Heute in der aktuellen Ausgabe vom HammMagazin 2/2012 entdeckt. Ein doppelseitiger Artikel über das HammWiki. Danke!
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Da freut sich der Müll-Trenn-Muffel
Tatsächlich. Ich freue mich. Darf man das überhaupt öffentlich sagen, dass man jahrelang ein Müll-Trenn-Muffel war. Aber so war es tatsächlich. Ich hasse gelbe Säcke! Normalen Restmüll kann man schön raus bringen und in der grauen Tonne versenken. Bei gelben Säcken ist das problematischer. Sie wandern in einen Sack, der egal ob in der Garage oder im Keller gelegentlich vor sich hin müffelt und hin und wieder auch mal umkippt. Ätzend. Die Recycling-Idee fand ich schon immer gut, nur praktisch war es nicht und da ein Single-Haushalt ja nicht so viel Müll produziert, habe ich kurzerhand das getan, was vor 20 Jahren alltäglich war. Alles in einen Sack und dann in die graue Restmüll-Tonne. Ja, ich schäme mich ein wenig dafür, aber das muss ich ja jetzt nicht mehr. In Osttünnen wird zur Zeit die Wertstoff-Tonne ausprobiert und ich finde sie toll! Jetz tkann endlich alles, was sonst in einen hauchdünnen Sack musste in eine robuste Tonne gefüllt werden – und darüber hinaus alles, was man sonst noch Recyclen kann – sogar kleinere Elektrogeräte dürfen dort hinein. Eine Gute Sache und ich hoffe, dass ich nicht der einzige bin, der das gut findet. In der Straße habe ich die einzige kleine Tonne, da bei dern Verteil-Aktionen nach erwartetem Aufkommen die Größe der Tonne bestimmt wurde. Aber das lässt sich ja zu gegebener Zeit noch anpassen.
Und da ist das Ding:
Die Telekom denkt voraus – weit voraus!
Unglaublich: Da will man einen Telefonanschluss haben – nein: nicht auf einer Hallig in der Nordsee oder irgendwo in 1.500 m Höhe auf dem Watzmann. Nein. Mitten in Hamm. Das gestaltet sich für die Experten von der Telekom aber scheinbar schwieriger, als ich vermutet hatte. Und Freunde von mir beschweren sich schon, wenn die Telekom sich ein paar Tage lang nicht meldet ;-)
Selbst wenn man einen Tippfehler annimmt ist das schon recht lange … und es ist noch nicht der endgültige Termin … man darf gespannt sein.
Das Notfall-Fax der Feuerwehr Hamm
Kein Witz! Die Feuerwehr Hamm ist zwar eigentlich sehr modern, wenn man die Internetseite der Behörde so anschaut. Nur die vermeidlich gut gemeinte Option, dass gehörlose und stumme menschen ein Fax verschicken sollen, wenn sie Hilfe benötigen ist meiner Meinung nach ein Schuss in den Ofen.
Man stelle sich vor, dass man gerade überfallen wird, oder dass es brennt. Dann gehe ich ja nicht an den Computer, rufe die Seite der Feuerwehr auf, lade mir so ein Notfall-Fax herunter, fülle es in aller Ruhe aus und – falls ich überhaupt noch so ein antiquiertes Gerät besitze – faxe es dann weg. Was spricht gegen E-Mail oder SMS? Wenn ich schon auf einer Internetseite bin, dann würde vermutlich auch ein Web-Formular seinen Zweck erfüllen. Das könnte man dann auch ggf. von unterwegs benutzen. Ein “Taschen-Fax” ist doch eher selten.
Hier übrigens ein Bild vom Original-Notfall-Fax:

Internet ist halt Teufelszeug ;-)
Hamm1 – Das Online-Werbe-Netzwerk für Hamm
Es gibt so viele Webseiten in Hamm. Blogs, Infoseiten, Vereins-Homepages, … Viele versuchen ihre Webseite zu vermarkten – leider ohne Erfolg. Und für Werbetreibende sind solche Seiten aufgrund zu geringer Reichweite auch in den meisten Fällen nicht interessant. Aus diesem Grund habe ich “Hamm1″ entwickelt. Dabei handelt es sich um ein Netzwerk auf lokaler Werbung. Werbetreibende haben hier die Möglichkeit zentral Werbung auf mehreren Seiten zu schalten und Werbetreibende profitieren davon, dass potentielle Kunden nun nur noch eine zentrale Seite für ihre Buchungen aufrufen müssen. Was ich davon habe? Eine Provision für die Vermittlung von Werbung. Aber da ich nun nicht den ganzen Tag damit verbringen möchte, Werbung zu verkaufen, gebe ich diese Provision zu großen Teilen weiter, an Vermittler. Wie das funktioniert, erkläre ich allen, die mir eine kurze E-Mail oder einen Kommentar schicken.
