Google Drive ist da – und der Preisanstieg auch …

Lange haben wir (naja, zumindest ich) auf den Cloud-Service von Google gewartet. Nun ist Google Drive endlich da. Zuerst das Positive statt 7,5 GB bietet Google Mail künftig 10 GB freien Speicherplatz an – super! Bisher Gab es Google Docs als “halbe Cloud”. Dort konnten kostenlos 1 GB Daten gespeichert werden. Google Drive ist nicht nur komfortabler, sondern bietet darüber hinaus auch 5 GB kostenlosen Speicher an – auch super!

Jetzt hatte ich in der Vergangenheit bei Google ein zusätzliches kontingent Speicher gekauft, um eine Menge Daten (zumeist Fotos) bei Picasa ablegen zu können. Mit dem 1 GB kostenlosem Speicher kam nicht natürlich nicht aus, also hatt eich mir für einen echt günstigen Preis von 5 US-$ im Jahr (!) zusätzlich 20 GB gekauft. Absolut preiswert.

Heute schlägt mir Google dann mit der Einführung von Drive auch direkt ein Upgrade vor:

Damit könne ich für 2,49 US-$ im Monat (!) satte 25 GB erwerben. Keine Frage – auch dieses Angebot ist absolut fair und günstig, aber über einen einfachen Dreisatz lässt sich jedoch leicht ausrechnen, dass man bisher für 1 GB/Jahr 0,25 US-$ gezahlt hat – nach dem Upgrade wären es 1,20 US-$ pro Jahr – also knapp das 4,8-fache. Das ist schon ein heftiger Anstieg. Aber Google ist fair – man kann seinen alten Tarif behalten so lange man mag (aktueller Stand) – nur wenn man irgendwann wechselt gibt es kein zurück mehr. Wollen wir hoffen, dass ich mit den 20 GB + 10 GB Mail also noch eine weile auskomme.

Hier die alten (links) und neuen (rechts) Preise im Vergleich:

Dennoch ist mein Fazit. Google Drive ist deutlich günstiger als die ganzen anderen Cloud-Dienste (z.B. Dropbox) und bietet deutlich mehr Leistung. Bei einem Upgrade bekommt man weitere Vergünstigungen in anderen Bereichen (z.B. zusätzliche Erhöhung von Mail und Bilder-Speicher). Alles in allem sehr lohnend.

… ich synchronisiere schon …

Glasverbot in Hamm

In Hamm gibt es seit Ende 2011 an einigen Stellen in der Innenstadt ein permanentes Glasflaschen-Verbot. Auf initiative der Anwohner, die sich über Scherben, Verletzungsgefahr und Müll beklagt haben, wurde eine entsprechende Verordnung vom Oberbürgermeister erlassen. Wenn man die Anwohner befragt, so haben alle damit nun gute Erfahrung gemacht.

Und jetzt lese ich in der Zeitung, dass die Piraten einstimmig dafür sind, dagegen zu fragen. Einstimmig kann schon mal gar nicht sein, denn ich wehre mich vehement gegen solch eine Klage. Das liegt nicht daran, dass ich nun bei allem “dagegen” schreien will, was die Piraten machen, aber ich finde, man sollte die ganze Angelegenheit ein wenig differenzierter sehen.

An Karneval und bei Großveranstaltungen wird ein solches Verbot generell von nahezu allen unterstützt. Warum? Weil es Scherben und Müll gibt (siehe oben). Doch auch wenn Glasbehälter außerhalb dieser Verbotszeiten weggeworfen wurden, verursachten sie Scherben und Müll – und das können die Anwohner wohl am Besten beurteilen.

Wenn man es ganz ganz genau nimmt, bekommt man jetzt also ein “Knöllchen”, wenn man aus der Volkshochschule kommt und mit einer (Glas-)Flasche Wasser zum Bahnhof geht. Auch Babyflaschen aus Glas wären demnach verboten. Beide Beispiele fallen jedoch unter das Verbot der “Glasgetränkebehälter”. Es ist aber auch schwierig, eine solche Verordnung so zu erlassen, dass alle Eventualfälle berücksichtigt werden. Hier sehe ich persönlich auch noch Verbesserungsmöglichkeiten. Vom Prinzip her stehe ich absolut hinter dem Verbot.

Mir ist übrigens kein Fall bekannt, dass jemand mit einer “harmlosen Glasflasche” ein Knöllchen bekommen hätte. Selbst auf Hinweise und Ermahnungen verzichten die Mitarbeiter des Ordnungsamtes, die nach eigenem Ermessen scheinbar sehr wohl in der Lage sind, das Gefahrenpotential zu beurteilen. Auch im Selbstversuch war es mir nicht möglich, ein solches Knöllchen zu erhalten, obwohl ich auf diversen Plätzen vor den Augen der Beamten aus einer Glas-Mineralwasserflasche getrunken habe.

