Bürgerradio Stammtisch: Das Internet in Hamm

Ralf Grote von der Radiorunde Hamm hat Ende Oktober Frederick Müller und mich eingeladen, um ein wenig in lockerer Atmosphäre über das Internet in Hamm zu plaudern. Wer die Sendung im Bürgerradio verpasst hat, kann hier noch einmal reinhören. Danke an alle Beteiligten!

Mehr Infos zur Sendung gibt es im Netz auf www.radiorundehamm.de

Die Abrechnung: Mein Buch der Bücher

Irgendwann muss auch mal Schluss sein. Und was gibt es am Ende immer? Genau: Die Abrechnung. Das muss gar nicht immer negativ sein, sondern beinhaltet – wie hier – sicherlich auch viele positive Geschichten und Anekdoten. Wer mich kennt, der weiß allerdings auch, dass ich immer schon anfange zu trommeln, wenn ich noch nicht ganz fertig bin. Aber ich wollte halt schon einmal sehen, wie das Resultat später aussieht und habe einfach mal ganz unverbindlich ein Vorab-Druck-Muster anfertigen lassen.

Zum Blau-Stich: Ja, der soll so und wird auch im fertigen Buch so bleiben. An dieser Stelle: Danke, Jörg (beautypics.de) für das Foto! Die Farbe strahlt eine gewisse Kälte aus, die eigentlich ganz gut passt. Der Inhalt: Vergangenheitsbewältigung und “echt blöde Geschichten”. Aber leider wahre Begebenheiten. Falls jetzt jemand Angst hat, dass er selbst darin vorkommen könnte. Das kann man ganz einfach herausfinden. Menschen, zu denen ich jetzt noch Kontakt habe, haben nichts zu befürchten! Alle Anderen allerdings auch nicht, da sie sich wohl höchstens selbst in den Geschichten erkennen würden, da ich ja auf die Angabe der vollständigen Namen aus gegebenem Anlass verzichte.

All denen, die sich nun fragen, was ich mit den bisher fast 400 eng bedruckten DIN A 5 Seiten (das wird noch etwas aufgelockert!) überhaupt bezwecken wollte sei gesagt, dass es pure Vergangenheitsbewältigung ist. Pures Nachtreten gegenüber Dritten macht nämlich nur dann Spaß, wenn man deren Reaktion sehen kann – das geht mit einem Buch aber nicht. Mein Motto ist einfach: “Raus aus dem Kopp, rein ins Buch”.

Vorerst steht das Buch auch nur in meiner kleinen Bibliothek (selbstverständlich in prominenter Gesellschaft). Aber da ich immer wieder von Freunden und Bekannten nach einer Veröffentlichung gefragt werde, halte ich auch das nicht für ausgeschlossen. Bei den Korrekturen und sogar bei der Produktion einer Audio-Fassung (Danke, Klaus!) bekomme ich sogar Hilfe!

Vielleicht werde ich diese Energie auch einmal benutzen, um ein fiktionales Buch zu schreiben – im Augenblick fehlt mir allerdings die Zeit … auch dafür, dass dieses Buch endlich einen Abschluss findet.

Die Welt wird digital und virtuell

Früher konnte man alles sehen und anfassen. Was das angeht, so muss man diese Aussage so langsam korrigieren. Unsere Eltern hatten Plattensammlungen und ich behaupte mal, ich habe ne ganze Menge Musik-CDs. Es hat auch ne ganze Weile gedauert, bis ich die alle digitalisiert hatte. Vor über einem Jahr habe ich angefangen und 891 CDs und 120 GB später habe ich nun 48,8 Tage Musik digitalisiert. Es gibt sicherlich ne ganze Menge Leute, die mehr Musik haben, als ich, aber ich finde es schon sehr praktisch, dass ich all diese Musik nun bequem per Mausklick per iTunes abrufen kann …

Musik höre ich ja nun auch schon seit 20 Jahren und genauso bunt ist auch die Mischung. Ich kann mich sogar noch daran erinnern, wie irgendwann die Bravo Hits Nr. 1 rausgekommen ist – Die habe ich allerdings erst einige Jahre später gekauft, als ich gemerkt habe, dass da eine recht bunte Mischung aktueller Hits drauf ist – seitdem kommt die aktuelle Ausgabe quartalsweise ins Regal und das wird voller und voller. Damit ist jetzt Schluss. Mit Bravo Hits 75 habe ich meine allerletzte physikalische CD gekauft.

Sind wir doch mal ehrlich. Wie hören wir denn heute Musik. Ich höre Musik zum Beispiel am PC. Da sind die Lieder eh alle digitalisiert in iTunes. Oder im Wohnzimmer über die HiFi-Anlage. Dafür synchronisiere ich meine Lieblings-Alben seit etwa einem halben Jahr mit dem iPad und habe so immer eine bunte Auswahl “griffbereit” und bequem auswählbar ohne einen Stapel von CDs herumliegen zu haben. Und im Auto höre ich Musik. Oft hatte ich mir MP3-CDs zusammengestellt, um nicht zu viele Alben rumfliegen zu haben. Seit neustem befeuere ich mein Auto mit einem USB-Stick. Die CD ist für mich also überflüssig geworden.

