Richtiges Schuhwerk für den Fuß und für den Winter

Nicht nur Kinder benötigen das richtige Schuhwerk, sondern auch wir Erwachsenen. Mein Orthopäde hat mir daher gesagt, ich solle mir mal dringend etwas Anständiges kaufen, statt das ganze Jahr über mit Turnschuhen rumzulaufen.

Na toll. Scheinbar ist alles, was bequem ist dann automatisch ungesund. Bevor wir wieder zum Thema “Einlagen” kamen, versprach ich brav nach gescheiten Schuhe zu suchen. Irgendwie haben meine Füße in letzter Zeit ja wieder ein paar Kilo mehr zu tragen und da soll es ihnen doch gut gehen, damit ich ich vorzeitig zum Pflegefall werde.

Kaum zu glauben. Nach einiger Suche habe ich einen Schuh gefunden, der die Kriterien “Turnschuh”, “Winterschuh” und “gescheiter Schuh” erfüllt:

Der Schuh bzw. die Marke nennt sich “HUB”. Vermutlich muss man das kennen, aber bis heute konnte ich mit dem Begriff HUB-Schuhe nichts anfangen. Gefunden habe ich sie hier bei Mirapodo, wo sie gleichzeitig noch recht günstig sind. Qualität hat eben ihren Preis.

Gibt es übrigens in allen Farben und Formen, für Männer und für Frauen. Mir haben es die “HUB Express Sneakers” angetan. Ich bin schon gespannt, wie es meinen Füßen nach dem ersten Praxistest geht. Im letzten Winter hatte ich noch Eiszapfen an den Zehen – das sollte in diesem Jahr doch besser werden. Mal sehen, was der Orthopäde dazu sagt …

Das Ende des Kleiderschrankes

Wenn ein neuer Kleiderschrank kommt, muss der alte weichen. Das sieht dann so aus …

Unendliche Weiten und die Erkenntnis, dass man da extrem schlecht Staub entfernen konnte.

Danke Tine Wittler weiß nun auch ich, dass man beim Abbau eines alten Schrankes keine Hemmungen haben sollte und dass die Funktion der Schrauben in diesem Fall überflüssig ist. Im Stil von Chuck Norris hilft hier ein gepflegter Roundhouse-Kick, um einen Schrank zu zerlegen …

The Bounce Wall

Einen hab ich noch von der photokina. Die Qualität der Reflektoren von California Sunbounce ist ja unbestritten und es gist eswas für jeden Einsatzbereich. Seit neustem nun auch für die Aufsteckblitze.

Das Teilchen nennt sich “Bounce Wall” und ist eigentlich nichts anderes, als ein Mini-Reflektor (natürlich in Sunbounce-Optik), der an einem kleinen Ärmchen an der Kamera montiert wird, um dort indirekt angeblitzt zu werden. So simpel wie genial und natürlich mit der bewährten Qualität der entsprechenden Beschichtungen.

Bildquelle: http://strobist.blogspot.de

Das Basis-Set kostet < 100 Euro und ist deutlich qualitativer und professioneller, als alles, was ich sonst so kenne für den extrem mobilen Einsatz.

Grund genug dieses Set ganz oben auf meinen Wunschzettel für Weihnachten zu schreiben …

photokina 2012

Vor ein paar Tagen war es mal wieder soweit. Die Kölnmesse öffnete für die photokina 2012 ihre Tore. Eigentlich wollte ich nur mal gucken gehen und hatte keine speziellen Interessen. ich wollte mir die neue Hasselblad H5D und die Canon 6D anschauen, aber nur rein interessehalber. So eine Messe ist ja immer nett, um zu schauen, was es gibt, aber zur Zeit bin ich eigentlich wunschlos Glücklich.

Dennoch haben es mir zwei kleinere Produkte angetan:

Als Antwort auf die weit verbreitete GoPro Action-Kamera hat Hama ein nahezu identisches Modell vorgestellt: “Hama HD Star”. Einen Unterschied konnte ich weder bei den technischen Daten noch in der Optik auf den ersten Blick feststellen, daher fragte ich einfach nach. Mit einem Augenzwinkern sagte man mir, dass das Produkt wirklich “sehr ähnlich” sei und die Platinen sogar im selben Werk gefertigt würden. Allerdings bekäme man bei Hama mehr Zubehör und müsste insgesamt weniger dafür zahlen. Kamera, wasserdichtes Gehäuse, LCD-Display (bei GoPro nicht im Basis-Lieferumfang), diverse Halterungen und Kabel für zusammen unter 250 Euro soll es kosten. Das klingt tatsächlich nach einer Anschaffung für das Studio im nächsten Jahr …

