Archiv für die Kategorie ‘Zeitungsmeldungen’

Rampensau Alarm: Studio in der Foto Praxis

Samstag, 15. März 2008

Unser Studio und auch mal ein Bildchen, dass ich geschossen habe und ein Passbild mit grenzdebilem Grinsen ist jetzt in der Foto Praxis (aktuelle Ausgabe 2/2008) zu sehen. Die Bilder sind ganz schick. Beim text berufe ich mich wie immer darauf falsch zitiert worden zu sein ;-)

Ich bin eine Rampensau: Kein Aprilscherz!

Sonntag, 01. April 2007

Der Stadtanzeiger schreibt:

Tim ist bei Tupper top
Deutschlands beste “Verkäuferin” ist ein Mann

Hamm. Schon mal “getuppert”? Eine Party rund um die bunten Kunststoff-Produkte für den Haushalt mitgefeiert? Deutschlands erfolgreichste “Tupperware-Verkäuferin” kommt aus Hamm - und ist ein Mann. Dass der 29-jährige Tim Reckmann dabei vom Weltkonzern in den Statistiken tatsächlich als “Tupperware-Verkäuferin” geführt wird, liegt am Bild, das sich das Unternehmen von seinen Kundinnen und Vertriebspartnerinnen macht. So verweist der Pressesprecher der deutschen Zentrale darauf, dass erst kürzlich das folgende Zitat auf der Firmen-Homepage eingeführt wurde: “Für unsere männlichen Kunden. Zum Zweck der besseren Lesbarkeit beschränken wir uns auf die Schreibung in weiblicher Form. Selbstverständlich sprechen wir mit unseren Aussagen auch die männliche Zielgruppe an.” Mehr auf Seite 3

Hamm (mai). Tim Reckmann hat in 110 Wochen insgesamt 375 Tupper-Partys veranstaltet und einen sechsstelligen Umsatz für den US-Konzern erzielt. Und wie alle Tupperware-Vertreterinnen macht der 29-jährige Hammer das im Nebenerwerb und mit Spaß und Überzeugung. Wobei es ihn schon reizt, als Mann in einer absoluten Frauendomäne an der Spitze zu stehen. “Es gibt rund 60 000 Frauen und inzwischen 1500 Männer in Deutschland, die unsere Produkte vertreiben”, sagt dazu Dr. Michael Raffel, Pressesprecher von Tupperware in der Frankfurter Deutschlandzentrale. Und: “Gut 98 Prozent unserer Kunden sind Frauen. Tupper-Parties, das ist für Frauen ein bisschen so etwas, wie der Stammtisch für Männer.” Und in dieser Frauenwelt fühlt sich Tim Reckmann sehr wohl. “Im Moment versuche ich, wenigsten zwei Parties in der Woche zu veranstalten”, sagt Reckmann, der eigentlich als Selbstständiger eine Medienagentur und ein Fotostudio in Rhynern betreibt. Ob für Reckmanns Erfolg in der 45-jährigen Erfolgsgeschichte der Tupperware in Deutschland auch die Tatsache verantwortlich ist, dass der Hammer Psychologie und BWL studiert hat? “Mag sein”, sagt Reckmann, der aber eins für wichtig hält: “Tupperware kann man nicht einfach verkaufen, Tupper muss man leben. Du kannst das nur verkaufen, wenn Du die Produkte magst.” Kein Wunder, dass fast alle der gut 200 Tupper-Produkte auch im Hause Reckmann zu finden sind. Und wenn dann mal eine Lieferung von dreißig Kisten kommt, dann packt natürlich auch Reckmanns Frau mit zu. Dabei ist Reckmann, inzwischen auch Familienvater, eigentlich als Single auf Tupperware gestoßen. Als er die erste Junggesellen-Wohnung bezog, versuchte er auch seinen Kühlschrank besser zu organisieren. “Ich habe gern und viel eingekauft - und auch wenn ich gern esse, ist schon mal was eine Weile liegen geblieben und fing an zu gammeln.” Dagegen sollten Frischhaltebehälter helfen. Aber Billigdosen aus dem Kaufhaus überzeugten ihn nicht. Das Problem setzte sich im Hinterkopf des Hammers fest. “Vor vier Jahren habe ich dann mal eine Tupper-Party besucht und bin dafür bis Beckum gefahren. Ich habe mir die erste Tupper-Dose angeschafft und gemerkt, dass Zeug hielt sich darin besser. Dann wollte ich gerne eine zweite Dose haben - da war dann die Überlegung, ob ich wirklich dafür bis Beckum fahren sollte.” Naheliegend für einen Menschen, der unter anderem auch Internetauftritte entwickelt und betreut - er besuchte Tupperware im Web, fand dort gar keine Bestellmöglichkeit und forderte stattdessen unverbindlich Informationen an.

