Zweite Chance für das “My Lounge”

Es ist knapp 3 Monate her, dass ich das MyLounge besucht hatte. Der erste Eindruck war alles andere als toll.

Kurze Zeit später hatte ich die Idee einen Gastro-Guide für Hamm herauszugeben, da Essen eines meiner größten Hobbys ist. Pech für das “My Lounge” war, dass das Restaurant bei meinem ersten Besuch frisch eröffnet hatte. Sicherlich ist das keine gute Ausrede, aber nachdem unter dem Artikel über meine Buchabsicht plötzlich ein Kommentar nach dem nächsten eintrudelte, wollte ich dem Restaurant noch eine zweite Chance geben.

Wenige Monate nach der Eröffnung sind noch immer die meisten der Plätze kaum besetzt und ich will mir nicht nachsagen lassen, dass ich die Hammer Gastronomie-Szene in den Ruin treibe. Schließlich kursieren in Hamm bereits Gerüchte, dass im “My Lounge” keine Löhne mehr gezahlt würden und in den Kommentaren sowie im persönlichen Gespräch mit dem Besitzer habe ich von einer heftigen Fluktuation bei den Mitarbeitern gehört (60 Personen seit Eröffnung lauf Inhaber!).

Das alles interessiert mich als Kunde, der lecker essen und günstig trinken möchte natürlich erst einmal wenig, daher habe ich mich nach einem anstrengenden Arbeitstag heute gegen 18 Uhr dort eingefunden für einen erneuten Test – und ich wollte alles richtig machen und auch die Kommentarschreiber nicht enttäuschen.

Nach 2 Minuten (ich habe zur Sicherheit mal eine Stoppuhr mitgenommen) kam eine Bedienung zu mir, begrüßte mich höflich und nahm meine Getränke-Bestellung entgegen. Kurze Zeit später kam sie mit einem gut gefüllten Glas Cola Light (0,3l für 2,50 Euro) zurück. Echte Coca-Cola (keine Pepsi, keine Sinalco oder ähnliches, daher ist der Preis auch “okay”). Für den kleinen Snack zwischendurch hatte ich mir einen Feldsalat mit Pinienkernen und gegartem Hähnchen ausgesucht. Obwohl außer mir nur noch vier weitere Gäste dort waren, brauchte das Essen etwa 22 Minuten bis an meinen Tisch. Aber dem Hähnchen ist ja auch egal wie voll es ist. Ich möchte es ja frisch und durchgegart – von daher war auch das völlig okay. Und das Essen? Sah gut aus (siehe Foto) und schmeckte lecker und wie das, was ich nach der Speisekarte auch erwartet hatte. Lediglich die “Brot-Deko” auf dem Teller hätte ich mir filigraner gewünscht, aber das ist ja bekanntlich Geschmacksache.

Die Servicekraft fragte mich mehr als einmal, wie mir das essen schmecken würde und ob auch wirklich alles okay sei. Bei so viel Freundlichkeit hatte ich fast das Gefühl, als würde irgendwo in der Küche ein Foto von mir hängen ;-) Zumal ich das Gefühl hatte, dass sie zu mir deutlich freundlicher war, als zu den anderen Gästen, aber das kann natürlich auch Einbildung gewesen sein.

Ein wenig später kann Hamms Soul-Stimme und ein Bekannter – Freddy Pieper – in das Restaurant, um ein wenig “After Work”-Musik zu machen, wie er es nannte. So lange blieb ich nicht, aber bei dieser Gelegenheit traf ich dann auf den Inhaber, der mich irgendwie zu kennen schien. Freut mich, wenn mein Blog gelesen wird. Gerne hätte er auch dort einen Kommentar hinterlassen können. Ich freue mich immer über konstruktive Kritik. Schließlich schreibe ich davon hier und dort ja auch immer eine ganze Menge.

Mein Fazit für heute: Wenn das Essen immer so ist, wie es heute war, dann möchte ich meine Meinung korrigieren. Mich interessieren natürlich auch die Erfahrungen anderer Gäste … ich bin gespannt, wie es mit dem My Lounge weitergeht und werde mich in Kürze zu einem dritten Besuch dort einfinden …

Ach ja: Salat 6,20 Euro (auch okay) plus Cola (2,50) und etwas Trinkgeld hat mich die Zwischenmahlzeit 10 Euro gekostet … fand ich auch fair.

