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Target Scale – Wiegen 2.0

Nennt sich eigentlich nur “Körperanalysewaage mit Zielfunktion” – und auf sowas stehe ich ja. Besonders, wenn es um Statistiken geht und die dann auch noch mit dem Smartphone kommunizieren.

Im ausgeschalteten Zustand sieht die rudne Waage aus, wie ein Ufo im Badezimmer:

TargetScale (inaktiv)
TargetScale (inaktiv)

Dieses Wunderwerk moderner Technik hat aber so einiges unter der Haube. Es speichert verschiedene Profile ab (die vorher angelegt werden), die das Gerät anhand des spezifischen Körperbaus zeilsicher automatisch erkennt. Der Messvorgang geht relativ schnell, wobei darauf geachtet wird, dass man ruhig auf der Waage steht. Im großen Display steht zuerst das Gewicht, gefolgt von den analytischen Angaben wie BMI, Körperfett, Kalorienbedarf, Muskelmasse und Knochengewicht.

TargetScale (Produktfoto)
TargetScale (Produktfoto)

Das entscheidende ist jedoch die “Zielfunktion”. Dazu hinterlegt man einfach sein Wunschgewicht und wird immer unerbittlich daran erinnert, wie weit man davon noch entfernt ist. Die großen Ringe der Waage leuchten und blinken entsprechend. Bei der Gelegenheit will ich noch erwähnen, dass ich es als sehr posotiv empfand, dass die Waage mit “normalen” AA-Batterien befeuert wird. Das war bei meinen Vorgängern gelegentlich anders. Hier wurden teure – nicht aufladbare – “Knopfzellen” benötigt.

VitaDock App im TargetScale-Modus
VitaDock App im TargetScale-Modus

In meinenm Fall zeigt die App übrigens eindeutig, dass ich eher ein “Wohlfühlgewicht” habe, als das, was man allgemein als Idealgewicht bezeichnen würde. Mal sehen, was die Langzeitstatistik zeigt. Die Daten werden ja permanent via Bluetooth zum Handy übertragen. In der Vergangenheit hatte ich schon mal zeitweise eine Excel-Tabelle geführt und immer dann, wenn ich die Zahlen vor Augen hatte, war eine Tendenz Richtung Idealgewicht zu beobachten – ich bin gespannt, ob das dieses Mal auch klappt …

Die Waage ist von der Firma Medisana. Dort werden außerdem noch Thermometer, Blutdruckmessgerät und Blutzucker-Analyse angeboten … selbstverständlich auch alles per Handy.

urteil

Urheberrecht: Amtsgericht Bergisch Gladbach vs. Landgericht Köln

Aktuell gibt es ja ein Urteil bzgl. der Verwendung von Pixelio-Bildern, das meiner Meinung nach weit über die Anforderung hinausgeht. Kurz gesagt hat das Gericht dem Kläger Recht gegeben der gefordert hatte, dass auch bei einem Bildaufruf ohne Webseite ein Quellenhinweis sichtbar ist.

Eine Schöne Zusammenfassung bietet der Beitrag von Rechtsanwalt Solmecke:

Mittlerweile wurde zwar Berufung gegen das urteil eingelegt, aber meiner Meinung nach ist und bleibt die Rechtsauffassung des Landgerichtes völlig realitätsfremd. Grund genug, um einmal zu schauen, wie die Gerichte selbst mit entsprechenden abbildungen umgehen.

Zufälligerweise fand ich auf einer Webseite aus dem Gerichtsbezirk des Landgerichtes eine Webseite, wo genau der streitgegenständliche Fall mit einem meiner Bilder passiert ist.

Zur Erklärung: Hier sieht man, wie das Bild (meiner Meinung nach völlig korrekt) in die Webseite integriert ist.

