Archiv für April 2007

Meine Horten Wabe

Sonntag, 29. April 2007

Noch bevor Horten nun endgültig abgerissen wird, wurden 300 der 7.000 Waben der Fassade als Sammlerstück verkauft. Eine habe ich auch ergattern können und schaue nun mal, wo ich die im Wohnzimmer festschrauben kann. Schließlich wiegt das gute Stück knapp 5 kg und ist 50 x 50 cm groß - aus Aluminium und von der verdreckung noch “sehr autentisch” ;-)


Horten Wabe Nr. 222/300

Hier sieht man übrigens, welch Lustige Dinge man mit mehreren bauen kann :-) aber so eine ganze Fassade wie bei Horten damals ist schon bei der Rohstoffpreisen nicht erschwinglich. Die Stadt Hamm verdient allein am Verkauf der restlichen knapp 7.000 Waben ca. 50.000 EUR - sehr heftig!

Sat.1 zu Gast in meinem Wohnzimmer

Freitag, 27. April 2007

Ein sehr lustiger Freitag ist es gewesen. Eigentlich sollte3 es eine normale Tupperparty werden, aber es hatte sich ein mehrköpfiges Team von Sat.1 angekündigt. Ich bin schon sehr gespannt, was sie aus den 3 Stunden Material für eine 2minütige Sendung zaubern ;-)

Gesendet wird es am Mittwoch ab ca. 17:30 Uhr

Plastik THW im TV

Freitag, 20. April 2007

Auf Dominics Blog gefunden … macht echt was her:

Tausche SLK gegen VW

Sonntag, 15. April 2007

Auf meinen Aufruf haben sich mehr Leute gemeldet, als ich vermutet hätte, aber irgendwie wurde ich falsch verstanden … ich will doch den SLK abgeben, weil ich ein Familienauto suche und von jugendlichem Flitzer auf Opa-Auto umsteigen möchte … Golf und Polo scheiden somit leider aus … und Dienstag ist es dann endlich soweit …

Es ist kein Passat …

PS: Nein, ich bin nicht bescheuert … ich kanns erklären!

Die tragbare Hundehütte

Samstag, 14. April 2007

Wenn das mal nix für Paris Hilton ist. Eine tragbare Hundehütte aus Leder. Wuah! Aber die wird sie sich nicht kaufen. mit 89$ eindeutig zu billig!

Wie ich der Citibank einen Kredit gebe …

Donnerstag, 12. April 2007

Argh … war ja wieder klar, dass sowas mir passiert.

Aber zuerst die Vorgeschichte - Dazu ein schöner Artikel vom WDR:

Lesegeräte in Hamm und Castrop-Rauxel manipuliert
EC-Karten-Betrug: über 200.000 Euro Beute

Mit manipulierten EC-Karten-Lesegeräten haben Betrüger im Ruhrgebiet mindestens 200.000 Euro erbeutet. Die betroffenen Banken in Hamm und Castrop-Rauxel wollen ihren Kunden den Schaden ersetzen.

Bankdaten ausspioniert

Die exakte Schadenshöhe kann Oberstaatsanwalt Heiko Oltmanns noch nicht beziffern. “In Hamm sind es mindestens 150.000, in Castrop-Rauxel mindestens 50.000 Euro. Und noch immer melden sich weitere Geschädigte”, sagte er WDR.de am Dienstag (13.03.07). Ein Tatverdächtiger wurde in Paris festgenommen. Er hatte einen Aktenkoffer voller Karten-Doubletten bei sich gehabt.

Sicher ist, dass die Täter in Hamm und in Castrop-Rauxel die EC-Karten-Lesegeräte zweier Gartencenter manipuliert haben. In beide war in der Nacht auf den 11. Februar dieses Jahres eingebrochen worden. Auf noch unbekannte Weise spionierten die Ganoven anschließend die Bankdaten der Center-Kunden unbemerkt aus. Mit den Daten “fütterten” sie nachgemachte EC-Karten, um dann an Geldautomaten systematisch Bares abzuheben.
Keine flächendeckenden Sicherheitsstandards

Das Geld wurde vor allem in Paris, aber auch in Marseille, Lyon und vereinzelt in den Niederlanden abgehoben. Thomas Lensing von der Volksbank Hamm vermutet, dass die Täter gezielt Geldautomaten in Frankreich benutzt haben, da dort bestimmte Sicherheitsstandards nicht flächendeckend eingeführt seien. So würden die Karten von den dortigen Geräten häufig nicht auf Maß und Gewicht hin geprüft.

Gute Nachricht für die Geschädigten: Da der Betrug offensichtlich ist, werden die drei betroffenen Geldinstitute ihren Kunden den Schaden in voller Höhe zurückerstatten. Das hatte Lensing bereits am Montag (12.03.07) angekündigt.

