Denkma(h)l – lecker Essen und die Rechnung ist gar keine – oder vielleicht doch ?!

Eigentlich wollte ich ja nur ein Kaltgetränk zu mir nehmen und mir dabei angucken, was aus dem Laden auf der Ecke gegenüber dem maximare geworden ist. Denkma(h)l heißt es und ich weiss, dass ich da schon mehrfach dran vorbeigefahren bin und nie habe ich es geschafft reinzugehen.

Es war schon dunkel und ich wurde mit der Tageskarte begrüßt, die auf den Gehweg vor dem Eingang projeziert wurde – sehr schicke Idee. Sowohl Eingangsbereich und Lounge haben mich fast umgehauen – sowas hätte ich nun nicht erwartet. Draußen stand “Lehr- und Trainingsgastronomie der Maltester” dran und da hatte ich eher zusammengeschustertes erwartet.

Kaum hatte ich auf der Terrasse einen schönen Platz mit Blick auf den Friedhof gefunden, wunderte ich mich, dass die Tische eine andere Farbe hatten und auch eine komische Form. Es ist die alte Kegelbahn der “Triangel” – großartige Idee (auch wenn es farblich nicht ganz passt). Aber ich war ja nicht nur für das Ambienta da, sondern zum Essen.

Eigentlich wollte ich ja nur etwas trinken, aber wo es so schöne geschnitzte Karten gab (Weinkarte extra), musste ich einfach zuschlagen. Für ein Hauptgericht war ich zwar zu satt, aber dafür mussten es dann zwei Desserts sein. Eine Käseplatte und einmal Avocado Mousse.

Da ich an meiner Hermann-Kola rumgenuckelt habe, kam die Frage, ob ich nicht einmal einen leckeren Wein probieren wolle. Eine Weinprobe auf Kosten des Hauses. Super! Und wo ich bekennenderweise kein Weintrinker bin war ich doch sehr begeistert, dass ich etwas gaumenfreundliches für mich gefunden hatte. Werde ich demnächst mal ganze Gläser von trinken.

Das Essen kam und sowohl von der Optik, wie auch von Geschmack war es ein Vergnügen. Alles schön erklärt und serviert. Und zwar ganz ohne aufdringlich zu sein. Interessant und durchaus lecker war auch der selbstgemachte Schokoladen-Senf!

Was soll ich sagen; ich kann es in Worten nicht beschreiben und das meine ich höchst positiv. Jetzt werde ich mal ein potentielles Opfer suchen, dass mit mir mal komplette drei Gänge auf die Kegelbahn stellen lässt. Die Karte ist zwar nicht lang, aber die Gerichte wechseln alle 4 Wochen. Die Preise sind etwas hochpreisiger, als in der kneipe nebenan, aber das Essen ist davon nicht nur jeden Cent wert, sondern anderswo würde man mindestens das doppelte zahlen. getränketechnisch ebenso alles bestens …

Ganz nebenbei ist all das noch für einen guten Zweck und die Ausbildung junger Menschen. Nur die Kasse druckt auf dem Bon (hier ist nicht der bewirtungsbeleg gemeint – den gibt es extra) noch den Vermerk “Rechnung – keine Rechnung” aus … da kann dann jeder selbst entscheiden.

denkmahl

Hab Sonne im Herzen: Café del Sol

Als das Café del Sol vor einiger Zeit gebaut wurde habe ich noch gesagt “das liegt ja viel zu weit draußen”. So gar nicht im Zentrum von Hamm und weit ab von Allem hatte ich erst vermutet, dass es höchstens für einen Geheim-Tipp reichen würde, aber die Marketing-Experten hatten tatsächlich den richtigen Riecher.

Knapp ein Jahr nach Eröffnung war ich schon des öfteren dort und wurde eigentlich nie enttäuscht; so auch nicht während meines jüngsten Besuches. Bei der Ankunft wird einem die Tür aufgehalten. Anfangs dachte ich noch das sei Zufall, aber das gehört genauso zum Service wie eine rasche und promte Bedienung.

Die Getränke waren schnell da und in der durch verschiedene Register unterteilten Karte war auch etwas leckeres für den Gaumen zu finden. Als bekennender Fleisch-Fan habe ich mich mal für Barbecue-Pizza entschieden. Ein wahrhaftiges Erlebnis. Eine Pizza die groß und lecker noch dazu ist.

