Umbau: Beratungszimmer (vorher/nachher)

So schaut es aus … da ich ja auch mal etwas anständiges gelernt habe, brauche ich auch endlich mal ein entsprechendes Beratungszimmer. Das entscheidende fehlt natürlich noch – die Couch, damit ich mich auch fühle, wie Dr. Freud. Aber jedenfalls sind die Regale an den Wänden nun doch ein klein wenig Aufgeräumter und nicht ganz so überladen …

Hoffentlich erschreckt sich niemand, wenn ich da in voller Größe an der Wand hänge, aber ich finde, das Bild passt da einfach ganz gut hin ;-) Als Entschädigung gibt es nun endlich eine Kaffeemaschine – auch wenn ich selbst eher seltener Kaffee trinke. Mal sehen, ob ich es mir mit einer Senseo angewöhnen kann.

Schon echt erstaunlich, was man aus dem Raum machen kann. Beim dritten Bild habe ich beim “vorher”-Foto mal die Farben drinnen gelassen. Der vom Vorbesitzer noch angepinselte himmelblaue Himmel ist nun unter 7 Farbschichten weitestgehend versteckt – aber irgendwann werde ich da wohl noch 1-2 Mal drübergehen müssen. Vielleicht lenkt die Styropor-Rosette davon ab :-)

Meine erste Lesung

Geteiltes Leid ist halbes Leid – oder so ähnlich … frei nach diesem Motto hatte ich aus einer Bier-Laune heraus zu einer Lesung aus meinen letzten vier Büchern (Plastikpacker, Der Stalker, Cinderellas Depressionen, Der Tragödie dritter Teil) eingeladen. Er hätte gedacht, dass sich jemand für mein langweiliges Leben interessiert. Es waren knapp 35 Menschen, die meiner Einladung in das Denkma(h)l! gefolgt waren. Aufgrund kurzfristiger Panik, dass ich mcih nicht an das Manuskript halten könnte, weil ich die Geschichten ja tatsächlich erlebt hatte, habe ich kurzfristig Klaus Bunte als “Ghost-Reader” gebeten, mir aus der Klemme zu helfen und er hat seine Sache wirklich hervorragend gemacht. Ganz großes Lob und natürlich besten Dank dafür!

Knapp drei Stunden konnte selbst ich Dank des tollen Vortrages von Klaus die ein oder andere Geschichte noch einmal durchleben. Es war nicht alles schlecht, sondern auch skuril bis lustig. Wenn ich das nicht ganz falsch gedeutet habe, hatte ich auch den Eindruck, dass niemand eingeschlafen ist von den Gästen und meine sogar gelegentlich ein Schmunzeln gesehen zu haben.

Mittlerweile habe ich schon ein Duzend Anfragen bekommen, wann Klaus denn das Hörbuch einspricht … ich denke, ich werde mal mein Sparschwein schlachten und dann auch gemeinsam mit Olaf und Kathrin dieses Projekt in Angriff nehmen…

Wie auch bei der Lesung erwähnt: Es steckt keinesfalls ein kommerzieller Hintergednke dahinter, sondern ich sehe im Schreiben meiner Bücher vielmehr den therapeutischen Ansatz. Diese ganzen Geschichten müssen halt raus auf meinem Kopf und deshalb lege ich sie für eine eventuelle Weiterverwendung einfach in Buchform ab.

Was soll ich noch sagen: Danke an alle, die da waren!

PS: Danke an Olaf Disselkötter für die Fotos. Ich habe mich ja nur getraut ein Handy-Foto zu machen, aber ich musste einfach dukumentieren, dass tatsächlich Menschen gekommen sind, um sich das anzuhören …

Bücher des Jahres 2009

… oder auch “Menschen, Tiere, Sensationen”. Wie dem auch sei; ich habe einfach mal ein paar Bücher auf den Fußboden in meinem Lesezimmer geworfen. Dabei muss das Buch nicht zwingend im Jahr 2009 veröffentlicht worden sein. Das Brockhaus-Jahrbuch ist ja Pflichtlektüre (ein Lexikon, dass man “durchlesen” kann). Zusätzlich reichlich Ratgeber von Garten über Kochen bis zu Tieren und “Lebenshilfe”. Ein paar Fachbücher natürlich auch, sowie meine eigenen Machwerke. Zusätzlich das IKEA Buch, die Werke von Thorsten, von denen das Hamm Buch im nächsten Jahr auch von der Stadt herausgegeben (Titel ist noch geheim) wird und das Gummibärchen-Orakel, damit ich heute Abend auch weiss was das neue Jahr bringt …

Lustige “Übersicht” … vielleicht sollte ich das auch mit DVDs, Zeitschriften und CDs machen … mal schauen.

Neues im Bücherregal: Bohlen & Laurie

Auch wenn niemand vermutet, dass ich überhaupt auch nur ein nicht digitales Nachschlagewerk im Schrank habe, so ist eigentlich genau das Gegenteil der Fall, dennes gibt Orte, da kann und will ich keinen Computer mit hinnehmen; nicht nur für diese Orte gibt es nun wieder zwei neue Bücher, die ich mir nicht selbst ausgesucht habe, sondern, die ich geschenkt bekommen habe.

  • Die kleine [H]OUSE-Apotheke, vgs
  • Dieter Bohlen, Planieren statt sanieren, Heyne
  • Zwei Menschen, die mehr gemeinsam haben, als man denkt und mit denen ich selbst mehr gemeinsam habe, als ich befürchtet habe. Der so genannte “Beipackzettel zur Kultserie” ist eine schicke Ergänzung zur TV-Serie bzw. den DVDs der ersten 3 Staffeln. ZUsammengefasst, zitiert und teilweise irrwitzig aufgelistete Fakten machen die Serie auch auf Papier spannend und amüsant. Bohlen verrät das Geheimnis seines Erfolges und wir stellen mal wieder fest, das eine Bollerbirne wie er gerade deshalb so weit gekommen ist eben weil er so eine Bollerbirne ist. Hier habe ich erst angefangen, aber auch hier sind die einzelnen Episoden keineswegs weniger interessant, als die vorangegangenen Bücher.

    Ich kann beide Bücher nur empfehlen: