Archiv für die Kategorie ‘Auto & Co.’

Jetzt bin ich ohne Auto :-(

Sonntag, 08. August 2010

Ich bin ohne Auto! Warum? Weil mich der ADAC zu einem VW-Händler gebracht hat (was doch eigentlich nett ist). Einen Leihwagen bekommt man bei VW allerdings nur, wenn der VW-Notdienst selbst den Wagen einschleppt. Grrrrrrr! Kann mir jemand die dahinter verborgene Logik erklären? Hatte an der Hotline noch angeboten, dass der VW Notdienst den Wagen gerne noch einmal um den Block schleppen darf, wenn ich dann nur einen Leihwagen bekomme. Dafür bekam ich nur ein süffisantes: “Das hätten sie sich eher überlegen sollen.”

Stefans Erklärungsversuch leuchtet mir da übrigens ein: Jetzt ist der Wagen in der ADAC Pannenstatistik. Hätte VW ihn selbst abgeschleppt, dann hätte man das verhindern können. Den Fehler mache scheinbar auch nur ich, denn der nette gelbe Engel meinte zu mir “das ist mein erster Phaeton” … und wenig später “… ich gehe am 19. August in Rente”. So schlecht kann die Statistik also nicht sein.

Schlecht ist nur, dass ich jetzt kein Auto habe, bis das wieder fit ist :-(

PS: Die Ursache ist übrigens ein platter rechter Vorderreifen, also nix dramatisches – nur fahren kann man damit halt nicht.

18.000 Blitzbilder auf der Münsterstraße – Ich bin Individualist!

Freitag, 16. Juli 2010

Satte 18.000 mal hat es auf der Münsterstraße in Hamm in den letzten Wochen geblitzt … krass! Aber doof war, dass sie sich trotzdem auch noch an anderen Orten positionieren und auf dem Rückweg eines Getränkeeinkaufes hat es mit denn auf der Rathenowstraße erwischt. Noch bin ich uneinig, ob ich glücklich aussehe … warum kneife ich den Mund so zu? und warum werden meine Hände scheinbar nicht braun … immerhin ist es ein fast gelungenes Foto für 25 EUR … ist ohne Widerspruch gekauft!

Ich: 1 – Landrat des Kreises Unna: 0

Dienstag, 04. Mai 2010

Eigentlich sind Gerichtsverhandlungen ja lästig, aber durch meine Tätigkeit als Schöffe beim Amtsgericht Hamm habe ich ja schon so einiges mitbekommen. Grund genug in die heutige Verhandlung auch ohne anwaltliche vertretung zu gehen.

Worum es ging? Angeblich habe ich an einem Abend im Januar mein Handy im Auto benutzt, als ich auf eine geschlossene Bahnschranke zugefahren bin. Ein Polizist hat mich darauf angesprochen, ich habe es abgestritten, aber dennoch bekam ich einen Bußgeldbescheid. Inklusive Bearbeitungegebühr doch ein stattliches Sümmchen, dass ich nicht ohne Gegenwehr bezahlen wollte – besonders nicht, weil ich ja nichts getan hatte und den Punkt im Zentralregister kann ich auch nicht gebrauchen.

Dummerweise war der Polizis nicht alleine, sondern hatte noch eine Kollegin zur Verstörkung im Auto. Als “Beweis” wurde auf dem Bußgeldbescheid “Zeugenaussage des Polizisten” und “Aussage des Beschuldigten” angegeben. Na herzlichen Glückwunsch.

Dennoch hatte ich Widerspruch eingelegt, denn neben der Tatsache, dass ich nicht telefoniert habe, hat mein Auto auch eine fest eingebaute Freisprecheinrichtung.

Meinen Wiederspruch habe ich an den Kreis Unna geschickt und die haben das an die Staatsanwaltschaft Dortmund – Außenstelle Hamm weitergeleitet. Anstatt nach Aktenlage zu entscheiden, kam es zu einer mündlichen Verhandlung. Befreundete Anwälte und Richter haben mir bereits gesagt, dass in diesem Stadium die Aussicht auf ein glimpfliches Ende eher gering sei, aber ich war eigentlich guter Hoffnung.

Im Gericht durfte ich den Abend dann in eigenen Worten wiederholen, bevor der Polizist als Zeuge vernommen wurde. Kaum zu glauben, was der gute Mann so zum besten gab. “Ich konnte die Straße für etwa 16 Meter einsehen und habe deutlich gesehen, wie der Beschuldigte seine Hand am Ohr hatte.” Das hat der wirklich so gesagt. Geschultes Auge! Nicht 10 Meter, nicht 15 Meter, nein – 16 Meter! Und er hat meine Hand am Ohr gesehen. Das will ich auch gar nicht bestreiten, denn es war schon spät abends und mein Kopf ist gelegentlich so schwer, dass er abgesetützt werden will. Aus dieser tatsache schlussfolgerte er, dass eine Person mit Hand am Ohr telefoniert haben muss, da er später auf meinem Schoß ein Handy gesehen hat. Dabei hatte ich ihm noch während der Vernehmung angeboten zu kontrollieren, ob ein Gespräch geführt wurde – das lehnte er ab.