Es wird also nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Warum sollte man dagegen nun also klagen? Weil man es kann? Sicherlich kann man das und bei juristischer Bewertung wird eine solche Klage vermutlich sogar erfolg haben. Nur wem ist damit geholfen? Bestimmt nicht denen, die den Müll wegmachen müssen oder in eine Glasscherbe treten :-(

Zu dem Thema habe ich mal eine Facebook-Umfrage gestartet. Die ist natürlich nicht repräsentativ, aber ich bin auf das Ergebnis gespannt.

Von Piraten und Hobby-Politikern

Ja, ich bin selbst ein Pirat. Das sollte ich lieber vorweg sagen, weil der Eindruck entstehen könnte, ich hätte etwas gegen die Partei. Das wäre eine falsche Schlussfolgerung. Die Ideen finde ich gut, aber die Vorgehensweise bei der politischen Arbeit leider in großen Teilen so überhaupt nicht. Auf dem letzten Stammtisch, den ich besucht hatte, wurde dies wieder eindrucksvoll vorgeführt. Das finde ich schade, da es im Kreis der Piraten, nämlich nicht nur Hobby-Politiker, sondern auch Personen gibt, die wirklich Potential haben, die Belange auf Landesebene mitzubestimmen.

Allerdings sehe ich auch den Mangel an politischen Themen als großes Manko der Piraten. Es wäre fairer, wenn sie schreiben würden, dass sie Protest- und Nichtwähler einsammeln. Stattdessen gibt es Personen, die die Piratenpartei scheinbar benutzen, um damit ihr Ego zu pinseln. Grund genug, dem Westfälischen Anzeiger ein paar Zeilen zu dem Thema zu schreiben:

Hinter den Kulissen der Piratenpartei in Hamm
„Zur Zeit allenfalls als Protestwähler-Partei geeignet“

Wie sagte einst mein Sportlehrer beim Geräteturnen: „Vom Ansatz gut, aber in der Ausführung leider mangelhaft.“ Genau das trifft leider auch auf die Piraten in Hamm zu. Jene Personen, die sich zweimal im Monat zum Stammtisch treffen, möchten etwas bewegen. Sie möchten die Politik aktiv mitgestalten, doch stehen sie sich dabei immer wieder selbst im Weg.

Seit über einem Jahr beobachte ich das Treiben der Piratenpartei und habe nach der Berlin-Wahl den Entschluss gefasst, selbst Mitglied zu werden. Der Grund war, dass ich viele der Ideen im Ansatz wirklich gut finde. Im aktiven Wahlkampf stelle ich jedoch fest, dass diese Ideen über den besagten Ansatz leider nicht hinausgehen.

Da gibt es wirklich fachkundige Experten, die in der Landesliste auf einem tollen 15. Platz stehen und vermutlich in den Landtag einziehen und es gibt die Selbstdarsteller, die sich als Direktkandidat in den Vordergrund drängen. Als wäre jene Nominierung ein Ritterschlag, bezeichnet sich Martin Kesztyüs seither – in der dritten Person von sich sprechend – nur noch als „Direktkandidat“. Ob ihm bewusst ist, dass seine Chance ohne Listenplatz in den Landtag einzuziehen praktisch bei null ist? Es scheint ihm egal zu sein. Er will Plakate mit seinem Konterfei und die entsprechende Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Wenn es dem Wahlkampf und der Partei etwas bringen würde, wäre das in Ordnung. Schließlich hat er als arbeitsloser Diplom-Jurist nach vergeigtem zweiten Staatsexamen alle Zeit der Welt, um sich um die Belange der Piraten zu kümmern. Aber die Piraten diskutieren über ihre öffentliche Mailingliste lieber, in welcher Stadt man eine Packung Kabelbinder abholen kann, um die Plakate anzubringen, statt einfach in den Baumarkt um die Ecke zu fahren, um welche zu kaufen. Die viel zitierte Transparenz offenbart leider auch immer wieder ein hohes Maß an fachlicher Inkompetenz.

