Vodafone und die Zensur …

Schon damals hat Vodafone ja seinen Werbefiguren angeblich vorgeschrieben, was sie zu schreiben haben und das besser nicht. Der Unterschied zwischen Frau Schnutinger, Sascha Lobo und mir ist allerdings, dass ich nicht auf der Gehaltsliste von Vodafone stehe.

Scheinbar kommt man mich sachlicher Kritik in Ratingen nicht so gut klar. Deswegen habe ich es mal ganz kurz und einfach hier zusammengefasst – vielleicht fällt ihnen auf, dass da irgendwas “falsch” ist:

Irgendjemand versteht hier “Generation Upload” falsch – und ich bin es vermutlich nicht …

Deutsche Post: Langsam, unzuverlässig, …

… Nein! Meine folgende Schilderung ist sicherlich nur ein Einzelfall, aber im Epizentrum des “Alles-geht-schief-Universums” habe ich auch zu diesem Thema eine spannende Geschichte zu erzählen:

Man stelle sich vor, dass ich 3 Personen mit einer wichtigen Nachricht erreichen möchte. So wichtig, dass ich dazu ein eigenhändiges Einschreiben mit Rückschein für 6,20 Euro verschicke. Dann mache ich das vermutlich in der Absicht, dass der Empfänger dieses auch erhält.

verschickt hatte ich alle Einschreiben zwischen dem 20. und 30. März 2011. Als ich dann am 5. April 2011 noch immer nichts über den Verbleib meiner Sendung gehört hatte (das Online-Tracking zeigte auch nur Fehler), habe ich die Deutsche Post mal angerufen, denn zumindest die Sendungen vom 20. März hätten nach Ablauf der Einlieferungsfrist schon lange wieder zurück sein sollen. Man würde sich kümmern, sicherte man mir zu, aber das könne durchaus bis zu drei Wochen dauern.

Erste Erfolge: Eine der Sendungen erhielt ich am 9. April 2011 mit dem Vermerk “nicht abgeholt” zurück. Damit war meine Nachricht zwar nicht zugestellt, aber wenigstens darüber hatte ich nun Gewissheit. Die zweite Sendung kam dann am 4. Mai 2011 (ca. 6 Wochen nach Einlieferung!) zu mir zurück. Auch die hatte der Empfänger trotz Benachrichtigung nicht abgeholt.

Nur die Dritte Sendung vom 30. März 2011 war immer noch weg. Auch ein Recherche-Ergebnis erhielt ich nicht, so dass ich am 26. Mai 2011 erneut bei der Post angerufen hatte. Dort sagte man mir sinngemäß: “Wir wissen auch nicht wo das Schreiben ist. Wir haben den Empfänger angeschrieben und nachgefragt, ob er das Einschreiben bekommen hat, aber der hat uns auch noch nicht geantwortet.” Das sei übrigens Anfang April bereits gewesen. Die Dame an der Hotline sagte aber, man würde der Angelegenheit jetzt mit Hochdruck nachgehen.

Tatsächlich heute folgte ein Schreiben: Der Brief (nein, ich meine natürlich mein “Standardbrief Integral Einschreiben Eigenhändig Rückschein”) ist weg. Mit etwas Glück bekomme ich demnächst das Porto + 25 Euro erstattet. Vorsorglich werde ich schon darauf hingewiesen, dass ich mich ruhig bei der Post melden soll, wenn der Scheck nicht innerhalb von 4 Wochen (!) ankommt. Abschließende Frage: Warum lag der Scheck dem Schreiben nicht bei? Sicher, weil die Post kein Porto zahlt ;-)

PS: Das in dem Schreiben steht, dass ich verärgert war, können die gar nicht wissen, ich war am Telefon nämlich seeeehr freundlich!

Vodafone stinkt!

… darf man das schreiben? Oder vielleicht besser: Ich fühle mich vom Mobilfunkanbieter mit dem nach eigenen Angaben besten Netz ein wenig verschaukelt. So langsam habe ich tatsächlich etwas Angst Geschäfte zu machen. Egal mit web. Dabei sollte die Vertragsverlängerung und der Erhalt eines subventionierten Handys doch eigentlich kein Problem sein, oder?

