Archiv für die Kategorie ‘Linus’

Von CTG und PDA

Montag, 12. Juni 2006

Bald ist es ja nun (hoffentlich) endlich soweit mit der Geburt, daher hier noch ein kleiner Ausflug in das medizinische Fachwissen;ich wusste schließlich auch nicht unbedint, was sich hinter dem Wort Kardiotokografie (kurz: CTG) verbirgt. Wikipedia gibt hier Auskunft, was es wirklich bedeutet, wenn ich das Gerät platt als Erdbebenmessgerät für den weiblichen Unterleib bezeichne:

Kardiotokografie bzw -graphie (Cardiotokographie - CTG / Erfinder: Prof. Dr. Konrad Hammacher) bezeichnet in der Medizin die Herztonwehenschreibung. Neben der Sonografie ist sie die Standarduntersuchung zur Überwachung von Schwangerschaften. Die Überwachung der Herzfrequenz des ungeborenen Kindes im Mutterleib erfolgt in Abhängigkeit zu den gleichzeitig aufgezeichneten Wehen. Interpretiert wird der Kurvenverlauf der Herztonkurve. Infolge von Sauerstoffmangel kann es zu Herztonabfällen (Dezelerationen) kommen.

Mittels Ultraschall-Doppler wird die Herzfrequenz des Fetus in bpm (beats per minute) gemessen und gleichzeitig die Wehentätigkeit der Mutter mit einem separaten Wehenaufnehmer (Transducer) aufgezeichnet. Dabei sind besonders so genannte späte Dezelerationen gefährlich, die jeweils im Anschluss an eine Wehe auftreten. Die genaue Auswertung des CTGs kann z. B. anhand des Fischer-Scores erfolgen. Richtlinien zur Auswertung des CTGs werden auch von der FIGO und anderen nationalen und internationalen Gremien herausgegeben.

Moderne CTG-Geräte zeichnen neben dem fetalen Herzschlag und mütterlichen Wehen auch noch Kindsbewegungen auf. Man spricht dann von einem Kineto-CTG. Die Übertragung der Daten erfolgt heute meist vom akkubetriebenen Transducer an der Bauchwand der Mutter per Funk an die Auswerteeinheit. Dadurch kann der Gebärenden die maximale Bewegungsfreiheit bei gleichzeitiger lückenloser Überwachung des kindlichen Zustands gewährt werden. Das oben abgebildete Foto zeigt ein solches modernes CTG. Die Ladeschale für drei Transducer befindet sich auf der Druckereinheit.

Hier ein Bild vom einem unserer CTGs, wo man noch keine Wehen-Tätigkeit erkennen kann:

Naja und ein(e) PDA ist nicht zwingend ein “Personal digital Assistant”, sondern bedeutet in der Medizin Periduralanästhesie… also die Spritze, die eine Frau in die Wirbelsäule gewemmst bekommt, wenn sie von der Geburt nicht so viel mitbekommen möchte.

Die Periduralanästhesie (von lat. peri „neben, rundherum“ und Dura „harte Hirnhaut“ und griech. αἴσθησις „Wahrnehmung“, ἀν- „nicht“; Abkürzung PDA; synonym Epiduralanästhesie) ist eine Form der Regionalanästhesie. Sie bewirkt die zeitweilige, umkehrbare Funktionshemmung von ausgewählten Nervensegmenten, führt dabei zu Sympathikolyse, Empfindungslosigkeit, Schmerzfreiheit und Hemmung der aktiven Beweglichkeit im zugehörigen Körperabschnitt und ermöglicht die Durchführung unangenehmer (z. B. schmerzhafter) medizinischer Prozeduren.

Bald isses soweit - glaub ich

Donnerstag, 08. Juni 2006

Irgendwie habe ich wieder so eine Vorhersehung; diesmal habe ich das Gefühl, dass ich heute Papa werde … wird ja auch Zeit … mal sehen, was Nadines Bauch dazu sagt …

Update (9.6.): Als Orakel tauge ich nicht viel …

Grünes Fruchtwasser ???

