Chronischer Zeitmangel beim DPD

Ich habe ja für vieles Verständnis und ich finde ja auch gut, wenn der DPD ehrlich schreibt, dass es “Zeitmangel” war (nicht angetroffen funktioniert bei Abstellgenehmigung wohl nicht!). Aber dass die Pakete am Folgetag bevorzugt (!) behandet werden, kann ich nicht bestätigen. Es mangelt immer noch an der Zeit und statt am 13.12. ist die Sendung nun frühestens (!) am 17.12. da :-( Bei bevorzugter Behandlung wird auch darüber hinweggesehen, dass man am Wochenende nicht ausliefert. Grmpf! Bekommt man da Porto-Nachlass? was ich vom DPD-Service halte, haben sie als Grafik schon drunter gedruckt (vermutlich meinten sie nur etwas anderes) …

dpd-zero

PS: Am 17.12.2012 kam das Paket dann auch endlich an …

Cloaking ist böse!

Vor allem dann, wenn es unabsichtlich passiert. Google erkennt so genanntes Cloaking nämlich und straft die Webmaster dafür ab. In meinem Fall hat irgendein “Hacker” über eine Lücke in WordPress unendlich viel Pharma-Spam eingeschleust. Das tückische. Wenn man betreffende Webseiten aufruft, ist das erst einmal nicht zu erkennen, da für den Betrachter nur eine 404-Fehlerseite ausgespielt wird. Für den Google-Bot allerdings stehen dort unzählige Verweise auf die Pharmaseiten drin, die massiv als SPAM gelten.

Da ich den Fehler auch nach intensiver Suche im Quelltext nicht lokalisieren konnte, habe ich mich dazu druchgerungen, meinen Blog mal wieder einen größeren Update zu unterzogen. Alle Systemdateien fliegen vom Server und WordPress wird komplett neu aufgesetzt. Inhalte und Bilder sollten davon unberührt bleiben …

Hier übrigens der Wikipedia-Eintrag zu Cloaking:

Cloaking (engl. verhüllen) ist eine Technik zur Suchmaschinenoptimierung, bei der dem Webcrawler der Suchmaschinen unter der gleichen URL eine andere Seite präsentiert wird als dem Besucher. Sie dient zur Verbesserung der Rangordnung in Suchmaschinen und der Indexierung.

Ziel des Cloakings ist es, gleichzeitig eine für Suchmaschinen und Besucher optimierte Seite zu präsentieren. Da Suchmaschinen primär Textinhalte verarbeiten und indexieren, wird ihnen eine textbasierte, strukturell optimierte HTML-Seite ausgeliefert. Menschliche Besucher, die einen Browser benutzen, erhalten dagegen für die gleiche URL eine für sie optimierte Seite. Diese kann beispielsweise multimediale Inhalte wie Flash-Filme oder Videos enthalten, deren Inhalte für Suchmaschinen unsichtbar sind. Der Verfasser kann mit dieser Methode etwa auch seine Optimierungsmethoden vor den Augen der Konkurrenz schützen.

Lohn und Gehalt – einfach und günstig abrechnen

Irgendwann kommt man an den Punkt, dass man sozialversicherungspflichtige Mitarbeiter beschäftigen möchte und genau dann stellt man sich als Kleinunternehmer die Frage, wie man das möglichst günstig und dennoch professionell abrechnen kann.

Zuerst dachte ich an die gängigen Programme wie Lexware oder WISO Lohn und Gehalt. Derartige Tools kosten zwischen 80 und 250 Euro (und mehr!). Die andere Variante wäre das über den Steuerberater machen zu lassen. Das kostet dann pro Abrechnung zwischen 10 und 20 Euro. Es gibt auch einige Gratis-Tools, die nicht nur sehr altbacken sind, sondern deren Funktionsumfang auch eher bescheiden ist. Ein solches Programm ist z.B. sv.net:

Ausprobiert und für schlecht befunden. sv.net gibt es als Offline-Tool oder alternativ als Online-Version. Taugt aber meiner Meinung nach beides nichts, wenn man mehr als 400/450-Euro-Kräfte beschäftigen möchte.

Von einem Kunden bekam ich den Tipp einfachLohn.de auszuprobieren. Die Webseite sah recht modern aus und es gab auch die Möglichkeit, das System einen Monat lang kostenlos zu testen. In dem Tool der Firma SAGE wird alles online abgespeichert und auf einem sicheren Server hinterlegt.

Als ich Hilfe bei der Eingabe brauchte, gab es sogar kostenlose telefonische Beratung – sehr gut!

Einmal hinterlegt, muss ich monatlich nur noch die Abweichungen (wenn vorhanden) im Lohn, Urlaubstage und Fehlstunden erfassen und dann wird auch schon eine Abrechnung erstellt. Vor der “echten” Abrechnung macht das Programm noch einen Probelauf, auf dem alle Einstellungen kontrolliert werden können.

Jetzt wird noch rasch der Drucker mit Papier befüttert und dann rattert die Abrechnung auch schon durch. Krankenkasse, Berufsgenossenschaft, Finanzamt usw. – alle bekommen soweit möglich ihre Online-Meldung und die zugehörigen Begleitscheine, Überweisungsträger und Infos werden auch erstellt. Zum Jahresschluss oder bei Meldungen zur Sozialversicherung gibt es noch zusätzliche Dokumente, die neben der Gehaltsabrechnung gedruckt werden.

Je nach Abrechnungstyp – ob man die Daten selbst drucken möchte oder ob der Dienstleister das auch übernehmen soll, fallen pro Mitarbeiter und Monat knapp 5-7 Euro an. Fairer Preis, von überall aus bedienbar und kinderleicht!

Kann ich nur empfehlen …