Stellen wir uns doch einfach mal folgende Situation vor (bitte nur vorstellen, denn seitdem ich weiss, dass mein Chef diesen Blog auch liest, werde ich an dieser Stelle leugnen, dass es sich so zugetragen hat):
Es ist Freitag; eine Mischung aus Sonne uns Arbeiter vom Grünflächenamt wecken mich und da ich gerade nichts Besseres vor habe, entschließe ich mich, zur Arbeit zu fahren. Brückentag, daher auch ein extrem hoher Krankenstand oder Urlaub oder was auch immer – Kollege Schlossberger und ich sind da und arbeiten und durch unsere ToDo-Listen. Am späten Nachmittag gab es dann ne nette Nachricht vom Onkel Doktor (nein, ich bin nicht schwanger, aber so fit, dass es fast unheimlich ist). Danach kurze Pause. Auf dem Weg zu IKEA (gut, dass Freitag lange geöffnet ist) noch einen netten Zwischstop eingelegt, bevor ich dann vor dem Möbelhaus festgestellte, dass ich sowohl die Family Card, wie auch das komplette Geld zu Hause vergessen hatte; also zurück zur Firma. Noch gab es ja nen bisschen zu tun. So gegen 21:30 war ich dann durch – das blaue Deko-Licht der oberen Etage im Anzeiger war bereits seit 90 Minuten an und blau macht bekanntlich glücklich … da muss man doch mal auf den Balkon klettern, die Beine baumeln lassen und den Sonnenuntergang über der Pauluskirche ansehen – dabei die Stöpsel im Ohr und das Lied “Don’t Stop me now” von Queen (ja, Diana, ich mag Queen halt …). Eine Flasche mit einem kalten Getränk wäre jetzt noch eine Steigerung gewesen, aber da sich dass natürlich nieeeeemals so zugetragen hat (…) gibt es auch nix zu bedauern.
Gut, dass es niemand gesehen hat – äh … hätte.