Ein paar Tropfen ergeben schnell über 10.000 Liter

Gut, dass ich so ein Statistik-Fanatiker bin. Lese ich doch jeden Monat alle möglichen Zählerstände ab und gebe alles in verschiedene Tabellen und Datenbanken ein. Da habe ich nicht schlecht geguckt, als ich im Januar plötzlich über 10.000 Liter mehr Wasser verbraucht hatte, als in den vergangenen Monaten. Und das, obwohl ich wegen einiger Dienstreisen sogar seltener zu Hause war.

Alle wasserverbrauchenden Geräte waren ausgeschaltet und dennoch drehte sich die Uhr immer weiter. Alle 2-3 Minuten ging etwa ein Liter ungenutztes Trinkwasser in den Kanal. Mehrmals ging ich durch das Haus, bis ich einen verdächtigen Verbraucher gefunden hatte. Es war eine der Toiletten, die eigentlich nur ein wenig tropfte. Ich ging zwar nicht davon aus, dass hier die über 10 Kubikmeter verbraucht wurden, aber ich sperrte das entsprechende Ventil einfach mal zu – siehe da. Die Wasseruhr stand still.

Es ist schon unglaublich, was so ein paar Tropfen ausmachen können – und auch was sie kosten!

Jetzt wird es noch ein wenig fummelig – aber vermutlich nicht für mich. Das Problem ist nämlich noch, dass der Spülkasten in der Wand eingelassen ist und man sehr kleine Hände braucht, ob die Ersatzteile da auszutauschen. Schauen wir mal, ob mir dazu selbst etwas einfällt, oder ob ich jemanden frage, der sich damit auskennt.

Umbau: Beratungszimmer (vorher/nachher)

So schaut es aus … da ich ja auch mal etwas anständiges gelernt habe, brauche ich auch endlich mal ein entsprechendes Beratungszimmer. Das entscheidende fehlt natürlich noch – die Couch, damit ich mich auch fühle, wie Dr. Freud. Aber jedenfalls sind die Regale an den Wänden nun doch ein klein wenig Aufgeräumter und nicht ganz so überladen …

Hoffentlich erschreckt sich niemand, wenn ich da in voller Größe an der Wand hänge, aber ich finde, das Bild passt da einfach ganz gut hin ;-) Als Entschädigung gibt es nun endlich eine Kaffeemaschine – auch wenn ich selbst eher seltener Kaffee trinke. Mal sehen, ob ich es mir mit einer Senseo angewöhnen kann.

Schon echt erstaunlich, was man aus dem Raum machen kann. Beim dritten Bild habe ich beim “vorher”-Foto mal die Farben drinnen gelassen. Der vom Vorbesitzer noch angepinselte himmelblaue Himmel ist nun unter 7 Farbschichten weitestgehend versteckt – aber irgendwann werde ich da wohl noch 1-2 Mal drübergehen müssen. Vielleicht lenkt die Styropor-Rosette davon ab :-)

Ich bin ein Haftschalen-Depp

Vor vielen Jahren konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen irgendwann Kontaktlinsen zu tragen. Sich selbst im Auge herumzuspielen war irgendwie eine ekelige Vorstellung und schließlich wollte ich ja auch nix kaputt machen. Bei meinem Praktikum in der Schule war ich bei einem Optiker – da habe ich die Dinger auch nicht vertragen … aber man wird ja älter und “Versuch macht kluch”. Also 2011 noch mal ausprobiert. Zuerst hat man mir gesagt, dass ich dann Probleme mit dem Schielen haben könnte und erst eine ganze Menge Linsen ausprobieren muss. Das zwar nicht. Die Linsen, die ich bekommen habe, dürfen einen ganzen Monat im Auge bleiben und ich vertrage sie prima. Tag und Nacht die selben Linsen – das geht deshalb, weil ich so nah am Wasser gebaut bin, bzw. ich so viel Tränenflussigkeit habe. Wusste doch, dass das für irgendwas gut ist. trotzdem muss man ja auch Monatslinsen wechseln. Und da ist mein Problem …

Nach minutenlangem Geknibbel im Auge sieht meine Bindehaut nicht mehr so prima aus. Aber die Haftschalen zeigen sich davon unbeeindruckt und wollen einfach nicht rauskommen. Das Einsetzen der neuen klappt schon ganz gut (dafür dass ich das nur einmal im Monat übe), aber was bringt mir das, wenn ich die alten nicht rausbekomme. Damit die Leser dieses Blogs auch mal etwas zu Lachen haben. Ich lege mir nun immer klassische Musik auf und greife mir dabei beherzt ins Auge … für mich als Haftschalen-Depp ist es ja jedes Mal ein Großereignis :-)

Und irgendwann klappt es dann auch …

Garten 2011

In diesem Jahr gab es genügend andere Baustellen. Da blieb für den Garten nur wenig Zeit. Aber dennoch habe ich mir vorgenommen, die Rückwand des Fotostudios zu begrünen – und zwar mit Efeu. Ja, ich weiß. Das Zeug wächst wie Unkraut, aber ich bin mir über alle Konsequenzen im Klaren. Früher stand hinter dem Gebäudeteil allerdings eine Vogel-Voliere und den Schatten davon kann ich immer noch ander Hauswand erkennen – da ich nicht neu streichen möchte, gibt es halt Grünzeug.

