Was es nicht alles gibt. Pixel Fantasy hat in seinem Fickr Stream eine erste Version für ein Periodensystem für Game-Controller veröffentlicht. Irgendwie stehe ich ja auf so eine Nerd-Spielerei – und es sieht sogar noch schick und völlig technisch aus ;-)
Monthly Archives: März 2009
Kahlschlag im Vorgarten
Nach dem ich drinnen ja nun mehr oder minder alles wohnlich eingerichtet habe und der Garten im letzten Jahr ja schon dran glauben musste, habe ich das Wochenende nun dazu genutzt um zwischen Hochzeiten und Zirkus-Besuch ein paar Bäumchen und Büsche aus dem Vorgarten wegzureißen. Wenn ich einmal anfange, dann mache ich keine halben Sachen – dann muss ALLES dran glauben. Da denkt man ernsthaft über die Anschaffung eines Mini-Baggers nach. Immerhin habe ich ein Feld komplett eingeebnet, so dass der Gärtner anfangen kann dort ein paar schöne und pflegeleichte Grünpflanzen reinzusetzen – ich habe lediglich geschafft ein paar Steinchen draufzuwerfen. Updates – auch von der anderen Seite des Vorgartens, wo noch einiges steht, was da weichen wird – gibt es dann vermutlich am nächsten Wochenende.
Die Drei mit den Lastwiederständen
Auch das Steak im Barbados war nix
Da hatte ich mich über ein leckeres Steak gefreut. Nachdem die Bedienung schon fast penetrant freundlich auf das Sonderangebot von 9,90 EUR hingewiesen hatte, fühlte ich mich genötigt, dass auch mal auszuprobieren. “Da sind alle so von begeistert”, sagte sie und schon da hätte ich misstrauisch werden sollen. Ein Bekannter bestellte es Medium und ich entschied mich für English+. Sofort wurde ich vom Personal aufgeklärt “English ist aber blutig” – Ach was ?! Na sowas … wieder was gelernt. War aber vielleicht nur nett gemeint. Also orderte ich Kräuterbutter dazu und auf der medium-Variante sollte Pfeffer Sauce landen.
Was den Tisch nach akzeptabler Zeit erreichte sag zwar nicht nach XL aus, war aber preislich angemessen – jetzt musste es auch nur noch schmecken, aber irgendwie hat der Geschmackstest die 10 EUR Grenze nicht überschritten. Mein Fleisch-Bröckchen fühlte sich mit Wohlwollen lauwarm an und die Kräuterbutter hatte sich bis zum letzten Bissen kein bisschen verflüssigt. Um die Butter auch nur ein wenig aus der Form zu bringen hätte das Fleich etwas mehr Hitze ausstrahlen sollen.
Die Beilagen waren okay, aber das Fleisch überzeugte leider nicht wirklich – wieder schade! Wo kann man in Hamm denn noch gescheit essen ? Okay, mir fällt da einiges ein, aber ich wollte doch gescheit und günstig – aber das ist vermutlich ein Widerspruch.
Als mein Bekannter zahlen wollte, erfuhr er auch noch, dass der Kartenleser defekt sei und er doch mal rasch zur Bank gehen könne “das sei kein Problem” – na herzlichen Glückwunsch! Gut dass ich noch Bargeld dabei hatte.
Café Central und die fehlende Präposition
Es war Eröffnung, es wurden neue und günstige Preise angekündigt und ich arbeite nur 200m entfernt. Grund genug mal mit den Kollegen die Mittagspause für einen sinnvollen Test-Besuch benutzen. Angeblich sollte alles so wie früher sein – nur besser (und billiger).
Also schön zur Mittagszeit rein – waren ja nur 2 Tische besetzt – und gepflegt mal die Mittagskarte angeschaut: Lecker “Hänchenbrust-Filets Mexikanische Chilisauce mit Kroketten” bestellt. Ein Kollege nen Burger und ne andere Kollegin nen leckeren Salat.
Es kam … nix … 30 Minuten lang – und die Gäste, die nach uns kamen wurden mit “kann aber bis zu eine Stunde dauern” begrüßt. Herzlichen Glückwunsch; tatsächlich alles wie früher bisher.
Irgendwann kam dann aber doch unser Essen. Auf den ersten Blick sah es auch ganz lecker aus, aber ich wollte es ja nicht anschauen, sondern auch essen. Die beiden Fertig-Filet-Schnipsel waren unter (!) der Chili-Sauce und ich hatte gehoffe, die fehlende Präposition wäre gaumenfreundlicher gewesen. Die Sauce neben die Hühnchen-Trümmer zu packen wäre auch unklug gewesen – dann wäre die ganze Tarnung aufgeflogen. Die 7 Krokettchen, die beiden Kurchenscheibchen und das wässerige Stück Tomate haben das 7,90-Spar-Angebot-Desaster auch nicht gerettet. Ich habe es gegessen – schließlich hatte ich hunger.