Das Ambiente ist aufgeröumt und sauber, erinnert an warme Länder und ist super in Schuss, wie am ersten Tag. Das Publikum ist in einem angenehmen Alter (quasi Kinder-frei), allerdings sind daher auch die Preise nicht allzu kinderfreundlich. Dennoch alles sehr angemessen und Service und Qualität des Essens lassen mich das Café del Sol uneingeschränkt empfehlen.

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Gastro Ranking – Part 1

Ich bin ja von Zeit zu Zeit mal unterwegs und esse eine Kleinigkeit. So entstand vor ein paar Wochen dieser kleine Restaurant Test hier. Die Lokalitäten waren alle preislich vergleichbar, denn ich will ja nicht Äpfel mit Birnen vergleichen (das gibt dann wieder Haue, wenn ich die Wielandstuben mit McDonald’s vergleiche)

Hier also die ersten Lokalitäten im Ranking:

  • 1. Altes Brauhaus Henin
  • 2. Café del Sol
  • 3. Louis Café & Bar
  • 4. Enchilada
  • 5. Westend (Atlantico)
  • 6. Barbados
  • 7. Café Central
  • … wird bald ergänzt

Demnächst kommen noch Rankings für:

  • Leckeres Essen für größeren Geldbeutel
  • Fastfood Ranking
  • Lieferservices

Tiroler Krüstchen im Henin

Auch wenn ja am Dienstag traditionel “All you can eat” im Henin ist so hatte ich doch mal vor etwas anderes zu essen. Da ich vom Essen im Henin ja gererell sehr begeistert bin habe ich mich mal wieder von der Bedienung berater lassen und mich dann für “Tiroler Krüstchen” entschieden. Auch wenn es nach Verniedlichung klingt, so war die Portion so gross, dass ich meine Mühe hatte, alles aufessen zu können. Großartig – vom ersten Bissen bis zu letzten wirklich ein tolles Essen und auch die Bedienung war erwähnenswert nett. Preislich sicher ein paar Cent teurer aber es hat sich mehr als gelohnt. Hmmmm … lecker!

Louis Bar & Cafe: Weib, Wein und Gesang

So ähnlich könnte man es eigentlich betiteln, denn als ich gestern mit einem Bekannten noch eine Kleinigkeit zu mir nehmen wollte habe ich natürlich darauf geachtet, dass ich eine Lokalität erwische, die ich jüngst noch nicht getestet habe. Das Louis (vor vielen Jahren mal: Anno) war unser Ziel.

Es war etwa 21:30 Uhr an einem Dienstag, aber das muss ja nichts heißen. Die Bedienung kam schnell und fragte, was wir trinken wollten. Ein Blick in die Karte – oops schon wieder Sinalco (und sogar für 2 Euro aber leider auch nur 0,2l) – brachte eine schnelle Entscheidung und ein paar gefühlte Sekunden später standen ein Milchkaffee und eine Spezi auf dem Tisch. Ein kleiner Happen (jedenfalls für mich) sollte doch auch noch drinsitzen, aber die Spontane Antwort war “Die Küche schließt und 22 Uhr – wie spät isses denn?” – “Viertelvor!” … “dann frag ich mal, ob es noch etwas gibt”. Das kann ja heiter werden. Freundlich und carmant lächelnd kanm sie zurück. So lächelt man eigentlich nur, wenn man schlechte Nachrichten überbringen muss, aber “Kein Problem!”. Super, dann sollte mein Ciabatta mit Aioli und mein Hänchen mit Chili ja in Kürze kommen. So war es auch. Schnell wie der Chinamann standen ein paar Tellerchen vor mir. Einziger Wehrmutstropfen. Der eckige Teller war etwas zu groß für den runden Teller und wackelte und die zwei Scheiben Brot, die zu dem Huhn gehörten hätten auch Platz auf der Brotplatte gefunden (aber das hab ich kurz selbst umgebaut).

Geschmacklich war es nicht überragend, aber durchaus lecker und so wie angekündigt. 5,50 EUR für das Hähnchen und 2,20 EUR für den Brotteller lass ich auch mal durchgehen. Schließlich stellte sich ja doch ein Sättigungsgefühl ein.