“Hamm live” ist tot. Es lebe “Hamm live”.

Heute war es dann endlich soweit. Nach dem Relaunch des Stadtanzeigers, gibt es in Hamm auch eine “neue” Mittwochs-Zeitung. Früher hieß sie “Wochenblatt” und jetzt “Stadtanzeiger am Mittwoch”. Tolles Design, tolle Aufmachung und was ich besonders genial finde. Sie wirkt frisch – nicht zulezt durch das sportliche Halbformat, den geänderten Font-Type und die Panoramaseite.

So sieht es aus. Aber bei genauem Hinsehen fällt aus, dass da im Titel auch “Hamm live” steht. Letzten Freitag hätte die neue Ausgabe erscheinen sollen. Tat sie aber nicht. Die “Hamm live” ist tot … oder nicht?

UPDATE: Selbstverständlich hat der Westfälische Anzeiger darüber informiert, dass die Informationen der Hamm live künftig im Stadtanzeiger erscheinen, der fortan aktueller und frischer ist, als früher. Die Info stand in der Ankündigung der Zeitung, die ich nicht gelesen hatte, weil ich ja wusste, was da kommt …

Meine Facebook-Freunde

“Nur Facebook-Freunde sind echte Freunde”, habe ich mal in einem Satire-Magazin gelesen … tatsächlich habe ich dort eine menge netter Bekannter und Freunde, aber viele sind dort auch noch nicht angemeldet (was ich sehr bedauerlich finde).

Hier mal ein aktuelles Gruppenfoto meiner Facebook-Freunde:

… und weil ich ja bekanntlich ein wenig verrückt bin, versuche ich es mit einem Bild-Mosaik mal auf die Spitze zu treiben … hat was, oder?

Lola rennt – ein gewichtiger Film

… wiegt fast 20 kg! Habe ihn gerade umgelagert und hatte ganz vergessen, was solche Filmrollen wiegen können … Ein schöner 35-mm-Kinofilm! (und ein guter noch dazu) – Mal sehen, wann ich dazu komme die Rollen irgendwo abzuspielen. Für Film-Fans in jedem Fall ein echt schickes Sammlerstück und im Zeitalter von Blu-Ray, 3D-Filmen und Streaming auch ein Stück echtes Zelluloid. Wie viele Meter Film sind eigentlich eine Minute? Gibt es da einen Umrechnungsfaktor?

Tim. Die Serie [2]

… oder: Die Tücken der Technik. Da hab ich mich in die Küche gestellt und “mal rasch” den zweiten Teil aufgezeichnet, als ich beim Hochladen der neuen Episode von Youtube freundlich daran erinnert wurde, dass Videos nur maximal 15 Minuten lang sein dürfen … also hab ich das neue Machwerk einfach getrennt – hier isses:

… und hier der Rest:

Zeitung im Wandel

Da tut sich etwas in Hamm. Sowohl beim Wochenblatt, wie auch beim Stadt-Anzeiger wird großflächig für Renovierung und Umbau geworben. Ich freue mich schon sehr auf das, was da in Kürze erscheinen wird und hoffe, dass ich meine “Sonntags-Zeitung” in dieser Woche auch schon Sonntags im Briefkasten finde und nicht erst mit der Montagsausgabe …

… ja und dann ist heute der letzte Freitag im Monat. Der Tag an dem bisher immer die “Hamm Live” der Zeitung beigelegen hatte. Da sie das heute nicht getan hat, habe ich hier noch einmal ein schönes Erinnerungsfoto mit der ersten und letzten Ausgabe eines schönen Stadtmagazins, dass ich schon etwas vermissen werde … schließlich hat ein netter Kollege da schon das ein oder andere Mal “interessant” über die Projekte meiner Freunde, Kollegen und mir berichtet …


Erste und letzte Ausgabe der “Hamm Live”

… ich bin gespannt, was es Neues gibt … und ob es neue Leuchtreklame am Verlagsgebäude gibt.

Das Tupperware Experiment

Da ich mich ja ohnehin oft vor dem Kühlschrank aufhalte, kann ich die Gelegenheiten doch auch mal für “wissenschaftliche Studien” nutzen. Inspiriert durch Stern TV frag ich mich jetzt ja auch alsbekennender Tupper-Fan, ob billige Dosen genauso gut sind. Das kann man wohl am besten im Vergleich herausfinden.

Hier erst einmal das “Opfer”. Jeweils eine handelsübliche Scheibe Salami, die noch knapp eine Woche (bis zum 2.10.) haltbar ist. Wird also vermutlich erst in 2 Wochen spannend (dann bekommen die Dosen auch einen eigenen Kühlschrank weit weg von den Lebensmitteln, die ich essen möchte.

Die Gegner: In der linken Ecke mit dem blauen Deckel eine von 3 IKEA Dosen (Distance) zum Set-Preis von 2,59 Euro (Stückpreis also < 1 Euro!) und in der rechten Ecke ein Teil des Tupperware Frische-Kabinetts zum Set-Preis von 24,90 Euro (fast das 10fache!). Beide Behältnisse haben 700 ml Fassungsvermögen. Die IKEA Dose ist neben dem Kühlschrank auch für die Gefriertruhe und (ohne Deckel) de Mikrowelle geeignet, aber darauf kommt es jezt nicht an ... jetzt heißt es abwarten ...

Tag 1:

Flipboard – personalized social magazine

Seit kurzer Zeit stelle ich mir die Frage, wie man so ein iPad auch sinnvoll benutzen kann, wenn man nicht unbedingt dafür programmiert. Erst kürzlich hat mir jemand gesagt: “Ein iPad wird für mich erst dann sinnvoll, wenn es ein anderes Gerät für mich ersetzt” – darüber könnte ich jetzt lang und breit erzählen wie gut das geht, aber heute habe ich dann endlich mal die Anwendung “Flipboard” ausprobiert und darin tatsächlich ein echtes Mehrwert Programm gefunden.

Das Tool bastelt aus diversen Twitter-Feeds und Facebook-Streams aus den favorisierten sozialen Netzwerken eine virtuelle Zeitung zusammen. Erstmal nichts besonderes, aber das Programm listet die News nicht einfach nur auf, sondern ordnet sie im Zeitungs-Stil in einem ganz eigenen Layout an. Wirklich schick – hier ein paar Beispiele …

… damit kann man wirklich morgens nach dem Aufstehen einen schnellen Überblick bekommen was bei seinen sozialen Kontakten zu passiert ist – natürlich funktioniert es auch mit Nachrichten, wenn man die entsprechenden Feeds integriert hat.

KiK (Stefan Heinig) vs. Tim Reckmann

Mir fällt gerade auf, dass es in meinem Blog noch gar keine eigene Kategorie für Abmahnungen gibt. Aber mittlerweile macht mir sowas ja auch nicht mehr viel aus. Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. So auch am letzten Freitag, als mich folgende Abmahnung gleich mehrfach per E-Mail und teilweise mit nur wenigen Stunden Fristsetzung erreichte:

Der Gute Herr Heinig will nicht in die Öffentlichkeit und schon gar nicht per Foto. Er nahm also an, ich hätte das Bild, dass im BönenWiki zu finden ist (bzw. war) aus einer NDR Sendung “abfotografiert”. Auf die Idee war ich gar nicht gekommen. Ich hatte lediglich ein Bild, dass in der deutschen Wikipedia zu finden WAR und als “gemeinfrei” gekennzeichnet war übernommen.

Die Anwälte haben sich also mit Wikipedia unterhalten, ich habe zugesichert die Kopie zu löschen und alles ist gut. Vermutlich haben die Anwälte ein paar Euro verdient (glücklicherweise nicht an mir) und Herr Heinig kann weiter im Verborgenen sein Unwesen treiben leben.

Zugegeben: Wenn man Post vom “Graf von Westfalen” bekommt, schaut man schon etwas genauer hin ;-)