Es ist ein etwas seltsames Gefühl, Musik im iTunes Store herunterzuladen – MP3s für Geld (die man mit etwas Mühe sicher auch illegal und gratis finden kann). Man zahlt für einen Download, die Musik ist Sekunden später auf dem PC, aber was fehlt ist die CD, die man in die Hand nehmen kann. Aber: Will man das? Braucht man das? ich kann sehr gut damit leben, es nicht mehr zu tun und habe mir Jüngst das Album von Dick Brave heruntergeladen. 9,99 Euro statt 12,99 Euro als CD – man spart also auch noch dabei – Geld und Platz!

Das geht übrigens auch bei Büchern, allerdings ist die Überwindung da immer noch ein wenig höher gewesen und ich würde es nicht generalisieren wollen. Trotzdem habe ich letzte Woche mit der Anschaffung eines Kindle von Amazon einen Start gewagt. Für 99 Euro kann man damit wenig falsch machen. Die Technik mit der elektronischen Tinte und die Lese- und Bedien-Qualität sind wirklich beeindruckend. Allerdings wird es sicher nicht jedes Buch darauf geben. Für Taschenbücher und die Lektüre für unterwegs ist es aber prima geeignet und Meterlange Bücherwände werden nun nur noch mit “hochwertigen Büchern” befüllt.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich ein Freund des digitalen eBook-Readers werde, aber nachdem ich selbst mein erstes eBook veröffentlicht habe, musste ich es auch einmal ausprobieren … und auch hier werde ich viele Bücher künftig nur noch elektronisch kaufen. Per Mausklick sind sie im Handumdrehen nicht nur auf dem Kindle, sondern mittels App auch direkt auf dem iPhone und iPad. Überall synchron abrufbar. Klasse Sache!

Ach ja … zum Thema Film und DVD muss ich mir bei Zeiten auch mal eine Lösung überlegen ;-)

Wocheneinkauf: Dichtung und Wahrheit ;-)

Bevor jemand sagt, ich sei ein Blender, möchte ich anmerken, dass bei Kaufland im Hammer Westen zuerst das gesunde Zeug kommt, wenn man es der Reihe Nach in den Wagen packt …

So ist dann auch schön der Fenchel, der Hokaido-Kürbis und die Zucchini zu sehen. Dazu noch Käse von der Theke und andere köstlichkeiten, die dann schön beim Kochen verwurstet werden. Apropos Wurst (oder Fleisch): Es gibt bei Kaufland keine Frischfleisch-Theke – das ist echt doof!!! Aber das abgepackte Steak ist trotzdem sehr lecker …

Erst zum Ende des Einkaufes kommt dann die Tiefkühlabteilung und wer mich kenntm der weiß zwar, dass ich jeden Tag “koche”, aber damit kann auch mal das aufbacken einer Pizza gemeint sein ;-)

Ich bin ein Haftschalen-Depp

Vor vielen Jahren konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen irgendwann Kontaktlinsen zu tragen. Sich selbst im Auge herumzuspielen war irgendwie eine ekelige Vorstellung und schließlich wollte ich ja auch nix kaputt machen. Bei meinem Praktikum in der Schule war ich bei einem Optiker – da habe ich die Dinger auch nicht vertragen … aber man wird ja älter und “Versuch macht kluch”. Also 2011 noch mal ausprobiert. Zuerst hat man mir gesagt, dass ich dann Probleme mit dem Schielen haben könnte und erst eine ganze Menge Linsen ausprobieren muss. Das zwar nicht. Die Linsen, die ich bekommen habe, dürfen einen ganzen Monat im Auge bleiben und ich vertrage sie prima. Tag und Nacht die selben Linsen – das geht deshalb, weil ich so nah am Wasser gebaut bin, bzw. ich so viel Tränenflussigkeit habe. Wusste doch, dass das für irgendwas gut ist. trotzdem muss man ja auch Monatslinsen wechseln. Und da ist mein Problem …

Nach minutenlangem Geknibbel im Auge sieht meine Bindehaut nicht mehr so prima aus. Aber die Haftschalen zeigen sich davon unbeeindruckt und wollen einfach nicht rauskommen. Das Einsetzen der neuen klappt schon ganz gut (dafür dass ich das nur einmal im Monat übe), aber was bringt mir das, wenn ich die alten nicht rausbekomme. Damit die Leser dieses Blogs auch mal etwas zu Lachen haben. Ich lege mir nun immer klassische Musik auf und greife mir dabei beherzt ins Auge … für mich als Haftschalen-Depp ist es ja jedes Mal ein Großereignis :-)

Und irgendwann klappt es dann auch …