Es war Zeit in die Offensive zu gehen und ich fragte den Richter, ob ich dem Zeugen auch ein paar Fragen stellen dürfe. Ich durfte und wollte von ihm wissen, ob er ausschließen könne, dass ich mit mienem Ohr die Uhrzeit abgelesen hatte oder irgendwelche Datendienste ausgeführt habe. Das bestätigte der Zeuge und mutmaßte, dass ich telefoniert hätte.

Der Richter hat nach etwa 20 Minuten das Verfahren gemäß §47 OWiG eingestellt. In seiner Begründung führte er an, dass er es in diesem “sensiblen Thema” nicht für eindeutig erwiesen ansag, dass ich ein Handy in der Hand hielt, da der Zeuge lediglich die Hand am Ihr sag und nicht, dass sich ein Handy darin befand. Darüber hinaus wurde der Polizist darauf hingewiesen in einem solchen Fall zu kontrollieren, ob wirklich ein gespräch geführt wurde, was leicht möglich gewesen wäre. Als der Zeuge erklärte, dass ihm das zu kompliziert sei, wurde er gebeten künftig eine sachkundige Person hinzuzufügen.

Wie dem auch sei: gewonnen! Die Kosten für das verfahren fielen der eigentlich schon genug gebeutelten Staatskasse zur Last, aber dafür habe ich zugestimmt meine entstandenen Auslagen selbst zu tragen.

Gelegentlich lohnt sich ein Widerspruch – besonders, wenn man nichts gemacht hat. Heute hat das Gute gesieht … to be continued …

Buggy Update 1

Freitag, 26. Februar 2010

23.02.2010:

Roststellen großflächig abgeschliffen und mit Rost-Umwandler bepinselt. Hammerit mit schwarzem perleffekt ist mein Freund … wird aber später noch übersprüht

24.02.2010:

Alte und verwitterte Sitze demontiert. Ziel der Übung ist es einen (!) neuen Sitz und eine Alubox zu montieren. Mal sehen, was sich findet …

25.02.2010:

Mit der neuen Lackierung begonnen – der Buggy wird nun schwarz und hört künftig auf den namen “Black Pearl” ;-) Die farbe kommt ganz umweltunfreundlich aus der Spraydose – so habe ich wenigstens einen einheitlichen Farbauftrag …

Ausgangszustand:

Der Motor scheint äußerlich in Ordnung zu sein. Lediglich der Metallrahmen ist ordentlich angerostet:

Glücklicherweise war der Rost nur oberflächlich und konnte abgeschliffen werden, bevor dann Hammerit drübergepinselt wurde:

Buggy 2010 – Mechaniker gesucht

Montag, 22. Februar 2010

Es ist das Bastel-Projekt für das Jahr 2010. Der Buggy, Baujahr 2004, steht seit einiger zeit abgemeldet in der Garage und wartet darauf wieder in Gang gebracht zu werden. Aus diesem grund suche ich Menschen, die mit einem Schraubenzieher umgehen können, um mir bei dieser Arbeit zu helfen. Der Rahmen ist oberflächlich angerostet und braucht auch hier etwas Rostumwandler. Danach soll das gehäuse in nato-oliv angepinselt werden, denn flecktarn ist wohl auch hier die günstigste alternative. Die beiden Sitze haben am meisten gelitten. Die werden entsorgt und neben einem neuen Fahrersitz (Sattlerei habe ich schon) soll Metallkiste (ebenfalls oliv) montiert werden. Schließlich brauche ich TÜV und ASU … *hust*

Wer mir helfen kann und möchte, bitte melden. Zielvorgabe ist Mitte Mai 2010 (also gut 10 Wochen). Soll niemand umsonst machen; ordentliche Arbeit wird auch angemessen bezahlt – nur leider kann ich es nicht alleine … so sah der Buggy in seiner Blütezeit aus:

Rex und Toni von Tuklan und Kameramann Jochen gehören übrigens nicht zum Lieferumfang …

… oder vielleicht doch kein Auto?!

