Apple iTunes Match mit mehr als 25.000 Songs

iTunes Match ist ein toller Cloud Service von Apple, der die eigenen Mediathek in der Cloud vorhält und dann von diversen Endgeräten abrufbar ist. Dabei müssen nur solche Dateien hochgeladen werden, die Apple noch nicht kennt. Das sind nach meinen Erfahrungen etwa 20%.

Im Laufe der Jahre ist meine Musik-Sammlung deutlich angewachsen bin ich auf einen der wesentlichen „Nachteile“ des Dienstes gestoßen. Dieser gestattet nämlich eine maximale Größe der Mediathek von 25.000 Songs. Hierbei sind zwar die im iTunes Store gekauften Titel nicht mitgezählt, aber ich habe lange Zeit CDs gekauft, die ich dann nach und nach digitalisiert hatte. Auch jetzt hole ich mir die „schönen“ scheiben immer noch auf einem physischen Datenträger statt online.

meine Mediathek umfasst mehr als 25.000 Objekte ...
meine Mediathek umfasst mehr als 25.000 Objekte …

Was kann man tun? Leider gibt es kein Auswahlfeld, über das man angeben kann, welche Songs mit iTunes Match synchronisiert werden sollen und welche nicht. Jedenfalls hat Apple das so nicht vorgesehen, weshalb ich ein wenig ausprobiert habe …

iTunes Match synchronisiert in Deutschland lediglich Musik- und Video-Dateien. Nicht synchronisiert werden z.B. Sprachmemos. Genau da liegt der Trick. Zuerst habe ich alle Medien-Dateien auf den Typ „Sprachmemo“ umgestellt (einfach mit Ctrl+I). Die Songs lassen sich lokal weiterhin unverändert abspielen. Danach habe ich die Alben, die ich gerne in der Cloud haben möchte wieder in „Musik“ umgewandelt und – Tada! – diese Dateien werden nun auch brav synchronisiert.

Dieser Weg funktioniert bei mir absolut prima – ich hoffe, das hilft vielleicht dem ein oder anderen, der vor einem ähnlichen Problem steht.

Bose oder Beats ???

Da ich ja bald wieder vermehrt mit der Bahn fahren werde, hab eich mich schon jetzt mal auf die Suche nach einem schönen und komfortablen Kopfhörer gemacht. Folgende Kandidaten sind bei mir in die Endauswahl gekommen und liegen hier gerade für einen ausführlichen Test und persönliche Erfahrungen:

1. Beats Studio Wireless
2. BOSE QuiteComfort 25

Ich bin mir aktuell noch nicht einig. Beats ist neben seiner Bekanntheit natürlich auch sehr robust und der Sound recht „satt“ und überzeugend. Besonders im Bass-Bereich kommt hier eine Menge Bumms an – und das trotz des fehlenden Kabels. Nach meinem ersten Eindruck leidet der Klang hier nicht wirklich unter dem fehlenden Kabel. Das ist auch ein wesentlicher Pluspunkt, denn so ein baumelndes Kabel stört schon ein wenig. Zusammenklappen und im beiliegenden Bag verstauen lässt sich der recht wuchtige Kopfhörer natürlich auch …

Bei Bose hat mich besonders das aktive Noise Cancelling beeindruckt. Ich war in einem recht großen Mediamarkt in Berlin, als ich ihn das erste mal ausprobiert habe und als ich den Kopfhörer dann aufgesetzt hatte, waren tatsächlich alle Umgebungsgeräusche weg – so gänzlich weg. Es fühlte sich an, als wäre man in einem Vakuum. Sehr beeindruckend! Auch der Klang war wirklich hervorragend – halt so, wie man es von produkten erwartet, auf denen der Name BOSE steht. Einzig das Kabel stört mich ein wenig. Zusammenklappen kann man den Kopfhörer auch und für die nächste Flugreise liegt auch ein Adapter für die Doppelanschlüsse im Flieger bei …

Die Entscheidung steht noch aus:

BOSE QuiteComfort 25 oder Beats Studio Wireless?
BOSE QuiteComfort 25 oder Beats Studio Wireless?

Packstation für zu Hause – der DHL Paketkasten

Pakete auf herkömmlichem Weg zu bekommen ist eine gute Idee. Setzt voraus, dass man immer zu Hause ist. Eine Abstellgenehmigung („Garagenvertrag“) wäre eine alternative, aber da wird mir bei hochwertigen Lieferungen immer ein wenig mulmig. Da gibt es noch die Packstation. Die ist allerdings recht weit entfernt und nicht jeder Versender liefert an Pakstationen. Die Größe ist auch ein wenig eingeschränkt …

Aber da gibt es ja noch etwas. Den DHL Paketkasten. Habe ich kürzlich im Internet gesehen und fand die Idee richtig gut. Daher entschied ich mich diese Variante im Selbstversuch einmal auszuprobieren.

Hier das Werbevideo vor der Bestellung:

Es dauerte auch nur ca. 4 Wochen, bis ich zwei riesige und schwere Pakete von einer Spedition geliefert bekam. Die hätten auch nicht in einen Paketkasten gepasst … da war er nämlich drin … bzw. die Einzelteile dafür.