Eine skandinavische Firma hat eine Galgenstativ vorgestellt, dass extrem leicht, handlich, klein zusammenfaltbar und schnell aufbaubar ist. Klasse Sache, wenn man oft unterwegs ist. Interessanter Weise waren auch zufällig zwei Menschen mit Manfrotto-T-Shirt am Stand des jungen Start-ups. Würde mich also nicht wundern, wenn es das Produkt künftig auch mit anderem Label gibt. Kostenpunkt etwa 300 Euro. Also für das, was es kann ein unschlagbarer Preis.

Beide Produkte stehen allerdings erst kurz vor der Markteinführung. Da kann ich noch ein wenig in Vorfreude schwelgen ;-)

Bei Canon war ich etwas enttäuscht am Stand. Zwar konnte ich mir alle feien Dinge, wie die 1DX und auch das EF 400 F/2,8 anschauen, aber beide Produkte werden wohl für immer auf meinem Wunschzettel verweilen, da ein Lotto-Gewinn nicht in Aussicht ist. Die neue Canon EOS 6D hat einige nette funktionen, wie eingebautes WLAN. Als ich mich hier näher informieren wollte, bekam ich nur schwammige Aussagen, wie “das wissen wir auch nicht so genau” und sogar utopische Angaben, dass etwa ein RAW und ein JPG (zusammen 25 MB) in < 1 Sekunde via WLAN übertragen würden. Kann ich mir nicht wirklich vorstellen und werde daher kommende Testberichte abwarten.

Im "feindlichen Lager" (bei Nikon) habe ich dann mal eine Kamera ausprobiert - raus kam dann auch direkt ein Foto ;-)

Ganz nebenbei gab es natürlich auch ein paar Givaways. Dieses mal neben dem ein oder anderen Leckerchen und diversen Schlüsselanhängern auch einen USB-Stick (nicht im Bild) und Taschen in allen Farben und Formen (die ich dankend abgelehnt habe). Was die Prospekte angeht, so habe ich brav Visitenkarten verteilt mit der Bitte, diese doch zu schicken – so konnte ich während der ganzen Messe gemütlich über das Gelände spazieren. Zum Ende habe ich mir noch Infos vom ein oder anderen Blitz-Hersteller mitgenommen …

… alles in Allem eine sehr gelungene und informative Messe!

Wir pflanzen einen Schilderwald

Seit einigen Wochen haben ich an meinem Haus ja bereits ein Werbeschild hängen. Schließlich will ich meinen Kunden ja zeigen, dass sie angekommen sind, wenn sie durch die Straßen von Osttünnen fahren. Darauf kam natürlich die Frage auf, wo es solche Werbeschilder gibt und wie sie hergestellt werden.

Es handelt sich dabei um so genannte Forex-Platten. Das ist bedruckter Hartschaum. Das wird zum Einen im Hausbau zur Wärmedämmung eingesetzt und zum anderen eben für die Werbeplatten im Messebau oder wie bei mir für ein Schild an der Wand. Wer das in bunten Bildern sehen möchte, der kann sich zum Beispiel Werbeschilder von Werbestore24.de anschauen. Die Drucken übrigens auch 1 m² für unter 50 Euro.

Das ganze sieht dann wie gesagt in etwa so aus, wie im folgenden Bild zu sehen.

Ein Tipp noch zur Befestigung: In meinem Beispiel habe ich eine Platte in der Größe 100×50 an die Wand bringen wollen. Anfangs ging ich davon aus, dass Bohrungen ind en Wochen reichen würden, aber dann stehen die Platten in der Mitte ein wenig von der Wand ab (siehe Foto), daher empfiehlt es sich, alle 50 cm an der Kante eine Bohrung anzusetzen.

Und noch ein Tipp: Außenwerbung ist grundsätzlich jedem Unternehmer gestattet, allerdings gibt es da eine Reihe von Ausnahmen, die man schnell und einfach hier nachlesen kann. Der Artikel ist ganz spannend und jetzt bin ich mir auch sicher, dass ich nichts verbotenes getan habe …

Ich bin übrigens ein echter Fan, dieser Forex-Platten und überlege schon, was man sonst noch so damit machen könnte. Die Druckqualität ist in den meisten Fällen auch für den Fotodruck ausreichend und das Ergebnis ist robust und wetterfest.