Bei den Kollegen war es ähnlich, der Burger trocken und minimalistisch und im Salat war ein “Strunk” (heißt das so?) aber dafür war auch da das Dressing sehr minimalistisch. Dass der Salat kalt war war auch okay, aber der Rest hätte auch gerne etwas hitze verdient.
Egal – nach 55 Minuten war der Spuk vorbei und die Mittagspause überzogen (für sowas muss ich Abends nun länger bleiben!). Zahlen bitte! Die Kasse nicht da oder defekt, Die Bedienung die falschen Preise im Kopf und dann die Frage ob es geschmeckt hat: Sorry, ich war da ehrlich und bekam statt einer netten Entschuldigung nur zu hören “Sie haben aber alles aufgegessen” – “ja, war ja auch teuer genug!”. Auf nachfrage erfuhr ich dann, dass die Küche im Keller sei, was die Temperatur eventuell erklärt.
Beinahe hätte ich von meinem 30ct Rückgeld (Essen plus kleine Spezi) noch dem Kollegen etwas leihen müssen, denn die neuen Preise schienen noch etawas schwierig zu sein, so dass seine Rechnung einfach mal 40ct erhöht wurde – wenigstens die Getränke-Basic-Preise sollte man doch kennen.
Von Eröffnungs-Stimmung war nichts zu merken, bis auf die Tatsache, dass die beiden Chefs sich mehr um mitgebrachte Freunde, als um die Gäste oder das Personal gekümmert haben.
So nicht! Schade.
Die Angebote hab ich dann mal wieder von der Pinnwand genommen …
UPDATE: Ein anderer Kollege fragte heute, ob die alten Gutscheine (von den Vorbesitzern ausgestellt) noch eingelöst würden. Ja, werden sie. Fragt sich nur ob man das will.
Die neuen FSK-Logos nerven
Ich dachte es würde nicht so schlimm kommen, wie es angekündigt wurde, aber leider habe ich mich da wohl geirrt. Die “freiwillige” Selbstkontrolle (FSK) hat entsprechende Vorschriften für die Platzierung von Altersfreigaben auf DVDs verabschiedet (letztes Jahr schon), die die schönen Bilddatenträger nun heftigst verschandeln werden.
Hier erst einmal die schönen “Logos”:
Die offizielle Anleitung zum Verschandeln lautet:
Die neuen Zeichen sind auf der Frontseite der Hülle links unten auf einer Fläche von mindestens 1200 mm² (3,46 cm x 3,46 cm) und dem Bildträger auf einer Fläche von mindestens 250 mm² (1,58 cm x 1,58 cm) anzubringen (§ 12 Abs. 2 Satz 2 JuSchG).
Auf freier Wildbahn sieht das Logo dann übrigens wie folgt aus – ätzend:
iPhone OS3 kommt im Sommer
Im Augenblick wäre ich schon froh, wenn es Frühling wird, aber Sommer ist ja auch eine gute Sache – besonders, wenn das iPhone dann auch endlich ein paar elementare Features bekommt, wie z.B. Copy & Paste, MMS und zahlreiche weitere Verbeserungen. Ob man auch endlich eigene Klingeltöne hochladen kann oder ob ich mich dauerhaft von Alarm oder Xylophon wecken lassen muss. An die Löschen und Shuffle Funktion durch Schütteln muss man sich vermutlich auch erst gewöhnen, aber wie sag ich immer: ich frohlocke!
Café Central in Hamm – es geht wieder los …
… fragt sich nur was, denn wie man heute kurzfristig in verschiedenen Foren im Netz lesen konnte wurden über die neuen Eigentümer schon wieder ein paar Sachen verbreitet, die gar nicht so toll klingen. Über den Wahrheitsgehalt kann ich an dieser Stelle nichts sagen und bin auch noch nicht dazu gekommen, die Angaben zu prüfen, aber wenn das stimmt, was dort steht, dann bin ich gespannt, was sonst noch so auf uns zukommt.