Es lief so ab:

1. Am 14. Mai 2010 ging ich in den Vodafone-Partner-Shop im Kaufland West (vielleicht war das der Fehler …), um den Vertrag zu verlängern und ein Nokia E72 zu erhalten. Die Vertragsverlängerung klappte problemlos (abgesehen davon, dass ich die ganzen “Zusatzleistungen” erst wieder herauskonfigurieren lassen musste) und das Handy wurde bestellt. Normalerweise schickt Vodafone das dann zu mir nach Hause, aber der Shop-Mitarbeiter bestand darauf, dass ich ihn dafür noch einmal besuchen kommen sollte.

2. Es blieb nicht bei einem Besuch, sondern ich war im Abstand von 10 Tagen gleich mehrfach dort. Allerdings erfolglos. Ich bekam kein Handy: “Das ist noch nicht da” oder “kann gerade nicht gefunden werden”, … Das hinderte die Firma Vodafone jedoch nicht, mir am 17. Mai 2010 bereits die Rechnung über 134,92 Euro zu schicken. Am 8. Juni folgte bereits eine Mahnung über 140,12 Euro. Mein Handy hatte ich allerdings immer noch nicht erhalten.

3. Am 24. Juni 2010 habe ich dann mal an die Vodafone Kundenbetreuung gefaxt, dass ich mein Telefon noch immer nicht erhalten habe und mich langsam etwas verschaukelt fühle.

4. Auf das Fax und die zwischenzeitlichen Beschwerden bei der Hotline wurde nicht reagiert. Statt dessen bekam ich am 6. Juli 2010 bereits die “letzte Mahnung”. Nach erneutem Fax und einer kompetenten Frau an der Hotline, die meinen Ärger zu verstehen schien, erwirkte diese einen Mahn-Stop. Ich solle mich melden, wenn es etwas Neues gäbe.

5. Nach weiteren vergeblichen Versuchen das Handy im Shop abzuholen, meldete ich mich abermals bei der Hotline und sagte, dass die Aktion keinen Sinn mehr hätte. ich würde nun dankend auf ein Handy verzichten. Dabei war ich sogar so nett und habe glatt vergessen statt dessen eine Gutschrift zu fordern. Ich hatte die Schnauze voll.

6. Nachdem dann tatsächlich Ruhe zu sein schien, kam recht unvermittelt am 17. Februar 2011 ein Brief von König Inkasso. Darin wurde eine Warenlieferung (!) vom 17. Mai 2010 angemahnt plus Zinsen plus Inkassokosten waren nun 190,86 Euro fällig. Ich hatte da allerdings nur “Forderung Vodafone” gelesen und geantwortet, dass alle Handy-Rechnungen per Lastschrift bei mir abgebucht würden. Postwendend bekam ich eine Kopie der Rechnung inkl. Paketnummer (das Handy ist wohl bei dem Shop angekommen, nicht aber bei mir) zugeschickt. Jetzt wusste ich worum es geht.

7. Nach weiterer Korrespondenz mit dem Inkasso-Unternehmen bekam ich den Hinweis: “Die Hotline hat notiert dass Sie dort angerufen haben, weil Sie ihr Handy erhalten haben”. Wie bitte? Hab ich nicht. ich habe lediglich gesagt, dass ich Aufgebe. Warum sollte man eine Hotline anrufen, wenn alles in Ordnung ist? Werden Handys nicht peinlichst genau per Post-Ident geliefert oder zumindest im Shop quittiert? Selbstverständlich habe ich das sofort bemängelt und erneut Widerspruch eingelegt.

8. Heute am 21. Mai 2011 (also mehr als ein Jahr nach Handy-Bestellung !) kam dann der Höhepunkt. Ich zitiere aus dem Schreiben von König Inkasso: “Nach erneuter Prüfung der Sachlage können wir Ihnen folgendes mitteilen: Laut der Vodafone D2 GmbH wurde die Ware am 17.05.2011 zurück in den Shop geschickt. Dort können Sie die Ware abholen. [Anmerkung: Spannend, exakt ein Jahr nach der ersten Lieferung, aber hier steht deutlich 2011 und "können ... abholen" - Es scheint also eine neue Lieferung zu sein.] Wir hoffen den Sachverhalt geklärt zu haben und fordern Sie nun auf, den offenen gesamtbetrag in Höhe von 192,63 EUro bis zum 30.05.2011 [...] zu überweisen [...].

