So schmerzhaft kann Karneval sein …

Aua!

Nach ausführlicher Feierei in der Karnevalshochburg Hamm hatte ich im Zelt vor der Pauluskirche Bekanntschaft mit einem Strohut eines Mitfeiernden gemacht. Dieser Hut schlängelte sich hinter meine Brille und piekte mir ins Auge. Das tränte dann auch brav wie Hulle, weshalb ich hoffte, dass jegliche Überreste des Hutes bald rausgeschwemmt waren. Pustekuchen. Am nächsten Tag war mein Auge komplett zugeschwollen und der Sehschlitz war auch noch lichtempfindlich. Mein bisheriger Aufenarzt ließ telefonisch verkünden, dass er “keine Zeit” hätte, deswegen bin ich auch erst am Aschermittwoch zu einem neuen Arzt gegangen. Ging problemlos und nett war der gute Mann auch noch. Selbst nachdem er mir meine Hornhaut teilweise vom Auge gehobelt hat und mir sagte, dass mein Auge im Moment “echt ekelig” aussehen würde. Das baute auf und als ich die abgeschabten Reste auf dem Tisch liegen sah, hat sich auch direkt mein Kreislauf verabschiedet.

Seitdem trage ich meine Ray-Charles-Brille und schmiere mir im stündlichen Wechsel zwei verschiedene Salben in die Augen. So langsam kommen auch wieder Bilder an und ich bin zuversichtlich, dass ich bald wieder normal gucken kann. Autofahren ist zur zeit noch nicht möglich und dass ich gerade mein Notebook angestellt habe, ist eigentlich auch böse – aber ich habe keine Hörbücher mehr hier …

soweit zur Erklärung, weshalb es zur Zeit keine tollen Updates hier im Blog gibt … aber noch habe ich ja eine Woche Frei – auch wenn es mit dem urlaub vermutlich in der geplanten Form nicht mehr klappt, wird es aber noch ein paar geschichten geben …