Amtsgericht Hagen, Aktenzeichen: 101 IK 4/04: Über das Vermögen des Frank Beckenbach, Angestellter, Dorotheestr. 10, 58089 Hagen wurde am 04.05.2004, 13:30/ /Uhr das Insolvenzverfahren eröffnet. Treuhänder (§ 313 InsO): Rechtsanwalt Uwe Grünert, Kaiserstr. 155, 58300 Wetter. Anmeldefrist: 01.06.2004. Prüfungstermin: Dienstag, 22.06.2004, 10:30 Uhr, im Gebäude des Amtsgerichts Hagen, – Haupthaus (Neubau) -, Heinitzstraße 42, 58097 Hagen, Etage 2, Raum 269. Der Termin dient zugleich zur Beschlussfassung der Gläubiger über die Person des Treuhänders, die Zahlung von Unterhalt aus der Insolvenzmasse (§ 100 InsO), die Verwertung der Masse (§§ 149, 159 bis 163, 314 Abs. 2 InsO), die Anfechtung von Rechtshandlungen (§ 313 Abs. 2 InsO) und unter Umständen zur Anhörung über eine Verfahrenseinstellung mangels Masse (§ 207 InsO). 101 IK 4/04 – Amtsgericht Hagen, 04.05.2004
Weiteres Material gibt es im HammWiki unter:
http://www.hammwiki.de/wiki/Cafe_Central
Das kleine Plappermaul
Nein – so nennen mich meine Kollegen nicht, sondern ich habe mich in der freien übersetzung von Apples neuster version der singenden Büroklammer versucht. Irgendwie ist es in den letzten Tagen an mir vorbei gegangen, dass es eine neue Version vom iPod Shuffle gibt, aber diese neue 4 GB Variante, die in silbergrau und schwarz erhältlich ist zeichnet sich nicht nur durch die Größe aus, sondern auch durch die Tatsache, dass am Gerät auf Tasten vollständig verzichtet wird. Die Tasten werden in das Sonderzubehör (Kopfhörer) ausgelagert, was dummerweise vermutlich den Betrieb vn anständigen Kopfhörern oder eines nicht von Apple stammenden Autoradios verhindert.
Man darf gespannt sein – einen Test gibt es in den nächsten Tagen mal hier …
Das Internet ist schlecht: Folge 724
Und wieder eine Geschichte, die man eigentlich gar nicht glauben würde, wenn man nicht wüsste, dass mir gelegentlich das ein oder andere seltsame geschieht.
Zur Vorgeschichte:
Powerplant hat im letzten Jahr in Internetprojekt gestartet und den entsprechenden Namen auch als Marke schützen lassen (wenn man so etwas macht bekommt man nach der Veröffentlichung der marke Post von zig Anwälten, die einen vertreten möchten – aber diese Schreiben wurden von uns als SPAM behandelt und ignoriert).
Vor einigen Tagen hatte ich in der Abwesenheitsliste mienes privaten Telefones zwei Anrufe aus Starnberg am See aufgelistet – es war spät Abends und ich kenne niemanden, der dort zurückgerufen werden will, daher habe ich das auch geflissentlich ignoriert.
Am nächsten Tag bekam ich per Fax zwei Schreiben, aus denen hervorgeht, dass jemand seinen Provider, sowie die Rechtsabteilung der DENIC zur sofortigen Löschung seiner Domain auffordert. Ich fragte mich nur, warum ich die Faxe bekommen hatte. Ich hielt es für einen Irrläufer, da die Domain sehr ähnlich klang, wie unser Internet-Projekt.
Da der Domaininhaber ein bekannter TV-Moderator eines öffentlich rechtlichen Senders ist, war ich denn doch neugierig und habe seine Firma angerufen, um zu sagen, dass es sich um einen Irrläufer handelte.
Das Telefonat verlief jedoch völlig anders als erwartet, denn mein Gesprächspartner sagte als erstes “wie hoffen sie sind nun zufrieden”, bevor ich mir die ganze Geschichte erzählen ließ. In den letzten Tagen hat die Firma mehrfach per eMail Drohungen von der angeblichen rechtsabteilung von Powerplant (wie haben so etwas gar nicht!) erhalten, wo man ultimativ und unter Klageandrohung zur Domainlöschung aufgefordert wurde. Ein angeblicher Powerplant Mitarbeiter mit dem Namen Christian Müller (gibt es ebenfalls nicht bei uns) schrieb mehrfach von einer Freenet Adresse und ging auch auf Verhandlungsangebote nicht ein. Warum der Mensch das getan hat ist mir schleierhaft, aber es kann sich nur um jemanden gehandelt haben, der das Projekt sabotieren wollte.
Nachdem ich dem Mitarbeiter versichert hatte, dass Powerplant keine Ansprüche an das Projekt sowie den Namen stellen würde, rief mich der Modarator kurze Zeit später auch noch an (als ich bereits im Baumarkt war). Wie verständigten uns darauf, dass ich ihm alle schriftlich bestätige und wir uns künftig mal zusammensetzen, um evtl. gemeinsam etwas an derm Projekt zu ergänzen.
Aber es bleibt festzuhalten: Das Internet ist schlecht! Jeder kann sich als eine andere Person ausgeben und mit gewissem Druck eine ganze Menge erreichen – leider nicht immer nur Gutes.