Vollständige Darstellung der Webseite
Vollständige Darstellung der Webseite

Wenn man nun auf das Bild klickt, erscheint Folgendes:

Hier wird ausschließlich das Bild angezeigt
Hier wird ausschließlich das Bild angezeigt

Nach dem Urteil des LG Köln ein ganz eindeutiger Verstoß.

Statt nun direkt das Gericht abzumahnen (damit würde ich das Urteil ja billigen), hab eich daher eine nette Mail an das Amtsgericht geschrieben:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben jüngst vom Urteil des LG Köln (14 O 427/13) erfahren.
Laut diesem (meiner Meinung nach praxisfremden) Urteil müssen auch
Bilder gekennzeichnet werden, wenn man sie per Deep-Link aufruft.

http://www.ra-plutte.de/wp-content/uploads/2014/02/LG-K%C3%B6ln-Urteil-vom-30.01.2014-14-O-427-13.pdf

Nun verwundert es mich, dass ein Amtsgericht aud dem gleichen Gerichtsbezirk
entgegen dieses Urteils handelt. Wie sonst könnte man erklären, dass die folgende
Abbildung ohne Nennung des Urhebers abrufbar ist:

http://www.ag-bergischgladbach.nrw.de/service/bank/Geldbuendel.jpg

Gehe ich Recht in der Annahme, dass sie meine Auslegung der Pixelio AGB teilen, dass
die Kennzeichnung auf einem Deep-Link nicht erforderlich ist?

Für ein kurzes Feedback wäre ich dankbar.

Schöne Grüße

Als Antwort bekam ich per Telefon heute den Hinweis aux dem Büro der Direktion des Amtsgerichtes: Man würde sich sehr freuen, dass ich mich “so nett” gemeldet hätte und man würde das Urteil des Landgerichgtes ebenfalls “seltsam finden”. Wir sind uns einig, dass das Amtsgericht alles richtig gemacht hat. Sobald man den Vorgang dort “intern geklärt” hätte, würde man sich bei mir schriftlich melden. Bis dahin wolle man das Bild nun erst einmal von der Seite nehmen.

Spannende Geschichte und wenn das Gericht sich schriftlich meldet, dann ist das hoffentlich Futter für den (meiner Meinung nach zu unrecht) vom Landgericht verurteilten.

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Reiko von Hallershaupt

Gestern gab es mich mal wieder im TV zu sehen. Als “Reiko von Hallershaupt” (38) hab eich in “Familien im Brennpunkt” (RTL) einen Kurator gespielt. Obwohl ich laut Drehbuch 34 Jahre alt sein soll, bin ich bis zur Ausstrahlung satte 4 Jahre gealtert … Pffff! Auch wenn ich selbst solche Sendungen eigentlich nicht schaue, so ist es immer wieder lustig für kleine Gastauftritte mitzuspielen – vor allem, weil es immer unterschiedliche Rollen sind, für die ich eingesetzt werde – mal sehen, was als Nächstes kommt.

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Silvester 2013

Gute Vorsätze für 2014

So … das hat gut geknallt zum Jahreswechsel.

Jetzt wäre die Zeit für gute Vorsätze. Ganz so viele Laster, die man leicht abstellen könnte habe ich ja nicht. Kein Alkohol, keine Zigaretten. Da bleibt eigentlich nur “Sport”. Davon könnte ich in diesem Jahr mal etwas mehr machen ;-) Und wenn ich mir diesen Blog so anschaue, so hat er auch mal wieder ein paar mehr neue Einträge verdient. Nicht, dass er sich vernachlässigt fühlt ;-)

Es gibt natürlich auch Wünsche für das kommende Jahr. Während 2013 eher stressig begonnen hatte, so ist 2014 noch sehr schön und entspannt (und ich meine damit nicht den Verzicht auf Arbeit an den Feiertagen). Das darf gerne so bleiben. Wenn es wenig ablenkenden Stress gibt, dann komme ich auch wieder vermehrt zum bloggen …

In diesem Sinne: Happy 2014!

Der (fast) tägliche Wahnsinn.