Dumm nur, dass nicht nur drei Kreditinstitute betroffen waren, wie in dem Artikel erwähnt, sondern auch die Citibank … aber der Reihe Nach.

Mein Weibchen ist mit Mama Orchideen kaufen gewesen und beide haben mit Karte bezahlt. Eines schönen Tages bekam Schwiegermama einen Anruf von der Sparkasse: “Sie sind Opfer eines Kreditkartenbetruges geworden - aber machen Sie sich keine Sorgen, wir haben ihnen das Geld sofort wieder gutgeschrieben”.

Klasse Bank, die Sparkasse.

Als ich mein Konto rasch mal abgefragt habe war damit alles in Ordnung, aber vorsorglich habe ich mal alle Karten sperren lassen.

Die Citibank hat es bis heute (nach 5 Wochen) nicht geschafft uns neue Karten (kamen nach 3 Wochen) und Geheimnummern (verschollen?) zu schicken. Aber egal - Konto war ja gesperrt. Kurz vor Ostern kam dann wenigstens die regelmäßige Monatsabrechnung und - ooooooooops! - War Nadine in Marseille shoppen oder - Mist!!!

Uns fehlte auch Geld. Mehrere Tausend Euro und das nun schon über einen Monat. Was sagt die Citibank dazu: “Na hoffentlich hatten sie ihre Karten gesperrt, sonst bekommen sie nämlich nix”. Waaaaaas? Wir haben unsere Karten doch noch und haben nichts verbrochen.

Der Fillialleiter fragte mich dann, warum wir denn keine Anzeige erstattet haben. Scherzkeks! Ohne Karte konnten wir es ja überhaupt nicht feststellen und wir sind davon ausgegangen, dass nach Kartensperre eh nichts passiert.

Jetzt sollten wir Anzeige erstatten bei der Polizei und dann bekämen wir in einigen Wochen auch unser Geld zurück. An dieser Stelle hatte ich dann endgültig Schaum vor dem Mund und war kurz davor Amok zu laufen. Die Polizei schüttelte den Kopf, als ich dort anrief und nach Anruf in der Konzernzentrale schickte man uns wenigstens ein paar Unterlagen zu, die wir ausfüllen sollten.

Das Geld ? Ist immer noch weg. Die Banken sind doch versichert. Hat die Citibank unser Geld denn so nötig, dass wir ihr einen Kredit geben müssen? Ich bin gespannt, wann ALLES Geld wieder auf dem Konto gutgeschrieben ist.

Scheiß Bank:

Frohe Ostern

Sonntag, 08. April 2007

Mal ein Bild aus dem Fotoshooting von Gestern. Da wollte ich doch eigentlich mit Model Gloria eine Osterkarte machen … irgendwie wollte sie nicht so wirklich :-)

Michael ist GeFü

Dienstag, 03. April 2007

… und hat am 2. April nun gemeinsam mit Stefan Schunck seinen eigenen Laden aufgemacht. Mal sehen, wie es sich entwickelt. Am Eröffnungstag war jedenfalls eine Menge los im Maxicenter.

Viel Erfolg mit MaxiComputer!

Ich bin eine Rampensau: Kein Aprilscherz!

Sonntag, 01. April 2007

Der Stadtanzeiger schreibt:

Tim ist bei Tupper top
Deutschlands beste “Verkäuferin” ist ein Mann

Hamm. Schon mal “getuppert”? Eine Party rund um die bunten Kunststoff-Produkte für den Haushalt mitgefeiert? Deutschlands erfolgreichste “Tupperware-Verkäuferin” kommt aus Hamm - und ist ein Mann. Dass der 29-jährige Tim Reckmann dabei vom Weltkonzern in den Statistiken tatsächlich als “Tupperware-Verkäuferin” geführt wird, liegt am Bild, das sich das Unternehmen von seinen Kundinnen und Vertriebspartnerinnen macht. So verweist der Pressesprecher der deutschen Zentrale darauf, dass erst kürzlich das folgende Zitat auf der Firmen-Homepage eingeführt wurde: “Für unsere männlichen Kunden. Zum Zweck der besseren Lesbarkeit beschränken wir uns auf die Schreibung in weiblicher Form. Selbstverständlich sprechen wir mit unseren Aussagen auch die männliche Zielgruppe an.” Mehr auf Seite 3

