Klingt irgendwie ungesund – sieht vor allem auch ungesund aus, aber wie ich bei näherer Betrachtung festgestellt habe, hat der Baum unter den ganzen braunen Blättern noch reichlich gesunde Triebe. Wenn es endlich mal aufhört zu regnen, dann zupfe ich die braunen blätter mal ab und im Herbst heißt es dann “Mut zum Rückschnitt” … schauen wir mal, wie es im nächsten Jahr aussieht.
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Feuchte Muschi
Das neue Fotostudio entsteht: Bau-Tagebuch (Teil 1)
Eigentlich werden es auch zwei Studios. Ein weisses und ein Schwarzes Studio. Letzteres soll auch mit Autos und Motorrädern befahrbar sein … aber soweit sind wir noch nicht. Es wird begonnen mit einem weissen Studio für Tabletop und Beauty-Aufnahmen.
Am Anfang war es nur ein großer, nicht unterteilter Raum mit ein paar hölzernen Stütz-Pfeilern …
… und dummerweise auch mit viel Müll, so dass ein großer Container her musste.
Dem ersten Container folgte nur einen Tag später ein zweiter (der allerdiongs glücklicherweise dem Nachbarn gehörte):
Nachdem ich etwa 900 kg Müll entsorgt hatte, blieb nur noch ein dezenter Berg aus alten Kartons und Pappe übrig.
Da ich dafür nicht aus Entsorgungskosten zahlen wollte und meine Papier-Tonne solchen Kapazitäten nicht gewachsen war, packte ich die säuberlich gefalteten Kartons in den Koferraum meines MINI …
… und bin damit einige Male in unsere kleine Nachbargemeinde Bönen gefahren, um dort als Müll-Tourist den ein oder anderen öffentlichen braunen Container zu verstopfen (sowas feines haben wir ja in Hamm leider nicht mehr):
Ab dann bekam ich fachmännische Hilfe von Heiko und Jörg. Schneller, als ich gucken konnte, schraubten sie eine Gipskartonplatte nach der anderen an die Wand:
Schön säuberlich auf eine Unterkonstruktion geschraubt nahm der Raum so schnell formen an:
Bei über 7 Metern Tiefe nenne ich den Raum nun einfach mal “Tunnel” ;-)
So langsam kann man sich auch schon vorstellen, wie es einmal aussehen wird, aber vorher muss da noch eine Menge Spachtelmasse auf die Wand aufgetragen werden:
Natürlich wurde auch die Elektrik neu verlegt und ein feiner Schminkspiegel wurde in das Studio integriert. Die 15 Energiespar-Lampen machen ganz schön helles Licht …
Als nächstes wurden rundherum Leisten angebracht, bevor ich mich dem Mauerwerk gewidmet habe. Das musste nämlich fein säuberlich weiss gestrichen werden (hier der Zustand vor dem Anstrich):
Sobald die Farbe an der Wand ist und die Spachtelmasse glatt geschliffen ist, gibt es weitere Fotos … Ziel ist Anfang September die ersten Fotos im neuen (weissen) Studio machen zu können … danach folgt dann der Anstrich des schwarzen Studios … das muss zwar “nur noch” gestrichen werden, aber das wird auch ne Menge Arbeit werden.
Katze mit Hundemarke
Ich hatte einen Dachschaden
Keine Ahnung, ob es ein Vogel mit hartem Stuhlgang war oder ob das schon beim Decken des Daches passiert ist. Jedenfalls habe ich seit Jahren eine Dachpfanne, die in der Mitte durchgebruchen ist und so etwas regt den Monk in mir einfach auf. Heute hatte ich dann endlich mal Zeit dafür. Die Zeit hätte ich vielleicht eher gehabt, aber da es ja nicht irgendwelche 08/15-Dachziegel sind, musste ich warten, bis ich sie in den unendlichen Weiten meines Dachbodens irgendwann wiederfinde. Das war gestern – beim Bau des neuen Fotostudios. Da war die Beschäftigung am Nachmittags des Pfingstmontages ja gerettet:
Es ist gar nicht so leicht auf ein Dach zu klettern. Hatte ich bislang auch noch nicht gemacht und hätte auch nicht gedacht, dass es so rutschig ist. Der Heimwerker-King in mir hatte aber den nötigen Ehrgeiz, die Stelle des Übels zu erreichen.
