“Nexus One” oder “Nexus Wann”?

Das ist jetzt die große Frage. In den USA gibt es ab dem 5. Januar dieses schnuckelige Google-Handy und weil ich der sympatischen kleinen Firma aus Amerika ohnehin schon hörig bin, bräuchte ich davon auch ein Exemplar. Auf der Internetseite wird mir jedoch auf englisch freundlich aber direkt gesagt, dass es in meinem Dorf dieses Gerät nicht zu kaufen gibt. Ich warte ab und werde berichten …

Meine Handy Evolution 1995-2010

Da merkt man erst einmal, wie alt man ist … als ich heute morgen die Vitrinen etwas saubergemacht habe (ja, ich habe die alten Handys in einer ebensoalten Vitrine liegen in einem Gästezimmer … besser als wegschmeißen!) merkte ich erst einmal, dass sich da im Laufe des Jahres einiges zusammengesammelt hat. Angefangen hat es 1995 mit einem doch etwas klobigen Siemens S3 (da wurden auch die Ohren warm beim Telefonieren und der Akku konnte nur in einem speziellen Ladegerät aufgeladen werden). Eigentlich ist alles vertreten, was Rang und Namen hat. Das erste Triband-Handy, das erste Kamera-Handy, das erste UMTS-Handy, das erste Touch-Screen-Handy, ein Ogo, ein Hiptop (Sidekick) … und natürlich auch alles, was man sonst so hatte (ehrlicherweise muss ich gestehen, dass von meinem Eltern zwei kaum benutzte Sagem-Prepaid-Handys dabeiliegen und auch eines von meinem Bruder). Das ganze zieht sich hin bis am Ende wieder “normale” Nokia-Handy (inkl. den beiden MacGyver Handys mit Thermometer und Taschenlame) sowie ein Blackberry und natürlich das iPhone auftauchen … und jetzt muss ich die Dinger wieder zurück in die Vitrine räumen … grml …

Zum befeuern der Handys habe ich übrigens auch den ein oder anderen Anbieter und auch die ein oder andere Karte verschlissen … aber da sieht es nicht so dramatisch aus ;-)

Berlin, Berlin

Ein spontaner Kurz-Trip mit einer spannenden Erkenntnis: Bahnfahren kann so entspannend sein. Einsteigen – schlafen – ankommen. Genau 3 Stunden Fahrzeit bis zum Hauptbahnhof und dann z.B. 2 Minuten mit der neuen U-Bahn-Linie U55 weiter bis zum Brandenburger Tor bzw. Reichstag. Es ist schon zum weinen, wie sehr ich mir die Hacken vor ein paar Wochen wund gelaufen bin, wo man den ganzen Tag für nur 6,50 Euro die öffentlichen verkehrsmittel der Bundeshauptstadt nutzen kann. Wieder etwas gelernt. Aber ich bleibe dabei: Städte-Reisen und Sightseeing (schreibt man das eigentlich so?) ist und wird nicht wirklich mein Ding. Das Wetter war nur mäßig, aber wir haben doch eine ganze Menge geschafft. Dieses Mal war ich ja nicht nur zum Vergnügen bzw. zur Korrektur alter Berlin-Bilder in die Stadt gefahren, die sich gerade auf 20 Jahre Mauerfall vorbereitet. Es war für einen guten Zweck, nämlich die verschiedenen Kommunikationsmöglichkeiten und interaktiven Begebenheiten in Berlin für eine Abschlussarbeit festzuhalten.

Da schon eine Kamera vor Ort war, hatte ich vorsorglich noch ein Objektiv mitgenommen und auch ein paar Aufnahmen für meine kleine Bildersammlung geschossen:

Reichstag_Kuppel_innen

Reichspag_Kuppel_aussen

Berlin_Hauptbahnhof

Wie gesagt … sind alles nur Schnappschüsse, bei seeeeeeehr wenig Licht und seeeeeehr hohem ISO-Wert. Daher auch diese furchtbare Körnung. Ich gelobe jedoch feierlich Besserung – schließlich liegen bei den Bildern braver Weise die RAW-Dateien noch vor *g

Ach ja … und hier ein Bild zum Thema Kommunikation, das es wohl nicht in das Endprodukt schaffen wird:

Mister_Orange

Und, was sagt uns das Foto? Genau. Meine Jacke ist noch in der Reinigung gewesen und ich habe nun endlich wieder etwas anzuziehen … jetzt fragt sich nur, ob der “zarte Pastellton” auch angebracht ist, um möglichst seriös zu wirken. Im Reichstag wurde ich bei der Sicherheitskontrolle gefragt, ob ich beim 10 km “Human Race” mitmachwn würde (ein 10 km Laut, bei dem auch Arbeitskollege Dietmar aus Oranienburg teilgenommen hat). Dort hatte man diesen Farbton für den Beutel der Teilnehmer-geschenke verwendet. Ich werde nun testen, wo man noch überall damit auflaufen kann. Kirche, Gericht und Oma sind die nächsten drei Test-Stationen.

