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Lohn und Gehalt – einfach und günstig abrechnen

Irgendwann kommt man an den Punkt, dass man sozialversicherungspflichtige Mitarbeiter beschäftigen möchte und genau dann stellt man sich als Kleinunternehmer die Frage, wie man das möglichst günstig und dennoch professionell abrechnen kann.

Zuerst dachte ich an die gängigen Programme wie Lexware oder WISO Lohn und Gehalt. Derartige Tools kosten zwischen 80 und 250 Euro (und mehr!). Die andere Variante wäre das über den Steuerberater machen zu lassen. Das kostet dann pro Abrechnung zwischen 10 und 20 Euro. Es gibt auch einige Gratis-Tools, die nicht nur sehr altbacken sind, sondern deren Funktionsumfang auch eher bescheiden ist. Ein solches Programm ist z.B. sv.net:

Ausprobiert und für schlecht befunden. sv.net gibt es als Offline-Tool oder alternativ als Online-Version. Taugt aber meiner Meinung nach beides nichts, wenn man mehr als 400/450-Euro-Kräfte beschäftigen möchte.

Von einem Kunden bekam ich den Tipp einfachLohn.de auszuprobieren. Die Webseite sah recht modern aus und es gab auch die Möglichkeit, das System einen Monat lang kostenlos zu testen. In dem Tool der Firma SAGE wird alles online abgespeichert und auf einem sicheren Server hinterlegt.

Als ich Hilfe bei der Eingabe brauchte, gab es sogar kostenlose telefonische Beratung – sehr gut!

Einmal hinterlegt, muss ich monatlich nur noch die Abweichungen (wenn vorhanden) im Lohn, Urlaubstage und Fehlstunden erfassen und dann wird auch schon eine Abrechnung erstellt. Vor der “echten” Abrechnung macht das Programm noch einen Probelauf, auf dem alle Einstellungen kontrolliert werden können.

Jetzt wird noch rasch der Drucker mit Papier befüttert und dann rattert die Abrechnung auch schon durch. Krankenkasse, Berufsgenossenschaft, Finanzamt usw. – alle bekommen soweit möglich ihre Online-Meldung und die zugehörigen Begleitscheine, Überweisungsträger und Infos werden auch erstellt. Zum Jahresschluss oder bei Meldungen zur Sozialversicherung gibt es noch zusätzliche Dokumente, die neben der Gehaltsabrechnung gedruckt werden.

Je nach Abrechnungstyp – ob man die Daten selbst drucken möchte oder ob der Dienstleister das auch übernehmen soll, fallen pro Mitarbeiter und Monat knapp 5-7 Euro an. Fairer Preis, von überall aus bedienbar und kinderleicht!

Kann ich nur empfehlen …

Die Abrechnung: Mein Buch der Bücher

Irgendwann muss auch mal Schluss sein. Und was gibt es am Ende immer? Genau: Die Abrechnung. Das muss gar nicht immer negativ sein, sondern beinhaltet – wie hier – sicherlich auch viele positive Geschichten und Anekdoten. Wer mich kennt, der weiß allerdings auch, dass ich immer schon anfange zu trommeln, wenn ich noch nicht ganz fertig bin. Aber ich wollte halt schon einmal sehen, wie das Resultat später aussieht und habe einfach mal ganz unverbindlich ein Vorab-Druck-Muster anfertigen lassen.

Zum Blau-Stich: Ja, der soll so und wird auch im fertigen Buch so bleiben. An dieser Stelle: Danke, Jörg (beautypics.de) für das Foto! Die Farbe strahlt eine gewisse Kälte aus, die eigentlich ganz gut passt. Der Inhalt: Vergangenheitsbewältigung und “echt blöde Geschichten”. Aber leider wahre Begebenheiten. Falls jetzt jemand Angst hat, dass er selbst darin vorkommen könnte. Das kann man ganz einfach herausfinden. Menschen, zu denen ich jetzt noch Kontakt habe, haben nichts zu befürchten! Alle Anderen allerdings auch nicht, da sie sich wohl höchstens selbst in den Geschichten erkennen würden, da ich ja auf die Angabe der vollständigen Namen aus gegebenem Anlass verzichte.

All denen, die sich nun fragen, was ich mit den bisher fast 400 eng bedruckten DIN A 5 Seiten (das wird noch etwas aufgelockert!) überhaupt bezwecken wollte sei gesagt, dass es pure Vergangenheitsbewältigung ist. Pures Nachtreten gegenüber Dritten macht nämlich nur dann Spaß, wenn man deren Reaktion sehen kann – das geht mit einem Buch aber nicht. Mein Motto ist einfach: “Raus aus dem Kopp, rein ins Buch”.

Vorerst steht das Buch auch nur in meiner kleinen Bibliothek (selbstverständlich in prominenter Gesellschaft). Aber da ich immer wieder von Freunden und Bekannten nach einer Veröffentlichung gefragt werde, halte ich auch das nicht für ausgeschlossen. Bei den Korrekturen und sogar bei der Produktion einer Audio-Fassung (Danke, Klaus!) bekomme ich sogar Hilfe!

Vielleicht werde ich diese Energie auch einmal benutzen, um ein fiktionales Buch zu schreiben – im Augenblick fehlt mir allerdings die Zeit … auch dafür, dass dieses Buch endlich einen Abschluss findet.