Instagram Fotos auf Fliesen gedruckt

Außergewöhnlich! Cool! Will haben! Genau das waren meine ersten Gedanken, als ich das erste Mal vom Dienst Image Snap gehört habe. Das Angebot dieses Unternehmens aus Californien ist es, mit Instagram geschossene Fotos (auch andere manuell hinzufügbar) direkt auf Fliesen zu drucken.

Wie gesagt: Die Bestellung funktionierte kinderleicht. Einfach ein paar Bilder angeklickt, Größe ausgewählt und bestellt. Noch am selben Tag bekam ich eine Versandbestätigung aus den USA. Wow! Das ist schnell. Nur 10 Tage später bekam ich dann schon wieder Post. Dieses Mal vom Zoll :-( Aber nichts bedenkliches, nur musste ich nach Beckum zum Zollamt fahren und dort umständlich die Mehrwertsteuer nachentrichten. Dafür bekam ich dann meine Kiste mit den Fliesen.

Schon wieder war ich begeistert. Schließlich hatte ich die ganze Zeit überlegt, in welcher Qualität die Fliesen wohl ankommen würden. Schlimmsten Falls hatte ich noch mit aufgeklebten Bildern gerechnet, aber das Ergebnis war echt toll. Die Motive waren fest mit der Keramik-Fliese verbunden und das Endprodukt war mit einer dichten hochglänzenden (gibt es auch in matt) Lackschicht überzogen.

Die Motive waren ein kleines bisschen Unscharf im Vergleich zum Original, aber das kann evtl. an der Technik des Farbauftrags liegen. Da man eine Fliese ja wenigstens aus 20-30 Zentimeter Entfernung betrachtet, fällt das aber auch nicht weiter auf. Ebenso, wie der leicht erhöhte Kontrast. Alles in Allem aber eine super Qualität. Das fand übrigens auch die Zoll-Beamtin, die neugierig die ein oder andere Fliese betrachtete.

Bei der Größe habe ich mich übrigens für die ganz kleinen 2×2″ Mini-Fliesen entschieden. Kosten 4 US-§ plus deutsche Mehrwertsteuer und anteilig Porto. Also irgendwas um 4,50 bis 5 Euro pro Stück. Ein absoluter Hingucker und die Motivation nun auch mein Kunden-WC zu renovieren und mit derartigen Fliesen zu verzieren.

Frage: Wie würdet Ihr das Design in Angriff nehmen? Komplett mit Hunderten Fliesen? Immer mal wieder eine vereinzelte? Bordüre oder Säule? Tipps werden immer gerne genommen. Auf jeden Fall werde ich immer mal wieder ein paar Fliesen bestellen und schon mal fleißig sammeln. Die erste Test-Lieferung beinhaltete nur Köpfe, aber ich habe mittlerweile über 650 Instagram-Fotos aus allen Lebenslagen auf dem Handy, dass es schon beim nächsten Mal auch andere Motive geben wird.

Mehr zum Thema Instagram und Erweiterungen gibt es in diesem Artikel von mir

Auf der Suche nach Erleuchtung

Als ich letztens bei einem Bekannten war, musste ich neidlos anerkennen, dass es deutlich schönere Lampen und Leuchten gibt, als die, die zur Zeit bei mir so herumbaumeln. Grund genug, das in Kürze mal zu ändern. Aber dieses Mal quäle ich mich nicht durch das schwedische Möbelhaus. Es geht nämlich viel einfacher. Bei Home 24 gibt es nämlich eine dezente Auswahl von knapp 1.300 Strahlemännern und je mehr ich mich da durchklicke, umso mehr davon möchte ich auch haben.

Dieses schöne Teilchen würde sich beispielsweise gut im Wohnzimmer machen über dem Esstisch. Die aktuelle Lösung hat ja schon mehrfach bei meinen Gästen fast zur Erblindung geführt. Hiermit wäre das Licht dann ein wenig indirekter.

Diese Lampe ist irgendwie total wirr. Zuerst habe ich das Leuchtmittel gesucht, aber dann habe ich festgestellt, dass da dutzende kleiner LEDs drin sind. Das hat natürlich irgendwas, wenn die Lampe Licht macht und man nicht sieht, wo es herkommt. und dieses Model ist mit knapp 50 EUR auch extrem erschwinglich … nur wo packe ich es hin?

Ähnlich geht es mir bei diesem Model. 3×3 Leuchten – schön quadratisch angeordnet. Macht sicher eine Menge Licht und sieht absolut toll aus. Nur auch hier muss ich mir noch überlegen, wo ich diese Lampe unterbringen kann. Aber ich wollte ja ohnehin mal zu Hause ein wenig umgestalten.

