Es war für einen guten Zweck und daher bin ich natürlich auch nicht mit leeren Händen nach Hause gegangen … gefällt sicher nicht jedem – mir schon:
Monthly Archives: Januar 2010
Google Latitude – Big Brother is watching me
Google kann eine ganze Menge und ich war ja schon immer eine eine kleine “Daten-Hure” … jetzt gehe ich einen Schritt weiter und zeige jedem auch noch öffentlich, wo ich mich gerade befinde. Zumindest den Standort meines iPhones kann man dank Google Latitude auf der nachfolgenden Karte ablesen. Zusätzlich habe ich dem Suchmaschinenanbieter mal erlaubt, meinen kompletten Verlauf abzuspeichern. Man kann nie wissen, wofür das gut ist ;-)
Ich bin gespannt, ob es funktioniert. Spannend ist, dass meine Freunde auch auf der Karte auftauchen, wenn sie es möchten. Schöne neue Welt …
Die folgende Karte ist dynamisch:
Nach ersten kurzen Tests bin ich schwer beeindruckt (andere würden nun sagen es sei erschreckend …): Nach entsprechender Freigabe kann ich nun sogar eine komplette History abrufen und diese sogar animiert wiedergeben lassen. Wenn ich mich jetz frage, wann ich wo gewesen bin, kann ich einfach auf der Karte nachsehen – jauchze und frohlocke! Eine freiwillige elektronische Fußfessel …
Maria, ihm schmeckt’s nicht
Bei dieser Geschichte bin ich einen etwas ungewöhnlichen Weg gegangen. Als vor ein paar Tagen die DVD herauskam, habe ich sie am gleichen Abend in den Player gelegt und einen wirklich netten Film mit Christian Ulmen, Lino Banfi und Mina Tanda gesehen.
Als ich darüber bei Facebook geschrieben hatte, kam natürlich der Kommentar, auf den ich schon wartete: “Das Buch ist viel besser”. Da mir aber eine nette Arbeitskollegin davon schon erzählt hatte, tauschen wir Buch und DVD aus, damit ich mir selbst ein Bild machen konnte. Ich bleibe dabei. Der Film ist toll und das Buch auch. Was besser ist? In einem Buch nimmt man die Details und liebevollen Umschreibungen viel intensiver war, daher wird bei zwei gleichguten Werken das Buch immer gewinnen. So auch hier. Bis zur letzten Seite toll geschrieben und sogar die Danksagung am Ende ist noch empfehlenswert.
Abendessen für vier Personen
Ja, ich gestehe: Als ich meinen Küchenschrank neu sortiert habe, fand ich zwischen all den Tütensuppen, die ich zum verfeinern von echter Nahrung benutze auch eine Grießklößchensuppe von der ich gar nicht weiß, wieso sie überhaupt da war. Abgelaufen war sie auch schon, aber dieses Trockenfutter wird vermutlich nie schlecht. Auf dre Rückseite stand auch noch drauf, dass der Inhalt für vier Personen ausreichen sollte. Irgendie hat das bei mir nicht geklappt. Mein neuer IKEA Tee-Pott ist zwar nicht klein, aber wie neben mir noch drei weitere Personen davon satt werden sollten, war mir schleierhaft.
Fotostudio schließt zum 31. Januar 2010
Gerade bekam ich den Hinweis vom Vermieter, dass der Mietvertrag des Fotostudois am Rhynerberg Ende des Monats ausläuft. Künftig werden in den Räumlichkeiten Küchen verkauft. Nähere Informationen, wo man künftig Fotos machen kann, stelle ich in Kürze zur Verfügung. Gemeinsam mit Freunden und Bekannten wird es sicher eine Möglichkeit geben, auch in Zukunft überdacht irgendwo zu fotografieren …
Definition von Glück
Eigentlich muss ich mir immer anhören, dass meine Zunge von Zeit zu Zeit ein wenig spitz ist und mein Humor nicht unbedingt von jedem verstanden wird. Aus diesem Grund hatte ich – besonders in Zusammenhang mit diesem Blog – schon mehrfach kleinere Problemchen, die ich mir vermutlich hätte sparen können. Schön zu sehen, dass mein Chef einige Dinge genauso macht, wie ich sie machen würde.
