Der Baum ist tot 2.0

Der erste Baum musste ja bereits vor fünf Monaten dran glauben. Den zweiten wollte ich auch noch entfernen, bevor er seine paar Blätter verliert.

Sah auch wirklich schon recht kümmerlich aus, aber dafür hat er sich gewehrt, wie ein großer Baum …

Zuerst mit Beil und Säge und später mit vereinten Kräften. Danke, Andre! Das nenne ich mal echte und aufopferungsvolle Nachbarschaftshilfe.

Nach knapp drei Stunden war dann auch der zweite Baum nicht mehr in der Erde und der Weg hatte sich auch kaum angehoben (was erstaunlich war, da die Wurzeln noch schon recht heftig darunter gewachsen waren).

Jetzt musste nur noch ein wenig Erde und Mulch in das Loch (dauerte knall 10 Minuten) und schon sah es wieder aus, als wäre nie etwas gewesen.

Im nächsten Jahr, gibt es dann zwei neue kleine Bäumchen – mal schauen, was Alina und ich uns da aussuchen.

Ein neues Abschleppseil gibt es im nächsten Jahr hoffentlich auch. Mein geliebtes Hanf-Seil hat nämlich seine Hilfe mit dem Leben bezahlt :-(

Jetzt ist vor dem Haus wieder alles schön … als nächstes warten die Koniferen darauf zumindest noch in der Höhe ein wenig gestutzt zu werden. Mal schauen, wann Zeit und Lust mal auf den selben Tag fallen …

Curiosity – What’s inside the cube?

Tja, was ist in der Kiste? Das ist die Frage. Jetzt bin ich ja nicht unbedingt der Spiele-Freak, aber da wurde ich dann schon ein wenig Neugierig. Es handelt sich um ein Spiel von Entwickler-Legende Peter Molyneux (22 Cans).

Was auf den ersten Blick ein wenig nach der aktuellen Mars-Misson klingt (wegen des gleichnamigen Erkundungsroboters), ist in Wirklichkeit ein neuartiges Spiel, dass es nur einem Spieler ermöglichen Soll, einen Blick in das innere des Würfels zu werfen. Es ist quasi so eine Art Experiment gemischt mit einem Hauch Glückspiel.

Das Innere des Würfels soll etwas “lebensveränderndes” enthalten und der Entwickler erwartet, dass sich dieses Geheimnis dann in Windeseile viral verbreitet. Nur einer kann gewinnen. Aber nach diesem ersten “Experiment” sollen weitere Folgen …

Der Cube wird von weltweiten Mitspielern mittels PC, iOS- oder Android-Handy in seine Einzelteile zerlegt. Gemeinsam wird der Würfel zerlegt, aber nur eine Person kann den finalen Schlag machen, um schließlich ins Innere des Würfels zu gelangen. Die Mitspieler können quasi in Echtzeit verfolgen, wie es sich um den Zustand des Würfels verhält und.

Neben der Unterhaltung steht natürlich für die Entwickler auch der Profit im Vordergrund. So können verschiedene Werkzeuge gekauft werden, um den Würfel erfolgreich Schaden zuzufügen. Curiosity ist dabei alles andere als ein Kinderspiel. Es kann sogar richtig teuer werden. Eines der Werkzeuge ist beispielsweise ein Diamant-Meißel, der für 50.000 Euro zur Verfügung steht. Echtes Geld! Es ist wie bei anderen Glückspielen auch. Höherer Einsatz bringt bessere Erfolgschancen, aber eine Garantie gibt es natürlich nicht. (Wem das alles zu teuer ist, der kann ja auch andere Glückspiele für das iPad ausprobieren)

Bei derartigen Einsätzen muss sich schon etwas sehr “lebensveränderndes” im Inneren verbergen …

Der Spiel wird veröffentlicht, sobald der Spiel-App für Android-Systeme ausgearbeitet ist. Der Termin der Veröffentlichung wurde für September 2012 angekündigt und schon mehrfach verschoben. Leider kann ich noch keinen Deep-Link für das Spiel anbieten, da die Apps für iOS Systeme Anfang Oktober veröffentlicht werden sollten, aber die Software-Schmiede will das Spiel erst zugänglich machen, sobald die App auch für Android fertig ist.

Ich bin fast überzeugt, dass Curiosity einen echten Hype auslösen könnte …

Google Backlinks entfernen

Die böse Nachbarschaft im Netz.

Sicherlich ist es bekannt, dass Google die Beziehungen von Webseiten untereinander als Kriterium für Relevanz und Gewichtung heranzieht. Generell ist eine Hohe Anzahl von rückverweisenden Backlinks vorteilhaft. Allerdings nur, wenn diese auch aus seriösen Quellen kommen. Damit will Google verhindern, dass man mittels Link-Farmen Seiten (zumeist SPAM-Seiten) populär werden lässt.

