Luftbilder von Hamm 2009

Wie in 2007 und 2008 gibt es auch in diesem Jahr neue Luftbilder. Zusammen mit Thorsten und unserem Piloten Winni Moesch sind wir wieder abgehoben und 275 km über Hamm gekreist. Die Ausbeute sind 3.000 Rohdateien mit fast 30 GB – da wird die Auswertung noch ein paar Tage dauern.

Hier jedoch schon jetzt einmal die Strecke die wir geflogen sind und das Höhenprofil. Die Sicht war übrigens sehr gut – die ersten Ergebnisse fanden wir wirklich sehr überzeugend. Die Ergebnisse werden wir auch im Hamm Wiki einstellen.

Luftbilder-2009

Hoehenprofil-2009

Wie gut ist eigentlich Gut Kump?

Nicht alles, was “Gut” heißt muss zwingend “gut” sein. Daher habe ich mich in höchst reizender Begleitung auf den Weg in den Gurmet-Tempel am Rande der Stadt Hamm gemacht. Gut zu finden war es und von außen sieht der renovierte Bau auch sehr schön aus, aber es ist gar nicht so einfach vom Parkplatz den richtigen Weg in die Restauration zu finden (trotz Schild).

Glücklich darüber angekommen zu sein wolltenw ir nun unseren reservierten Platz einnehmen. Man deutete auf einen kleinen Tisch direkt 2 Meter von der Eingangstür und sagte “da!”. Auch wenn der Weg nicht lang war hätten wir uns schon eine Begleitung zum Tisch gewünscht. in diesem Fall hätten wir dann vielleicht auch nicht ca. 15 Minuten auf die Karten warten müssen.

Die Karten. Übersichtlich mit nur 5 Hauptgerichten (Fleisch, Vegetarisch, Fisch, Nudeln und irgendetwas, dass ich schon wieder vergessne habe). Als bekennender Fleisch-Esser hatte ich mich recht bald für das Rind entschieden; dumm gelaufen, das Rind war leider aus und die Auswahl hat sich um 20% reduziert. Also 2x Nüdelchen mit Pfifferlingen.

Zwischenzeitlich sollte es etwas zu Trinken sein. Meine Begleitung hatte sich für einen Weißwein entschieden (hier war “habltrocken” auch gerade vergriffen), dazu ein Wasser und ich wollte nen schnöden Orangensaft. Der erste Wein wurde in einem Glas mit 3-4 cm langem Sprung serviert (kann man ja mal übersehen). Der zweite Versuch war dann Wein-Schorle, aber im dritten Versuch stand – oh Wunder – schon die gewünschet Flüssigkeit auf dem Tisch. Dass in dem als Geschmacksneutralisator dann eine übergroße Zitronenscheibe schwamm war eigentlich überflüssig, aber die kellnerin hielt freundlicherweise das Tablenn hin, auf dem man die geangelte Scheibe dann abgelegn konnte. Wie pflegeleicht muss da mein Orangensaft gewesen sein. Ich bekam ein kleines Fläschchen (wie es die auf Messen und Tagungen gibt) hingestellt und nen kleines Glas daneben – fertig. Öffnen und einschütten würde ich ja noch alleine hinbekommen dachte man wohl.

Das Essen kam nach einiger Zeit und schmeckte wirklich gut. Die Portion war auch von der menge in Ordnung, aber das ganze machte schon Appetit auf mehr. Nachtisch gab es übrigens nur einen einzigen, aber genau der sollte es sein: Crème Brulée – lecker … aber leider “aus”. Statt dessen gab es dann einen Espresso, der von der Farbe schon eher einem Capucino gleichte, aber egal. Ich hoffte, dass es ähnlich wie beim Griechen noch nen Schnaps hinterher gab, aber da hatte ich mich getäuscht. ich bekam nur die Rechnung. Die war eigentlich ganz okay, aber wenn die Auswahl schon so beschränkt ist, wäre es schön, wenn man nicht künftig schon am Telefon auch das Essen vorbestellen müsste.

Unserem Oberbürgermeister und seiner Familie hat es am Nebentisch hoffentlich besser geschmeckt; natürlich verkneife ich mir nun jeglichen Kommentar über eventuelle Zusammenhänge zwischen seiner Anwesenheit und des späteren Fehlens unseres Nachtisches ;-)

Gut_Kump

Die Aktion 3-4-5 ist gestartet …

(wer die Blog-Einträge immer einen Tag eher lesen möchte, der sollte – natürlich zusätzlich – noch einen Blick auf http://blog.wa-online.de/ werfen.)

ls mein Chef im Büro stand und sagte “wir machen in diesem Jahr wieder einen Lauftriff”, dachte ich noch “wem’s Spaß macht”. Meine Aufgabe war es nur ein Online-Anmeldeformular auf die Internetseite zu setzen. Leichte Übung, aber so ein Formular will natürlich auch getestet werden; statt Max Mustermann habe ich einfach meine eigenen Daten genommen.