An der Stelle angekommen, musste ich erst einmal lernen, wie denn solche Eck-Ziegel überhaupt mit dem Balken und untereinander verbunden wurden. Schließlich sollte es ja auch anständig werden …
20 Minuten später konnte ich jedenfalls wieder vom Dach klettern und mir mein Werk anschauen. Sieht aus, als wäre nie etwas gewesen. Dieser Tag ist ein grüner Tag: Erfolgserlebnis :-)
Student reloaded
Ja, genau. ich bin wieder Student – um genau zu sein, ab Oktober. Mit dem Ziel “Bachelor of Laws” und später dem entsprechenden “Master” habe ich mich an der Fernuni Hagen eingeschrieben und versuche ab Herbst irgendwann in meinen vollen Terminplan noch 11 Stunden wöchentlich reinzuquetschen … aber Fernuni funktioniert ja auch nachts.
Es hätte kein passenderes Datum gegeben für die Zusendung des Studienausweises. Heute vor genau 13 Jahren habe ich nämlich mein Abitur-Zeugnis bekommen. Jetzt hat die Fernuni mich wieder …
Pimp my Gartenmöbel
Vor dem nächsten Winter hole ich meine “Deko-Gartenmöbel”, die auf der Mini-Terrasse stehen, die ohnehin niemand benutzt dann doch mal rein. Die sind über den Winter ganz schön verwittert – ich glaub die haben da sogar schon zwei Winter gestanden …
Hilft also alles nix. Schleifmaschine auspacken und los geht’s:
Das ging einfacher und schneller, als ich dachte und deshalb konnte ich anschließend auch direkt noch die Holzschutz-Lasur auftragen. Dabei habe ich mich mal statt braun für ein dunkles “Tannengrün” entschieden, was irgendwie zum Rest des Hauses passen soll … bin gespannt, wie es aussieht, wenn es getrocknet ist:
Meine Eltern hatten schon gesagt: “Schmeiß den IKEA Mist weg und kauf Dir neue Sachen” … aber jetzt bin ich froh, dass ich das nicht getan habe. Weniger als 20 Euro für Farbe und Pinsel investiert und schon nach der ersten Farbschicht sieht es aus, wie neu …
Die Quelle im Garten sprudelt wieder
Als ich vor Jahren hier eingezogen bin, fand ich auch einen Wasser-Anschluss im Garten. Sehr praktisch … allerdings kam nur ein Teil des Wassers aus dem Hahn. Der Rest floss aus irgendeinem Leck in der Wand zurück in den Keller – extrem ungünstig. Es hat einige Jahre gedauert, bis ich mich dann doch dazu durchgerungen habe, ein paar Fachleute damit zu beauftragen, sich einmal darum zu kümmern. Möglichkeit 1 wäre ein riesiges Loch in der Außendämmung gewesen, daher bin ich für Möglichkeit 2 sehr dankbar. Einfach ein dünnes Rohr auf den Putz setzen. Wenn das erst einmal weiss gestrichen ist, wird es so aussehen, als wäre da nie etwas Anderes gewesen … und Wasser kommt auch wieder heraus – und zwar nur da wo es soll!
Irgendwann in der Mittagspause habe ich dann noch ein wenig weisse Farbe draufgetupft und jetzt warte ich, bis die sich durch Staub und Dreck der Wand ein wenig angleicht – sieht aber schon recht normal und irgendwie “gewollt” aus :-)
Der Schlauch ist angesteckt und alles ist toll …
Ein Seltsames Kfz-Gutachten
Die Problematik ist bekannt. Bei Fahrzeugrückgaben geht in den seltensten Fällen alles glatt über die Bühne. Hier oder da wird ein kleiner Mangel gefunden, aber dafür ist ja ein Auto auch ein Gebrauchsgegenstand und solche Wertminderungen sollte man auch einkalkulieren – zumindest soweit sie nachvollziehbar sind.
Bevor ich jetzt ein paar nicht nachvollziehbare Geschichten erzähle schiebe ich vorweg, dass es hier keineswegs darum geht das Autohaus Potthoff oder den Gutachter Palsherm in ein schlechtes Licht zu rücken. Es geht vielmehr darum, dass ich einige dieser Punkte gerne verstehen möchte und auf Grundlage der bisherigen Unterlagen leider nicht kann. Das Autohaus weicht übrigens keinen Cent von seinem (zweiten) Gutachten ab.
