“Das perfekte Dinner” in Hamm

Vor etwa fünf Jahren hatte ich mich für “Das perfekte Dinner” beworben und nie eine Rückmeldung bekommen. Das lag allerdings nicht an mir, sondern daran, dass erst im 10. Jahr der erfolgreichen Koch-Show eine Staffek in Hamm gedreht wurde. Jetzt wurde zwischen dem 27.4. und 1.5. aufgezeichnet:

Foto: Lippewelle
Foto: Lippewelle

Den Anfang der Woche durfte ich gestalten und ich wusste nicht ob ich mich freuen sollte, dass ich es nach dem ersten Abend hinter mir habe, oder ob ich mir zu viele Gedanken mache, wer die bis dahin unbekannten Gäste sein könnten und welche Vorlieben und Abneigungen sie haben. Egal. Es half nichts …

Über die Dreharbeiten kann/darf ich aktuell noch nicht viel verraten. Die Ausstrahlung ist für die Woche ab dem 6. Juli 2015 auf VOX geplant (jeweils 1 Stunde ab 19 Uhr).

Natürlich war ich auch nicht der einzige Teilnehmer. Die übrigen Kandidaten kamen aus Arnsberg, Drensteinfurt, Ahlen und noch ein Mitstreiter aus Hamm:

Quelle: Westfälischer Anzeiger
Quelle: Westfälischer Anzeiger

Eigener Energy Drink

Es ist ja hinlänglich bekannt, dass ich immer auf der Suche nach spannenden und gelegentlich auch etwas nerdigen Dingen bin. Gerne auch Webung und Merchandise. Hier habe ich einmal das Spannende mit dem Nützlichen verbunden. Ich ärgere mich nämlich immer, dass Red Bull und andere Energy Drinks so teuer sind, wenn man sie kauft. Echte Schnäppchen und Sonderangebote gibt es da nicht.

Also zog ich mich in mein kleines Chemielabor zurück, habe mir den Kittel übergeworfen und …

professor_chemie

… naja. ganz so dramatisch war die “Schöpfung dann nicht. Es gibt diverse Dienstleister im Netz, die da schon etwas vorkonfiguriert haben. Je nach Hersteller lassen sich Cola-, Sport-, Sekt-, Apfel- und eben Energy-Getränke zusammenklicken. Das ganze bekommt dann noch eine schöne Verpackung und fertig ist der eigene Energy-Drink.

eigene-energy-dosen

Das Beste: Trotz individueller Herstellung und einem (bei Energy) verblüffend ähnlichem Geschmack zu Red Bull ist der Preis je Dose deutlich geringer!

Wer einmal bei mir in der Nähe ist, kann gerne vorbeikommen und ein Döschen trinken …

Target Scale – Wiegen 2.0

Nennt sich eigentlich nur “Körperanalysewaage mit Zielfunktion” – und auf sowas stehe ich ja. Besonders, wenn es um Statistiken geht und die dann auch noch mit dem Smartphone kommunizieren.

Im ausgeschalteten Zustand sieht die rudne Waage aus, wie ein Ufo im Badezimmer:

TargetScale (inaktiv)
TargetScale (inaktiv)

Dieses Wunderwerk moderner Technik hat aber so einiges unter der Haube. Es speichert verschiedene Profile ab (die vorher angelegt werden), die das Gerät anhand des spezifischen Körperbaus zeilsicher automatisch erkennt. Der Messvorgang geht relativ schnell, wobei darauf geachtet wird, dass man ruhig auf der Waage steht. Im großen Display steht zuerst das Gewicht, gefolgt von den analytischen Angaben wie BMI, Körperfett, Kalorienbedarf, Muskelmasse und Knochengewicht.

TargetScale (Produktfoto)
TargetScale (Produktfoto)

Das entscheidende ist jedoch die “Zielfunktion”. Dazu hinterlegt man einfach sein Wunschgewicht und wird immer unerbittlich daran erinnert, wie weit man davon noch entfernt ist. Die großen Ringe der Waage leuchten und blinken entsprechend. Bei der Gelegenheit will ich noch erwähnen, dass ich es als sehr posotiv empfand, dass die Waage mit “normalen” AA-Batterien befeuert wird. Das war bei meinen Vorgängern gelegentlich anders. Hier wurden teure – nicht aufladbare – “Knopfzellen” benötigt.

