OSM: Wir mappen im Hammer Norden …

Ich hatte ja bereits berichtet, dass ich das Open Street Map Projekt super finde und statt sinnlos herumzufahren (ist nicht nur recht teuer zur Zeit, sondern gemäß STVO sogar verboten) katrografiere ich aktuell meine Lieblingsstadt. Hier gibt es knapp über 1.000 km Straßennetz, die ich im laufe der nächsten Monate mal abfahren werde. Gestern habe ich festgestellt, dass es echt von Vorteil ist (weil man strukturiert arbeiten kann), wenn eine zweite person im Auto ist, die sich Stichpunkte macht, wo man überall schon war.

Mapping: So geht’s …

1. Ausgangskarte: Hier ist noch ein recht weisser Fleck im Zielgebiet

2. Mit einem GPS Gerät zeichnet man einen Track auf, der dann in das Open Street Map Projekt übertragen wird. Im Editiermodus erscheinen die gefahrenen/gelaufenen/geradelten Wege nun als hellblaue Linien

3. Das eigentliche “mappen” beginnt, wenn man nun die blauen Linien mit Straßen “nachmalt” und die Straßen entsprechend benennt. So entsteht das Straßennetz

4. Die fertige Karte: Aufgrund der großen rechenleistung, die das ganze Projekt benötigt (immerhin wird die Karte der ganzen Welt ständig aktualisiert bis in die kleinste Detailansicht) ist so hoch, dass es ca. eine Woche dauert, bis die neue Karte angezeigt werden kann.

So entsteht im Wiki-Prinzip eine Landkarte, die unter freier CC-Lizenz steht. Für Hamm bedeutet das noch eine ganze Menge Arbeit, aber irgendwie macht es Spaß, wenn man sieht, wie das Projekt wächst …

Postit Gallery

Okay, ich möchte mich vorweg schon einmal von meinem Leben verabschieden, denn wenn meine Arbeitskollegin erfährt, dass ich ihre Bilder nicht nur angucke, sondern auch noch hier zeige, verlinke und was weiss ich noch so alles, dann tötet sie mich. Frau K. mag es besonders gerne, wenn ich vom Büro-Tresen aus auf ihren Monitor gucke. Selbst die Ausrede, dass ich nur meine Unterarme kühle hat sie vermutlich schon durchschaut. Trotzdem find ich ja diese Postit Gallery schon sehr genial und wollte jetzt auch nicht damit warten, bis sie im Urlaub ist. Bunt kannse auch und was ne echte Diplom Männchenmalerin ist gibts Auszüge der Sachen auch in Buchform. Und schon wieder musste ich peinlich berührt feststellen, dass ich erst das Buch hatte und dann rausgefunden habe, wer darn gemalt hat.

Mehr buntes Zeugs gibts im Blog von Diana (rechts verlinkt). Bei all dem geklicke dort musste ich feststellen, dass ich unter “Herr Reckmann” abgelegt war. Ts ts ts … warum nennen mich alle so? Meine beste freundin tut es, mein Postbote … dabei bin ich doch gar nicht so alt – also noch nicht so alt wie … *g

Bumms!

Ja. ein enorm aussagekräftiger Titel, aber jeder der dabei war weiss, was ich meine. An das regelmäßige tägliche Arbeiten hab ich mich ja schnell gewöhnt, aber es ist schon etwas befremdlich, wenn es hinter einem am Schreibtisch plötzlich und unvermittelt knallt, ohne dass jemand etwas getan hätte. Schön konnte man noch sehen, wie die Glastür eine völlig neue Struktur hatte, bevor sie in sich zusammengefallen ist und dann noch minutenlang durch die innere Spannung knisternd auf der Erde lag.

Hatte ein Gutes: jetzt muss ich nicht länger überlegen, ob die Dusche bei uns demnächst eine neue Kabine aus Glas oder Acryl-Zeugs bekommt. Glas ist mir einfach zu gefährlich. Schließlich will ich ja vermeiden, dass meine Dusche bummst, während ich drin bin.

PS: Ein Foto von der neuen “Tür” folgt dann vielleicht später