picpack – Kühlschrankmagnete “made in Germany”

Nachdem ich mich in der letzten Woche ja intensiv mit Instagram auseinandergesetzt habe und auch bereits über die ein oder andere Anwendung berichtet habe, bin ich nun auf ein kleines Berliner Startup gestoßen: picpack

Das Unternehmen bietet ebenfalls Kühlschrankmagnete an. Nicht nur 9, wie der Mitbewerber, sondern gleich 12 Stück. Unter dem Strich mit 18 Euro (inkl. Porto) minimal teurer, aber was hier zählt ist ja vor allem die Qualität. Hier punktet nach den technischen Angeben eindeutig picpack. 5,8 x 5,8 cm groß sind die magnetischen Bilder und sie sollen 4 DIN A4 Seiten am Kühlschrank festhalten. Ein weiterer Vorteil bei einem Hersteller in Deutschland ist natürlich, dass die Lieferzeit deutlich kürzer ist, als wenn man anderswo bestellt.

Grund genug, den Selbstversuch zu starten:

Die Webseite von Picpack ist – vermutlich, weil der Dienst extrem neu ist – noch nicht ganz so stylisch, wie viele andere Instagram-Tools, aber darauf kommt es ja auch nicht an. Schlicht und webzwonullig reicht mir – die Farbe bringe ich ja mit meinen Bildern mit:

Das Einloggen funktioniert, wie gewohnt, per Instagram. Die Bedienung ist einfach und simpel. Bild anklicken und schon ist es auf der 12er Matrix (rechts gespeichert)

Was mir dabei auffällt ist, dass die Bilder gezoomt werden. Eigentlich auch logisch, denn der Druck auf die fertigen Magnete kann niemals 100% passgenau erfolgen und so wird vermutlich schon der entsprechende Beschnitt-Überschuss simuliert. Einerseits gut, wenn man sieht so, wie das fertige Bild aussieht, andererseits muss ich mich damit anfreuen, dass ich auf die vielfach verwendeten Rahmen verzichten muss. Ich bin mal gespannt, ob das 100% automatisch abläuft, oder ob es eine Art händische Qualitätskontrolle gibt.

Also hurtig 12 schöne Bilder herausgesucht und zusammengestellt. An dieser Stelle punktet das System eindeutig durch die einfache Bedienung. Es gibt nur einen Knopf: “Buy”. Die Bezahlung wird via Paypal abgewickelt. Das haben heutzutage im Internet fast alle. Keine Kreditkartendaten eintippen, keine Adresseingabe – nur bezahlen. Einfach halt!

Abschicken, fertig! Der Versand soll übrigens bereits am nächsten Werktag erfolgen – ich bin gespannt, wann mein “picpack” hier ankommt.

Wer es selbst ausprobieren möchte geht einfach auf www.getpicpack.com

Die Bestellung kam bereits 48 Stunden nach der Bestellung an. Sie war sauber und ordentlich verpackt in einem stabilen Umschlag aus Pappe. Da konnte nichts knicken.

Im inneren befand sich dann der nachfolgende Bogen mit 12 Kühlschrank-Magneten:

Erster Eindruck: sehr schön. Tatsächlich wurden die Aufnahmen nicht gezoomt, sondern die Rahmen wurden entsprechend berücksichtigt. bei einer Detailbetrachtung gibt es jedoch einige Rahmen-Typen, die besser und solche, die schlechter geeignet sind.

Die beiden Motive in der oberen Reihe mit den Filtern “Earlybird” und “Nashville” sind eindeutig besser geeignet, als z.B. der Rahmen des Filters “Lo-Fi” oder andere schmale Rahmen. Dennoch bin ich mit der Handwerklichen Arbeit sehr zufrieden.

Als Bonus gab es noch einen Picpack-Magneten als Dankeschön für die Bestellung. Darunter der dezente Hinweis, dass man sich über weitere Bestellungen freuen würde – die wird es sicherlich geben!

Aufrunden bitte!

Das erste mal habe ich davon im TV gehört. Es war eine kurze Werbung, wo alle “aufrunden bitte!” sagten. Zuerst fand ich das merkwürdig, weil ich mich wunderte, warum man freiwillig mehr bezahlen sollte, doch am Ende kam der “a-ha-Effekt”: Deutschland rundet auf!

