für eine Schulfreizeit in der dritten Klasse bekam ich jene Pocket Kamera, die später immer in Verbandskästen zu finden war. Die Kamera wurde mit Blitzwürfeln versogt.
Die erste Kamera in die auch Batterien reinkamen bekam ich dann zum 11. Geburtstag. Eine Braun Kamera, die aber farblich weinrot war. Die hat lange Zeit gute Bilder gamacht, bis sie dann auch irgendwann den Geist aufgegeben hat, als mein Bruder sie genutzt hat.
Zur Konfirmation bekam ich meine allererste Spiegelreflexkamera - von meinem Patenonkel. Eine Minolta X-300s auf die ich mächtig stolz war. Im Laufe der Jahre habe ich dann nochein Soligor 28-70 mm und ein Exakta 70-300 mm dazugekauft. Eigentlich nichts hochwertiges, aber man konnte nette Bilder damit machen. Es war eine rein manuelle Kamera ohne Autofocus.
Noch manueller wurde es einige Jahre später als ich für die Anmeldung bei www.uboot.com einen Lomo Supersampler bekam. Um den wurde ich von Christina so sehr beneidet, dann sie sich eine solche Kamera zum Geburtstag wünschte. Sie hat es auch allen gesagt und so kamen damit mehrere an. Ich habe die bunte Edition dann wie der mit nach Hause genommen und habe nun zwei davon.
Irgendwann hatte ich genug gespart für meine erste Digitalkamera. Die Sony FD 91 war der Zeit damals um einiges voraus und mit der Speicherung auf Disketten revolutionär. Ein richtig mächtiges Gerät, dass man mir dann in der Stadt aus dem Auto geklaut hat (und die Scheibe war auch noch kaputt). Da ich alle Seriennummern notiert habe konnte die Kamera nach 5 Jahren (!) von der Polizeit sichergestellt werden und ich erhielt das gute Stück zurück, als die Technik schon fast Museumsreif war.
Von Daniel habe ich dann seine Sony F515 Cybershot gekauft (auf dem Bild mit Telekonverter). Die Serie hat es mir dann angetan …
… und es folgten die F 717 …
… und schließlich die 8 Megapixel F 828. Eine tolle Kamera, die ich aufgrund eines beim eingebauten Blitz nun auch doppelt habe. Den eingebauten defekten Blitz habe ich durch einen Ansteckblitz ersetzt. Besonders bei Dunkelheit macht die Kamera klasse Aufnahmen dank 24 Punkt Laserabtastung.
Zwischendurch Habe ich eine Mini Cybershot U20 für unterwegs gekauft …
… und auch noch eine U5 Unterwasserkamera, die allerdings auch gerade in reperatur ist.Keine tolle Bildqualität, aber lustige Bilder.

Da ich auch eine AF Spiegelreflex haben wollte, war die Gelegenheit seinerzeit günstig jemanden für den Focus zu werben. Ich erhielt dafür die Canon EOS 3000 N.
Jetzt wurde ein neues Zeitalter für mich eingeläutet.Schließlich befanden wir uns ja auch schon im dritten Jahrtausend. Das zauberword hieß digitale Spiegelreflex-Kamera. Ich hatte nur davon gehört, dass die redakteure unserer Tageszeitung solche Geräte haben und das die schweineteuer waren. Daher habe ich gewartet, bis etwas erschwingliches gekommen ist. Mit der Canon EOS 10D habe ich mein erstes Modell gefunden (Pressefoto). Ich habe es zusammen mit einem 28-200 USM Objektiv gekauft.
Das war/ist ein tolles Gerät und übertraf alles bisherige um längen, nur mit Batteriegrif ist die Kamera schon recht schwer und sie war mich auch immer zu schade, um sie mit an den Strand zu nehmen und damit wild Urlaubfotos zu knipsen. Hierfür habe ich dann einige Jahre später eine Canon EOS 350D gekauft. Gehäuse ist aus Plastik und ein 18-55 m Objektiv war auch dabei.
Aus beruflichen Gründen habe ich mich dann dazu durchgerungen endlich die in meinem Augen aktuell beste digitale Spiegelreflexkamera anzuschaffen. Die Canon EOS 1Ds Mark II (Pressefoto)
Auf den Bild sieht man das WLAN Modul, dass ich auch habe, um damit die Daten direkt zum Notebook zu übertragen. Im Laufe der Zeit habe ich dann einen Haufen Objektive zusammengetragen.
Als “Backup” benutze ich die bildlich schwächere aber deutlich schnellere EOS 1D Mark II (N) von Canon; eine Kamera, die für Sportfotografie wie gemacht ist.
Die 400D kam im September 2006 raus. Passend zur Eröffnung unseres Studios. Daher würde diese Kamera auch gleich angeschafft, weil sie im Bereich Preis/Leistung unschlagbar ist und zudem noch 10 Megapixel bietet. Die 350D musste daher weichen, weil einfach kein Platz mehr im Koffer war.
Zu Weihnachten 2006 haben sowohl Nadine wie auch ich eine neue Kamera bekommen. Nadine hat eine Canon Ixus 65 bekommen un dich eine Lipca Rollop. Ein altes, aber funktionstüchtiges Schätzchen. Nadine hat eine Zigarettenschachtengroße “Frauenkamera” bekommen, die erstaunlich viele Funktionen hat, wie ich finde …

Just an dem Tag, wo Canon sein neues Schlachtschiff, die EOS 1Ds Mark III ankündigt habe ich endlich meine lange nicht verfügbare EOS 1D Mark III bekommen. Etwas abgespeckt, aber fafür auch nur halb so teuer (teuer genug).
Objektive
Da ich seit einigen Jahren nur mit Canon Kameras arbeite habe ich mir auch als Equipment nahezu ausschließlich Canon Zubehör angeschafft. Hier will ich mal mit den Objektiven beginnen.

Das 15mm Fisheye Objektiv ist aufgrund seines außergewöhnlichen Blickwinkels und der tollen Effekte eines meiner Lieblings-”Spielzeuge”. Aber auch produktiv habe ich damit schon einige nette Dinge realisiert.

Das 50mm Objektiv 1:1,4 ist eigentlich das Standardobjektiv. Auf der Vollformatkamera kann man damit ganz gescheite Fotos machen und auch sonst ist es leichtes Objektiv für viele Einsatzgebiete. Das lichtstarke 1,2er ist zwar qualitativ deutlich brillianter, aber das Preis/Leistungsverhältnis steht in keinem Verhältnis - leider.

Für meine Lieblingsbrennweite 85mm habe ich zwei Objektive. Das erste ist das relativ günstige Objektiv mit 1,8er Blende und das rechte (stark verkleinert dargestellt im vergleich zu dem anderen) ist mein absolutes Lieblingsobjektiv mit maximal 1,2er Blende. Ein absoluter Lichtriese, der das Spiel mit der Schärfe zu einem absoluten Erlebnis werden läßt.

Das 135mm Objektiv 1:2 ist ein schönes leichtes Teleobjektiv das sich auch für die ein oder andere Portrait-Session schon oft bewährt hat.
Die restlichen 20 Linsen gebe ich ein, wenn ich Zeit finde …



16. August 2006 um 16:36
[...] Ichhabe mal einige Bilder rausgesucht die einen technischen Werdegang meiner bisherigen Kameras darstellt. Ich habe nun alles bis auf die digitalen Spiegelreflexkameras schon einmal auf einer extraseite hier im Blog zusammengestellt. [...]