Wer will mich denn nun verarschen? Vodafone oder König Inkasso. Das Handy ist vor 4 Tagen im Shop angekommen (1 Jahr nach Bestellung). Dort kann ich es nun abholen (wie gnädig!). Ab der Shop-Mitarbeiter mir das Telefon dieses Mal herausgibt ist allerdings noch die andere Frage. Viel dreister ist jedoch, dass der Fehler augenscheinlich bei Vodafone lag und ich ein Jahr verspätet ein mittlerweile total veraltetes Handy kaufen soll (das es vermutlich selbst ohne Subventionen schon billiger gibt). Noch dreister. Ich soll trotz des Fehlers von Vodafone die Kosten für die unberechtigte Inanspruchnahme des Inkasso-Unternehmens zahlen. Ich raste aus!

Heute werde ich einen ruhigen Tag machen, aber morgen werde ich mal schriftlich eskalieren…

Update vom 23. Mai 2011: Mein Anruf bei König Inkasso führte auf meine Frage (“meinen sie das ernst?”) zu dem Satz. Sie können das Handy doch jetzt abholen, was wollen sie denn noch mehr? Und die Inkassokosten solle ich zahlen, weil die Inkasso Firma dafür gesorgt hätte, dass ich mein Handy bekomme (“Betrachten Sie es als Dienstleistung für Sie als Kunden”). Die Frage nach dem Drogenkonsum der Mitarbeiterin sparte ich mir. Sie sagte, sie könne nichts mehr für mich machen und ich solle das am besten gerichtlich klären oder die Firma Vodafone kontaktieren. Hab ich dann auch gemacht. Die Mitarbeiterin dort war weitaus freundlicher und auch bemühter. Sie meinte es gäbe einen Telefonvermerk (s.o.), dass ich das Handy empfangen hätte. Das war ja bereits erklärt. Desweiteren hätte die Recherche ergeben, dass das Telefon auch benutzt würde. An der Stelle wird es spannend. Laut Vorratsdatenspeicherung müsste es sich ja um extrem aktuelle Daten handeln. Ich habe und nutze das Telefon aber definitiv NICHT! Dass der Shop es weiter als Deko im Laden liegen hat, glaube ich aber auch nicht. Irgendjemand wird es schon benutzen. Der Vorfall wurde erneut mit Dringlichkeit aufgenommen. Es muss doch wohl ohne Klage funktionieren – nicht für so einen Mist! Ich verzichte ja sogar auf Handy und Ersatz. Nur meine Ruhe hätte ich gerne. In jedem Fall werde ich gleich meine Kündigung in Richtung Vodafone rausflattern lassen. Am Support von heute lag es nicht, aber an der Uneinsichtigkeit des Unternehmens. Sowas brauche ich nicht!

Hier nochmal das Inkasso schreiben, dass das Telefon letzte Woche in den Shop geschickt wurde, wo ich es JETZT abholen kann (wäre auch albern, wenn ich es schon erhalten hätte, oder?):

Update vom 26. Mai 2011: Jetzt wird es spannend. Angeblich soll ich mit dem Handy, dass ich JETZT im Shop abholen kann (siehe Schreiben oben!) bereits “Anfang Januar” mit meiner SIM-Karte telefoniert haben. Tjaaa … ich kann Sachen! bei dieser Gelegenheit auch erstaunlich, was man angeblich so für “Vorratsdaten” (?) hat bei Vodafone. Fast 5 Monate kann man dort scheinbar Problemlos zurückblicken. Erstaunlich. Auch die Tatsache, dass die Nutzung ausgerechnet während meiner zeitweisen Erblindung damals geschehen sein soll. Jetzt frage ich mich, wie ich die technischen Spielereien von Vodafone anzweifeln kann?! Die können sich ja theoretisch irgendwas ausdenken. Einen Beleg habe ich noch nicht bekommen. Nur das Schreiben vom Inkasso-Unternehmen, dass ich mir JETZT mein Handy abholen kann. Nebenbei war die SIM-Karte permanent in meinem USB-Surf-Stick und im März mal verliehen. Als ich sie nicht zurück bekommen habe, hatte ich eine neue beantragt. Auf nachfrage, ob ich WIEDER eine Partnerkarte bräuchte, sagte ich, dass ich nie eine gehabt habe … seltsam … Die Frage bleibt: Was hätte ich davon zu behaupten, ich hätte das Handy nicht erhalten. Ich hatte jemanden, der mir das Telefon für +70 Euro abnehmen wollte. Ohne Handy habe ich auch keine 70 Euro. Nur Ärger …

