Die neue Bankette ist fertig

Lange hatte ich mich geärgert, dass immer Autos über den Grünstreifen neben meinem Grundstück fuhren. Früher lagen mal Findlinge auf dem Seitenstreifen, aber das war weder für die Autofahrer toll noch für mich, der die schweren Teile immer mit dem Rasenmäher umfahren musste. Ohne Findlinge wurde der Grünstreifen allerdings als Erweiterung der Straße angesehen, was zu unschönen Furchen führte. Ein normales Rasenmähen wäre wohl kaum mehr möglich gewesen.

Gestern wurde ich dann von einem Bagger geweckt. Als ich aus dem Fenster guckte, sah ich dann, dass die netten Mitarbeiter der Firma Helm schon mit ihrer Arbeit angefangen hatten.

Sie schachteten zuerst den Seitenstreifen aus. Hätte ich das selbst mit einem Spaten gemacht, wären wohl einige Monate ins Land gegangen. 40 Zentimeter tief war der Graben und die ausgehobene Erde füllte zwei große Hängerladungen.

Dann kam eine Art Teichfolie in den Graben und meine Nachbarn hatten schon ein wenig Angst, dass ich den Graben jeden Moment fluten würde. Die Folie sei aber dazu da, dass das Grundwasser nicht an die Oberfläche kommt, wenn ich die Handwerker richtig verstanden habe.

Darüber kam nun eine Schotterschicht. Die wurde mit einer Rüttelplatte heftigst verdichtet. Ich bildete mir schon ein, dass das Haus ein wenig beben würde. Auf den verdichteten Schotter kam eine zweite und nachdem auch die verdichtet wurde auch noch eine dritte.

Das Ergebnis nach der letzten Schicht sah eigentlich schon ganz gut aus:

Als Deckschickt kam nun noch eine so genannte “wassergebundene Deckschicht” drauf. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Lehm, Staub und feinem Schotter. Vergleichbar mit den Wegen, die wir in Parks finden. Deutlich wertiger als Schotter, aber im ersten Moment ein wenig gewöhnungsbedürftig, weil bräunlich.

Selbstverständlich wurde auch die Deckschicht noch einmal verdichtet. Fertig. Das Ergebnis ist nun endlich eine saubere Bankette und ich werde mich nun nicht mehr ärgern, wenn jemand mit dem Auto über den Seitenstreifen fährt. Die Farbe des Lehms soll sich mit der Zeit noch etwas rauswaschen, aber selbst wenn nicht. ich in mit dem Ergebnis absolut zufrieden:

Ich bin gespannt, ob der ein oder andere Nachbar nachzieht …

Apple mag keine autorisierten Kreditkarten!?

Gerade kam eine E-Mail vom Apple Store. Nach genauer Prüfung kann ich bestätigen, dass die Nachricht wirklich von Apple kam. Der Inhalt verwirrt mich jedoch ein wenig.

Leider haben Sie vergeblich versucht, eine Bestellung bei uns aufzugeben.

Was heißt hier “vergeblich”? Ich habe es auch geschafft und eine Bestellbestätigung bekommen. Aber da so ein Apple Roll-out ja kein Kindergeburtstag ist, habe ich dann mal auf “Bestellstatus” geklickt, um zu schauen, ob irgendwas nicht geklappt hat. Resultat: Alles bestens. Versand und geschätztes Lieferdatum stehen ordnungsgemäß im Menü.

Aber es wird ja noch ein wenig kurioser in der E-Mail:

Ihre Kreditkarte wurde autorisiert und wir arbeiten gerade daran, diese Autorisierung rückgängig zu machen.

Macht doch Sinn, dass meine Kreditkarte autorisiert wird, oder nicht? Sonst ist ein Einkauft doch gar nicht möglich! Und das Geld ist auch ordnungsgemäß verschwunden, wie ich dem Online-Status bei VISA entnehmen kann. Scheint doch alles geklappt zu haben. So eine Autorisierung wird doch auch direkt bei oder Vor dem Abschluss des Bestellvorganges überprüft, oder nicht?

Vielleicht sollte ich später mal den “Vertriebsbeauftragten” anrufen …

Update: Etwa eine Stunde später scheint auch Apple eingesehen zu haben, dass die Bestellung funktioniert hat und schickt mir eine Einladung zu einer Umfrage – verwirrter Haufen!

