Freitag war die Welt noch in Ordnung. Die Pfunde purzelten und ich machte mich frohen Mutes auf den Weg in den Laufschuh-Tempel. In allen Regenbogenfarben gab es dort schöne Dinge für die Füße. Scheinbar gibt es Laufschuhe übrigens wirklich nur in bunt, denn klassisch weiß (nur weiß!) schien es nicht zu geben. Insgesamt machte ich für Videoaufnahmen meiner Füße und meines noch nicht vorhandenen Laufstils im Active Sportshop eine knappe Stadionrunde auf dem Laufband. Hätte ich gewusst, dass ich gefilmt werde, hätte ich ausnahmsweise mal zwei gleiche Socken angezogen, aber was solls. Ich wollte keinen Schönheitspreis gewinnen – das wollten die Schuhe auch nicht, deswegen hatten sich schließlich ein paar Treter mit orangenen Streifen mit meinen Füßen angefreundet und mich dann später auch nach Hause begleitet.
Da der Brustgurt meiner Pulsuhr irgendwie spurlos verschwunden ist, habe ich auch hier einen neuen mitgenommen – nur die Uhr sieht vielleicht sportlich aus, aber es bringt herzlich wenig, wenn man darauf auch nur die Zeit ablesen kann.
So ausgestattet kann eigentlich nichts mehr schiefgehen …

Ach ja: Stichwort “Bier”. Am Samstag Abend war Kinderschützenfest in Osttünnen und nachdem ich von einigen mitlaufenden Nachbarn auf meine verlorenen 2.000 Gramm angesprochen wurde, erbarmte man sich meiner schwindenden Körperfülle und reichte mir das ein oder andere Bier. ich behaupte mal es waren nur 5 Stück (und natürlich nur 0,2l) – aber auch das sind so rein netto schon wieder 1.000 Gramm – Mist!