Nach Abschaffung der guten alten Glühbirne ist das Licht doch irgendwie kreativer geworden, oder?

Wenn jemand für mich den ein oder anderen Tipp hat, bin ich für ausgefallene Vorschläge natürlich offen …

Ich bin ein Star im Osten …

Immer wieder interessant zu sehen, wofür mein Foto so verwendet wird. Aktuell in der Märkischen Orderzeitung. Allerdings finde ich es sehr schade, dass man auf die Quellen-Nennung verzichtet. Gerade Zeitungen sollten hier doch Wert drauf legen …

So ohne Quellenangabe ist nämlich der Vermerk zum Urheberrecht im Impressum nicht ganz richtig:

Die Urheberrechte liegen, falls nicht anders angegeben, bei moz.de. Texte und Bilder von Nachrichtenagenturen sind urheberrechtlich geschützt und entsprechend gekennzeichnet. Kopie, Weiterverbreitung oder Weiterverarbeitung, insbesondere zum kommerziellen Gebrauch, sind nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des Verlages gestattet. Missbrauch wird verfolgt.

Einen Tag später folgte dann der Copyright-Hinweis und eine lapidare E-Mail:

Lieber Herr Reckmann,

bitte entschuldigen Sie diesen Fauxpas vielmals. Dies ist natürlich nicht in Ordnung. Wir haben die Kennzeichnung sofort gesetzt.

Beste Grüße

MOZ-Redaktion GmbH
Ressortleiterin

Coole Werbung für Einbruchschutz

Keine Ahnung, wie ich reagieren würde … In Blog von Source Werbeartikel habe ich kürzlich über eine Aktion gelesen, mir der die Sicherheitsfirma BGS auf sich aufmerksam gemacht hat. Sie wollte deutlich machen, dass viele Menschen sich erst dann Gedanken über die eigene Sicherheit machen, wenn etwas passiert ist und gerade jetzt in der Urlaubszeit ist das Thema aktuell wie nie. Als ich verreist bin, habe ich mir auch Gedanken darüber gemacht, ob mein Heim ordentlich gesichert ist. Viele tun das nicht und wenn sie zurückkommen, finden sie eine leere und/oder verwüstete Wohnung vor.

Die Firma schockt in den USA einige Hausbesitzer damit, dass sie auf die Außentür eine Fototapete aufbringt, die den Eindruck entstehen lässt, es hätte tatsächlich einen Einbruch gegeben. Erschreckend realistisch.

Aus der Nähe selbstverständlich zu erkennen, aber wenn man nach einem Urlaub it dem Auto vorfährt, könnte dem ein oder anderen bei dem Anblick durchaus das Herz in die Hose rutschen …

Als Werbeaktion auf jeden Fall gelungen, aber ich habe darüber nachgedacht, ob man das nicht auch leicht abwandeln kann. Es muss ja kein Einbruch sein, der einen im Innenraum erwartet. Fremde Menschen oder ein Blick auf eine neue Innenausstattung würde schon reichen …

(via Source)

Zurück aus dem Urlaub: Hurghada 2012

Schön war es – und warm. Ein paar Tage habe ich mir mit einem lieben Menschen in der Sonne gegönnt. Eine Woche Hurghada / Ägypten mit Miri.

Zurück in Deutschland wartet leider so viel Arbeit, dass ich noch nicht wirklich dazu gekommen bin, etwas zu dem Kurz-Trip zu schreiben. Vielleicht aber der tipp an alle, die das Wetter in Deutschland aktuell nicht so toll (…) finden. Last Minute Ägypten klappt immer und ist unfassbar günstig (< 200€ pro Woche inkl. Flug und Hotel!).

In Ägypten ist zur Zeit allerdings “Nebensaison”, weil zu warm. Aber es gibt vermutlich schlimmeres, als 40 Grad im Schatten. Miri und ich haben die freien Tage genutzt, um zu schnorcheln, eine Wüsten-Safari zu machen und uns die Pyramiden anzuschauen.

Schön war’s und viele der Eindrücke kann man gar nicht so auf Fotos wiedergeben, wie man sie erlebt hat. Trotzdem schreibt die Miri gerade fleissig Texte und ich sichte das ein oder andere Foto, so dass wir unser eigenes kleines Urlaubs-Foto-Text-Buch bald zusammenbasteln können. Selbstverstänlich habe ich viel mit dem Handy und meiner Ritsch/Ratsch-Kamera geknipft. Zu Miris Ärger allerdings auch hin und wieder mit Ente. Vieles davon gibt es auf Instagram zu sehen – oder bei Facebook oder bei Google Plus … oder …

Hier gibt es ein Google-Album mit weiteren Fotos
Die Instagram Fotos kann man hier sehen (mit Webstagram)