Heute war der Soft-Launch, d.h. Seitenbetreiber und Werbetreibende können sich ab sofort registrieren und die Vermittler können ihre Arbeit aufnehmen. Im Juli geht es dann offiziell los und die ersten Banner werden ausgeliefert. Wobei das auch nicht ganz richtig ist. Auf http://www.tim-reckmann.de habe ich schon mal ein Test-Banner geschaltet.
Mein THTR “Brennelement” ist da
Dass ich zu meiner Heimatstadt Hamm stehe, ist ja allgemein bekannt. Deshalb sammle ich auch Dinge, die mit dieser Stadt zu tun haben. Je außergewöhnlicher, umso besser. Egal, ob Isenbeck-Dose aus den 70ern oder ein altes Holz-Faß der Kloster-Brauerei, eine Horten-Kachel, Elefanten usw. – kürzlich ist eine Graphitkugel in meinen Focus gerutscht, die für den THTR in Hamm verwendet werden sollte.

Das Bild zeigt eine Graphitkugel in einem Museum
Fälschlich werden diese Kugeln oft als “Brennelement” bezeichnet. RIchtig ist, dass die Kugeln aus Graphit als Moderatoren in so genannten Kugelhaufen-Reaktoren eingesetzt werden. Diese Art der Kernreaktoren sind deutlich sicherer und effizienter als herkömmliche Kraftwerks-Typen. So kann es beispielsweise nicht zu einer Kernschmelze wie in Tschernobyl oder Japan kommen.
Das Kraftwerk in Hamm wurde 1986 stillgelegt. Ein Kugelhaufen-Reaktor ist beispielsweise noch im Forschungszentrum Jülich aktiv. Hier gab es kürzlich die irrtümliche Annahme, es wären einige dieser Kugeln verschwunden. Die Meldung stellte sich als falsch heraus, aber diese Graphitkugeln sind, wenn sie unbenutzt sind völlig harmlos und nicht radioaktiv. Die Kugeln haben einen Durchmesser von 6 cm und wiegen etwa 200 Gramm.
Dank eines glücklichen Zufalls ud Ebay habe ich jetzt so ein Teilchen bei mir im Wohnzimmer liegen … was ich aber noch viel mehr suche ist ein Original der Erstausgabe des Kreis Hamschen Wochenblatts (heute Westfälischer Anzeiger) von 1822 – wenn jemand weiß, wo ich so etwas herbekommen kann, würde ich mich sehr freuen. Danke.
Hamm: Luftbilder erkennen und zuordnen
Als ich den neuen PC fertiggemacht habe, sind mir auch die 25 GB (!) Luftbilder wieder in die Hände gefallen. Die schlummerten da fast vergessen auf der Festplatte und warten darauf verwendet zu werden. Mehr als 5.000 Auslösungen mit größtenteils hochauflösenden Fotos sollten nicht auf einer Festplatte vergammeln. Daher lade ich nun alles, was ich aktuell neu bearbeite (in 2007 war das nämlich eher “seltsam”, was ich aus den Rohdaten gemacht habe…) nun bei Picasa hoch.
https://picasaweb.google.com/tim.reckmann/Luftbilder#
Allerdings habe ich mir vorgenommen, wirklich ALLES hochzuladen, was irgendwie nett aussieht, auch wenn ich den Straßenzug oder das Gebäude nicht so genau zuordnen kann. Daher ist das Album auch frei zugänglich und vielleicht kann der ein oder andere ja im Kommentar vermerken, um was es sich handelt. Selbst werde ich nach und nach auch die Bildbeschreibungen, Keywords und Geo-Koordinaten entsprechend anpassen.
Übrigens: Alle Bilder sind frei und kostenlos unter der Creative Commons Lizent (by-nc-sa) zu verwenden für eigene Projekte oder auch Wikipedia – oder besser: Das HammWiki
Kloster Bier kehrt zurück nach Hamm
Bis 1979 gab es die Kloster-Brauerei in Hamm. Danach sicherte sich Krombacher die marke … bis sie dann irgendwann vor einiger Zeit ausgelaufen ist und Norbert Raabe sie sich geschnappt hat. Aber damit nicht genug. Der Entwickler von Herrmann Kola und Herrmann Brause macht aus Hamm nun wieder eine Brauerei-Stadt.
Heute hab ich mir dann auch direkt mal eine Kiste Kloster Bier besorgt und ich muss sagen, es schmeckt ganz gut … erinnert mich irgendwie an Pott’s Landbier.
… nur warum zum Henker kostet ein Kasten satte 7 Euro Pfand?
Palast
Ohne Worte … gesehen bei den Abriss-Arbeiten der alten Kaufhalle.