Hamm (mai). Tim Reckmann hat in 110 Wochen insgesamt 375 Tupper-Partys veranstaltet und einen sechsstelligen Umsatz für den US-Konzern erzielt. Und wie alle Tupperware-Vertreterinnen macht der 29-jährige Hammer das im Nebenerwerb und mit Spaß und Überzeugung. Wobei es ihn schon reizt, als Mann in einer absoluten Frauendomäne an der Spitze zu stehen. “Es gibt rund 60 000 Frauen und inzwischen 1500 Männer in Deutschland, die unsere Produkte vertreiben”, sagt dazu Dr. Michael Raffel, Pressesprecher von Tupperware in der Frankfurter Deutschlandzentrale. Und: “Gut 98 Prozent unserer Kunden sind Frauen. Tupper-Parties, das ist für Frauen ein bisschen so etwas, wie der Stammtisch für Männer.” Und in dieser Frauenwelt fühlt sich Tim Reckmann sehr wohl. “Im Moment versuche ich, wenigsten zwei Parties in der Woche zu veranstalten”, sagt Reckmann, der eigentlich als Selbstständiger eine Medienagentur und ein Fotostudio in Rhynern betreibt. Ob für Reckmanns Erfolg in der 45-jährigen Erfolgsgeschichte der Tupperware in Deutschland auch die Tatsache verantwortlich ist, dass der Hammer Psychologie und BWL studiert hat? “Mag sein”, sagt Reckmann, der aber eins für wichtig hält: “Tupperware kann man nicht einfach verkaufen, Tupper muss man leben. Du kannst das nur verkaufen, wenn Du die Produkte magst.” Kein Wunder, dass fast alle der gut 200 Tupper-Produkte auch im Hause Reckmann zu finden sind. Und wenn dann mal eine Lieferung von dreißig Kisten kommt, dann packt natürlich auch Reckmanns Frau mit zu. Dabei ist Reckmann, inzwischen auch Familienvater, eigentlich als Single auf Tupperware gestoßen. Als er die erste Junggesellen-Wohnung bezog, versuchte er auch seinen Kühlschrank besser zu organisieren. “Ich habe gern und viel eingekauft - und auch wenn ich gern esse, ist schon mal was eine Weile liegen geblieben und fing an zu gammeln.” Dagegen sollten Frischhaltebehälter helfen. Aber Billigdosen aus dem Kaufhaus überzeugten ihn nicht. Das Problem setzte sich im Hinterkopf des Hammers fest. “Vor vier Jahren habe ich dann mal eine Tupper-Party besucht und bin dafür bis Beckum gefahren. Ich habe mir die erste Tupper-Dose angeschafft und gemerkt, dass Zeug hielt sich darin besser. Dann wollte ich gerne eine zweite Dose haben - da war dann die Überlegung, ob ich wirklich dafür bis Beckum fahren sollte.” Naheliegend für einen Menschen, der unter anderem auch Internetauftritte entwickelt und betreut - er besuchte Tupperware im Web, fand dort gar keine Bestellmöglichkeit und forderte stattdessen unverbindlich Informationen an.

Es folgte ein Anruf von einer Tupperware-Betreuerin, die ihn als Gastgeber für eine Party gewinnen konnte. Dafür trommelte Tim Reckmann Freunde und Familienmitglieder zusammen. Und plötzlich stand seine Junggesellen-Bude voll mit bunten Kunststoffprodukten, die bei den Partygästen auch gut ankamen. Und den Satz der Tupperware-Beraterin “Hat jemand Lust diese Tätigkeit mal auszuprobieren” nahm Tim Reckmann dann schließlich im Dezember 2004 ernst. Erfolgreich. Seine Erklärung: “Als Mann ist man bei Tupperware einfach ein Exot. Und ein Mann, der vor zehn Frauen kocht ist für die immer eine lustige Geschichte.” Außerdem hat er Wege gefunden, die Produkte nicht nur mit dem Satz “ich benutze die auch und bin zufrieden” vorzustellen. Ihn interessiert auch, was hinter den Patenten steckt, warum beispielsweise eine Membran so funktioniert, dass Luft an den Käse, aber kein Duft nach außen kommt. Und das Wissen gibt er in lockerer Form weiter. “Man muss quasi Entertainer sein und so die Infos rüberbringen”, beschreibt Tim Reckmann sein Erfolgsrezept.

Dr. Raffel meint dazu, dass der Hammer das verkörpert, was neben der 30-jährigen Produkt-Garantie die Stärke des reinen Direktvertriebsprinzips von Tupperware ist: “Da kommen keine Vertreter rein, denen das Dollarzeichen im Auge bringt, sondern Menschen, die selbst Spaß am Produkt haben und deren eigene Zufriedenheit glaubwürdig ist.” Damit erreicht Tupperware bundesweit auf 1,5 Millionen Parties gut 14 Millionen Kunden. “Statistisch gesehen beginnt so alle Sekunden in Deutschland eine Tupper-Party”, so Raffel, der auch weiß, dass Deutschland weltweit der erfolgreichste Markt der Marke ist. Wohl auch, weil Leute wie Tim Reckmann, hierzulande gerne Ordnung im Kühlschrank wollen.