Donnerstag, 08. Oktober 2009

Die Diskussion mit dem Autokauf hier im Blog hat mich noch nicht so überzeugt, dass ich mich für eine der drei Varianten entscheiden konnte …

Vor zwei Monaten war es nur eine Spinnerei. Ich hatte mir ein paar Infos kommen lassen und sie auch schnell in der Schublade verschwinden lassen. Ich will doch bei Regen nicht nass werden! Aber jetzt, wo das mit der Diät funktioniert hat und ich langsam windschnittig werde könnte man das ja noch einmal überlegen :-) Wäre ich selbst nicht drauf gekommen, aber eben rief mich jemand an, der jemanden kennt, der genau das Zweirad abgeben will, für das ich mich interessierte. Da ich ja dafür bekannt bin recht spontan zu sein, bin ich dann mal zu einer Fahrschule gefahren und habe mich informiert… auch die konnten mich noch nicht von der Idee abbringen. Die Idee im Wintereinen Führerschein zu machen, um dann im Sommer mit dem e-max Roller (der zur Zeit noch in der Werkstatt ist) nicht mehr ganz so mitleidig angeschaut zu werden …

… oder bekommt man hiermit auch mitleidige Blicke? Nennt sich “Night Rod”, die Kleine ;-)

Night_Rod

Neues Auto …

Mittwoch, 30. September 2009

… irgendwann wird es mal Zeit und deswegen mache ich mir auch schon frühzeitig Gedanken, wie ich denn künftig unterwegs sein werde. In der letzten Woche habe ich dafür auch fleißig diverse Autohäuser besucht und bin bei folgenden drei Varianten hängengeblieben. jetzt hätte ich gerne kreative Anmerkungen; ich lasse mich schließlich gerne beeinflussen und beraten:

vw-tiguan
VW Tiguan

volvo-c30
Volvo C30

CLC-220
Mercedes CLC 220

Ich finde alle drei übrigens sehr schick …

Unnaer Straße +32km/h – Hoppla!

Dienstag, 04. August 2009

Hatte ich doch letztens noch die Blitze gebloggt; da wollte ich natürlich auch ein Beispielfoto der 60.000-Euro-Kamera bekommen. Vermutlich hätte die Maschine auch bei weniger geschwindigkeit ausgelöst, aber hier wohnt ja nicht Klein-Klein. Es war schon enttäuschend, was man hier für einen dreistelligen Eurobetrag bekommt:

blitz-2009-1

blitz-2009-2

Fault Error Overcurrent

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Diese tolle meldung hatte ich auf halber Strecke heute morgen um kurz vor 7 Uhr bei meinem e-Max-Roller, als ich noch kurz einen Zwischenstop eingelegt habe, um ein Passbild abzuholen, dass ich in der Firma brauche … die ernüchternde Meldung des Mopped-Händlers: “Das Steuergerät ist wohl inne Wutz”. Kann ja alles passieren, aber war auch klar, dass es MIR passiert. Morgen kommt ein neues Gerät, aber ich wurde mal hurtig 2 1/2 Stunden zum “Home-Office” gezwungen; nur gut, dass das vom Fotostudio so gut funktioniert … argh!

e-max Roller ist angekommen

Sonntag, 05. Oktober 2008

Der Adler ist gelandet (hach, ich mag diesen Spruch ja …). Pünktlich am 4. Oktober kam der e-max Roller frei Haus vom Motorradhändler meines Vertrauens geliefert. Sieht aus wie auf dem Bild – silber.

Nun die ersten Eindrücke:

Als allererstes hab ich mal die komischen Aufkleber von e-max runtergeknibbelt, die sich an einer Seite schon etwas gelöst haben und promt musste ich mich das erste mal ärgern. Es stört vermutlich nur Monk und mich, aber der Aufkleber klebte in einer kleinen Vertiefung in Form des Logos. Man steht da wohl nicht so sehr auf ent-branden. Mal sehen, was da in kürze drüberkleben wird.

Zur Verarbeitung kann man nur sagen, dass alles soliede verbaut ist und nix klappert. Der Tacho ist groß und sieht wertig aus und alles Kabelmaterial ist sauber verlegt. Lediglich die Akkus sorgen für knapp 150 kg Gewicht, was für mich als Scooter-Neuling erst einmal eine herausforderung ist.

Also raus auf die Straße und das Fahrverhalten untersucht. Dafür, dass es ein Scooter mit kleinem Kennzeichen hat, surrt die Maschine nahezu geräuschlos ab und ist dank “Booster” in Kürze bei der Höchstgeschwindigkeit von knapp 50 km/h angelangt. Reicht aber auch. Das Gewicht muss ich als Anfänger erst einmal in die Kurve bekommen, daher ist mein Kurvenradius auch nicht der kleinste ;-) aber das wird sicher in Kürze.

Zur Akkuleistung kann ich noch nicht viel sagen, da ich am ersten Tag ja erst 35 km gefahren bin. Die Ladestandsanzeige ist leider nicht sehr auskunftsfreudig und richtet sich nach Laune des Gerätes, Windrichtung oder Wochentag – ich weiss es nicht. Jedenfals ist der Akku im Schnitt noch mehr als zur Hälfte voll.

… to be continued …

Nachtrag: Okay, ich hätte das Mopped doch aufladen sollen, denn nach 45 km war dann Schluß – aber ich nehmen mal an, dass die nicht direkt voll aufgeladen waren – aber ich werde das dank Tagestacho mal weiter beobachten … wir hatten auch nur gefühlte 10 Grad und absolutes Schmuddelwtter, was den Kurvenradios nicht zwingend verkleinert. Nasses Laub ist toll! ;-)


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