Bei der Aktion geht es nur um Cent-Beträge, nämlich maximal um 10 Cent. Nach dem Einkauf bekommt man einen Betrag genannt, der in den meisten Fällen irgendeine ungerade Summe hinter dem Komma hat. Bei Zahlung per EC-Karte fällt das wenig auf, aber bei Barzahlung erhält man immer ein paar einzelne Cent-Stücke zurück. Bei McDonald’s und anderswo steht für solche Fälle eine Sammeldose, aber ein Zusammenschluss verschiedener Unternehmen hat eine viel praktischere Initiative gegründet. “Deutschland rundet auf” funktioniert dabei an der Kasse ganz einfach auf Zuruf. “aufrunden bitte!” lautet das Stichwort, nachdem man den Betrag genant bekommen hat. Ganz automatisch erhöht sich der Rechnungsbetrag auf die nächste 0 bei der zweiten Nachkommastelle. Die Spende beträgt also zwischen 1 und 10 Cent. Natürlich ist die Spende auch auf dem Kassenbon vermerkt:

Ich selbst nutze das Angebot zu spenden jetzt bei jedem Kaufland-Besuch. Wenn man davon ausgeht, dass ich zweimal in der Woche dort einkaufe und jeweils im Schnitt 5 ct spende, dann sind das im Jahr immerhin 5 Euro. Wenn das jeder Bundesbürger machen würde, wären es rein rechnerisch etwa 400.000.000 Euro – damit kann man schon eine Menge Gutes tun.

Apropos: “Deutschland rundet auf” setzt sich immer für gezielte Projekte ein. Zur Zeit wird die “Eltern AG” unterstüzt: “Dieses Spendenprojekt möchte Kindern von Eltern, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, unterstützen – indem es ihre Väter und Mütter stärkt.”. Spendenziel sind 245.000 Euro – im März und April sind hierfür schon 70%, nämlich 170.454,61 Euro zusammengekommen. Dafür haben 4.096.094 Personen “aufrunden bitte!” gesagt – noch viel zu wenig, wie ich finde.

Informationen gibt es auf www.deutschlandrundetauf.de

Folgende Unternehmen nehmen zur Zeit schon teil:

PS: Ständig werde ich an der Kasse irgendwo nach einer Rabatt-Karte oder so gefragt, aber noch nicht einmal wurde ich von der Kassiererin gefragt, ob ich den Betrag aufrunden möchte. Warum?

Instagram und coole Erweiterungen

Mein iPhone habe ich eigentlich immer dabei und seit Ende 2010 habe ich damit bis heute 4.275 Fotos gemacht – also eine ganze Menge. Die Kamera im aktuellen iPhone ist dabei auch im Gegensatz zu den Vorgängerversionen so gut, dass sie wirklich gescheite Fotos macht. Immer öfter gehe ich beim Knipsen mit dem Handy über das reine dokumentieren hinaus – schon vor Jahren habe ich mal Hipstamatic ausprobiert. Eine kleine App, die den Bildern einen Retro-Look verpasst. Das Programm hat mich damals ein paar Cent gekostet, aber es gibt ja etwas viel cooleres – und auch populäreres: Instagram.

Spätestens seit Facebook 1.000.000.000 US-$ für den Dienst mit knapp 100 Mio. Nutzern (und nur 12 Mitarbeitern!) hingeblättert hat, kennen ihn noch mehr Personen und ja, ich gebe zu: auch ich habe ihn erst vor einigen Wochen installiert und nutze ihn regelmäßig.

So funktioniert’s:

1. Foto mit dem Handy schießen:

Kein sehr spannendes Foto. lediglich ein Blumenstrauß, der bei Kaufland irgendwo hinter der Obst- und Gemüse-Abteilung stand und den ich wohl eher nicht kaufen würde.