(M)eine kleine Handy-History

Als ich Thorsten letzte Woche meine Handy-Sammlung zur eine Arbeit zur verfügung stellte, war mir gar nicht klar, dass die Plastiktüte so voll würde, dass man sie kaum noch tragen konnte, ohne Angst haben zu müssen, dass der Griff abreißt. Das nachfolgende Foto zeigt dabei auch nicht das komplette Ausmaß, aber jetzt wo ich die Dingelchen zurück habe, werde ich vielleicht mal alle in eine chronologische Reihe legen. Mein aktuelles Handy fehlt auch, aber ich staune schon, wie alt ich bin und was ich alles schon verschlissen habe. Viel Ebay und auch ein paar aus der Familie – aber das ist ja egal …

handys quer

PS: Demnächst gibt es ein ähnliches Foto auch mit SIM-Karten. ;-)

T-Mobile glaubt an seine Kunden …

… zumindest gehen sie davon aus, dass man wenn man sein Telefon dort abgibt noch ein zweites Gerät zu Hause hat; wie sonst ließe sich erklären, dass alle Statusmeldungen zum eingeschickten Gerät per SMS kommen.

iphone_reserve

Zur Vorgeschichte: Das iPhone 3G hatte nach dem Update auf die 3.0er Software ein paar Mucken gemacht. Das Display ging nicht mehr automatisch aus und auch wenn man es manuell ausgeknipst hat war der Akku nach 2 Stunden vollständig entleert. Das Telefon entwickelte sich auch mehr zur Taschenheizung und daher musste es dann doch mal ins Dock zu T-Mobile. Letzte Woche Freitag abgegeben und gestern kam dann schon per SMS die Versandbenachrichtugung … ich bin gespannt.

Im Blog von Pierre Marcuse gibt es noch eine schicke Fehlermeldung wenn das Handy überhitzt; die kam bei mir allerdings nicht.

UPDATE: Danke Apple oder T-Mobile. Es war vermutlich ein ernsterer Fehler, denn ich habe ja schon nach weniger als einer Woche mein Handy zurück. Nein, eigentlich ist es gar nicht meins, aber jetzt schon, denn das Gerät wurde komplett incl. Gehäuse ausgetauscht. So ist es nu nwieder absolut frei von Kratzern und Beulen. Danke. Mal sehen ob das Update auf Version 3.0 jetzt problemlos klappt …

Shazam – tag your music!

Ein schickes Tool für das iPhone, dass so ähnliuch funktioniert, wie der Vodafone Song Finder. Wenn man irgendwo Musik hört, einfach auf “Tag” klicken und schon wird ein Schnipsel von 15-20 Sekunden aufgezeichnet und das Telefon liefert alle erdenklichen Informationen, Links, Shopping-Tipps etc. zurück.

shazam

iPhone OS3 kommt im Sommer

Im Augenblick wäre ich schon froh, wenn es Frühling wird, aber Sommer ist ja auch eine gute Sache – besonders, wenn das iPhone dann auch endlich ein paar elementare Features bekommt, wie z.B. Copy & Paste, MMS und zahlreiche weitere Verbeserungen. Ob man auch endlich eigene Klingeltöne hochladen kann oder ob ich mich dauerhaft von Alarm oder Xylophon wecken lassen muss. An die Löschen und Shuffle Funktion durch Schütteln muss man sich vermutlich auch erst gewöhnen, aber wie sag ich immer: ich frohlocke!

iphone-os3-preview

Handy-Kondome in edel

Wie ich an “Ficken” Schmidts (ja, der heißt so) iPhone sehen musste, gibt es nun echt schicke Hüllen für die täglichen begleiter und auch wenn ich zu der erkenntnis gekommen bin, dass ich weniger Kratzer auf dem Telefon habe, seit ich es ohne Hülle in der Tasche trage, so fand ich die Exemplare, die man bei raedan.de auf der Seite findet doch recht schick. Ob es nun bei mir Kashmir oder Kroko-Imitat wird oder vielleicht doch Plüsch in Pink oder Russen-Mütze weiss ich noch nicht. Aber die Webseite ist einen besuch wert.

raedan