Neuer Rasen im Spätherbst

Der alte Rasen war nicht wirklich schön – schon seit ich das Haus damals gekauft habe. Allerdings wurde es von Jahr zu Jahr schlimmer. Alles voller Moos und Unkraut. Es musste professionelle Hilfe her. Durch diese Hilfe sah es anfangs noch viel viel schlimmer aus. Um die Unkräuter wurzeltief zu bekämpfen, wurde flächendeckend ein Unkrautgift aufgetragen. Das zeigte auch recht schnell Wirkung. Der Rase wuchs immer schneller und wurde dabei gelb und trocken – jetzt war er endgültig tot. Das war aber so gewollt!

Rasen nach "Giftangriff"
Rasen nach “Giftangriff”
Was auch immer es war - es war tödlich
Was auch immer es war – es war tödlich

Dieser trockene Rasen (auch wenn man das wohl kaum noch so nennen konnte) wurde dann mittels Spezialwerkzeug einfach abgeschält.

Rasen weg ...
Rasen weg …

Es war schon Oktober, als der neue Rasen kam – da blieb keine Zeit, um zu warten, dass Saatgut angeht. Außerdem sieht Rollrasen doch viel gleichmäßiger aus. Davon wollte ich mich selbst überzeugen lassen und habe ein paar Rollen bestellt …

Rasen in handlichen Rollen ...
Rasen in handlichen Rollen …

Fast wie Teppich zu verlegen; in Windeseile war der neue Rasen verlegt. Der Rasenspränger zur gründlichen Wässerung war ebenfalls installiert und noch ein kleines Zusatzgerät …

Der neue Rasen liegt - noch sind die einzelnen Bahnen zu erkennen
Der neue Rasen liegt – noch sind die einzelnen Bahnen zu erkennen

… ein Maulwurf/Wühlmaus-Schreck:

Hochfrequenz-Schrecker
Hochfrequenz-Schrecker

Warum ich dieses Gerät installiert habe? Weil ich kurz nach Verlegen des Rasens an einigen Stellen seltsame Erhebungen feststellte. Glücklicherweise war der Rasenteppich noch nicht angewachsen, sonst hätte es direkt hässliche Hügel gegeben. So gab es “nur” unterirtische Gänge und die Dellen konnte man wieder festtreten. Als ich den Teppich angehoben hatte, konnte man die Gänge auch deutlich erkennen:

Wühlmaus Gang-System
Wühlmaus Gang-System

Jetzt war fast alles fertig. Irgendwann muss nun allerdings gemäht werden. Sogar eher, als ich dachte, nämlich schon 7 Tage nach Verlegen der “Teppiche”. Gründlich gewässert hatte ich ihn und betreten habe ich ihn auch so gut, wie gar nicht. Um ihn auch weiterhin zu schonen und dennoch regelmäßig und gleichmäßig zu mähen, habe ich mich entschieden, einen automatischen Mäh-Roboter anzuschaffen.

Da gibt es reichlich Modelle von den ganz billigen Mähern, die wohl kaum mehr, als eine Saison überstehen bis zu Geräten, die fast so viel kosten, wie ein Gebrauchtwagen. Ich habe mich für ein mittleres Preisniveau entschieden. Die Kundenmeinungen und Testergebnisse bei Gardena haben mich überzeugt.

Gardena Mähroboter R70 Li
Gardena Mähroboter R70 Li

Das Gerät arbeit nahezu lautlos nach der Chaosmethode, verfügt über einen Lithium-Akku und mäht bei jedem Wetter. Tolles Teil! Nachdem ich eine Induktions-Begrenzung rund um die Rasenfläche gezogen habe, hat der Mäher seine Testläufe reibungslos überstanden.

Mähroboter im Einsatz
Mähroboter im Einsatz

Es sieht so aus, als hätte ich im nächsten Jahr nicht nur einen schönen und aufgeräumten Garten, sondern müsste mich auch kaum um den Erhalt und die Pflege der Rasenfläche kümmern. Dann kann ich mich vielleicht endlich mal um das Gartenhaus kümmern ;-)

Packstation für zu Hause – der DHL Paketkasten

Pakete auf herkömmlichem Weg zu bekommen ist eine gute Idee. Setzt voraus, dass man immer zu Hause ist. Eine Abstellgenehmigung (“Garagenvertrag”) wäre eine alternative, aber da wird mir bei hochwertigen Lieferungen immer ein wenig mulmig. Da gibt es noch die Packstation. Die ist allerdings recht weit entfernt und nicht jeder Versender liefert an Pakstationen. Die Größe ist auch ein wenig eingeschränkt …

Aber da gibt es ja noch etwas. Den DHL Paketkasten. Habe ich kürzlich im Internet gesehen und fand die Idee richtig gut. Daher entschied ich mich diese Variante im Selbstversuch einmal auszuprobieren.

Hier das Werbevideo vor der Bestellung:

Es dauerte auch nur ca. 4 Wochen, bis ich zwei riesige und schwere Pakete von einer Spedition geliefert bekam. Die hätten auch nicht in einen Paketkasten gepasst … da war er nämlich drin … bzw. die Einzelteile dafür.

So sahen die gelieferten Einzelteile im Karton aus.
So sahen die gelieferten Einzelteile im Karton aus.

Mutig, wie ich war, wollte ich die Montage selbst vornehmen und die Euronen für den Aufbau sparen.