Update vom 14. Juni 2011: Eigentlich hatte ich schon aufgegeben, weil mich der Ärger über den Vorgang mehr Geld kostet, als wenn ich einfach für das nicht erhaltene Handy zahle. Das hatte ich auch bereits dem Inkassounternehmen geschrieben. Vodafone habe ich neben der Kündigung lediglich darum gebeten, mir den Beleg und die Verbindungsdaten des angeblichen Handy-Nutzers zukommen zu lassen. Daraufhin bekam ich heute folgende E-Mail:

Da die von Ihnen angesprochene Empfangsbestätigung des besagten Handys (Nokia E72) bis dato tatsächlich in Schriftform nicht vorliegt, haben wir Rücksprache mit unserem Shop gehalten, über den damals die Vertragsverlängerung und die Bestellung (Ausgabe) des Handys erfolgt ist. Der Mitarbeiter, der Ihre damalige Vertragsverlängerung bearbeitet hat konnte sich positiv daran erinnern, dass er das Handy mit Sicherheit an diejenige Person ausgegeben hat, die auch die Vertragsverlängerung beauftragt hat; da die damaligen Umstände unstrittig etwas „ungewöhnlich“ waren, konnte er sich daran auch noch sehr gut erinnern. Da die letzte Nutzung des Gerätes mit Ihrer SIM-Karte bereits einige Zeit zurückliegt, können wir aufgrund mittlerweile gelöschter Verbindungsdaten die Nutzung nicht mehr konkret den damaligen Verbindungen zuordnen. Sehrwohl können wir aber noch sehen, dass zumindest Anfang Januar 2011 das besagte Gerät definitiv mit Ihrer Rufnummer genutzt wurde. Wir gehen daher unserseits davon aus, dass die Angelegenheit damit abschließend beantwortet wurde und bitten noch um Löschung des betreffenden Internet-Blogs ! Die fristgerechte Kündigungsbestätigung geht Ihnen in den nächsten Tagen mit separater Post zu.

Die E-Mail habe ich dann doch noch ein zweites Mal gelesen, damit ich nicht versehentlich etwas falsch verstehe. Der Mitarbeiter “kann sich erinnern”, es definitiv mir gegeben zu haben. Spannend, dass der nach angeblich über einem Jahr das noch so genau sagen kann – ich könnte der Situation keinen konkreten Mitarbeiter mehr zuordnen. Aber außer einer Erinnerung hat er leider nix – keinen Beleg zumindest. Des möchte ich doch noch ganz gerne sehen (und das werde ich Vodafone gleich auch noch mitteilen). Dann ist die Aussage “können wir aufgrund mittlerweile gelöschter Verbindungsdaten die Nutzung nicht mehr konkret den damaligen Verbindungen zuordnen” sehr schön. Irgend etwas werden sie doch wohl haben, was sie mir schicken können. Auf irgendetwas stützen sie ja auch ihre “Vermutung”, ich hätte das Telefon erhalten und genutzt. An der E-Mail hing keinerlei Anhang dran. “Abschließend beantwortet” ??? Keineswegs. Und jetzt soll ich meinen Internet-Blog löschen? Wohl nicht mehr alle Latten am Zaun … weder den Blog, noch einen einzelnen Blog-Eintrag werde ich löschen. Die Vodafone-Leute haben doch selbst vor Jahren ne große Welle zur “Generation-Upload” gemacht. Jetzt wollen sie (schon wieder) unliebsame Einträge aus dem Netz verbannen? So nicht. Jedenfalls nicht mit mir … sie werden schon sehen, was jetzt passiert. [Fortsetzung folgt]

Ein Seltsames Kfz-Gutachten

Die Problematik ist bekannt. Bei Fahrzeugrückgaben geht in den seltensten Fällen alles glatt über die Bühne. Hier oder da wird ein kleiner Mangel gefunden, aber dafür ist ja ein Auto auch ein Gebrauchsgegenstand und solche Wertminderungen sollte man auch einkalkulieren – zumindest soweit sie nachvollziehbar sind.

Bevor ich jetzt ein paar nicht nachvollziehbare Geschichten erzähle schiebe ich vorweg, dass es hier keineswegs darum geht das Autohaus Potthoff oder den Gutachter Palsherm in ein schlechtes Licht zu rücken. Es geht vielmehr darum, dass ich einige dieser Punkte gerne verstehen möchte und auf Grundlage der bisherigen Unterlagen leider nicht kann. Das Autohaus weicht übrigens keinen Cent von seinem (zweiten) Gutachten ab.