PS: Nein, ich habe nicht das ganze Zeug auf dem Bild gekauft! Das ist nur Deko …

Inliner vs. Pantoffeln – Pit-Stop bei REWE

“Hier können Sie trotz Inlinern einkaufen!” stand auf einem Zettel, der über einer Art Pantoffel-Ständer angebracht war. Tatsächlich: Es war genau das, was ich vermutet hatte. Inliner ausziehen, Einmal-Socken anziehen und dann kann man in diesen formschönen Pantoffeln einkaufen … leider ist mir niemand damit begegnet, sonst hätte ich die Pantoffeln natürlich auch am lebenden Objekt fotografiert. Da kann man sich bei REWE ganz wie zu Hause fühlen – hoffentlich fahre ich nicht mal versehentlich im Bademantel hin ;-)

noosa & ice

Mode ist nicht gerade mein Steckenpferd und bei Accessories müssen wir Männer und der Damenwelt ja sowieso ständig geschlagen geben. Aber ich arbeite da nach dem Prinzip: “beobachten und lernen”. Ein gutes Beispiel ist da ja Dieter Bohlen. Camp David war da schon ein guter Tipp und die bunten Teile an seinem Arm sehen auch gar nicht so doof auf. Soso, das sind also “ice-watches”. Mein erster Gedanke: Die sehen ja aus, wie aus einem Kaugummi-Automaten. Vor allem, weil es sie noch in allen regenbogen-Farben gibt. Orange, Grün, Blau … ich konnte mich nicht wirklich entscheiden, also gab es erst einmal eine farblose – in weiß … ist ja auch ice …

So in echt ist die Uhr durchaus wertiger als erwartet. solide Verarbeitung und die Front ist nicht aus Kunststoff, sondern aus Glas. Jetzt schauen wir mal, wie lange die Uhr auch weiß aussieht, wenn man sie trägt – ansonsten gibt es doch ne bunte …

Apropos bunt: Da gibt es noch was. noosa: Um genau zu sein heioßt das “noosa Amsterdam” – kommt also irgendwie aus Holland. Und die hatten die Idee halbfertige Leder-Armbänder, Gürten (und seit neustem auch Flip-Flops, Halstücher, …) auf den Markt zu bringen. Die Verziehugen (sorry: “chunks”) muss der Träger oder die Trägerin sich dann gesondert zulegen. So ist es aber auch doppelt individuell, denn die Chuncks werden aus verschiedenen Materialien (u.a. Stein, Holz usw.) gefertigt und so ist jedes Stück auch ein wenig anders. Und die Zusammenstellung sowieso.

Bei Freunden und Bekannten sehe ich die Dinger auch immer wieder – und dann stelle ich fest, wie viele Kombinationen es bei zur Zeit etwa 120-140 verschiedenen Chunks gibt. Von pink bis geblümt und von Buddha bis Sushi – alles geht … nix muss ;-)

Weltbeweger des Tages

Ganz frisch erschienen: Das Enter-Magazin Nr. 20 mit dem smarten Typen auf Seite 3 ;-) Der “Artikel” ist zwar recht kurz, aber dafür gibt es einen link zum Wiki und die Kernaussage kommt ja auch hin … Dankeschön!

In Kürze gibt es auch noch eine iPad/iPhone Version von dem Magazin mit einem kurzen Audio-Interview.

Hier gibt es das Magazin:

Update: Jetzt auch als Audio:

Wo ist mein Geld?

Dass Banken für das Transferieren von Geld von einer Bank zu einer anderen gelegentlich bis zu 48 Stunden benötigen (gefühlt auch länger) ist ja bekannt. Ärgerlich, aber noch irgendwie nachvollziehbar. Weniger nachvollziehbar für mich ist, was die Targo Bank da macht. Vor zwei Tagen habe ich ein wenig Geld zu meiner VISA-Karte transferiert, um den Verfügungsrahmen etwas zu erhöhen. Schließlich gibt es dafür auch den Menüpunkt “Umbuchung zwischen Ihren Konten” beim Online-Banking. Super Sache: Ein Klick und “schwupp” hatte das Geld mein Girokonto verlassen und war … äh … weg. Natürlich hatte ich vermutet, dass es nun auf meiner VISA-Karte bei der Targo Bank gutgeschrieben wird. Nix. Nagut. Vielleicht braucht so ein Computer ja ein paar Minuten – oder Stunden – oder … äh … also nach fast zwei Tagen sollte das Geld doch bankintern von einem Konto auf das andere übertragen werden können?! Scheinbar nicht bei der Targo Bank. Ist das bei anderen Banken auch so? Übrigens: Zu allem Überfluss hat die Bank dann heute noch den normalen “Monatsausgleich” durchgeführt. Zusätzlich zu dem, was ich übertragen habe. Da frage ich mich schon: “Wo ist mein Geld?” – Antwort der Targo Bank Hotline: “Da können wir nix machen. Das liegt an der EDV”. Na dann … ich warte!

“An der Schloßmühle” oder “An der Schlossmühle”?

