Kategorie-Archiv: Haus & Garten

Die beiden Anleitungen und 2 RFID-Chips zum Öffnen

Packstation für zu Hause – der DHL Paketkasten

Pakete auf herkömmlichem Weg zu bekommen ist eine gute Idee. Setzt voraus, dass man immer zu Hause ist. Eine Abstellgenehmigung (“Garagenvertrag”) wäre eine alternative, aber da wird mir bei hochwertigen Lieferungen immer ein wenig mulmig. Da gibt es noch die Packstation. Die ist allerdings recht weit entfernt und nicht jeder Versender liefert an Pakstationen. Die Größe ist auch ein wenig eingeschränkt …

Aber da gibt es ja noch etwas. Den DHL Paketkasten. Habe ich kürzlich im Internet gesehen und fand die Idee richtig gut. Daher entschied ich mich diese Variante im Selbstversuch einmal auszuprobieren.

Hier das Werbevideo vor der Bestellung:

Es dauerte auch nur ca. 4 Wochen, bis ich zwei riesige und schwere Pakete von einer Spedition geliefert bekam. Die hätten auch nicht in einen Paketkasten gepasst … da war er nämlich drin … bzw. die Einzelteile dafür.

So sahen die gelieferten Einzelteile im Karton aus.
So sahen die gelieferten Einzelteile im Karton aus.

Mutig, wie ich war, wollte ich die Montage selbst vornehmen und die Euronen für den Aufbau sparen.

Sah auch alles gut sortiert aus in viele beschriftete Beutel und diverse Kleinteile und Anleitungsbücher …

Viel Metall und Kabel-Gedöns ...
Viel Metall und Kabel-Gedöns …
Die beiden Anleitungen und 2 RFID-Chips zum Öffnen
Die beiden Anleitungen und 2 RFID-Chips zum Öffnen
Ein Blick in die Aufbau- und Bedienungsanleitung
Ein Blick in die Aufbau- und Bedienungsanleitung

Ich werde nie wieder über Anleitungen von IKEA fluchen … zwar war die Anleitung nicht in einer schlecht übersetzten Fremdsprache, aber es gibt lediglich eine Anleitung für alle Modell-Varianten und die unterscheiden sich schon deutlicher als man denkt.

Kleinteile schön in nummerierten Beuteln sortiert
Kleinteile schön in nummerierten Beuteln sortiert

Bei den Kleinteilen wurde vom Hersteller je Schraube und Mutter immer eine mehr mitgeliefert, als benötigt wird. Das fand ich anfangs immer etwas irritierend, da ich dachte, dass ich etwas vergessen hätte. Aber ein zusätzliches “Ersatzteil” kann nicht schaden.

Möge der Aufbau beginnen ...
Möge der Aufbau beginnen …
Die ersten Elemente sind miteinander verbunden
Die ersten Elemente sind miteinander verbunden

Ich entschied mich dazu, das Gerät im Büro aufzubauen und später nach draußen zu bringen. Dies stellte sich später als nicht ganz so optimal heraus, da der komplette Paketkasten doch recht schwer ist und auch mit zwei Personen schwieriger zu transportieren ist, als eine Waschmaschine …

Paketkasten vor dem Haus
Paketkasten vor dem Haus

Schließlich hat das Teil es doch ins Freie geschafft. Der Hersteller empfiehlt das Verschrauben mit einer Bodenplatte. Die gibt es allerdings nicht und da ich das Gerät erst einmal miete, kann ich es auch nicht einfach einbetonieren. Aus diesem Grund werde ich es in den nächsten Wochen einfach tiefer einbuddeln, um es zu stabilisieren. Zielvorgabe ist, dass die Tür sich dann etwa 10 cm über dem Boden öffnet.

RFID-Token zum Öffnen des Paketkastens
RFID-Token zum Öffnen des Paketkastens

Es gibt keinen Schlüssel, sondern einen RFID-Token. Funktioniert berührungslos. Das Schloss wird entriegelt und die Tür öffnet sich über einen Feder-Mechanismus automatisch. Allerdings nur dann, wenn das Kasten exakt waagerecht ausgerichtet ist. Noch ein Grund mehr, ihn weiter zu stabilisieren.

Meine unterschiedlichen Zusteller kommen übrigens gut damit zurecht. Die ersten Sendungen habe ich schon erfolgreich in Empfang nehmen können.

