Biohazard: Der unsichere Koffer!

Es war wieder Zeit für Urlaub (zu dem ich sicherlich auch noch etwas schreiben werde). Das erste Erlebnis gab es jedoch unmittelbar nach dem Check-in auf dem Hinflug.

Im letzten Jahr hatte ich mir ja die schönen, klassichen Rimowa Alu-Koffer angeschafft. Da die „Classic Flight“ Serie jedoch (zumindest optisch) weit verbreitet ist, hatte ich meinen Koffer einer individuellen Kennzeichnung unterzogen. Ich klebte einfach alles an Aufklebern drauf, was ich finden konnte. Das hätte ich lieber nicht getan …

Aufkleber auf meinem Koffer
Aufkleber auf meinem Koffer

Nur Minuten, nachdem der Koffer aufgegeben wurde, ertönte auch schon ein Lautsprecher im Düsseldorfer Flughafen, dass ich mich DRINGEND am Check-in melden solle. Dort wurde ich gefragt, ob ich evtl. einen Biohazard-Aufkleber auf meinem Koffer kleben hätte. Jap. Hatte ich – und noch etliche weitere Aufkleber mit den unterschiedlichsten Bedeutungen. Alle anderen Aufkleber waren für die Airline scheinbar uninteressant, aber aufgrund dieses Einen sollte ich mich bei der Bundespolizei/Gepäcknachkontrolle melden.

Hier geht es zur Bundespolizei ...
Hier geht es zur Bundespolizei …

Irgendwann fand ich das Schild und die Eingangstür. Von den geräumigen Hallen im Airport ging es nun ein schlichtes, enges Treppenhaus hinunter. Auf dem Weg die drei Etagen in den Keller stellte ich mir mehr als einmal die Frage, ob ich richtig sei oder ob ich mich jetzt auch noch in verbotenen Bereichen befand. Die Tür war jedoch unverschlossen und es stand nirgendwo ein Verbotsschild.

Direkter Zugang zum Rollfeld
Direkter Zugang zum Rollfeld

Unten angekommen gab es noch eine Tür – die war auch unverschlossen. Als ich die jedoch öffnete, merkte ich, dass ich falsch war. Dort befand man sich nämlich direkt auf dem Rollfeld. Spätestens jetzt hatte ich vermutet, jeden Augenblick verhaftet zu werden.

Glücklicherweise fand ich kurz darauf den etwas versteckten Zugang zur Bundespolizei.

Dort lag auch schon mein Koffer verschlossen auf dem Tisch. „Ist das Ihr Koffer“, wurde ich gefragt. Ich nickte. „Mit dem Aufkleber nimmt die Airline den Koffer nicht an Bord; es könnten ja gefährliche Stoffe darin sein“, entgegnete mir ein etwas muffeliger Beamter. Irgendwie hatte ich ja Verständnis. Auch noch, als mich der Beamte dann aufforderte den Aufkleber zu entfernen. Als ich ihm entgegnete, dass er das gerne hätte bereits machen dürfen, sagte er, das ich das selbst machen „müsse“. Habe ich auch getan. Schließlich fragte ich ihn, ob ich den Koffer öffnen solle, damit er sich überzeugen könne, dass nichts gefährliches drin sei. „Nicht nötig“, antwortete er. „Jetzt, wo der Aufkleber entfernt ist, ist der Koffer wieder sicher!“

… Kopfschütteln …

Zurück aus dem Urlaub: Hurghada 2012

Schön war es – und warm. Ein paar Tage habe ich mir mit einem lieben Menschen in der Sonne gegönnt. Eine Woche Hurghada / Ägypten mit Miri.

Zurück in Deutschland wartet leider so viel Arbeit, dass ich noch nicht wirklich dazu gekommen bin, etwas zu dem Kurz-Trip zu schreiben. Vielleicht aber der tipp an alle, die das Wetter in Deutschland aktuell nicht so toll (…) finden. Last Minute Ägypten klappt immer und ist unfassbar günstig (< 200€ pro Woche inkl. Flug und Hotel!).