Sah auch alles gut sortiert aus in viele beschriftete Beutel und diverse Kleinteile und Anleitungsbücher …

Viel Metall und Kabel-Gedöns ...
Viel Metall und Kabel-Gedöns …
Die beiden Anleitungen und 2 RFID-Chips zum Öffnen
Die beiden Anleitungen und 2 RFID-Chips zum Öffnen
Ein Blick in die Aufbau- und Bedienungsanleitung
Ein Blick in die Aufbau- und Bedienungsanleitung

Ich werde nie wieder über Anleitungen von IKEA fluchen … zwar war die Anleitung nicht in einer schlecht übersetzten Fremdsprache, aber es gibt lediglich eine Anleitung für alle Modell-Varianten und die unterscheiden sich schon deutlicher als man denkt.

Kleinteile schön in nummerierten Beuteln sortiert
Kleinteile schön in nummerierten Beuteln sortiert

Bei den Kleinteilen wurde vom Hersteller je Schraube und Mutter immer eine mehr mitgeliefert, als benötigt wird. Das fand ich anfangs immer etwas irritierend, da ich dachte, dass ich etwas vergessen hätte. Aber ein zusätzliches “Ersatzteil” kann nicht schaden.

Möge der Aufbau beginnen ...
Möge der Aufbau beginnen …
Die ersten Elemente sind miteinander verbunden
Die ersten Elemente sind miteinander verbunden

Ich entschied mich dazu, das Gerät im Büro aufzubauen und später nach draußen zu bringen. Dies stellte sich später als nicht ganz so optimal heraus, da der komplette Paketkasten doch recht schwer ist und auch mit zwei Personen schwieriger zu transportieren ist, als eine Waschmaschine …

Paketkasten vor dem Haus
Paketkasten vor dem Haus

Schließlich hat das Teil es doch ins Freie geschafft. Der Hersteller empfiehlt das Verschrauben mit einer Bodenplatte. Die gibt es allerdings nicht und da ich das Gerät erst einmal miete, kann ich es auch nicht einfach einbetonieren. Aus diesem Grund werde ich es in den nächsten Wochen einfach tiefer einbuddeln, um es zu stabilisieren. Zielvorgabe ist, dass die Tür sich dann etwa 10 cm über dem Boden öffnet.

RFID-Token zum Öffnen des Paketkastens
RFID-Token zum Öffnen des Paketkastens

Es gibt keinen Schlüssel, sondern einen RFID-Token. Funktioniert berührungslos. Das Schloss wird entriegelt und die Tür öffnet sich über einen Feder-Mechanismus automatisch. Allerdings nur dann, wenn das Kasten exakt waagerecht ausgerichtet ist. Noch ein Grund mehr, ihn weiter zu stabilisieren.

Meine unterschiedlichen Zusteller kommen übrigens gut damit zurecht. Die ersten Sendungen habe ich schon erfolgreich in Empfang nehmen können.

Im Radio: Unser Leben unsere Zukunft

Am 2. April war ich im Radio, weil ich die ein oder andere technische Spielerei benutze. Meiner Meinung nach alles sehr sinnvolle Ergänzungen zum Alltag …

Besten Dank an Conny Kraft und die Lippewelle

Hände abtrocknen 2.0

Handttücher mit Monogramm sind out. Deswegen habe ich jetzt mal für das InstaBadezimmer-Projekt welche herstellen lassen, die vollflächig bedruckt sind. Einmal quadratisch (z.B. für Instagram Motive) und dann noch eine Version mit unserem Familien-Wappen. Sieht irgendwie edel aus :-)

Eindeutiges Fazit: Ich will mehr davon!

Elektroauto: Ein kleiner Zwischenstand

Seit etwa 10 Wochen fahre ich nun mein Elektroauto und ich kann mich nicht beklagen. Knapp 4.000 km bin ich jetzt gefahren. Es gab keine Strecken, die ich hätte fahren wollen, aber aufgrund der Reichweite von 100-150 km nicht konnte. Da merkt man mal, dass man ein Auto doch hauptsächlich für den Stadtverkehr benutzt – und dass man auch selten mit mehr als 2 Personen drinsitzt. Eine Panne hatte ich auch noch nicht – und das hätte ich mir bei manchem Vorgänger auch mal gewünscht. Die zickten nämlich auch in den ersten 10 Wochen schon rum.

Und der Stromverbrauch? Alles im grünen bereich :-)

Stromverbrauch in den letzten 30 Tagen
Stromverbrauch in den letzten 30 Tagen
Stromverbrauch nach Monaten
Stromverbrauch nach Monaten

KNapp 200-250 KWh im Monat bzw. 50/60 EUR sind absolut okay – und eine Schnelllade-Vorrichtung brauche ich auch nicht. Der Wagen hängt einfach über Nacht an der Steckdose und läd sich gemütlich innerhalb von 2-5 Stunden auf. Die Herstellerangabe von “bis zu 6 Stunden” bezieht sich schließlich auf einen nahezu restlos leergefahrenen “Tank”. Das hatte an Tagen, wo ich in Iserlohn oder in Dortmund war …

Heute habe ich übrigens einen 2,50m großen Weihnachtsbaum mit dem kleinen Flitzer besorgt. Aufgrund der ideal angeordneten Heck-Klappe war auch das kein Problem ;-)

Der Weihnachtsbaum guckt vielleicht ein kleines Stückchen raus - aber es funktioniert!
Der Weihnachtsbaum guckt vielleicht ein kleines Stückchen raus – aber es funktioniert!