Abgerundet wurde der Abend durch die überaus charmante Bedienung, denn wer mehr sagt als “Darf’s ncoh was sein?” der sammelt bei mir immer pluspunkte. Okay, die Frage war bei einem noch fast vollen Glas Spezi vielleicht unangebracht, aber zu späterer Stunde zu sagen “kann ich noch für Euch tun, mir ist gerade langweilig” und auf die Fage “hast Du Lust etwas zu singen” noch eine schlagfertige Antwort zu finden ist erwähnenswert.

Das Ambiente ist wie immer okay, musikalisch war es (weil mitten in der Woche) ein ruhiger Abend und zum sitzen, quatschen und für eine Kleinigkeit zu Futtern durchaus zu empfehlen …

China Fastfood vom Lotus Bistro

Eben bestellt und noch bevor wir Geld raussuchen konnten stand der rasende China-Mann von gegenüber schon hier in der 4. Etage im Büro und hatte seine 8 Köstlichkeiten bei sich. So schnell dass man eigentlich in der Zeit nur rohen Fisch machen konnte, aber – oh Wunder – es war echt heiß.

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Lecker war es auch; selbst wenn ich die verschiedenen Fleischssorten nicht am Geschmack oder am Aussehen, sondern lediglich an der Nummer auf der Verpackung unterscheiden kann. Egal – hauptsache es schmeckt und wir sind uns hier im Büro einig – egal ob Frülingsrolle, Suppe oder das heitere Fleisch-Allerlei mit Gemüse-Mix ist eigentlich ganz lecker. Und auch nicht teuer. Für etwa 5-6 Euro wird man lecker satt und muss nicht einmal seinen Arbeitsplatz verlassen.

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Das Atlantico heißt nun Westend und …

… ansonsten ändert sich eigentlich nix. Auch nach neuer Namensgebung ist der Laden weiter in Familienhand. Das Personal ist scheinbar geblieben und die Räumlichkeiten sind ähnlich, aber hell aufgehübst worden. Aber das ist alles egal, denn vom Ambiente werde ich nicht satt.

Aus diesem Grund gab es direkt am Eröffnungstag nen lecker Mittagsgericht. Fruchtige Hühnchenbrust mit Basmatireis und Sinalco-Spezi. Der ersten Eindruck: Zügiges Personal und keine lange wartezeit. Schon nach ein paar Minuten stand das Essen echt ansprechend angerichtet auf meinem Tisch. Es sah recht edel aus, war aber für 6,90 EUR ein wenig übersichtlich. Jetzt musste der Geschmack noch den ersten Eindruck bestätigen; hat er prinzipiell auch getan, aber leider war das Essen nicht heiß, sondern nur warm. Eigetlich schade, denn ansonsten stimmte eigentlich alles und von den zuletzt gestesteten Lokalitäten war das Westend das ansprechendste.

Eins noch: Während das Essen vom Preis akzeptabel war finde ich für Sinalco Softdrink 0,3 den Preis von 2,40 Euro schon ganz schön heftig. Was würde dann blos echte Coke kosten ?!

Auch das Steak im Barbados war nix

Da hatte ich mich über ein leckeres Steak gefreut. Nachdem die Bedienung schon fast penetrant freundlich auf das Sonderangebot von 9,90 EUR hingewiesen hatte, fühlte ich mich genötigt, dass auch mal auszuprobieren. “Da sind alle so von begeistert”, sagte sie und schon da hätte ich misstrauisch werden sollen. Ein Bekannter bestellte es Medium und ich entschied mich für English+. Sofort wurde ich vom Personal aufgeklärt “English ist aber blutig” – Ach was ?! Na sowas … wieder was gelernt. War aber vielleicht nur nett gemeint. Also orderte ich Kräuterbutter dazu und auf der medium-Variante sollte Pfeffer Sauce landen.

Was den Tisch nach akzeptabler Zeit erreichte sag zwar nicht nach XL aus, war aber preislich angemessen – jetzt musste es auch nur noch schmecken, aber irgendwie hat der Geschmackstest die 10 EUR Grenze nicht überschritten. Mein Fleisch-Bröckchen fühlte sich mit Wohlwollen lauwarm an und die Kräuterbutter hatte sich bis zum letzten Bissen kein bisschen verflüssigt. Um die Butter auch nur ein wenig aus der Form zu bringen hätte das Fleich etwas mehr Hitze ausstrahlen sollen.