In Ägypten ist zur Zeit allerdings „Nebensaison“, weil zu warm. Aber es gibt vermutlich schlimmeres, als 40 Grad im Schatten. Miri und ich haben die freien Tage genutzt, um zu schnorcheln, eine Wüsten-Safari zu machen und uns die Pyramiden anzuschauen.

Schön war’s und viele der Eindrücke kann man gar nicht so auf Fotos wiedergeben, wie man sie erlebt hat. Trotzdem schreibt die Miri gerade fleissig Texte und ich sichte das ein oder andere Foto, so dass wir unser eigenes kleines Urlaubs-Foto-Text-Buch bald zusammenbasteln können. Selbstverstänlich habe ich viel mit dem Handy und meiner Ritsch/Ratsch-Kamera geknipft. Zu Miris Ärger allerdings auch hin und wieder mit Ente. Vieles davon gibt es auf Instagram zu sehen – oder bei Facebook oder bei Google Plus … oder …

Hier gibt es ein Google-Album mit weiteren Fotos
Die Instagram Fotos kann man hier sehen (mit Webstagram)

Egon auf Reise …

Darf ich vorstellen: Egon. Eine etwa 2 cm kleine gelbe Quitscheente, die mir letzten Samstag über den Weg gelaufen ist. Egon ist ab jetzt mein ständiger Begleiter und falls sich jemand die Frage stellt, was die kleine Beule in meiner Hose ist – das ist Egon! Ich habe vor mit ihm zusammen die Welt zu erkunden (okay, vielleicht auch eher mein Lebensumfeld) Mal schauen, an Welchen Orten ich Egon in der nächsten Zeit so ablichte. Mir war mal nach einem neuen kleinen Hobby-Foto-Projekt …

Die Fotos werden mit Instagram geschossen und sind dann mit dem Hashtag #EgonOnTour hier einsehbar: http://web.stagram.com/tag/egonontour/

Lanzarote 2010 – Urlaubsfotos (1)

Jawohl … wir sind wieder zurück und es waren ein paar schöne Tage. Anni hat allerdings schon nach kurzer Zeit die Erfahrung machen dürfen, dass es nicht immer ganz unanstrengend ist mit jemandem zu verreisen, der immer und überall an das Knipsen von Fotos denkt. Auf Hin- und Rückflug habe ich allerdings auf eine Kamera verzichtet und dafür nur mein Handy mit meiner Lieblingsfotoanwendung verwendet. Dabei kamen ein paar ganz schicke Handy-Fotos raus, wie ich finde. Nachträglich nicht mehr bearbeitet, sondern direkt so per Software aus dem Handy gekommen … und ich habe sie nichtmals sortiert … nichtmals chronologisch :-)


Auf dem Rollfeld beim Rückflug aus Lanzarote


Zurück auf dem Flughafen in Hahn


Gepäckband in Lanzarote


Irgendein Ryanair-Flieger


Sicherheitsinfos auf der Rückenlehne


Tragflächen-Enteisung beim Abflug


Über den Wolken


In the sky (mein Lieblings-Handy-Foto)


Siehe 1. Bild – nur anders :-)

… Mehr Fotos und auch richtige gibts im nächsten Update!

… einfach mal abtauchen!

Heute in genau zwei Wochen werde ich mich für ein paar Tage nach Lanzarote zurückziehen und selbstverständlich werde ich zu diesem Zweck auch einen Fotoapparat (tolles Wort, gell) mitnehmen. Aufgrund der Gepäck-Beschränkungen hat man ja heute wenig Spielraum für ein wuchtiges Equipment und neben der „normalen“ Spiegelreflex-Kamera muss ich wohl auf die große Unterwasserkamera verzichten. Hier schafft möglicherweise die Canon Powershot D10 Abhilfe. Die Mehrzahl der Testberichte ist eigentlich recht positiv und ich will doch auch am Pool oder im Meer ein paar schöne Fotos machen … wenn jemand Erfahrungen mit der Kamera hat, würde ich mich freuen, ansonsten probiere ich sie einfach mal aus – habe sie gerade im Sonderangebot entdeckt und sie hat direkt meinen Spieltrieb geweckt … Fotos gibt es dann Mitte Dezember und auch einen entsprecheden Testbericht ;-)