Sitzend die Treppe rauf

Seit ich denken kann, fällt mir beim Durchblättern der Fernsehzeitung (Prisma) immer wieder eine Anzeige für Treppenlifte auf. Nahezu in jeder Ausgabe wird dafür geworben. Grund genug, das Thema mal etwas genauer zu beleuchten …

Als Kind fand ich das immer nur witzig, so einen kleinen Mini-Aufzug im Treppenhaus zu installieren, aber jetzt, wo Oma 97 Jahre alt ist, macht so etwas mehr Sinn, als ich mir damals vorstellen konnte. Wir werden schließlich alle nicht jünger und besonders das Laufen wird im Alter ja immer problematischer – und das Treppensteigen ganz besonders.

Jetzt ist unser Häuschen so angelegt, dass alle relevanten Zimmer im Erdgeschoss sind, aber ich kann mich vermutlich nie damit abfinden, dass ich irgendwann die oberen Etagen nicht mehr zu sehen bekomme. Einen Aufzug kann man nachträglich in das Haus nicht bzw. nicht für einigermaßen kleines Geld installieren. Aus dem Grund bleibt vermutlich nur die Anschaffung von so einem Treppenlift.

Die Technik hat sich hier in den letzten Jahren auch deutlich verbessert und man kann tatsächlich für recht kleines Geld (und auch gebraucht!) einen derartigen Lift installieren. Dazu gibt es im Internet auch reichlich Testberichte und Informationen, dass man bei entsprechender Pflegebedürftigkeit natürlich auch von der Krankenkasse Zuschüsse erhält.

Aktuell bin ich noch fit, aber man fängt ja schon langsam an, sich über die Zukunft entsprechende Gedanken zu machen. Zur Zeit frage ich mich jedoch eher, ob ich dann nicht zwei Treppenlifte bräuchte. Schließlich möchte ich ja auch in den Keller, wo Vorräte und Getränke lagern …

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