Louis Bar & Cafe: Weib, Wein und Gesang

So ähnlich könnte man es eigentlich betiteln, denn als ich gestern mit einem Bekannten noch eine Kleinigkeit zu mir nehmen wollte habe ich natürlich darauf geachtet, dass ich eine Lokalität erwische, die ich jüngst noch nicht getestet habe. Das Louis (vor vielen Jahren mal: Anno) war unser Ziel.

Es war etwa 21:30 Uhr an einem Dienstag, aber das muss ja nichts heißen. Die Bedienung kam schnell und fragte, was wir trinken wollten. Ein Blick in die Karte – oops schon wieder Sinalco (und sogar für 2 Euro aber leider auch nur 0,2l) – brachte eine schnelle Entscheidung und ein paar gefühlte Sekunden später standen ein Milchkaffee und eine Spezi auf dem Tisch. Ein kleiner Happen (jedenfalls für mich) sollte doch auch noch drinsitzen, aber die Spontane Antwort war “Die Küche schließt und 22 Uhr – wie spät isses denn?” – “Viertelvor!” … “dann frag ich mal, ob es noch etwas gibt”. Das kann ja heiter werden. Freundlich und carmant lächelnd kanm sie zurück. So lächelt man eigentlich nur, wenn man schlechte Nachrichten überbringen muss, aber “Kein Problem!”. Super, dann sollte mein Ciabatta mit Aioli und mein Hänchen mit Chili ja in Kürze kommen. So war es auch. Schnell wie der Chinamann standen ein paar Tellerchen vor mir. Einziger Wehrmutstropfen. Der eckige Teller war etwas zu groß für den runden Teller und wackelte und die zwei Scheiben Brot, die zu dem Huhn gehörten hätten auch Platz auf der Brotplatte gefunden (aber das hab ich kurz selbst umgebaut).

Geschmacklich war es nicht überragend, aber durchaus lecker und so wie angekündigt. 5,50 EUR für das Hähnchen und 2,20 EUR für den Brotteller lass ich auch mal durchgehen. Schließlich stellte sich ja doch ein Sättigungsgefühl ein.

Abgerundet wurde der Abend durch die überaus charmante Bedienung, denn wer mehr sagt als “Darf’s ncoh was sein?” der sammelt bei mir immer pluspunkte. Okay, die Frage war bei einem noch fast vollen Glas Spezi vielleicht unangebracht, aber zu späterer Stunde zu sagen “kann ich noch für Euch tun, mir ist gerade langweilig” und auf die Fage “hast Du Lust etwas zu singen” noch eine schlagfertige Antwort zu finden ist erwähnenswert.

Das Ambiente ist wie immer okay, musikalisch war es (weil mitten in der Woche) ein ruhiger Abend und zum sitzen, quatschen und für eine Kleinigkeit zu Futtern durchaus zu empfehlen …

3 thoughts on “Louis Bar & Cafe: Weib, Wein und Gesang

  1. Die Beschreibung der Bedienung könnte auf jemanden passen, den ich kenne! War es eine Brünette? :D

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