Schlagermove 2010 in Hamburg – 600.000 Schlager-Fans … und wir …

Wir mussten auf dem Hin- und RÜckweg so einigen leuten erklären, was dieser “Schlagermove” überhaupt ist … kurz gesagt: Es ist ‘ne Loveparade mit ohne Techno, aber mit viel Schlager … Rex Gildo statt Dr. Motte und Udo Jürgens statt Marusha! Macht Spaß und im gegensatz zu diesem *Uts* *Uts* beim einem herkömmlichen Rave kann man die Texte auch noch mitsingen – alle! Das macht einem zwischenzeitlich immer ein wenig Angst, aber geil wars schon.

Hin- und Rückweg haben wir im Samba-zug von Müller-Reisen erledigt. reservierte Plätze und zwei “Zappel-Wagen”. Vieeeeeeeeele Leute auf engstem Raum … Alkohol war ausdrücklich erlaubt und erwünscht und ob man es wollte doer nicht – man kam sich näher … und auf dem Rückweg habe ich dann auch endlich noch nen Disco-Fox Crash-Kurs bekommen … jetzt kann ich’s … oder ich war nur so besoffen, dass ich dachte ich kann es … oder ich hatte endlich mal das richtige Schuhwerk an, dass meine Tanz-Hüfte entsprechend unterstützt hat. Alter Schwede; 12 cm Absätze und 8 cm Plateau fühlen sich nach 22 Stunden auf den Beinen ein wenig “aua” an … aber dafür kann ich nun damit rennen, tanzen, springen und hurtig über Treppen spurten … Bruce wäre so stolz auf mich *g Aber jetzt habe ich auch hösten Respekt vor allen absatztragenden Frauen.

Man meint es nicht, aber hier war die Mutti noch einigermaßen frisch …

… und hier dann unsere … äh … Reisegruppe (als wir noch in der Sonne saßen) – wie heißen eigentlich schlagernde “Raver” ??? “Schläger” ????

… äh … Stimmuuuuuuuuuuuuung! … jaja … unglücklich getroffen, aber es sollte ja nur mal wieder dokumentiert werden, dass da wo ich bin auch direkt Polizei auftaucht … ich habe mich später noch ausgiebig rhythmisch bewegt. Ich schwör!!!

Der nachfolgende kleine Film vermuttelt da schon einen etwas besseren Eindruck wie es war – und vor allem, wie voll. Es war die Rede von über 600.000 Menschen! Krassomat.

Bei all der Party und all dem Schlager gabe es aber auch Menschen, die scheinbar etwas Sinnvolles gemacht haben … unsere Freunde, die Flaschensammler. Einfach alles rein ins Auto (Einkaufswagen waren nämlich vergriffen!). Aus Erfahrungen im letzten Jahr hat der Sammler berichtet, dass er am Ende des Schlagermove auf knapp 1.000 leere Pullen kommt … Respekt!

… uuuuuuuuund noch mehr Fotos gibt es, wenn die Iris ihre Speicherkarte ausgelesen hat … der Onkel hatte nämlich keine echte Knipse dabei, sondern nur sein Mobiltelefon … und jetzt fährt er auch direkt mal weiter nach Calella …

In diesem Sinne: HOSSA!

18.000 Blitzbilder auf der Münsterstraße – Ich bin Individualist!

Satte 18.000 mal hat es auf der Münsterstraße in Hamm in den letzten Wochen geblitzt … krass! Aber doof war, dass sie sich trotzdem auch noch an anderen Orten positionieren und auf dem Rückweg eines Getränkeeinkaufes hat es mit denn auf der Rathenowstraße erwischt. Noch bin ich uneinig, ob ich glücklich aussehe … warum kneife ich den Mund so zu? und warum werden meine Hände scheinbar nicht braun … immerhin ist es ein fast gelungenes Foto für 25 EUR … ist ohne Widerspruch gekauft!

Google Latitude Dashboard – brave new world!

Nun nutze ich seit knapp 10 Wochen mein Google Nexus One und habe dort auch die Anwendung “Latitude” aktiviert. Ein Dienst, der in Abständen von wenigen Minuten den Standort an Google sendet und ich kann mir dann später anschauen, wo ich wann war (und das auch freigeben …). Läuft auch auf anderem Telefonen, wie dem iPhone, aber so schön automatisch und regelmäßig im Hintergrund funktioniert es scheinbar nur auf dem echten Google Telefon.

Schon seit eniger Zeit kann man sich dann im Zeitraffer anschauen, wo man sich so herumgetrieben hat, aber jetzt geht Google noch einen schritt weiter und testet das so genannte Dashboard. Völlig automatisch will Google dabei sagen können, wann man zu Hause, wann auf der Arbeite und wann unterwegs war. Das gestaltet sich in meinem Fall etwas kompliziert, weil ich zu Hause arbeite, aber ich kann mir schon vorstellen, dass sich das recht simpel bewerten lässt, wenn man z.B. regelmäßige Standortangaben nachts als HOME definiert, regelmäßige Standorte in der Woche als ARBEIT und alles, wo man sich von einem dieser Standorte wegbewegt als UNTERWEGS definiert. Es hapert noch ein wenig an der genauigkeit, da ich teilweise nachts dezente GPS-Sprünge habe, wo sich mein Standort dann um ein paar Hundert meter bewegt (es sei denn ich bin ein Schlafwandler, der sein Handy mitnimmt). Google kann durch die Anordnung der Firmen in Google Maps auch sagen, wann ich wo eingekauft habe. So fand ich auf dem Dashboard letztens eine Angabe “7.7. Rewe Räker” … sowas lässt sich sicherlich in der Zukunft (vor allem für Google) noch sinnvoll (und gewinnbringend) einsetzen. Ich habe ja nix dagegen, aber den ein oder anderen wird so etwas sicherlich beunruhigen. Schöne neue Welt!

PS: Seit dem 27. Januar (so lange setze ich Latitude sporadisch ein) soll ich angeblich über 12.000 km zurückgelegt haben. Das können mein Fahrtenbuch und ich allerdings so nicht bestätigen! ;-)

Schlagermove 2010 – Der Countdown läuft

Ende nächster Woche ist es soweit. Dann wartet der Sambazug auf uns und wir fahren zum Schlagermove nach Hamburg. Passendes Schuhwerk un ein formschönes Beinkleid habe ich mir schon besorgt, aber was stelle ich mir eigentlich unter dem Sambazug der Deutschen Bahn vor? Habe gerade mal etwas gegoogelt, aber so recht habe ich nichts finden können. Nur dieses eine Foto … wird Zeit, dass wir nächste Woche ein paar aktuelle schießen … nimmt jamend ne Kamera mit? Ich nicht … irgendwo muss ja der Alkohol untergebracht werden *g