2. Auswählen und bearbeiten:

Zuerst muss eine quadratische Auswahl getroffen werden. In Anlehnung an frühere Polaroid-Kameras und weil es so schön retro ist. Anschließend stehen dem Nutzer fast 20 verschiedene Filter, Rahmen, Kontrast- und Schärfeverlauf-Optionen zur Verfügung. Damit kann man wunderbar herumspielen …

3. Fertiges Bild bewundern:

So sieht das einst öde Handy-Foto irgendwie nicht nur anders, sondern auch viel netter aus – und retro!

4. Teilen:

Ähnlich, wie bei anderen Diensten reicht ein Klick, um das Bild mit seinen Kontakten zu teilen. Dabei kann man neben der Veröffentlichung auf Instagram (der Dienst selbst bietet nur eine mobile App an, keine Webseite!) das Foto auch zu Twitter, Flickr, Tumblr, Foursquare und natürlich Facebook übertragen.

5. Nützliche Hilfsmittel und Erweiterungen

Webstagram

Da Instagram selbst nur auf dem Handy/Tablet funktioniert, gibt es einen schönen Web-Viewer: Webstagram. Dieser zeigt die eigenen Fotos und die der Freunde in schlichtem Design an.

Stickygram

Coole Idee und ein ausgefallenes Geschenk. 9 Kühlschrankmagnete von den eigenen Fotos für 14,99 US-$ (weltweit portofrei!) gibt es bei Stickygram. Werde ich in Kürze einmal ausprobieren – auch wenn mein Kühlschrank keine Metalltür hat. Ich finde da schon was :-)

Casetagram

Ganz ähnlich, wie Stickygram funktioniert Casetagram. Mit diesem schönen Tool kann man individuelle Hüllen für das iPhone gestalten. Ist allerdings mit 34,95 US-$ schon ein wenig teurer und da muss ich mir mal überlegen, ob ich dafür irgendwann ein paar Euronen übrig habe.

Prinstagram

Wem das alles noch nicht genug war, der sollte mal Prinstagram ausprobieren. Hier duckt man die Instagram-Fotos wirklich in verschiedensten Variationen: Memo-Spiel, Karten, Mini-Ringbuch, Magnetische Mini-Bücher, Poster, Aufkleber T-Shirt … unendliche Weiten! Auf meiner Wunschliste sind hier: Ein Poster mit 480 (!) Instagram Bildern (ca. 60×120 cm!). Nicht ganz günstig mit 35 US-$ (plus 10 US-$ Porto). Aber Die Minibücher haben ja 24 Seiten und haften magnetisch aneinander. Das finde ich schon ausprobierenswert und ist mit einem Preis von 10 US-$ für ein 3er-Set auch ganz okay. Für den gleichen Preis bekommt man übrigens eine Packung mit 252 Stickern seiner Instagram-Fotos. Sobald etwas davon eingetroffen ist, werde ich natürlich berichten :-)

Wenn jemand weitere Tools hat – ich bin für alles offen!

Der erste Baum ist weg

Da auf meiner Liste “Dinge, die ich noch tun muss” noch steht “Baum pflanzen”, muss ich erst einmal Platz für neues Grünzeug schaffen. Nachdem die beiden Bäume vor dem Haus letztes Jahr leicht erkrankt waren, habe ich das wohl etwas zu gut gemeint mit dem Rückschnitt …

Da kamen in diesem Jahr lediglich ein paar “Angst-Triebe” … dummerweise unten statt oben:

Daher habe ich mir die Schaufel geschnappt und wollte graben. Nach kurzer Zeit bin ich dann allerdings schon auf Steine gestoßen. Sah sicher aus, als der Baum noch winzig klein war – jetzt war diese steinernde Deko allerdings im Weg:

Mit der Spitzhacke hatte sich das Problem dann allerdings schnell erledigt. Ganz schön viele Trümmer blieben da übrig:

Nachdem das dann auch alles erledigt war, musste ich dann “nur” noch den Baum rausziehen. Erst gegraben, dann mit der Kettensäge bearbeitet und schließlich ein Seil drum und mit dem Auto … äh … also, dann war der Baum irgendwann raus (mit Wurzel und ohne die Steine zu zerstören!) und mittlerweile sieht der Bereich, in dem der Baum stand schon deutlich besser aus.

Da kommt jetzt noch noch etwas frischer Mulch drauf und nächste Woche folgt dann der zweite Baum …