Also im ersten Schritt einfach mal ein paar Steinreihen aufgelesen

Die Steine sahen schon nicht mehr ganz so sauber aus, daher habe ich mit dem Flammenwerfer zuerst ein wenig Unkraut “entfernt” und mit dem Kärcher die Steine von ihrem Schmutz befreit. Erstaunlich, welche Farbe die mal hatten (und jetzt wieder haben). Jetzt nur noch die Steinkante etwas verschönern und das “Beet” mit neuer Blumenerde auffüllen. Fertig.

Kann man sicherlich professioneller machen, aber da komme jetzt ein paar Efeu-Pflangen rein und dann wird man in ein paar Jahren davon eh nicht mehr viel sehen. Es ist auf jeden Fall mehr als ausreichend für einen Bereich im Garten, wo ich eher selten bin …

Ein Update für Daimy

Es gibt seit ein paar Tagen kaum noch eine Gelegenheit, wo Daimy ruhig irgendwo sitzen, stehen oder liegen kann. Sie schreit abends immer, als würde man kleine Kinder quählen und streckt mir ihr hinterteil entgegen. Auch tagsüber, wenn ich im Büro sitze und arbeite, setzt sie sich nicht etwa ruhig auf den Stuhl neben mir, sondern man könnte den Eindruck gewinnen, dass sie ein wenig nervös ist :-)

Ernsthaft: Bevor ich Daimy kastrieren lasse, möchte ich doch ganz gerne noch “eigenen” Nachwuchs produzieren. Geplant ist, dass Daimy Anfang Oktober gedeckt wird – einen schnuckeligen Main Coone Kater haben wir uns auch schon ausgesucht … Das Update Tagebuch gibt es dann natürlich hier.

Mut zum Rückschnitt reloaded

Nachdem ich vor über 4 Jahren schon einmal versucht habe die Bäumchen vor dem Haus zu beschneiden, habe ich auf den Rat einer Gärtnerin gehört und bin heute dem kranken Bäumchen zu Leibe gerückt.

Mit der Symmetrie hat es sich erledigt. Und ich hasse es, wenn an einer Ecke der Baum nicht tut, was er tun soll. Nämlich grün und schon aussehen.

Aber mit den Jahren sind die Bäumchen auch schon wieder recht wuchtig geworden. Also hab ich meine kleine Säge ausgepackt (die, mit der ich mir fast den Finger abgesägt hatte zu Weihnachten) und habe losgelegt.

Da war ne ganze Menge Gestrüpp und Verästelungen (ja, ich habe auf den Brutschutz geachtet – das Netz war seit einer Woche verlassen). Also habe ich auf den Rat gehört und “beherzt” gesägt. Ich solle mutig sein und nicht wieder die hälfte stehen lassen. Wichtig sein nur saubere Schnitte.

Das habe ich dann auch getan – ich hoffe, dass war so in Ordnung …

Der Vorteil an der dezenten Aktion ist sicher, dass ich im Herbst weniger (eigenes) Laub fegen muss. Man sagte mir, der Baum käme auf jeden Fall wieder. Ich bin gespannt!

Allerdings hat sich das mit der Symmetrie vorerst noch deutlicher erledigt als vorher. Allerdings habe ich am zweiten Baum auch schon Mehltau gesichtet – ich glaube, ich werde morgen noch einmal die Säge rauskramen und ihn angleichen … so Pinne vor dem Haus hat auch nicht jeder. Und bei dem aktuellen Wetter sei es zur Zeit recht ideal zum Baumschneiden, wie ich erfahren habe … ich bin gespannt.

Ordnung muss sein – auch im Geräteschuppen!

Wenn jetzt schon die Garage und selbst die Etage über der Garage ordentlich aussieht, dann ist das Grund genug, den Gerätenschuppen im Garten einmal aufzuräumen. Natürlich habe ich den Kunstrasen hinterher noch mit dem Staubsauger gereinigt …

Ja, ich bin zufrieden mit meiner Arbeit – sieht irgendwie gewollt aus:

Selbst die Bierzelt-Bänke sind jetzt sauber gestapelt!

Anschließend kam nur noch der Rasenmäher und die Gartenmöbel nebst verpackter Sitzauflagen dazu und schon war die Hütte auch voll – aber aufgeräumt ;-)

Das neue Fotostudio entsteht: Bau-Tagebuch (Teil 2)

Nachdem die Wände eingezogen waren, wurde im unteren Studio bereits die schwarze Farbe aufgetragen …

Kein ganz so schlauer plan, denn in der Etage darüber wurde noch “ein wenig” gestaubt:

Jörg und Heiko haben nämlich darauf bestanden, mehrfach (!!!) die gespachtelten Verbund-Stellen zwischen den Gipskarton-Platten zu verspachteln. Scheinbar hatten sie auch Spaß mit ihrem Werkzeug:

Mir ist trotz Schutzbrille irgendwas unter die Kontaktlinsen geflogen – da hatte ich dann etwas weniger Spaß :-(

Aber schließlich konnte ja weiter gestrichen werden. Und Hilfe gab es von Olaf (sorry, irgendwie haben wir vergessen, Dich zu fotografieren – musst du wohl nochmal streichen kommen :-)), Marc …

… und Stefan:

Damit niemand sagen kann, ich wäre untätig gewesen, hier ein Beweisfoto, dass ich an den “extrem gefährlichen” Stellen natürlich selbst gestrichen habe ;-)

Die Arbeit hat sich jedenfalls gelohnt. Nach dem ersten Anstrich sehen die beiden Studios schon sehr ansehnlich aus:

In den nächsten Tagen folgt dann irgendwann der finale Anstrich …