Vorgeschichte: Zwei Tage vor der Vereinbarten Rückgabe hat die Firma Potthoff mich zur Vorführung des Fahrzeuges bestellt, da sie für diesen Termin einen Gutachter bestellt hätten, der auch nur an diesem Tag vor Ort wäre. Schon das verwundert, da ich davon ausging, dass das Autohaus mit über 1.000 Fahrzeugen auf dem Gelände mehr als einen Kunden mit einer Rückgabe hat. Problem: Ich hatte das Fahrzeug zu einem professionellen Aufbereiter gegeben, da ich wollte, dass der Innenraum und der Lack so gut wie möglich aussehen, bei Rückgabe des Fahrzeuges. Leider ließ man die Aufbereiter ihre Arbeit nicht beenden, weil man das Fahrzeug unbedingt zu dem genannten Termin sehen wollte, der sich nicht verschieben ließ. Das Fahrzeug können danach weiter aufbereitet werden.
Dass deshalb natürlich für den Innenraum der ein oder andere Euro abgezogen wurde, war mir schon klar, aber so ein paar Punkte störten mich an dem “Gutachten” dann doch. Es sah ein wenig aus, wie ein Wunschzettel des Autohauses, was ich alles bezahlen sollte. Angefangen damit, dass das Fahrzeug angeblich einen reparierten Unfallschaden hätte. Komisch! ich habe das Fahrzeug als “unfallfrei” von Potthoff gekauft und nicht den kleinsten Unfall selbst gehabt, der repariert worden wäre. Auf die Frage, wie ich das beweisen könne, wurde mir von Potthoff (!) empfohlen, das sich wenn ich dort ein Auto in Empfang nehme, damit erst einmal zu einem Gutachter fahren sollte. Toller Tipp! Aber Schwamm drüber … ebenso wie darüber dass der Innenraum und der Lack natürlich noch kleinere Abzüge in die Liste brachten. Kommen wir zu den entscheidenden Dingen:
1. Die Betriebsbremse ist an der Verschleißgrenze. Dafür wurden 250 Euro zzgl. MwSt. berechnet. Wobei noch keine Kontroll-Leuchte brennt und ich ja eigentlich nicht das ersetzen möchte, was demnächst mal getauscht werden muss. Die Reifen sind sicher auch irgendwann fällig. Bzw. das waren sie beim Ankauf. Da war die Aussage “Die waren noch im Toleranzbereich”. Das war die Bremse auch, denn sonst hätte da gestanden “veschlissen” … oder möchte sich Potthoff auch an den Kosten beteiligen, die ich jüngst in das Fahrzeug gesteckt habe?
2. Kundendienst sei Fällig, es lang kein Nachweis (Service-Heft) vor und das wurde mit einer Wertminderung von 600 Euro plus MwSt. berechnet. Vielleicht hätte mal jemand fragen sollen, denn das Service-heft steckte im Board-Buch. Sollte eigentlich gut zu finden gewesen sein! Aber okay. Das ließe sich ja wie einige andere Dinge sicherlich noch reduzieren wenn die Aufbereitung vollendet sei das gespräch ansteht.
Hier aber erst einmal die Belege. Sieht gar nicht aus, wie ein Gutachten und der Name des Gutachters ist auch nur ganz klein am Ende der Seite zu finden:
Ich kann immer noch nicht darüber hinweg, dass das Fahrzeug angeblich mangelhaft sein sollte und ich habe selbst zwei Gutachter aufgesucht, allerdings noch keine Gutachten bei Potthoff eingereicht. Ich wollte ihnen eine zweite Chance geben.
Siehe da – jetzt konnten sie direkt einen “neuen” Gutachter zu einem kurzfristigen Termin bestellen, der sich das Fahrzeug noch einmal angeschaut hat.
Die erste Überraschung auf Seite 1: Es war der selbe (!) Gutachter. Das machte nicht wirklich viel Sinn, oder doch? Wenn ja für wen? Sollte der Gutachter wirklich zu anderen Ergebnissen kommen, als beim ersten Mal. Sicherheitshalber habe ich das Service-Heft auf den Beifahrersitz gelegt und weil ich auf Nummer Sicher gehen wollte habe ich auch eine Rechnungs-Kopie der letzten Inspektion, Ölwechsel usw. von der Werkstatt als Duplikat abgeholt und beigefügt. Die 600 Euro wollte ich schließlich nicht auf mir sitzen lassen!