Gestern stellte ich dann fest, dass ich das mal lieber nicht getan hätte, denn als mein Chef gestern wieder im Büro war sagte er: “Ich sehe sie ja dann gleich in Sporthose”.

Alle Ausreden, dass ich so etwas gar nicht besitzen würde und dass ich natürlich auch nie Turnschuhe trage halfen nichts. Pünktlich um 18 Uhr stand ich bei iuventas und hatte meinen Begrüßungs-Smoothie in der Hand (gar nicht so unlecker, auch wenn das Fruchtsaft mit ganz schön vielen Brocken ist). Zusammen mit einigen anderen Personen, die etwas für ihre Gesundheit tun wollen hörten wir uns an, was da jetzt auf uns zukommen wird.

lauftreff-teilnehmer

Um das Gruppenfoto habe ich mich noch erfolgreich rumgedrückt. Ich habe mich in der Zwischenzeit etwas bei iuventas umgeschaut und auch die Armee der Trainingsgeräte abgelichtet. Da wäre manches fitness-Studio neidisch was diese computergesteuerten Geräte alles können; darauf werde ich sicher in Zukunft noch einmal näher eingehen.

rad-irobot

Nach kurzer Instruktion vom medizinischen Leiter (”Treppensteigen ist nicht gut am frühen morgen – spielen sie lieber Golf!”) bin ich dann auch mal auf ein solches Rad draufgestiegen und habe versucht mir den Bio-Joghurt vom Vormittag wieder aus dem Körper zu strampeln. 595 KiloCalorien standen da auf dem Programm. Was man in 5 Minuten essen kann, wird ja hoffentlich auch schnell abgestrampelt sein …

aufdemrad

Eigentlich habe ich doch alles richtig gemacht, aber nach 10 Minuten (die ich in weiten Teilen meines Körpers schon fühlen konnte) standen da lediglich 47,9 kcal auf der Haben-Seite … Mist!

kcal

Als ich dann auch noch den Trainingsplan sah war ich etwas irritiert. 5×2 minuten Laufen kann mit Mühe ja noch klappen, aber dann stand da auch etwas von “eingehen” (das hatte ich doch am Begrüßungsabend schon erledigt – ich bin sowas von eingegangen …) und “ausgehen” (da kann ich zu Hause sicher gut durchsetzen) … mal sehen, was da noch kommt.

eingehen

Vorbeigegangen an diesem schönen Obstkorb im Gesundheitszentrum …

gesundesobst

… musste ich zu Hause erst einmal ganz schnell etwas zu Essen machen. Das Brot war dummerweise gerade nichtmehr vorhanden, daher habe ich aus der Bio-Schublade leckeres Knäckebrot gezogen und lecker mit RoastBeef belegt und mit Senf verfeinert.

roastbeefknaecke

Da der Tag nach diesem ersten Sport-Erlebnis irgendwie gelaufen war, bin ich dann auch nahezu direkt ins Bettchen gefallen, allerdings nicht, ohne mich vorher zu wiegen. Ausgangsgewicht 84,9 kg. heißt soviel wie. Hier müssen 9,9 kg runter – in 3 Monaten … das ist das Ziel:

waage849

Pferdefotos – gar nicht so einfach

Am vergangenen Sonntag hat es mich bei schönstem Sonnenschein auf eine Reitanlage verschlagen. Irgendwann musste ich ja mal ausprobieren, wie sich diese Vierbeiner fotografieren lassen und ich musste einerseits feststellen, dass es gar nicht so einfach ist und dass es sehr wohl den “richtigen Augenblick” gibt, zu dem man “abdrücken” muss.

Hier einmal ein Beispiel, wie man es NICHT macht:

pferdefoto_1

Das Pferd setzt bereits zur Landung an und das sieht “unfein” aus. Was so ein echter Reiter ist, der will sehen, wie das Pferd startet und wie der “Pilot” dann in den Steigbügeln steht. Dommerweise sind diese Tiere nicht so langsam, dass man in Ruhe fokussieren kann bzw. verstecken sich die Reiter gelegentlich auch hinter dem nicht ganz so kleinen Hals. Hier mal zwei Versuche vom Reitturnier in Nordbögge. Was kann man anders machen?

pferdefoto_2

pferdefoto_3

PS: Ab der Saison 2010 werde ich versuchen auf allen Reitturnieren in der Umgebung anwesend zu sein und Pferd und reiter abzulichten – natürlich nicht gegen Geld, sondern gratis. Ich lerne ja noch ;-)