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Der Baum ist tot 2.0

Der erste Baum musste ja bereits vor fünf Monaten dran glauben. Den zweiten wollte ich auch noch entfernen, bevor er seine paar Blätter verliert.

Sah auch wirklich schon recht kümmerlich aus, aber dafür hat er sich gewehrt, wie ein großer Baum …

Zuerst mit Beil und Säge und später mit vereinten Kräften. Danke, Andre! Das nenne ich mal echte und aufopferungsvolle Nachbarschaftshilfe.

Nach knapp drei Stunden war dann auch der zweite Baum nicht mehr in der Erde und der Weg hatte sich auch kaum angehoben (was erstaunlich war, da die Wurzeln noch schon recht heftig darunter gewachsen waren).

Jetzt musste nur noch ein wenig Erde und Mulch in das Loch (dauerte knall 10 Minuten) und schon sah es wieder aus, als wäre nie etwas gewesen.

Im nächsten Jahr, gibt es dann zwei neue kleine Bäumchen – mal schauen, was Alina und ich uns da aussuchen.

Ein neues Abschleppseil gibt es im nächsten Jahr hoffentlich auch. Mein geliebtes Hanf-Seil hat nämlich seine Hilfe mit dem Leben bezahlt :-(

Jetzt ist vor dem Haus wieder alles schön … als nächstes warten die Koniferen darauf zumindest noch in der Höhe ein wenig gestutzt zu werden. Mal schauen, wann Zeit und Lust mal auf den selben Tag fallen …

Baumschnitt 2012 – es geht weiter …

Nein! Ich töte nicht jeden Baum – hoffentlich! Im Wochenende angekommen, sah ich beim Blick aus dem Fenster meinen Lorbeer-Baum, wie er so unförmig in alle Richtungen wächst. Nicht schön. Daher habe ich mal wieder zur Schere gegriffen und das kleine Bäumchen dezent beschnitten. Auf den Bildern sieht man gar nicht, dass ich dabei eine halbe Mülltonne mit Grün-Schnitt füllen konnte. Mit etwas Phantasie erkennt man jetzt auch wieder eine Kugel.

Da das so gut geklappt hat, werde ich in den nächsten Wochen nun den zweiten Baum vor dem Haus (okay, es ist nur noch ein Stamm) entfernen und dann schaue ich mal, dass ich da zwei Obstbäume einpflanze. Die wachsen ja nicht so schnell und heftig.

Mut zum Rückschnitt reloaded

Nachdem ich vor über 4 Jahren schon einmal versucht habe die Bäumchen vor dem Haus zu beschneiden, habe ich auf den Rat einer Gärtnerin gehört und bin heute dem kranken Bäumchen zu Leibe gerückt.

Mit der Symmetrie hat es sich erledigt. Und ich hasse es, wenn an einer Ecke der Baum nicht tut, was er tun soll. Nämlich grün und schon aussehen.

Aber mit den Jahren sind die Bäumchen auch schon wieder recht wuchtig geworden. Also hab ich meine kleine Säge ausgepackt (die, mit der ich mir fast den Finger abgesägt hatte zu Weihnachten) und habe losgelegt.

Da war ne ganze Menge Gestrüpp und Verästelungen (ja, ich habe auf den Brutschutz geachtet – das Netz war seit einer Woche verlassen). Also habe ich auf den Rat gehört und “beherzt” gesägt. Ich solle mutig sein und nicht wieder die hälfte stehen lassen. Wichtig sein nur saubere Schnitte.

Das habe ich dann auch getan – ich hoffe, dass war so in Ordnung …

Der Vorteil an der dezenten Aktion ist sicher, dass ich im Herbst weniger (eigenes) Laub fegen muss. Man sagte mir, der Baum käme auf jeden Fall wieder. Ich bin gespannt!

Allerdings hat sich das mit der Symmetrie vorerst noch deutlicher erledigt als vorher. Allerdings habe ich am zweiten Baum auch schon Mehltau gesichtet – ich glaube, ich werde morgen noch einmal die Säge rauskramen und ihn angleichen … so Pinne vor dem Haus hat auch nicht jeder. Und bei dem aktuellen Wetter sei es zur Zeit recht ideal zum Baumschneiden, wie ich erfahren habe … ich bin gespannt.

Baumschnitt im Juli – eine runde Sache

Da meine Gartenbaukünste sich ja bekanntlich in Grenzen halten, auch wenn ich immer stolz auf das Geleistete bin, musste ich für den Beschnitt der beiden Bäume im Eingangsbereich doch mal einen Fachmann beauftragen. Frank Bruse von der gleichnamigen Baumschule hat doch tatsächlich die etwas aus der Form geratenen Bäume wieder zu kleinen Kugeln schneiden können. Vielen Dank dafür! So sieht es aus …

vorher:

Baun-vorher

nachher:

Baum-nachher