Ebenso, wie die Tatsache, dass ich – seit vielen Jahren bekennender Blogger – ermahnt werde, was ich zu tun und was ich zu lassen habe. Als ich meinen ersten Blog-Eintrag ins Internet gestellt habe, gab es die Piratenpartei noch gar nicht. Und jetzt? Der Direktkandidat hat die Vision gegen das Glasverbot in Hamm zu klagen. Egal, wie ich zu dem Verbot stehe, bekam ich zu verstehen, dass sein Vorgehen das einzig richtige sei und ich mich auch als Privatperson und in meinem Blog den Interessen der Partei unterordnen müsse. Eine an ihn persönlich geschriebene E-Mail wurde plötzlich mit den aktiven Piraten diskutiert – nicht etwa das Glasverbot selbst. Sehr befremdlich und scheinbar die Bestätigung dafür, dass es den Piraten derzeit noch erheblich an echten Inhalten mangelt.
Ich bin Pirat und ich werde es vorerst bleiben. Aktuell eignen sich die Piraten allenfalls als Protestwähler-Partei. Hoffentlich ändert sich das in den nächsten Jahren. Ich hoffe, dass die teilweise wirklich engagierten Hobby-Politiker noch lernen, wie Politik funktioniert. Ahoi!

Nachdem auch die Gegenseite (wobei es keine Gegenseite, sondern nur zwei unterschiedliche Meinungen gibt) dazu gehört wurde, sah der entsprechende Artikel im Westfälischen Anzeiger dann wie folgt aus:

Grund genug, noch einmal auf den ein oder anderen Punkt einzugehen und einige plastische beispiele für die Arbeit der Piraten zu ergänzen.

Fangen wir am Ende des Artikels an: Dort merkt der Direktkandidat an, dass mir das “Ahoi” zur Begrüßung nicht geläufig sei. Ist das vielleicht ein Beleg für die Prioritäten seiner politischen Arbeit? Meine Eltern haben mich so erzogen, dass ich meinen Gegenüber mit “Guten Tag” begrüße. Nicht alles, was einem geläufig ist, muss man auch zwingend machen. Das Knoten eines Piraten-Kopftuches ist mir durchaus geläufig, trotzdem wird man mich niemals damit sehen …

Wenn ich nun die Passage betrachte, in der Martin Kesztyüs seinen Chancen auf ein Direktmandat beschreibt, so hat er sicher recht, dass Demokratie vom Mitmachen lebt und man nie wissen kann, was passiert. Wenn er aber realistisch an ein Direktmandat glaubt, so zeugt das jedoch eher von Realitätsverlust, als von Zweckoptimismus. Anderenfalls hätte er doch sicherlich eine Absicherung über die Landesliste wenigstens in Erwägung gezogen …

Das Martin Kesztyüs nie auf ein Plakat wollte, halte ich für ein Gerücht. Dass es jetzt nicht durchgesetzt wird mag tatsächlich an den Richtlinien der Partei liegen. Dennoch hat der Direktkandidat den Wunsch scheinbar so verinnerlicht, dass er das Fotoshooting bei mir per SMS als Plakat-Shooting beschrieben hat. Ganz davon ab, ob nun auf Plakat oder Flyer. Wo ist der Unterschied, wenn mich von einem Flyer jemand anlacht und ich zusätzlich zu seinem Foto, sein Alter und dem Patei-Logo und -Slogan nur noch den markigen Spruch “Demokratie bewahren” finde. Im Artikel wird das doch glatt als “Vorstellung der Kandidaten” bezeichnet – Das ist noch dünner, als das Parteiprogramm! Die Behauptung “Das war eine Idee des Pressesprechers” erinnert allerdings schon an Argumentation der ganz großen Politik. Beim Fotoshooting posierte er bereitwillig vor meiner Kamera und wollte immer neue Posen zeigen. Über 60 Bilder und 3 Outfits …

Aber zum Thema Piraten gibt es noch eine schöne Geschichte, die die Öffentlichkeit in der Mailingliste der Piraten nachlesen kann: So schreibt eine Claudia an die Mailingliste:

Die CDU hat auf dem Caldenhofer Weg und auch hier in Westtünnen gezielt die Kreuzungen zuplakatiert, auch dort, wo Verkehrsschilder angebracht sind und dort, wo sie die Sicht behindern. Ich würd am liebsten das Ordnungsamt anrufen. Meines Erachtens sollten sich alle an die Spielregeln halten.

Als Antwort erhält sie nur kurze Zeit später über die Mailingliste die Aufmunternde Antwort von Malte über die Mailingliste:

Mach es bitte, genau diese Regel gibt es ja nicht ohne Grund.