Ein Herrlicher Artikel, der heute morgen in der Zeitung stand. Manche Leute reden sich um Kopf und Kragen und andere sagen ihnen dann, dass sie eine Dummheit gemacht haben, ohne es zu sagen …

Home Office
Seit sieben Wochen arbeite ich nun schon aus dem Home Office. Einerseits recht entspannend und andererseits recht einsam. Dank Sandra gibt es jetzt auch einen kleinen Einblick … da skyped man ahnungslos mit Bild und bekommt kurze Zeit später ein paar Bilder zugeschickt. Demnächst werde ich “vorsichtiger” sein ;-)
Freitag ist mein Glückstag
Endlich …
Wenn man einmal Blut geleckt hat, dann kann man damit nicht so schnell wieder aufhören. Dabei ist auch das Thema des neuen Buches weitestgehend unblutig. Das Thema? Es ist nicht so lustig, wie im letzten Buch, aber spannend bis zur letzten Seite. Natürlich habe ich mir die Kritik des Tupper-Buches auch sehr zu Herzen genommen. Dieses buch ist anständig korrigiert und es gibt auch einen Höhepunkt. Was geblieben ist, ist das Cover-Design, dass wieder von Malte stammt (dem ich leider noch nicht das Druckmuster und das Wesentlich egeschickt habe). Zusätzlich zur Papierausgabe, die natürlich im angenehmen 12x19cm-Format wieder super in der Hand liegt, gibt es von diesem Machwerk auch eine digitale Ausgabe. Wenn alles klapt, wie ich es mir vorstelle, steht das Download-Formular am Donnerstag in diesem Blog zur Verfügung. Titel und Inhalt halte ich mal bis zum Schluss geheim – so ist es spannender. Und so sah es in der Textverarbeitung aus:
PS: Vermutunen und Spekulationen sind immer willkommen (nur von denen nicht, die es schon kennen, weil sie daran mitgearbeitet haben). Ob es etwas autobiographisches ist? Vielleicht.
Google und ich …
Nach längerer Zeit habe ich mir mal wieder einen SPIEGEL gekauft, da ich den Titel schon sehr interessant fand: “Google – der Konzern, der mehr über Sie weiß, als Sie selbst”. Der Artikel ist klasse geschrieben und beschreibt Googles Strategie, die wichtigsten Tools und was der Konzern in Zukunft noch so alles plant.
An dieser Stelle kommt immer die Diskussion nach Privatsphäre auf und das Google die ganzen gesammelten Daten für das Ausspielen von Werbung verwendet. Soweit ist das richtig, aber wo ist das Problem?
Ich bin ein bekennender Google Fan und nutze unzählige Features der sympatischen Firma mit dem Leitspruch “Don’t be evil” (tue nichts Böses). Dass Google die Daten auswertet und mir dann nur solche Werbung zeigt, die mich interessiert, finde ich sogar eher gut. Man sollte wissen, dass der Werbekunden ja nicht meine Daten bekommt und Google auch nicht meine E-Mails liest. Automatisierung ist eine lohnenswerte Sache und bringt viele Vorteile.
So ist es bei mir:
Google Mail: Früher hatte ich meine Mails in Outlook und konnte dank Exchange-Server vom Rechner bei Powerplant und auch mit dem Notebook zu Hause darauf zugreifen. Dank Google kann ich jetzt von jedem Internetrechner auf meine Mails zugreifen. Die Mails werden als Dialog zusammenhängend gespeichert und auch die Suche innerhalb der nachrichten ist schnell und zuverlässig. Die Kontakte verwalte ich ebenfalls mit dem Programm. Mit einem kleinen auf der Google Seite beschriebenen Trick kann man für alle Funktionen auch mit dem Telefon (z.B. mein iPhone) den Push-Service nutzen. Funktioniert zuverläsig. Im Web wird dezent etwas Werbung eingeblendet – ist mir anfangs nicht einmal aufgefallen.
Google Kalender: Auch hier stehen alle Funktionen von Outlook zur Verfügung, die ich brauche. Mehrere Kalender, automatische Eintragung der Geburtsdaten aus den Kontakten. Sogar SMS- oder Mailbenachrichtigungen sind möglich.
Google Texte & Tabellen: Da ich Microsoft fast vollständig den Rücken gekehrt habe, kann ich mit dem Programm sowohl Tabellenkalkulationen und Textdokumente verwalten. Au0erdem kann man z.B. Open Office Dateien (nutze ich auch sehr gerne) importieren und wenn es sein muss auch Microsoft Office Dokumente. Einziger Nachteil (vielleicht hab ich aber auch die Einstellung nur noch nicht gefunden) ist die Tatsache, dass die Textdateien nicht erkennbar in Seiten aufgeteilt werden, sondern als eine unendliche Seite behandelt werden. Positiv sind die Tatsache, das die Dokumente freigegeben und von anderen bearbeitet und in verschiedene Formate exportiert werden kann. Alles ganz problemlos.