Vorgeschichte: Zwei Tage vor der Vereinbarten Rückgabe hat die Firma Potthoff mich zur Vorführung des Fahrzeuges bestellt, da sie für diesen Termin einen Gutachter bestellt hätten, der auch nur an diesem Tag vor Ort wäre. Schon das verwundert, da ich davon ausging, dass das Autohaus mit über 1.000 Fahrzeugen auf dem Gelände mehr als einen Kunden mit einer Rückgabe hat. Problem: Ich hatte das Fahrzeug zu einem professionellen Aufbereiter gegeben, da ich wollte, dass der Innenraum und der Lack so gut wie möglich aussehen, bei Rückgabe des Fahrzeuges. Leider ließ man die Aufbereiter ihre Arbeit nicht beenden, weil man das Fahrzeug unbedingt zu dem genannten Termin sehen wollte, der sich nicht verschieben ließ. Das Fahrzeug können danach weiter aufbereitet werden.

Dass deshalb natürlich für den Innenraum der ein oder andere Euro abgezogen wurde, war mir schon klar, aber so ein paar Punkte störten mich an dem “Gutachten” dann doch. Es sah ein wenig aus, wie ein Wunschzettel des Autohauses, was ich alles bezahlen sollte. Angefangen damit, dass das Fahrzeug angeblich einen reparierten Unfallschaden hätte. Komisch! ich habe das Fahrzeug als “unfallfrei” von Potthoff gekauft und nicht den kleinsten Unfall selbst gehabt, der repariert worden wäre. Auf die Frage, wie ich das beweisen könne, wurde mir von Potthoff (!) empfohlen, das sich wenn ich dort ein Auto in Empfang nehme, damit erst einmal zu einem Gutachter fahren sollte. Toller Tipp! Aber Schwamm drüber … ebenso wie darüber dass der Innenraum und der Lack natürlich noch kleinere Abzüge in die Liste brachten. Kommen wir zu den entscheidenden Dingen:

1. Die Betriebsbremse ist an der Verschleißgrenze. Dafür wurden 250 Euro zzgl. MwSt. berechnet. Wobei noch keine Kontroll-Leuchte brennt und ich ja eigentlich nicht das ersetzen möchte, was demnächst mal getauscht werden muss. Die Reifen sind sicher auch irgendwann fällig. Bzw. das waren sie beim Ankauf. Da war die Aussage “Die waren noch im Toleranzbereich”. Das war die Bremse auch, denn sonst hätte da gestanden “veschlissen” … oder möchte sich Potthoff auch an den Kosten beteiligen, die ich jüngst in das Fahrzeug gesteckt habe?

2. Kundendienst sei Fällig, es lang kein Nachweis (Service-Heft) vor und das wurde mit einer Wertminderung von 600 Euro plus MwSt. berechnet. Vielleicht hätte mal jemand fragen sollen, denn das Service-heft steckte im Board-Buch. Sollte eigentlich gut zu finden gewesen sein! Aber okay. Das ließe sich ja wie einige andere Dinge sicherlich noch reduzieren wenn die Aufbereitung vollendet sei das gespräch ansteht.

Hier aber erst einmal die Belege. Sieht gar nicht aus, wie ein Gutachten und der Name des Gutachters ist auch nur ganz klein am Ende der Seite zu finden:

Ich kann immer noch nicht darüber hinweg, dass das Fahrzeug angeblich mangelhaft sein sollte und ich habe selbst zwei Gutachter aufgesucht, allerdings noch keine Gutachten bei Potthoff eingereicht. Ich wollte ihnen eine zweite Chance geben.

Siehe da – jetzt konnten sie direkt einen “neuen” Gutachter zu einem kurzfristigen Termin bestellen, der sich das Fahrzeug noch einmal angeschaut hat.

Die erste Überraschung auf Seite 1: Es war der selbe (!) Gutachter. Das machte nicht wirklich viel Sinn, oder doch? Wenn ja für wen? Sollte der Gutachter wirklich zu anderen Ergebnissen kommen, als beim ersten Mal. Sicherheitshalber habe ich das Service-Heft auf den Beifahrersitz gelegt und weil ich auf Nummer Sicher gehen wollte habe ich auch eine Rechnungs-Kopie der letzten Inspektion, Ölwechsel usw. von der Werkstatt als Duplikat abgeholt und beigefügt. Die 600 Euro wollte ich schließlich nicht auf mir sitzen lassen!