So sahen die gelieferten Einzelteile im Karton aus.
So sahen die gelieferten Einzelteile im Karton aus.

Mutig, wie ich war, wollte ich die Montage selbst vornehmen und die Euronen für den Aufbau sparen.

Sah auch alles gut sortiert aus in viele beschriftete Beutel und diverse Kleinteile und Anleitungsbücher …

Viel Metall und Kabel-Gedöns ...
Viel Metall und Kabel-Gedöns …
Die beiden Anleitungen und 2 RFID-Chips zum Öffnen
Die beiden Anleitungen und 2 RFID-Chips zum Öffnen
Ein Blick in die Aufbau- und Bedienungsanleitung
Ein Blick in die Aufbau- und Bedienungsanleitung

Ich werde nie wieder über Anleitungen von IKEA fluchen … zwar war die Anleitung nicht in einer schlecht übersetzten Fremdsprache, aber es gibt lediglich eine Anleitung für alle Modell-Varianten und die unterscheiden sich schon deutlicher als man denkt.

Kleinteile schön in nummerierten Beuteln sortiert
Kleinteile schön in nummerierten Beuteln sortiert

Bei den Kleinteilen wurde vom Hersteller je Schraube und Mutter immer eine mehr mitgeliefert, als benötigt wird. Das fand ich anfangs immer etwas irritierend, da ich dachte, dass ich etwas vergessen hätte. Aber ein zusätzliches „Ersatzteil“ kann nicht schaden.

Möge der Aufbau beginnen ...
Möge der Aufbau beginnen …
Die ersten Elemente sind miteinander verbunden
Die ersten Elemente sind miteinander verbunden

Ich entschied mich dazu, das Gerät im Büro aufzubauen und später nach draußen zu bringen. Dies stellte sich später als nicht ganz so optimal heraus, da der komplette Paketkasten doch recht schwer ist und auch mit zwei Personen schwieriger zu transportieren ist, als eine Waschmaschine …

Paketkasten vor dem Haus
Paketkasten vor dem Haus

Schließlich hat das Teil es doch ins Freie geschafft. Der Hersteller empfiehlt das Verschrauben mit einer Bodenplatte. Die gibt es allerdings nicht und da ich das Gerät erst einmal miete, kann ich es auch nicht einfach einbetonieren. Aus diesem Grund werde ich es in den nächsten Wochen einfach tiefer einbuddeln, um es zu stabilisieren. Zielvorgabe ist, dass die Tür sich dann etwa 10 cm über dem Boden öffnet.

RFID-Token zum Öffnen des Paketkastens
RFID-Token zum Öffnen des Paketkastens

Es gibt keinen Schlüssel, sondern einen RFID-Token. Funktioniert berührungslos. Das Schloss wird entriegelt und die Tür öffnet sich über einen Feder-Mechanismus automatisch. Allerdings nur dann, wenn das Kasten exakt waagerecht ausgerichtet ist. Noch ein Grund mehr, ihn weiter zu stabilisieren.

Meine unterschiedlichen Zusteller kommen übrigens gut damit zurecht. Die ersten Sendungen habe ich schon erfolgreich in Empfang nehmen können.

Google Glass: Der Selbsttest

Technische Innovationen und außergewöhnliche Produkte haben mich schon immer fasziniert haben, habe ich mir nun nach Elektro-Auto, Smart-Watch, und handygesteuerter Personenwaage über das „Explorer Program“ eine Datenbrille von Google zugelegt.

google-glass

Da die Brille über einen Bekannten aus Österreich zu mir kommen sollte, musste ich noch ein paar Tage länger darauf warten, als erwartet. Die Brille war einige Tage unterwegs:

dhl-anreise-glass

Als der Karton erst einmal angekommen war habe ich die eigentliche Produktverpackung aus dem Karton genommen. Auf den ersten Blick sah der edle Karton aus, wie ein Apple Produkt. Sowohl außen wie auch innen:

google-glass-kiste

google-glass-kiste-2

Neben der Brille war in der Kiste noch ein überdimensioniertes Etui, ein kleiner Orhörer, USB-Kabel mit (amerikanischem) Stecker und ein paar Zettelchen mit allgemeinen Erklärungen (keine Anleitung!).

Jetzt kam es zur Installation. Die gestaltete sich schwieriger, als gedacht. Wäre ich in Amerika, hätte ich die selbsterklärende Installation problemlos vornehmen können. Allerdings ist die zugehörige App auch nur dort verfügbar und so musste ich sie über ein paar Umwege installieren. Letztendlich hat es funktioniert. Statt einer Anleitung gab es kurze Erklärvideos, die direkt von der Brille angespielt wurden …

In den nächsten Tagen werde ich die Brille einem ausführlichen Test unterziehen, der auch vom Westfälischen Anzeiger begleitet wird.

meine Erfahrungen werde ich in meinem Google+Profil veröffentlichen. Dort poste ich auch Fotos und Videos, die mit der Brille entstehen.

Im Radio: Unser Leben unsere Zukunft

Am 2. April war ich im Radio, weil ich die ein oder andere technische Spielerei benutze. Meiner Meinung nach alles sehr sinnvolle Ergänzungen zum Alltag …

Besten Dank an Conny Kraft und die Lippewelle