Google Picasa: Das Tool hatte ich schon lange als lokale Anwendung auf meinem Rechner, weil es super für die Bild-Verwaltung war. seit diesem Zeitpunkt hatte ich auch angefangen meine Bilder mit Tags und zusätzlichen Informationen auszustattet. Das Webalbum bietet kostenlos 1 GB Speicherplatz für die Bilder. Etwas zweckentfremdet habe ich Picasa dann auch noch. Ich nutze es als Dokumentenmanagement für private Unterlagen, Telefonrechnungen und Garantiescheine. Leichtsinnig? Nein. Die Alben sind nicht freigegeben und ich gehe immernoch davon aus, dass niemand meinen Google Account knackt. Zusätzlich habe ich die Dateien auf diversen Rechnern synchronisiert.
Google Analytics: Es war vor Jahren eine Revolution, als mit Analytics ein Web-Analyse-Dienst kam, der alle Funktionen angeboten hat, die sonst nur teurer Programme boten. Anfangs war ich skeptisch, jetzt nutze ich es allerdings für alle Online-Projekte und entdecke ständig neue Funktionen, Statistiken udn Auswertungen. Natürlich nutzt auch Google die Daten, aber mich stört es ja auch nicht, wenn Amazon mir schreibt: “Kunden, die diese DVD kauften, interessieren sich auch für …”. Lediglich das Freigeben von Statistiken für andere User macht bei mir Probleme …
Google Crome: Ich finden den Browser schick, weil er den größtmöglichen Platz für eine Webseite bietet und keine großen Schaltflächen hat. Der Browser ist schnell und stürzt bei mir eigentlich nie ab. Dennoch klicke ich aus Gewohnheit gelegentlich noch auf Firefox. An Google Crome hab ich aber nichts auszusetzen.
Youtube: Das vergessen viele immer wieder, dass ja auch Youtube zu Google gehört. Früher brauchte man viel eigenen Speicherplatz für Videos und dann auch noch Tools zum Einbauen usw. Heute läd man seine Videos bei Youtube hoch und fügt sie mittels vorgefertigter Codzeile ein – kann jeder. Ich auch.
Google Wave: Dieses “Wave” habe ich noch nicht zu 100% verstanden, aber die Idee ist wohl, dass man damit gemeinsam Dateien Verwalten kann und Quasi Gruppen-E-Mails in echtzeit schreibt. Angemeldet bin ich aber mal schauen, wie ich es künftig einsetze.
Sonstiges: Google Maps, Google Earth, Google Books, Google Alert, Google News … es gibt so viele Dienste, die man schon wie selbstverständlich benutzt. Alles gratis und mit Werbung finanziert – dafür gebe ich doch gerne einige “anonymisierte” Daten preis.
Google Health (engl.): Zur Zeit nur auf englisch verfügbar und daher auch nicht so simpel zu bedienen, da ich nicht weiss, wie meine Krankheiten auf englisch heißen. Dennoch eine gute Idee – wenn auch datenschutztechnisch sicher bedenklich. Man gibt Google neben persönlichen Daten auch Blutgruppe, Allergiene und alle Krankheiten preis. kann eingescannte Röntgenbilder und Fotos hochladen und wenn wirklich einmal etwas passiert, dann hätte ein neuer (unbekannter) Arzt alle Informationen griffbereit. Allerdings auch jeder der sonst in den Besitz der Daten kommt. Und Google? Die zeigen mir nun Werbung für Aspirin. Aber da habe ich nichts gegen. Google Flue Trends (engl.) kann übrigens aufgrund der Suchhäufigkeit nach “Grippe” und verwandten Begriffen schon Grippewellen “vorhersagen”.
Google Crome OS (bald): Ein Betriebssystem von Google. Das bedeutet “reduce to the max” – ohne Schnickschnack und schlank programmiert. Dafür habe ich hier schon ein Notebook liegen, das nur darauf wartet, bis Google Chrome OS am Markt ist.
Google Nexus One (bald): Das Google Handy mit Vertrag von Vodafone wird das iPhone zwar nicht in den Schatten stellen, aber wenn man bedenkt, wie viele Funktionen ich bereits von Google nutze, ist es die logische Konsequenz auch das Handy als neues Kettenglied einzufügen. Vermutlich werden einige Dienste werbefinanziert ud dadurch günstiger als das iPhone. ich warte schon gespannt auf die Markteinführug in Deutschland.
Und ihr? Was nutzt ihr von Google?
PS: Hier kann jeder sehen, was Google über einen gespeichert hat: https://www.google.com/dashboard/