Mittwoch, 31. Mai 2006

Grünes Fruchtwasser gibt es immer dann,
wenn das Baby der Mutter in den Bauch gekackt hat…
Tim Reckmann

Ein Kernsatz der Weisheiten, die ich im Bauchstreichelkurs gelernt habe.In unserer Schwangerschaft läuft alles planmäßig, aber wenn ein ungeborenes Kind zu viel Streß hat, kann es schon mal zu dem oben beschriebenen Vorgang kommen … - kein Witz!

Woche 30 + 5: Dicke Eier

Montag, 10. April 2006

Der Tag der Geburt rückt näher. Passend zu den kommenden Ostertagen hat die Ärztin uns dann auch beim letzten Ultraschall den Beweis dafür ausgedruckt, dass es definitiv ein Junge wird. Links auf dem Bild sieht man “deutlich” die beiden Popacken und das Säckchen, das dazwischen hängt. Jetzt müssen wir nur ncoh zwei Minate warten, bis wir das ganze in natura sehen können …

20 Zentimeter: Woche 19/20

Mittwoch, 18. Januar 2006

Es wächst und wächst … unser Kind! Schon 3/5 der Größe bei der Geburt sind geschafft und meine Frau hat auch zur “Halbzeit” bereits 20 cm Kind im Bauch. Wenn alles weiter so gut verläuft, wie bisher, dann steht der Entbindung püntlich zur Fußball-WM nichts im Wege Der 10.06.2006 ist Termin. Dummerweise hat sich das kleine Kind faul in die Gebährmutter gelegt und uns lediglich die Rückseite gezeigt, so dass wir bis jetzt immer noch nicht wissen, was es denn wird. Prinzipiell auch egal - hauptsache gesund, aber wir wären dann schon einen Schritt weiter in unserer Namensdiskussion … to be continued

Woche 16 - Ganz der Vater

Mittwoch, 21. Dezember 2005

Mein Weibchen ist heute wieder zum Arzt gegangen - nur zum abtasten - aber irgendwie gabs dann doch wieder ein Foto von unserem Nachwuchs. Da musste ich mir anhören, dass das Kind doch schon ganz der Vater sei - Dicker Kopf und dicker Bauch … wollen wir mal sehen, wie das aussieht, wenn das Kind im nächsten jahr durch den geburtskanal gequetscht wird.

Vom Zellhaufen zum Kind - 11. Woche

Dienstag, 22. November 2005

Von einem zellhaufen kann man nun wirklich nicht mehr sprechen, denn einerseits ist das kleine etwas - ich glaub ich werde damit anfangen es Kind zu nennen - nun schon fast 8 cm groß (so in etwa wie eine Kartoffel) und zum anderen kann man auf dem Ultraschall nun auch schon Arme und Beine erkennen. Nadine hat mir erzählt, dass sie auch genau sehen konnte, wie das Kind in ihrem Bau rumgeturnt ist - schade, dass habe ich verpasst, aber ich werde zum nächsten Screening (ja, dass heißt wirklich so!) mal mitgehen. Es gibt mindestens noch 2 s/w Fotos bis wir dann Bilder außerhalb des Bauches machen können …

Unser nachwuchs in der 11. Woche

Zellhaufen - Woche 7

Dienstag, 18. Oktober 2005

Es war der Tag vor meinem Geburtstag, als Nadine mich geweckt hat und mir etwas unter die Nase gehalten hat, das aussag, wie einelektrisches Fieberthermometer; aber es war keins … sie erklärte mir, dass sie auf dieses Teil draufgepieselt hätte und sich irgendein Streifen verfärbt hat. Naja, bei meiner Sehkraft und auch noch völlig verschlafen kann man da recht wenig erkennen. Zugegeben; auf dem Bild, dass Nadine dann eine Woche später vom Arzt mitgebracht hat kann ich persönlich auch nicht viel mehr erkennen. Ich weiss nur eins: Wir sind schwanger! … und das schon in der 7. Woche. Wenn ich mir das Bild näher ansehe meine ich schon zu erkennen, dass das Baby einmal ganz der Vater wird … soweit man das bei 6,2 mm schon sagen kann.

7. Woche