Die Beilagen waren okay, aber das Fleisch überzeugte leider nicht wirklich – wieder schade! Wo kann man in Hamm denn noch gescheit essen ? Okay, mir fällt da einiges ein, aber ich wollte doch gescheit und günstig – aber das ist vermutlich ein Widerspruch.

Als mein Bekannter zahlen wollte, erfuhr er auch noch, dass der Kartenleser defekt sei und er doch mal rasch zur Bank gehen könne “das sei kein Problem” – na herzlichen Glückwunsch! Gut dass ich noch Bargeld dabei hatte.

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Café Central und die fehlende Präposition

Es war Eröffnung, es wurden neue und günstige Preise angekündigt und ich arbeite nur 200m entfernt. Grund genug mal mit den Kollegen die Mittagspause für einen sinnvollen Test-Besuch benutzen. Angeblich sollte alles so wie früher sein – nur besser (und billiger).

Also schön zur Mittagszeit rein – waren ja nur 2 Tische besetzt – und gepflegt mal die Mittagskarte angeschaut: Lecker “Hänchenbrust-Filets Mexikanische Chilisauce mit Kroketten” bestellt. Ein Kollege nen Burger und ne andere Kollegin nen leckeren Salat.

Es kam … nix … 30 Minuten lang – und die Gäste, die nach uns kamen wurden mit “kann aber bis zu eine Stunde dauern” begrüßt. Herzlichen Glückwunsch; tatsächlich alles wie früher bisher.

Irgendwann kam dann aber doch unser Essen. Auf den ersten Blick sah es auch ganz lecker aus, aber ich wollte es ja nicht anschauen, sondern auch essen. Die beiden Fertig-Filet-Schnipsel waren unter (!) der Chili-Sauce und ich hatte gehoffe, die fehlende Präposition wäre gaumenfreundlicher gewesen. Die Sauce neben die Hühnchen-Trümmer zu packen wäre auch unklug gewesen – dann wäre die ganze Tarnung aufgeflogen. Die 7 Krokettchen, die beiden Kurchenscheibchen und das wässerige Stück Tomate haben das 7,90-Spar-Angebot-Desaster auch nicht gerettet. Ich habe es gegessen – schließlich hatte ich hunger.

Bei den Kollegen war es ähnlich, der Burger trocken und minimalistisch und im Salat war ein “Strunk” (heißt das so?) aber dafür war auch da das Dressing sehr minimalistisch. Dass der Salat kalt war war auch okay, aber der Rest hätte auch gerne etwas hitze verdient.

Egal – nach 55 Minuten war der Spuk vorbei und die Mittagspause überzogen (für sowas muss ich Abends nun länger bleiben!). Zahlen bitte! Die Kasse nicht da oder defekt, Die Bedienung die falschen Preise im Kopf und dann die Frage ob es geschmeckt hat: Sorry, ich war da ehrlich und bekam statt einer netten Entschuldigung nur zu hören “Sie haben aber alles aufgegessen” – “ja, war ja auch teuer genug!”. Auf nachfrage erfuhr ich dann, dass die Küche im Keller sei, was die Temperatur eventuell erklärt.

Beinahe hätte ich von meinem 30ct Rückgeld (Essen plus kleine Spezi) noch dem Kollegen etwas leihen müssen, denn die neuen Preise schienen noch etawas schwierig zu sein, so dass seine Rechnung einfach mal 40ct erhöht wurde – wenigstens die Getränke-Basic-Preise sollte man doch kennen.

Von Eröffnungs-Stimmung war nichts zu merken, bis auf die Tatsache, dass die beiden Chefs sich mehr um mitgebrachte Freunde, als um die Gäste oder das Personal gekümmert haben.

So nicht! Schade.

central_angebot

Die Angebote hab ich dann mal wieder von der Pinnwand genommen …

UPDATE: Ein anderer Kollege fragte heute, ob die alten Gutscheine (von den Vorbesitzern ausgestellt) noch eingelöst würden. Ja, werden sie. Fragt sich nur ob man das will.