Tante Paula Elektroroller

Nein! Ich fahre keinen und beabsichtige auch nicht mir ein solches Gefährt zu kaufen. Allerdings kamen wir in der Firma im gespräch mit einem Austausch-Nerd aus dem Süden ins Gespräch und während ich mit dem e-max-Roller Unterwegs sind juckelt besagter Kollege gelegentlich 8km mit auf “Tante Paula” zur Arbeit.

Irgendwann als ich noch jung war hatte ich auch mal etwas ähnliches, aber nun sind die Teilchen Straßenzugelassen und teuer – knapp 1.000 EUR muss man dafür berappen und ich glaube es sieht nicht wirklich vorteilhaft aus, wenn “erwachsene” Menschen mit so etwas fahren.

Aber schön zu sehen, dass es scheinbar neben mir noch andere verrückte gibt.

Geo-Walking: eine neue Sportart?

Keine Ahnung, ob es das schon gibt, aber ich dachte, es wäre doch ein schöner neudeutscher Name für etwas, das mehr mit Sport zu tun hat, als ich dachte. Es gibt schließlich Wege und Strecken, die man nicht mit dem Auto erreichen kann und auf denen man sich vermutlich auch mit dem Roller unbeliebt macht. Heute wollte ich die Fußwege und Strecken im Friedrich-Ebert-Park für Open Street Map erfassen. Da hab ich mich dann zügigen Schrittes zu Fuß auf den Weg gemacht und obwohl ich knapp 7 km unterwegs war hat es mir sogar Spaß gemacht, denn hinterher war ich doch ein wenig aus der Puste. War irgendwie eine Kreutung aus Mappen und Geodaten sammeln: Geo-Walking halt! Nun geht es dran die Daten auszuwerten und dann kommt in den nächsten Tagen evtl. noch der Titania-Park als ergänzung … ist ja nebenan ;-)

Open Street Map – Das Buch

Und noch ein Buch – dieses Mal geht es um Open Street Map. Dieses Buch beschfreibt nämlich Schritt für Schritt, wie man sich an der Erstellung einer lizenzfreien und Editierbaren Weltkarte beteiligt. EIn Must Have für Neulinge und Interessierte – und sei es nur, um das Projekt und seine engagierten Pioniere zu unterstützen. Mehr gibt es einfach nicht zu sagen …

Wikipedia in einem Band

Eine Frage der Zeit bis man nahezu das komplette Wissen von Wikipedia in den Händen halten kann. Mit dem Bertelsmann Lexikon Verlag hat es nun endlich ein angesehener Anbieter gewagt das wissen in ein etwa 1.000 Seiten starkes Buch zu quetschen, dass 24,4 x 18 x 5 cm groß ist; damit wird es nicht leicht das Wissen immer mit sich herumzutragen. Knapp 20 € bei zwei kg und anständige Bindung – äußerlich also nix gegen einzuwenden; lediglich bei der Auwahl der Artikel(fragmente) stößt das Projekt an seine Grenzen. Klar, dass nicht alle 800.000 Artikel verwendung finden, sondern nur die am Häufigst gesuchten. Ein Lexikon liest man ja nicht von A-Z (auch ich nicht!), daher wollen wir mal schauen, ob ich mal einen der 20.000 Kurzartikel, 50.000 Begriffserklärungen und 1.000 Abbildunen verwenden werde. Spannender wäre auch mal zu schauen, welche von meinen Wikipedia-Ergüssen da abgedruckt wurden … sind wir nicht alle eitel?

GPS Uhr

Ach ja, es gehört zu dem Zeug, das man eigentlich nicht wirklich braucht … oder doch?! Natürlich! Eine GPS Uhr ist lebensnotwendig. EIgentlich bin ich eher durch zufall darüber gestolpert, als ich bei Ebay ein noch einfacheres GPS Tool gesucht habe, um für Open Street Map zu mappen. Als ich so zwischen BlackBox und USB-Stick stöberte, habe ich einfach mal auf diese komische Uhr von Globalsat geboten (die Taiwanesische Webseite hilft vermutlich nicht weiter, daher hab ich sie mal weggelassen). Der Anbieter kommt aus Deutschland. Ich habe knapp 40% vom Straßenpreis geboten und obwohl ich sie mit der Abgabe des Gebotes nur beobachten wollte hatte ich plötzlich den Zuschlag bekommen … man darf gespannt sein … so sieht das teschnisch schonmal aus:

PS: Das das Gerät auch noch einen Herzfrequenzmesser, zahlreichen anderen Schnickschnack für Sportler und so weiter hat ist eher nebensächlich, aber es fügt auch automatisch mit mitgelieferter Software die GPS Daten den geschossenen Fotos hinzu. Jetzt schauen wir mal. Gezahlt mit Paypal, deutscher Anbieter, 100% positive Bewertungen, 2 Jahre Garantie – da bin ich mal zuversichtlich. ;-)

e-max Roller ist angekommen

Der Adler ist gelandet (hach, ich mag diesen Spruch ja …). Pünktlich am 4. Oktober kam der e-max Roller frei Haus vom Motorradhändler meines Vertrauens geliefert. Sieht aus wie auf dem Bild – silber.

Nun die ersten Eindrücke:

Als allererstes hab ich mal die komischen Aufkleber von e-max runtergeknibbelt, die sich an einer Seite schon etwas gelöst haben und promt musste ich mich das erste mal ärgern. Es stört vermutlich nur Monk und mich, aber der Aufkleber klebte in einer kleinen Vertiefung in Form des Logos. Man steht da wohl nicht so sehr auf ent-branden. Mal sehen, was da in kürze drüberkleben wird.