VitaDock App im TargetScale-Modus
VitaDock App im TargetScale-Modus

In meinenm Fall zeigt die App übrigens eindeutig, dass ich eher ein “Wohlfühlgewicht” habe, als das, was man allgemein als Idealgewicht bezeichnen würde. Mal sehen, was die Langzeitstatistik zeigt. Die Daten werden ja permanent via Bluetooth zum Handy übertragen. In der Vergangenheit hatte ich schon mal zeitweise eine Excel-Tabelle geführt und immer dann, wenn ich die Zahlen vor Augen hatte, war eine Tendenz Richtung Idealgewicht zu beobachten – ich bin gespannt, ob das dieses Mal auch klappt …

Die Waage ist von der Firma Medisana. Dort werden außerdem noch Thermometer, Blutdruckmessgerät und Blutzucker-Analyse angeboten … selbstverständlich auch alles per Handy.

Zugefroren

Während die Temperaturen auch zu Beginn des neuen Jahres draußen ja recht milde sind, scheinen sie im Eisfach der Kühlkombi derart arktisch zu sein, dass man nicht einmal mehr die Schubladen herausziehen kann. Das hat man davon, wenn man sich ein paar Monate nicht selbst um seine Haushaltsgeräte kümmert. Bei dem Anblick hatte mich fast der Schlag getroffen – und das nicht nur, weil ich nicht an meinen gebunkerten Riesen-Eimer Hägen Dasz Eis kam …

Kuehlfach

Eine Stunde Arbeit mit Eispickel, Fön und heißem Wasser hat es mich dann gekostet, den Urzustand wieder herzustellen. Aber immerhin hat es sich gelohnt und der Ekel-Anblick (obwohl es nur Wasser war) ist Vergangenheit. Positiver Nebeneffekt: Es wird nun zum Kühlen weniger Strom gebraucht und die Temperatur geht schneller runter. Das musste ich dann auch direkt feststellen, nachdem nach einer wieteren Stunde bereits -36 Grad auf dem Thermometer stand!

minus36

Möge so etwas nicht noch einmal vorkommen …

Vegane Ersatzprodukte

Egal ob Mayo, Käse oder Nutella. Für Veganer ist das alles nix. Ich selbst habe mir vor ein paar Wochen ja abgewöhnt Fleisch zu essen, aber komplett auf tierische Produkte zu verzichten, fällt mir dann doch extrem schwer.

Aber nachdem Alina in einem Shop in Dortmund ein paar Erstazprodukte ohne tierische Zusätze geordert hatte, wollte ich es doch auch mal ausprobieren. Erster Test war gestern Käse, für unseren Auflauf:

Vorher hatte ich den “Käse” sogar noch pur probiert und fand ihn eigentlich ganz lecker. Dieser Eindruck bestätigte sich dann auch auf dem Auflauf. Das Produkt ist ordentlich zerflossen und hatte inklusive Geschmack wirklich nahezu alles, was herkömmlicher Käse auch bietet. Wir waren wohl nur ein wenig zu vorsichtig und hätten mehr Käse nehmen sollen, damit der Auflauf noch besser zusammenpappt. War echt lecker.

Der zweite Test war dann das “Nutella”. Da ich selbst ja nur auf Fleisch verzichte, habe ich mir ein Brot mit original Nutella und dem veganen Produkt gemacht. Der Fairness halber habe ich zuerst und ohne Vergleich in die Hälfte mit dem neuen Produkt gebissen. Sieht zwar aus wie Nutella und lässt sich auch genau so streichen, aber nach dem ersten schokoladigen Geschmack kommt dann irgendein Nachgeschmack nach etwas pflanzlichem. Kann man gut essen, ist aber nicht meins. Das belegte dann der Vergleich mit dem Original erst recht.

Trotzdem werden wir in Zukunft noch ein paar weitere Produkte ausprobieren. Ist ja schließlich für den guten Zweck! Go veggi!