Runkeeper – Handy statt Pulsuhr

Natürlich trage ich auch weiterhin beim Laufen meine Pulsuhr, aber es gibt ja noch so viele weitere schöne Spielereien, die man mache kann. Runkeeper ist eine Möglichkeit. Das Programm gibt es als App für Android Handys und iPhone und so kann man hinterher noch einmal ausführlich gucken, wie man denn so gelaufen ist. Mitschöner Google-Karte und Zusatzfunktionen über Geschwindigkeit und mehr. Die Rampensau, wie ich sie bin kann natürlich die Laufergebnisse auch direkt bei Facebook veröffentlichen. mal sehen, ob ich irgendwann eine Steigerung in meinen Leistungen erkennen kann. Heute waren es knapp 6 km (noch vor einem Jahr unvorstellbar).

Hier eine Beispielaktivität:
http://runkeeper.com/user/reckmann/activity/11967538

My Lounge … also ich brauch die nicht!

Früher hieß es Café Central, jetzt heißt es My Lounge. Neue Betreiber und angeblich toll gestalteter Innenraum von Osman Bol. (Foto-)Künstler aus Hamm. Natürlich musste ich früher oder später mal dort einkehrern, obwohl mir die Lust an dieser Location im vergangenen Jahr (da noch unter altem Namen) gehörig vergangen war. Vielleicht war ja nun alles besser.

Die tolle Innenraum-Gestaltung beschränkte sich allerdings auf die Möbel. Die Bilder an den Wänden waren vom Künstler persönlich, was ein großer Preisschild-Aufkleber auf jedem (!) der übergroßen Schnappschüsse verriet. Sah aus wie eine Mischung aus Ausstellung und Verkaufsraum, aber ich war ja zum Essen da.

Mitten in der Woche waren meine Begleitung und ich zur PrimeTime um 20 Uhr auch die einzigen Gäste. Außerdem anwesend waren noch 4 Servicekräfte. Da konnte ja eigentlich nichts schiefgehen. Die Bestellung hat auch ganz gut funktioniert. Auf Empfehlung habe ich mich für einen klassischen Burger entschieden. Nicht ganz billig, aber ich wollte ja etwas typisch Amerikanisches.

Danach war erst einmal eine längere Wartezeit angesagt. Knapp 40 Minuten brauchte die Bedienung, bis sie die beiden Burger brachte. Einer war mit Bacon und Käse und einer ohne Zubehör bestellt. Gar nicht so leicht für sie herauszufinden, welcher Burger jetzt der Richtige war. Einige Sekunden beäugte sie die beiden Fleischbrötchen und drehte den Teller vor ihren Augen hin und her. Als sie sich sicher war, stellte sie das Abendessen auf den Tisch. Schade. Genau falsch herum. Aber man kann ihr keinen Vorwurf machen, denn ich hatte mich auch etwas erschreckt, als ich sah, was hier als Bacon und Käse bezeichnet wurde. Der bacon war in etwa so, wie erwartet, aber der Käse war nicht etwa weich und leicht verlaufen, sondern es handelte sich um eine harte, quadratische, gelb und halbtransparente, schwitzige Platte. Bäh! Aber ich bin ja hart im Nehmen und bevor das Essen noch kälter wurde, bemühte ich mich den Burger zu essen. Lecker war’s nicht, aber auch nicht günstig.


Der Burger ohne Käse … das Brötchen war küppelhart

Noch teurer wäre es beinahe geworden, als die Servicekraft auf ihrem Blöckchen die Rechnungsbeträge ausrechnen wollte. Scheinbar wusste sie nicht nur, wie die Speisen aussehen, sondern auch nicht, was sie kosten. An dieser Stelle war ich mal so hilfsbereit und habe ihr die Beträge und das Trinkgeld vorgerechnet.

Was war positiv? Es war schön ruhig :-)

Sorry. Aber ich glaube in 2011 wird es das MyLounge in Hamm nicht mehr geben, aber vielleicht teste ich noch einmal das Frühstücks-Buffet. Das soll ganz gut sein, hat mir jemand erzählt …

PS: Absolutes Highlight war, dass die Bedienung – nachdem sie die Teller auf den Tisch stellte – mir das besteck auf den Tellerrand gelegt hat … WARUM ???

Foto-Update 2010

Wer erst mehr als 20 kg abnimmt und sich dann endlich auf einem erträglichen Niveau von etwa 70 kg einpegelt, der braucht dann auch mal ein neues Foto.

Da ich gestern ein schickes Studio in Essen angeschaut habe, hab ich mich dann einfach mal vor die Kamera gedrängt. Herausgekommen ist dieses Bildchen. Ich dachte immer ich hätte dünnere Ärmchen :-) Aber ich kann damit ganz gut leben …

Der Kollege hatte letztens noch ein “2009” Foto auf Facebook gepostet …