Als ich dann das neue Gutachten bekam, fiel ich jedoch aus allen Wolken. Der Innenraum wurde komplett gestrichen, weil er anscheinen nun sauber war, allerdings tauchten plötzlich neue Dinge, wie Lenkwinkel-Sensor, Lenkung, ABS usw. auf, die die Wertminderung noch einmal drastisch erhöhten. Das konnte doch nicht alles auf dem Weg zum Aufbereiter und zurück zu Potthoff passiert sein? Oder doch? Wie soll ich denn beweisen, dass die Schäden nicht ausgerechnet auf den 20 km aufgetreten sind. Zufälle gibt es ja immer wieder und sie passieren auch in der Regel mir.

bevor ich mir darüber Gedanken machen konnte, fielen mir aber drei extrem dicke Böcke ins Auge, von denen ich dann ordentlich Puls bekam!

1. Beim ABS wurde ein Drehzahlfühler bemängelt, der bei der ersten Begutachtung noch in Ordnung war. Interessanter Weise hatte ich ausgerechnet das Teil beim Tausch einer Felge im vergangenen Herbst in der VW-Vertragswerkstatt “Immenkötter & Sohn” austauschen lassen. Selbst wenn es plötzlich wieder kaputtgegangen sein sollte, würde hier doch vermutlich noch eine Garantie greifen, oder? Blöderweise gibt es die Werkstatt nicht mehr, was die Anforderung einer Rechnungs-Kopie etwas erschwert und Potthoff hat kein Interesse das über den zentralrechner abzufragen.

2. Die Betriebsbremse wurde wenige Kilometer zuvor mit 250 Euro zzgl. MwSt beziffert und jetzt plötzlich mit 350 Euro zzgl. MwSt. Warum ??? Wenn sie bereits an der Verschleißgrenze war, jetzt immer noch an der Verschleißgrenze ist, dann KANN sich der Wert nicht ändern. Das grenzt an Willkür, oder?

3. Am spannendsten ist jedoch der Punkt “Kundendienst”. Es handelt sich nicht um ein Leasing, sondern um einen “Autokredit”, der mir erlauft in jede anständige Werkstatt zu fahren. genau das habe ich auch getan und kann das mit Stempeln im Service-Heft und Rechnungen belegen. Allerdings wurde beim letzten Service der Stempel vergessen, weshalb die oben angegebene Rechnung für mich ja von großer Wichtigkeit war. Die Wurde vom Gutachter aber ignoriert. Auf telefonische Nachfrage sagte er mir: “Ich habe keine Rechnung gesehen. Selbst wenn sie eine hätten, dann könnte die ja gefälscht sein. Für mich zählen nur die Stempel im Service-Heft”. In dem Fall müsste ich das wohl noch einmal nachtragen lassen. Das sollte ja kein Problem sein. Er ging nu also davon aus, dass mir der letzte Service fehlen würde. Besser als gar kein Service-Heft … DACHTE ICH! Jetzt standen da plötzlich 900 Euro zzgl. MwSt.!!! Warum? Ist kein Service-Heft besser als eine Rechnungs-Kopie? Den Zustand “Kein Service-Heft” kann ich auch problemlos wieder herrstellen. Aber ich bestehe schon darauf, dass ich den Service ordentlich durchgeführt habe und möchte dafür gar nichts bezahlen.

Unfassbar!

Potthoff sagt aber, wenn ich mich nun entscheiden würde einen nagelneuen Passat CC zu kaufen, dann könnte man über die Wertminderung noch einmal sprechen – das ginge aber ausschließlich bei einem Passat CC. ich fürchte das bedeutet nun Krieg zwischen dem Autohaus und mir.

Schlimmer noch: Für einen Freund habe ich auch noch einen Leasing-Vertrag auf meinen Namen abgeschlossen und habe mich für ein paar weitere Jahre mit einem kleinen Neuwagen an dieses doch eher seltsam operierende Autohaus gebunden … :-(

Wer kann / möchte mir helfen ???

Update: nach einem klärenden Gespräch mit der Geschäftsführung haben wir uns nun alle wieder lieb … die Verwirrungen stiftete hier ja auch weniger das Autohaus, als der Gutachter.