Ja, wie schreibt sich denn eigentlich die Straße? Im HammWiki war lange Zeit ein Artikel mit dem Namen “An der Schloßmühle” zu finden, auf dann ein Foto des Straßenschildes mit der Aufschrift “An der Schlossmühle” zu finden war. Eine Nutzerin vermutete, dass der Artikel versehentlich falsch geschrieben wurde, da sowohl der Duden für das Wort “Schloss”, wie auch das Straßenschild eine andere Schreibweise vorsieht. Der Artikel wurde geändert. Postwendend folgte der Einwand: “Das Straßenschild ist falsch!”. Belegt wurde diese Aussage durch die Geobasisdaten der Stadt Hamm und ähnliches. Es entbrannte eine hitzige Diskussion, bei der sich die Fronten zunehmend verhärteten. Der Duden sieht zwar für “feststehende Begriffe eine Sonderregelung vor, aber die gängige Praxis ist von Ort zu Ort verschieden. Um eine Entscheidung zu finden, wanden sich die Mitglieder des HammWiki an die, die es wissen sollten. Die Stadt Hamm. Dort ging die Anfrage vom Kataster und Vermessungsamt bis zum Bautechnischen Bürgerbüro. Die Antwort kam heute: “Wir werden das nun beraten und eine generelle Entscheidung dann in etwa zwei Wochen mitteilen”. Fest steht: eines der nachfolgenden Straßenschilder muss geändert werden …


Fotos: Bonnemeyer, Brunsmann | Hammwiki.de | Creative Commons 3.0

Teppich in der Garage

Da hebe ich keine Kosten und Mühen gescheut und zwei Streifen Teppich in die Garage gelegt. Warum? Damit der Boden nicht dreckig wird. Genau. Gelegentlich mache ich ja Fotos in der Garage und habe sie dafür im letzten Jahr überall schwarz gestrichen. Da es aber aufwendig genug ist, sie ständig neu zu streichen, wenn jemand drin war, sorge ich nun dafür, dass durch die Reifen nicht noch Abnutzung dazu kommt. Irgendwie sieht es auch ganz interessant aus finde ich. Wen nich mal keine Fotos mehr mache, könnte ich mir vorstellen, überall Teppich hinzulegen ;-)

Kostenlose Selbstauskunft

Überall ist die Rede von Datensammlern im Internet. Wenn wir ehrlich sind, interessiert es uns schon, was andere über uns so wissen. Besonders dann, wenn es um Firmen geht, die mit diesen Daten handeln. Sie bilden teilweise auch aus diesen Daten einen Scoring-Wert, der teilweise über Kreditzu- oder -absage entscheidet.

Wenn man Webseiten, wie die der Schufa besucht, dann springen einem sofort irgendwelche Zahlen ins Auge, was so eine Auskunft kosten soll. Selbst bei der so genannten “Selbstauskunft” stehen irgendwelche Preisangaben neben dem Namen. § 34 des Bundesdatenschutzgesetzes besagt jedoch, dass derartige gespeicherte Informationen einmal im Jahr kostenlos abgefragt werden dürfen. Es gibt reichlich Unternehmen und die Abfrage würde reichlich Mühe kosten, aber es geht auch schneller.

Der Dienst selbstauskunft.net schreibt im Namen des Interessenten zahlreiche Firmen (aktuell sind etwa 40 Stück in der Datenbank gespeichert) an. Dabei nutzt der Dienst Fax, Post und Web-Service. Für den Nutzer ist dieses Angebot kostenlos. Der Dienst finanziert sich durch Spenden und andere kostenlose Versende-Services.

Nachdem ich alles durchgelesen hatte, startete ich vor 3 Wochen den Selbstversuch. Daten eingeben und unterschreiben (interessante Funktion: Die Unterschrift wird digital mit der Maus auf dem Monitor “gemalt”). Danach noch die Firmen auswählen, von denen man eine Auskunft möchte (darunter u.a. Deutsche Post, GEZ, Schufa, Creditreform, Schober, Payback, …).

War ganz einfach und schon wenige Tage nach dem Absenden flatterte die erste Post ins Haus:

Schon nach den ersten Einsendungen war ich höchst überrascht, was alles über mich gespeichert ist. So konnte ich sehen, dass ich irgendwann mal nach Einführung von Payback eine solche Karte genutzt hatte, ich sag, was die Schufa alles über mich weiss und kenne nun meinen Scoring-Wert und die Einschätzung des Unternehmens, wie kreditwürdig bin. Ein anderes Unternehmen teilte mir mit, dass eine mir unbekannte Firma ihnen meine Daten verkauft hatte, man mich aber aufgrund meiner Anfrage nun aus allen Verteilern nehmen würde.

Ich bin gespannt, was da noch alles so kommt. Zur “Überwachung” meiner Auskünfte habe ich nun die entsprechende iPhone-App geladen:

Da der Dienst kostenlos ist, muss ich noch auf die Versendung einiger Anfragen warten, aber das hat ja keine Eile. Bisher bin ich ja auch ohne dieses Wissen klar gekommen.

Das Solarkataster der Stadt Hamm

Die Stadt Hamm betreibt ein so genanntes “Solarkataster”. Aufgrund von 3D Modellen und Laser-Messdaten des Landes NRW gibt es ein Overlay für eine Google-Karte, das die Effizienz von Solaranlagen auf dem eigenen Haus berechnet. Das ganze ist dann direkt für jedes (!) Haus einsehbar – online unter: http://www.solare-stadt.de/hamm/Solarpotenzialkataster

Von solchen Auswertungen bin ich ja immer wieder fasziniert … aber ich werde mir aktuell mein Haus wohl nicht mit Solarpanels verschandeln.