Als ich dann das neue Gutachten bekam, fiel ich jedoch aus allen Wolken. Der Innenraum wurde komplett gestrichen, weil er anscheinen nun sauber war, allerdings tauchten plötzlich neue Dinge, wie Lenkwinkel-Sensor, Lenkung, ABS usw. auf, die die Wertminderung noch einmal drastisch erhöhten. Das konnte doch nicht alles auf dem Weg zum Aufbereiter und zurück zu Potthoff passiert sein? Oder doch? Wie soll ich denn beweisen, dass die Schäden nicht ausgerechnet auf den 20 km aufgetreten sind. Zufälle gibt es ja immer wieder und sie passieren auch in der Regel mir.
bevor ich mir darüber Gedanken machen konnte, fielen mir aber drei extrem dicke Böcke ins Auge, von denen ich dann ordentlich Puls bekam!
1. Beim ABS wurde ein Drehzahlfühler bemängelt, der bei der ersten Begutachtung noch in Ordnung war. Interessanter Weise hatte ich ausgerechnet das Teil beim Tausch einer Felge im vergangenen Herbst in der VW-Vertragswerkstatt “Immenkötter & Sohn” austauschen lassen. Selbst wenn es plötzlich wieder kaputtgegangen sein sollte, würde hier doch vermutlich noch eine Garantie greifen, oder? Blöderweise gibt es die Werkstatt nicht mehr, was die Anforderung einer Rechnungs-Kopie etwas erschwert und Potthoff hat kein Interesse das über den zentralrechner abzufragen.
2. Die Betriebsbremse wurde wenige Kilometer zuvor mit 250 Euro zzgl. MwSt beziffert und jetzt plötzlich mit 350 Euro zzgl. MwSt. Warum ??? Wenn sie bereits an der Verschleißgrenze war, jetzt immer noch an der Verschleißgrenze ist, dann KANN sich der Wert nicht ändern. Das grenzt an Willkür, oder?
3. Am spannendsten ist jedoch der Punkt “Kundendienst”. Es handelt sich nicht um ein Leasing, sondern um einen “Autokredit”, der mir erlauft in jede anständige Werkstatt zu fahren. genau das habe ich auch getan und kann das mit Stempeln im Service-Heft und Rechnungen belegen. Allerdings wurde beim letzten Service der Stempel vergessen, weshalb die oben angegebene Rechnung für mich ja von großer Wichtigkeit war. Die Wurde vom Gutachter aber ignoriert. Auf telefonische Nachfrage sagte er mir: “Ich habe keine Rechnung gesehen. Selbst wenn sie eine hätten, dann könnte die ja gefälscht sein. Für mich zählen nur die Stempel im Service-Heft”. In dem Fall müsste ich das wohl noch einmal nachtragen lassen. Das sollte ja kein Problem sein. Er ging nu also davon aus, dass mir der letzte Service fehlen würde. Besser als gar kein Service-Heft … DACHTE ICH! Jetzt standen da plötzlich 900 Euro zzgl. MwSt.!!! Warum? Ist kein Service-Heft besser als eine Rechnungs-Kopie? Den Zustand “Kein Service-Heft” kann ich auch problemlos wieder herrstellen. Aber ich bestehe schon darauf, dass ich den Service ordentlich durchgeführt habe und möchte dafür gar nichts bezahlen.
Unfassbar!
Potthoff sagt aber, wenn ich mich nun entscheiden würde einen nagelneuen Passat CC zu kaufen, dann könnte man über die Wertminderung noch einmal sprechen – das ginge aber ausschließlich bei einem Passat CC. ich fürchte das bedeutet nun Krieg zwischen dem Autohaus und mir.
Schlimmer noch: Für einen Freund habe ich auch noch einen Leasing-Vertrag auf meinen Namen abgeschlossen und habe mich für ein paar weitere Jahre mit einem kleinen Neuwagen an dieses doch eher seltsam operierende Autohaus gebunden … :-(
Wer kann / möchte mir helfen ???
Update: nach einem klärenden Gespräch mit der Geschäftsführung haben wir uns nun alle wieder lieb … die Verwirrungen stiftete hier ja auch weniger das Autohaus, als der Gutachter.

