Zur Verarbeitung kann man nur sagen, dass alles soliede verbaut ist und nix klappert. Der Tacho ist groß und sieht wertig aus und alles Kabelmaterial ist sauber verlegt. Lediglich die Akkus sorgen für knapp 150 kg Gewicht, was für mich als Scooter-Neuling erst einmal eine herausforderung ist.

Also raus auf die Straße und das Fahrverhalten untersucht. Dafür, dass es ein Scooter mit kleinem Kennzeichen hat, surrt die Maschine nahezu geräuschlos ab und ist dank “Booster” in Kürze bei der Höchstgeschwindigkeit von knapp 50 km/h angelangt. Reicht aber auch. Das Gewicht muss ich als Anfänger erst einmal in die Kurve bekommen, daher ist mein Kurvenradius auch nicht der kleinste ;-) aber das wird sicher in Kürze.

Zur Akkuleistung kann ich noch nicht viel sagen, da ich am ersten Tag ja erst 35 km gefahren bin. Die Ladestandsanzeige ist leider nicht sehr auskunftsfreudig und richtet sich nach Laune des Gerätes, Windrichtung oder Wochentag – ich weiss es nicht. Jedenfals ist der Akku im Schnitt noch mehr als zur Hälfte voll.

… to be continued …

Nachtrag: Okay, ich hätte das Mopped doch aufladen sollen, denn nach 45 km war dann Schluß – aber ich nehmen mal an, dass die nicht direkt voll aufgeladen waren – aber ich werde das dank Tagestacho mal weiter beobachten … wir hatten auch nur gefühlte 10 Grad und absolutes Schmuddelwtter, was den Kurvenradios nicht zwingend verkleinert. Nasses Laub ist toll! ;-)

Neues im Bücherregal: Bohlen & Laurie

Auch wenn niemand vermutet, dass ich überhaupt auch nur ein nicht digitales Nachschlagewerk im Schrank habe, so ist eigentlich genau das Gegenteil der Fall, dennes gibt Orte, da kann und will ich keinen Computer mit hinnehmen; nicht nur für diese Orte gibt es nun wieder zwei neue Bücher, die ich mir nicht selbst ausgesucht habe, sondern, die ich geschenkt bekommen habe.

  • Die kleine [H]OUSE-Apotheke, vgs
  • Dieter Bohlen, Planieren statt sanieren, Heyne
  • Zwei Menschen, die mehr gemeinsam haben, als man denkt und mit denen ich selbst mehr gemeinsam habe, als ich befürchtet habe. Der so genannte “Beipackzettel zur Kultserie” ist eine schicke Ergänzung zur TV-Serie bzw. den DVDs der ersten 3 Staffeln. ZUsammengefasst, zitiert und teilweise irrwitzig aufgelistete Fakten machen die Serie auch auf Papier spannend und amüsant. Bohlen verrät das Geheimnis seines Erfolges und wir stellen mal wieder fest, das eine Bollerbirne wie er gerade deshalb so weit gekommen ist eben weil er so eine Bollerbirne ist. Hier habe ich erst angefangen, aber auch hier sind die einzelnen Episoden keineswegs weniger interessant, als die vorangegangenen Bücher.

    Ich kann beide Bücher nur empfehlen:

    Von Sprühwurst bis Kalbfleisch-Knoppers

    Vor ein paar Wochen hatten wir im Büro mal über das Jugendwort gesprochen, dass Langenscheidt zur Zeit sucht. Da kann man schon einiges lernen, denn einige der folgenden Bedeutungen waren auch mir neu:

  • Datenzäpfchen – USB Stick
  • Glutamat-Palast – Schnellimbiss
  • Sprühwurst – Durchfall
  • Kalbfleisch-Knoppers – Döner
  • Mietmaul – Rechtsanwalt
  • Rentner-BRAVO – Apotheken-Umschau
  • … usw. Mehr auf www.jugendwort.de – Selbstverständlich bin ich auch für weitere tolle neue Wörter sehr zugänglich …

    Vierundzwanzig

    Juppi … es ist wieder soweit und aufgrund der dummen Fügung, dass ich vergangenen Donnerstag scheinbar verdorbenes Ei gefuttert habe und gerade die Salmonellen aus meinem Körper hinausbefördere nutze ich die Zeit “sinnvoll”, um mich mal wieder gefühlte 24 Stunden (aufgrund der amerikanischen Werbepausen vermutlich nur 21 Stunden) vor die Flimmerkiste zu hocken.

    Die neue Staffel von “24″ ist draußen und ich stehe ja darauf es nahezu am Stück zu schauen. Während die letzten Staffeln eher durchschnittlich waren, gefällt mir das aktuelle Machwerk sehr gut (sweit ich das nach 20 Stunden beurteilen kann). Es wird teilweise auf frühere Staffeln aufgebaut, aber auch ohne Vorwissen ist es ein absolut lohnendes DVD-Ereignis. Schon in den ersten Folgen gibt es zahlreiche unvorhergesehene Ereignisse und die Geschwindigkeit in der Serie ist wie zu besten Zeiten.

    Prötikat: Wertvoll, wenn man nicht unbedingt ständig hinterfragt, warum Jack Bauer nicht kaputtzukriegen ist. Damit habe ich irgendwann auch aufgehört …