“Die Citibank ist doof”

Kaum zu glauben, aber mit der Citibank hat man immer wieder aufs neue Spaß Ärger. Heute wollte ich eine wichtige Überweisung wegschicken und da Papierüberweisungen ja neuerdings 2,50 EUR kosten, habe ich mich bemüht es mit dem EC-Terminal zu machen. Text und Daten eingegeben (mühseelig mit der Tastatur) und dann auf abschicken geklickt.

“Dieser Dienst steht zur Zeit nicht zur Verfügung” – na prima. Das Personal sagte, dass hätte das Gerät gelegentlich, ich solle es doch noch einmal versuchen. Ich habe es sogar noch zweimal versucht, aber immer mit dem selben ergebnis. Schließlich fragte ich, ob ich (weil ja wichtig) die Überweisung dann doch am Schalter abgeben könnte. “Kein Problem, das machen wir doch gerne”. Und ich sagte noch beiläufig: “Ich dachte schon ich müsste jetzt 2,50 EUR zahlen”. Irritiert bekam ich als Antwort: “Natürlich – Papierüberweisungen kosten jetzt!”

Das der Terminal nicht ging und ich kein Online-Banking mache, interessierte allerdings niemande .. Grrrrr!

Auch das Steak im Barbados war nix

Da hatte ich mich über ein leckeres Steak gefreut. Nachdem die Bedienung schon fast penetrant freundlich auf das Sonderangebot von 9,90 EUR hingewiesen hatte, fühlte ich mich genötigt, dass auch mal auszuprobieren. “Da sind alle so von begeistert”, sagte sie und schon da hätte ich misstrauisch werden sollen. Ein Bekannter bestellte es Medium und ich entschied mich für English+. Sofort wurde ich vom Personal aufgeklärt “English ist aber blutig” – Ach was ?! Na sowas … wieder was gelernt. War aber vielleicht nur nett gemeint. Also orderte ich Kräuterbutter dazu und auf der medium-Variante sollte Pfeffer Sauce landen.

Was den Tisch nach akzeptabler Zeit erreichte sag zwar nicht nach XL aus, war aber preislich angemessen – jetzt musste es auch nur noch schmecken, aber irgendwie hat der Geschmackstest die 10 EUR Grenze nicht überschritten. Mein Fleisch-Bröckchen fühlte sich mit Wohlwollen lauwarm an und die Kräuterbutter hatte sich bis zum letzten Bissen kein bisschen verflüssigt. Um die Butter auch nur ein wenig aus der Form zu bringen hätte das Fleich etwas mehr Hitze ausstrahlen sollen.

Die Beilagen waren okay, aber das Fleisch überzeugte leider nicht wirklich – wieder schade! Wo kann man in Hamm denn noch gescheit essen ? Okay, mir fällt da einiges ein, aber ich wollte doch gescheit und günstig – aber das ist vermutlich ein Widerspruch.

Als mein Bekannter zahlen wollte, erfuhr er auch noch, dass der Kartenleser defekt sei und er doch mal rasch zur Bank gehen könne “das sei kein Problem” – na herzlichen Glückwunsch! Gut dass ich noch Bargeld dabei hatte.

barbados_spezial

Café Central und die fehlende Präposition

Es war Eröffnung, es wurden neue und günstige Preise angekündigt und ich arbeite nur 200m entfernt. Grund genug mal mit den Kollegen die Mittagspause für einen sinnvollen Test-Besuch benutzen. Angeblich sollte alles so wie früher sein – nur besser (und billiger).

Also schön zur Mittagszeit rein – waren ja nur 2 Tische besetzt – und gepflegt mal die Mittagskarte angeschaut: Lecker “Hänchenbrust-Filets Mexikanische Chilisauce mit Kroketten” bestellt. Ein Kollege nen Burger und ne andere Kollegin nen leckeren Salat.

Es kam … nix … 30 Minuten lang – und die Gäste, die nach uns kamen wurden mit “kann aber bis zu eine Stunde dauern” begrüßt. Herzlichen Glückwunsch; tatsächlich alles wie früher bisher.