Straight Hedge: Garten-Projekt 2013

Bäume waren ja keine mehr übrig. die ich hätte fällen können. In Haus und Garten hatte sich in den letzten Jahren so einiges verändert … bis auf diese eine kleine Dreck-Ecke. Als Ablenkung habe ich mit Linus sein Garten-Haus davorgestellt und das Augenmerk auf seinen kleinen Garten gelegt … allerdings ist die Ecke mittlerweile ganz schön verlodert gewesen …

Linus' Ecke vom Garten
Linus’ Ecke vom Garten

Mini-Gartenhaus und Sandkasten wurden auch nicht mehr wirklich oft genutzt, also: weg damit! Das ging jedenfalls beim Abbau des Häuschens recht schnell …

Linus' Gartenhaus zerlegt ...
Linus’ Gartenhaus zerlegt …

Schwieriger war das schon mit diesem Dezenten Haufen aus Kompost und Grünabfall – hat ja bisher niemand gesehen oder zumindest beachtet:

Der überdimnensionale Haufen Grünabfall
Der überdimnensionale Haufen Grünabfall

Davor stand Linus’ Haus und dahinter war ein Zaun (der ebenfalls schon gut morsch war!)

Der morsche Zaun sollte auch direkt weg ...
Der morsche Zaun sollte auch direkt weg …

Halbe Sachen gibt es nicht, daher sollte der Zaun ebenfalls weichen – natürlich auch direkt vor und hinter dem Haus!

Aber dieser Grünabfall-Berg … Puh! Als ich das Zeug so nach und nach abgetragen hatte, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Da war ja noch etwas. Das alte Holz-Lager für Kaminholz. Urgs! Das passte mir ja nun gar nicht ins Konzept.

Hinter dem Grünabfall war das alte Holzlager
Hinter dem Grünabfall war das alte Holzlager
... Neben Grünabfall und Kompost nun auch noch Brennholz :-/
… Neben Grünabfall und Kompost nun auch noch Brennholz :-/
Alles muss weg!
Alles muss weg!

Also wurde das Brennholz auch abgetragen, verlagert und säuberlich neu gestapelt – in der Garage!

So langsam kam Grund in die ganze Sache … nur die Pfosten vom Zaun standen da noch etwas unsortiert in der Landschaft herum – und da ich statt auf Bretter nun auf eine lebende Begrenzung umsteigen wollte, mussten die auch noch weg.

Der Rest vom Zaun
Der Rest vom Zaun

Die Hecke meines Nachbarn fand meinen Zaun wohl auch nicht so toll – die Bäumchen sahen gar nicht mehr so gut aus :-) Genau wie der Boden im kompletten Bereich … also hab ich mal ein wenig Mutterboden hingekippt – wegen der Optik und für das gute Gefühl, dass der Rasen dann besser wächst ;-)

Zaun weg - Erde hin
Zaun weg – Erde hin

Aus dem richtigen Winkel fotografiert, sah die Ecke nun schon ganz gut aus …

So sieht es ganz gut aus ...
So sieht es ganz gut aus …

Von der anderen Seite allerdings nicht ganz so – da stand noch jede Menge Müll. Zwar getarnt durch den alten Garten-Tisch, aber nicht wirklich einladend. Ohne Hecke hat man noch eine recht gute Aussicht in Richtung der Nachbarn … was umgekehrt allerdings auch funktionierte :-)

Es wird ...
Es wird …

Mittlerweile war der erste Container auch bis zum Rand mit Grünabfall gefüllt:

Container 1 war voll ...
Container 1 war voll …

Dabei hatte ich da noch so einen alten Zaun, der auch noch entsorgt werden musste :-/

Der alte Zaun
Der alte Zaun

… und jede Menge Müll:

So können die Nachbarn jetzt in meinen Garten gucken
So können die Nachbarn jetzt in meinen Garten gucken

Also musste ein neuer Container her:

Container 2
Container 2

So langsam wollte ich mich nun aber nach den ganzen Abbrucharbeiten doch um die Wiederherstellung kümmern. Der Weg führte unweigerlich ins Garten-Center:

Hecke im Einkaufswagen
Hecke im Einkaufswagen

Schon toll, dass so eine Hecke aus 20 Lebensbäumen proboemlos neben ein paar Säcken Erde auf den Einkaufswagen passt – und sogar in den Mini:

Hecke im Mini
Hecke im Mini

So. Erst einmal ganz grob verteilen ;-)

müde Hecke - liegt faul rum!
müde Hecke – liegt faul rum!

Neben der Hecke weihte ich dann auch noch die geerbte Saat-Maschine ein, um den Rasen mal ans Rennen zu bringen. Wunder der modernen Technik, wie einfach und schnell das damit geht:

Saat-Maschine
Saat-Maschine

Die Hecke war mittlerweile auch grob im Boden – die Ausrichtung kommt später :-) Da waren zwei Bäumchen nämlich nicht ganz in der Flucht … Pfffft!