Ich kann mich nicht erinnern, dass es in den letzten Jahren bei den Wahlen derartige Diskussionen oder Beschwerden gegeben hätte. Anderswo, wie beim Glasverbot in Hamm oder beim Urheberrecht sollen Regeln, Verordnungen und Gesetze abgeschafft oder zumindest liberalisiert werden und hier spielen sich die Piraten als Erbsenzähler auf. Als sei diese Doppelmoral nicht schon wieder typisch für genau das, was ich an den Piraten kritisiere, so wird die Kritik an der Plakatierung der anderen Piraten noch abstruser, da die Piraten genau gegen diese Regel selbst verstoßen, da die Verordnung nämlich auch das Plakatieren beispielsweise an Lichtmasten verbietet. Dieter Nuhr würde jetzt sagen. “Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal die Fresse halten.” – ich würde es eher so beschreiben, als das Halbwissen in der Politik sehr schnell nach hinten losgehen kann. Besonders dann, wenn man wie die Piraten alles öffentlich und transparent macht.

Hier noch einmal zum Nachlesen:

Völlig ohne Not werden die Plakate an den Laternen aufgehängt. Bäume sind schließlich genug vorhanden. Egal ob Unwissenheit oder Oberflächlichkeit – bevor man mit dem Finger auf andere zeigt, sollte man sich über die Materie entsprechend informieren:

Nachdem den Piraten dieser Mißstand selbst aufgefallen ist, wollte man dann doch “lieber keine schlafenden Hunde wecken”. Das hindert Listenkandidat Robert Stein jedoch nicht daran, folgende Nachricht zu tickern:

Die neuen NRW-Plakate wollen ja auch noch gestandortet werden #Ampel #Kurven #Kreuzungen

Zurück zum Glasverbot: Es soll gegen das Glasverbot geklagt werden. Aha! Wer will denn klagen? Die Partei oder der Kandidat? Über die Entwicklung bin ich in jedem Fall sehr gespannt. Meines Wissens bereitet nämlich Martin Kesztyüs die Klage vor. Über Inhalte ist – zumindest mir – noch nichts bekannt. Wie bereits erwähnt. Es gibt sicher Argumente für und gegen das Glasverbot und ich persönlich wäge noch ab. Vielmehr interessierte mich die Frage, wie es um die Durchsetzung steht. Ist Glasflasche gleich Glasflasche? Wird die Wasserflasche oder die Glas-Milchflasche für Babys genauso behandelt, wie eine Flasche Korn? Bekomme ich ein Bußgeld, einen Platzverweis oder werde ich gar verhaftet? Allein darum drehten sich meine Fragen. Steht doch groß auf dem Flyer unter dem amen des Direktkandidaten “Demokratie bewahren” – und jetzt soll ich mich meine Meinung unterordnen? Hatte ich schon “Doppelmoral” erwähnt?

Abschließend merkt er an, dass ich seines Wissens nicht beim Parteitag war. Da hat er recht – aber nur, wenn er damit meint, dass ich persönlich nicht vor Ort war. Die Notwendigkeit ist allerdings nicht gegeben. Wir erinnern uns: Die Piraten werden auch oft “Internet-Partei” genannt. Da sind Mitschnitte, Ergebnisse und Informationen zu solchen Veranstaltungen online verfügbar. Das sollte eigentlich auch Martin Kesztyüs wissen.

Update: Eventuell habe ich mich auch in dem von mir noch als kompetent beschriebenen aussichtsreichen Listen-Kandidaten Robert Stein geirrt. Für die, die es interessiert, welche Themen einen eventuell künftigen Mitarbeiter des Landtages so bei Twitter bewegen, gibt es hier einen kleinen Auszug (chronologisch von unten nach oben lesen):

Es lebe hoch die Transparenz! Hoffentlich erwarten mich auf dem nächsten Stammtisch der Piraten mehr Inhalte …

Einen hab ich noch: Facebook! Die Piraten bekunden ja immer gerne, dass sie Facebook nicht mögen (an dieser Stelle bin ich wohl kein Pirat, denn ich nutze Facebook, wie 850.000.000 andere Menschen auch). Der Direktkandidat eröffnet die Diskussion:

Sollen wir nen Facebook- account erschaffen? Ich sehe das ehrlich gesagt ein wenig kritisch. Facebook ist nicht wirklich der Freund des Piraten. Auf der anderen Seite nutzen die Unneraner Facebook schon ziemlich stark.

Klingt irgendwie so, als würde man sagen “Einerseits bin ich gegen die Todesstrafe, aber andererseits nutzen die Amerikaner sie ja auch schon ziemlich stark.” So merkt Malte in der Mailingliste auch richtig an:

Bzgl. Facebook: Die Piraten pochen doch eigentlich immer auf die Mündigkeit des Bürgers. Durch die Medien werden seit einiger Zeit auch themenunkundigen Bürgern die datenschutzrechtlichen Probleme nähergebracht. Ebenso werden auch andere Plattformen mit nicht eindeutiger Datenschutzlage, beispielsweise Twitter, von Piraten aktiv genutzt. Daher sollte man Facebook zumindest nicht nur aus ideologischen Gründen ignorieren. Wer heute noch auf Facebook ist, weiß, das Schindluder mit seinen Daten getrieben wird. Und dann nehme ich das einfach so hin und unterstütze den Konzern auch noch??