Jetzt kann es aber auch vorkommen, dass einen ehrlichen Blogger wie ich es einer bin das Schicksal heimsucht und man ohne eigenes Zutun in diese Böse Nachbarschaft gerät. Aufgefallen ist mir das, als ich kürzlich in den Webmaster-Tools von Google die Anzahl der auf diesen Block verweisenden Backlinks bei 383.183 stehen sah. Das konnte nicht sein und daher hatte ich mir das ganze einmal aufschlüsseln lassen.

In den Keywords “Viagra & Co.” – Na herzlichen Glückwunsch! Selbstverständlich gibt es derartige Inhalte bei mir nicht und so ist auch die Auswertung der 404-Fehler durch Google entsprechend hoch (die selbst führt nicht zu einer Abwertung, aber die Ursache eben schon)

Crawling-Fehler sind unschön, aber Backlinks aus böser Nachbarschaft sind deutlich dramatischer.

Glücklicherweise hat Google ein entsprechendes Tool zur Verfügung gestellt: Disavow Links. Damit kann man verweisende Seiten entsprechend entfernen lassen. Bei einer derart großen Anzahl, wie bei mir wäre das sehr aufwendig, weshalb ich auch komplette Domains sperren lassen kann, wenn ich das in meiner entsprechenden Blacklist vermerke.

Google wertet diese Datei aus und schmeißt die entsprechenden Beziehungen dann auch aus dem Index. Das soll bis zu mehreren Wochen dauern, weil dieser Vorgang auf allen Ebenen bei Google geschieht. Aus diesem Grund sollte man mit der Liste auch sehr vorsichtig sein. Google gibt noch den Hinweis, dass das kein Tool für jedermann sei, sondern sich gezielt an versierte Nutzer richtet.

Hier ein entsprechendes Videos zu dem Thema:

Payleven geht in die 2. Runde: Chip & PIN

Nachdem ich Payleven ja seit kurzer Zeit schon erfolgreich einsetze, habe ich meine ganz persönlichen Erfahrungen gemacht.

Positiv: Begeisterte Kunden, einfache Anwendung und volle Flexibilität. Dazu noch die bereits beschriebene geringe Provision und natürlich die Tatsache, dass es keine Grundgebühr gibt.

Negativ: Auf dem iPhone 5 stürzte die Software gelegentlich ab (was den Zahlungsvorgang jedoch nicht beeinflusst). Hier hat Payleven am Telefon bereits bestätigt, dass es ein Software-Update gibt, das nur noch auf die Freischaltung durch Apple wartet. (das ist eigentlich also auch nicht wirklich negativ)

Zuletzt habe ich Payleven immer in Verbindung mit einem iPad genutzt. Mittels iPad-Stift konnten die Kunden so bequem auf dem großen Display unterschreiben. Die Unterschrift sah dann meistens genauso gut aus, als wäre sie mit einem Kugelschreiber auf Papier geschrieben.

Was einerseits ein Vorteil ist, nämlich, dass der Kartenleser recht klein ist und in die Kopfhörer-Buchse gesteckt wird, kann allerdings auch ein Nachteil werden. Es könnte Kunden geben, die den Stecker als “unwertig” oder “weniger vertrauensvoll” ansehen könnten. Mir ist zwar erst einmal die Funktion wichtig, aber für alle Zweifler legt payleven direkt nach:

Das ganze nennt sich “Chip & Pin” und funktioniert sehr ähnlich. Bis auf die Tatsache, dass es hier einen kleinen separaten Kartenleser gibt. Hierfür fällt dann auch eine kleine Grundgebühr an, wie man munkelt (Preise habe ich dazu noch keine gefunden). Der Dienst ist allerdings so neu, dass man sich zur Zeit nur vormerken lassen kann. Lediglich, dass die Transaktionsgebühr von 2,95% + 9ct auf 2,75% sinkt, konnte ich bereits herausfinden.

Sobald der Dienst im Einsatz ist, werde ich dazu auch mal meine Erfahrungen mitteilen …

Glühbirne mit dem iPhone & iPad steuern: Philips hue

Nach so etwas habe ich schon lange gesucht. Nicht nur, dass ich die LED für das effizienteste, energiesparenste und somit auch umweltfreundlichste Leuchtmittel halte. Darüber hinaus ermöglicht das System “hue” (engl. Farbton) von Philipps auch noch die Steuerung via App.

So kann man auch von unterwegs die Lichtstimmung voreinstellen – auch wenn man mal im Urlaub ist. Praktisch natürlich auch, wenn man auf dem Sofa sitzt und nicht zum Lichtschalter rennen möchte. Alles, was das Herz begehrt von Zeitsteuerung über Pre-Settings.

Einziger nachteil ist, dass diese WLAN-fähigen Glühbirnen noch ein wenig teuer sind. Im Apple Store gibt es ab 30. Oktober ein Starter Set mit 3 Glühlampen von Philipps für 199 Euro. Selbst wenn diese Lampen verschleißfrei arbeiten, so finde ich etwa 66 Euro für ein Leuchtmittel einfach noch zu teuer. Mal abwarten, ob auch diese Technik günstiger wird, weil cool ist es irgendwie schon …