Hecke und Mulch
Hecke und Mulch

Zu meiner großen Freude konnte ich auch mal wieder meine Spitzhacke benutzen und ein wenig gepflasterten Weg wegreissen, um die Hecke zu verlängern …

Der Weg muss weg ...
Der Weg muss weg …

… und als neues Werkzeug habe ich mir endlich einen kleinen Trennschleifer angeschafft. Braucht man zwar nicht oft, sollte aber in jeden Haushalt gehören – und für die Metall-Halterungen des alten Zauns hat die Billig-Baumarkt-Variante auch ausgereicht:

Meine Mini-Flex
Meine Mini-Flex

Der erste Bereich wäre damit nun “fertig” …

Fertig!
Fertig!

Der Sand aus dem Kindergarten wurde dann benutzt, um die leicht lockeren Steine wieder miteinander zu verbinden.

Sand
Sand

Anfangs sah das schlimmer aus, als ich dachte:

Pflastersteine neu verfugt
Pflastersteine neu verfugt

Sand kann man ja auch auf die Wiese auftragen – soll ja förderlich sein. Sah allerdings anfangs ein wenig seltsam aus:

sandige Wiese
sandige Wiese

Auf dem Golfplatz sieht das immer so einfach aus, aber ich bin ja auch kein Green-Keeper :-( Vertikutieren hat aber dann doch geholfen:

Sand untergepflügt
Sand untergepflügt

Wenigstens war der Zaun mittlerweile restlos beseitigt:

Die Mauer ... äh, der Zaun ... muss weg!
Die Mauer … äh, der Zaun … muss weg!

Die neuen Gartenmöbel sind mittlerweile auch schon eingetroffen ;-)

Gartenmöbel
Gartenmöbel

Im Garten kommen da noch Polster drauf, aber vor dem Haus soll es extra benutzt aussehen – die Bank passt ja sogar farblich fast zur Firma:

Bank vor dem Haus
Bank vor dem Haus

Jetzt ging es an die Feinheiten – beisopielsweise wurden die verblichenen Zipfelmützen neu angepinselt :-)

Gartenzwerg - Refresh
Gartenzwerg – Refresh
Gartenzwerg - Refresh
Gartenzwerg – Refresh

So nahm auch Linus’ neuer Garten langsam wieder Form an:

Linus' Garten
Linus’ Garten

Der BVB-Zwerg ist übrigens ganz zufällig in unseren Garten gewandert …

Linus' Garten
Linus’ Garten

So langsam wird es bunt. Dafür sorgen auch die Pflanz-Kübel von Emsa.

Emsa-Kübel
Emsa-Kübel

Jetzt setzte sich der Spießer in mir durch – Buchsbäume schneiden! Vieeeeeele Buchsbäume …

Buchsbaum vorher
Buchsbaum vorher
Buchsbaum hinterher
Buchsbaum hinterher

Ist gar nicht so schwer, aber immer Kugeln und Plattformen zu schneiden ist auf Dauer schon ein wenig langweilig ;-)

Mein Angry-Pig-Buchsbaum
Mein Angry-Pig-Buchsbaum

Jetzt muss es nur noch überall blühen und die neue Wiese sollte irgendwann sprießen, dann bin ich glücklich und kann mich im Sommer vielleicht auch mal in den Garten setzen, um mich auszuruhen und die Resultate der Arbeit genießen.

Pfingstrosen
Pfingstrosen

… to be continued …

Zugefroren

Während die Temperaturen auch zu Beginn des neuen Jahres draußen ja recht milde sind, scheinen sie im Eisfach der Kühlkombi derart arktisch zu sein, dass man nicht einmal mehr die Schubladen herausziehen kann. Das hat man davon, wenn man sich ein paar Monate nicht selbst um seine Haushaltsgeräte kümmert. Bei dem Anblick hatte mich fast der Schlag getroffen – und das nicht nur, weil ich nicht an meinen gebunkerten Riesen-Eimer Hägen Dasz Eis kam …

Kuehlfach

Eine Stunde Arbeit mit Eispickel, Fön und heißem Wasser hat es mich dann gekostet, den Urzustand wieder herzustellen. Aber immerhin hat es sich gelohnt und der Ekel-Anblick (obwohl es nur Wasser war) ist Vergangenheit. Positiver Nebeneffekt: Es wird nun zum Kühlen weniger Strom gebraucht und die Temperatur geht schneller runter. Das musste ich dann auch direkt feststellen, nachdem nach einer wieteren Stunde bereits -36 Grad auf dem Thermometer stand!

minus36

Möge so etwas nicht noch einmal vorkommen …

Toll, so ein Ausdehnungsgefäß …

In der oberen Etage gluckerte die Heizung zwar heftig, aber warm wurde es irgendwie nicht mehr. Schuld war ein defektes Ausdehnungsgefäß:

Danke an die Firma Fischer aus Hamm. Gute Arbeit und toller Service. Danke auch für das nachträgliche Abdichten der Schieber und den Hinweis, wie man wieder Druck auf die Leitung bekommt, wenn man zu viel entlüftet hat.

Jetzt wird unsere Heizung wieder warm!