Soweit richtig. Aber jetzt kommt Pressesprecher Kai:

Hallo! Ich würde folgendes zu Facebook vorschlagen: Wir richten eine Facebook-Seite ein, auf der wir aber quasi nur ein paar wenige Infos, unsere Logo sowie einen Link auf unsere Webseite plazieren. Ansonsten alle anderen Funktionen (Pinwand usw.) deaktivieren. So findet man uns wenigstens auf FB. Da viele FB nutzen, sollte man das daher nicht verachten. Wer mit uns in wirklich (3000 Freunde o.ä. sagen gar nichts darüber aus, ob man mit dem betreffenden Kontakt halten möchte) Kontakt treten möchte, kann dass dann über unsere Homepage (Email etc.) erreichen.

Hallo??? Was heißt hier “Hallo!”? Das heißt “Ahoi”, lieber Kai! Aber viel spannender ist doch das, was danach kommt. Frei übersetzt: “Wir machen das, weil’s alle machen”. Von der Moral etwa genauso konsequent, wie zu sagen: “Ich bin gegen Tierversuche” und dann eine Creme zu kaufen, auf der als Werbeslogan steht “erfolgreich an Tieren getestet”. Da kann ich gerade nur mit dem Kopf schütteln.

Genauso wie über die Tatsache, dass Personen, die diesen tollen und modernen QR-Code eingeben direkt beim Aufruf lesen können, dass das Plakat noch von der Landtagswahl Schleswig-Holstein übrig geblieben sein muss. Sorry Jungs, das ist peinlich. Ein Streifen schwarzes Klebeband wäre professioneller. Hier passt dann auch das Motto: “Trau keinem Plakat – informier Dich”

Update (17.04.2012 | 12:00 Uhr): Der NRW-Listen-Kandidat Robert Stein hat mein Abo auf seinen Feed deaktiviert und mich als Follower deaktiviert. Wie war das mit der Transparenz? Das gilt nicht nur für ihn, sondern scheinbar auch für einige andere Piraten, die sich auf den Schlips getreten fühlen.

Update (21.04.2012): Mein Leserbrief erklärt hoffentlich die Intention der Kritik. Die Bildunterschrift “rudert zurück” weise ich entschieden zurück, aber ansonsten ist wenig weggekürzt worden aus dem Text. Positiv: Die Piraten sind nun besonnener in ihrem Handeln und allein wenn ich die Mailingliste oder Twitter beobachte, sehe ich darin weniger Unfug. Ob es zufall war, dass die kritisierten Herren nicht persönlch beim letzten Stammtisch erschienen sind, kann ich nicht sagen – vielleicht gibt es ja irgendwann das von mir angestrebte persönliche Gespräch.

An dieser Stelle ist für mich die Diskussion auch beendet: Ich werde mein Kreuzchen bei der kommenden Landtagswahl übrigens bei der Piratenpartei machen!

HammWiki GEO-APP 0.1 beta

Die HammWiki GEO-APP hat das Licht der Welt erblickt. Dank Simon Zicholls unermüdlicher Arbeit konnte gestern nur knapp zwei Wochen nach den ersten Planungen die Version 0.1 beta veröffentlicht werden.

Die Funktion ist denkbar einfach. Ein einfacher Klick auf den Button schickt den eigenen Standort an das System und das schaut dann nach, welcher Ort sich in der Nähe befindet. Text- und Bildmaterial der angezeigten informationen stammen aus dem HammWiki.

Die App funktioniert ohne Installation auf allen Plattformen. Der Einfache Aufruf der URL: hammwiki.de/geo genügt. Und wer dennoch ein schickes Icon haben möchte, kann in iOS und Android das Programm auf den HomeScreen legen …

UPDATE: Das schreibt der Westfälische Anzeiger am 14.04.2012 dazu:

Neues Foto …

Nicht, dass jemand sagt, ich sei ein Querulant – das Blitzer-Foto habe ich selbstverständlich umgehend bezahlt. War ja auch eindeutig zu schnell … als Kind hätte ich mir genau an der Stelle gelegentlich mal Blitzer gewünscht – oder Fahrer, die NUR 39 km/h fahren …

Da das von der Stadt nicht so wirklich toll war, hat Marc Borgmann noch ein anderes von mir geschossen.