Es folgte ein Anruf von einer Tupperware-Betreuerin, die ihn als Gastgeber für eine Party gewinnen konnte. Dafür trommelte Tim Reckmann Freunde und Familienmitglieder zusammen. Und plötzlich stand seine Junggesellen-Bude voll mit bunten Kunststoffprodukten, die bei den Partygästen auch gut ankamen. Und den Satz der Tupperware-Beraterin “Hat jemand Lust diese Tätigkeit mal auszuprobieren” nahm Tim Reckmann dann schließlich im Dezember 2004 ernst. Erfolgreich. Seine Erklärung: “Als Mann ist man bei Tupperware einfach ein Exot. Und ein Mann, der vor zehn Frauen kocht ist für die immer eine lustige Geschichte.” Außerdem hat er Wege gefunden, die Produkte nicht nur mit dem Satz “ich benutze die auch und bin zufrieden” vorzustellen. Ihn interessiert auch, was hinter den Patenten steckt, warum beispielsweise eine Membran so funktioniert, dass Luft an den Käse, aber kein Duft nach außen kommt. Und das Wissen gibt er in lockerer Form weiter. “Man muss quasi Entertainer sein und so die Infos rüberbringen”, beschreibt Tim Reckmann sein Erfolgsrezept.

Dr. Raffel meint dazu, dass der Hammer das verkörpert, was neben der 30-jährigen Produkt-Garantie die Stärke des reinen Direktvertriebsprinzips von Tupperware ist: “Da kommen keine Vertreter rein, denen das Dollarzeichen im Auge bringt, sondern Menschen, die selbst Spaß am Produkt haben und deren eigene Zufriedenheit glaubwürdig ist.” Damit erreicht Tupperware bundesweit auf 1,5 Millionen Parties gut 14 Millionen Kunden. “Statistisch gesehen beginnt so alle Sekunden in Deutschland eine Tupper-Party”, so Raffel, der auch weiß, dass Deutschland weltweit der erfolgreichste Markt der Marke ist. Wohl auch, weil Leute wie Tim Reckmann, hierzulande gerne Ordnung im Kühlschrank wollen.

Wir sind Weltmeister …

Sonntag, 04. Februar 2007

… schönerr kann ich es auch nicht sagen. Erstaunlich, wie schnell Deutschland eine andere Sportart entdeckt …

Ich im Spiegel …

Dienstag, 09. Januar 2007

… ja, ich weis, ich bin eine Rampensau.

Den Artikel gibt es online (einfach mal nach meinem Namen suchen) und auch hier als Zitat:

Tim Reckmann von der deutschen Songtextsuchmaschine Songtext.net sagte zu SPIEGEL ONLINE: “Für Deutschland wird sich dadurch erstmal nichts ändern. Der Deal betrifft zunächst wohl nur Addons von kommerziellen Musikdownloads.” - Gerüchte sprechen zum Beispiel von einer baldigen Songtext-Einbindung in iTunes.

Okay, eigentlich war/ist es unspektakulär, aber immerhin ein Anfang.

Saddam gehängt!

Samstag, 30. Dezember 2006

irgendwei hätte ich der BILD Zeitung ja eine kreativere Schlagzeile zugetraut. Aber der Screenshot ist ja auch nur von der Online-Ausgabe. Man darf gespannt sein, wie groß denn die Letter in der nächsten Papierausgabe sind und ob es bei dem einfachen Titel bleibt.

Gehörst du auch zum abgehänten Prekariat?

Montag, 23. Oktober 2006

gefunden auf der Webseite der FAZ. Ich überlege noch, wo ich mich einordnen würde. Ich denke ich gehöre zu den “selbstgenügsamen Traditionalisten” … eine Menge schöner Formulierungen gibt es da.

Geschmacklose Automatik

Freitag, 22. September 2006

Ich möchte dem Spiegel nicht unterstellen, dass er den gestrigen (welch ein Zufall) Artikel unter der Unfallmeldung absichtlich verlinkt hat …

Gegendarstellung XXL

Samstag, 15. Juli 2006

Vorweg: Ja, es ist passiert, die BILD zeitung gibt so oft anlass über sie etwas zu schreiben, dass sie nun ihre eigene Kategorie bekommen hat … ich werde noch zum BILD-Blogger ;-)

Da habe ich heute Nacht nicht schlecht gestaunt. In XXL-Lettern schreibt die Bild über eine halbe Seite eine gegendarstellung zu einer Behauptung, dass Heide Simonis ins Jungle Camp einziehe … das hat man davon - ich meine mich zu erinnern, dass Gegendarstellungen immer an der gleichen Stelle, wie die Meldung verzeichnet werden müssen (aber auch in gleicher Größe ???)

Gegendarstellung

Neues Tierposter in der BILD

Freitag, 14. Juli 2006

Als Michael und ich eben McDonald’s verlassen haben, lagen da schon wieder die BILD-Zeitungen vom nächsten Tag vor der Tür und mir stach sofort die Werbung für das beiliegende Tierposter ins Auge - begonnen hatte die Serie mit dem Skandal-Bären … jetzt ist Schweini dran!

Italien ist Weltmeister und Zidane …

Montag, 10. Juli 2006

… naja … ich muss sagen, sowas habe ich auch noch nicht gesehen - der Schiedsrichter erst nachdem jemand die Wiederholung im TV gesehen hatte - da rennt Zidane wie ein wilder Stier auf den armen kleinen und wehrlosen Italiener zu und rammt ihn mit einem Kopfstoß zu boden. In der Zeitlupe sah das noch harmlos aus - in Echtzeit war es irgendwie schon recht gewaltig.

Zusammengefasst hätte ich definitiv ne schönere Überschrift gehabt, als die BILD (siehe unten). Ich finde Zidane sieht rot hätte es im doppelten Sinne auf den Punkt gebracht.

Update: Online nachspielen uns selbst zustoßen geht auch unter staticpix.spin.de/zidane.swf