Irgendwann kam dann aber doch unser Essen. Auf den ersten Blick sah es auch ganz lecker aus, aber ich wollte es ja nicht anschauen, sondern auch essen. Die beiden Fertig-Filet-Schnipsel waren unter (!) der Chili-Sauce und ich hatte gehoffe, die fehlende Präposition wäre gaumenfreundlicher gewesen. Die Sauce neben die Hühnchen-Trümmer zu packen wäre auch unklug gewesen – dann wäre die ganze Tarnung aufgeflogen. Die 7 Krokettchen, die beiden Kurchenscheibchen und das wässerige Stück Tomate haben das 7,90-Spar-Angebot-Desaster auch nicht gerettet. Ich habe es gegessen – schließlich hatte ich hunger.

Bei den Kollegen war es ähnlich, der Burger trocken und minimalistisch und im Salat war ein “Strunk” (heißt das so?) aber dafür war auch da das Dressing sehr minimalistisch. Dass der Salat kalt war war auch okay, aber der Rest hätte auch gerne etwas hitze verdient.

Egal – nach 55 Minuten war der Spuk vorbei und die Mittagspause überzogen (für sowas muss ich Abends nun länger bleiben!). Zahlen bitte! Die Kasse nicht da oder defekt, Die Bedienung die falschen Preise im Kopf und dann die Frage ob es geschmeckt hat: Sorry, ich war da ehrlich und bekam statt einer netten Entschuldigung nur zu hören “Sie haben aber alles aufgegessen” – “ja, war ja auch teuer genug!”. Auf nachfrage erfuhr ich dann, dass die Küche im Keller sei, was die Temperatur eventuell erklärt.

Beinahe hätte ich von meinem 30ct Rückgeld (Essen plus kleine Spezi) noch dem Kollegen etwas leihen müssen, denn die neuen Preise schienen noch etawas schwierig zu sein, so dass seine Rechnung einfach mal 40ct erhöht wurde – wenigstens die Getränke-Basic-Preise sollte man doch kennen.

Von Eröffnungs-Stimmung war nichts zu merken, bis auf die Tatsache, dass die beiden Chefs sich mehr um mitgebrachte Freunde, als um die Gäste oder das Personal gekümmert haben.

So nicht! Schade.

central_angebot

Die Angebote hab ich dann mal wieder von der Pinnwand genommen …

UPDATE: Ein anderer Kollege fragte heute, ob die alten Gutscheine (von den Vorbesitzern ausgestellt) noch eingelöst würden. Ja, werden sie. Fragt sich nur ob man das will.

Türchen 10: Neue Hohlkehle … grrrrrr!

Da fragt man sich, warum man überhaupt gewisse Dinge erneuert/verschönert, wenn sie dann nach nur einer (!) Vermietung so aussieht wie auf dem Bild. Es war vorher frisch gestrichen und schön weiss. Zusätzlich dazu wurde im Bad ein Bild runtergekegelt und ein Eimer zerstört. Aber niemand hält es für nötig, so etwas hinterher auch mal zu erwähnen … lange schau ich mir so ein dreistes Verhalten nicht mehr an!

Türchen 7: Ich hasse Äpfel … oder so.

Warum immer ich ??? Da will ich was nettes zum Wichteln für eine Weihnachtsfeier besorgen und wie ich so durch die City schlendere komme ich an einem Handyladen vorbei. Da ich ja nun 30 bin dachte ich “kauf doch mal nen neues Telefon”. Hatte ich zwar über das Internet schon gemacht, aber da es nun ein Angebot für Eier-Fone gibt, dass man die Bereitstellungsgebühr sparen kann habe ich das mal wieder gecancelt und direkt vor Ort eins besorgt. Die Überprüfung und Akzeptierung meiner Daten im Laden ging ultrafix – gefühlte 10 Sekunden und ich konnte das Telefon mitnehmen.

Telefonieren kann man damit allerdings noch nicht. Erst iTunes runterladen, anklemmen und einen Account anlegen, sowie freischalten … naja – eigentlich …

Okay, noch ein 2. Versuch …

Ein Anruf bei der Hotline brachte die Auskunft: Wir haben Serverproblme. Versuchen Sie es morgen nochmal oder spätestens Montag.

Wie bitte ??? Ich habe nun ein Telefon mit dem ich nicht telefonieren kann ?

Naja. Ich überlege ernsthaft, gleich mal den Notruf auszuprobieren, denn der scheint ja zu funktionieren, wenn ich die Anzeige “Slide für emergency” richtig deute ;-)

UPDATE: Jetzt sind 5 Stunden vergangen und ich befinde mich noch immer zwischen Werbung …

… und Realität ….