Nicht einnmal sechs Monate hat der Laden durchgehalten. Das Essen war wie damals berichtet eher eine Zumutung und es war nur eine Frage der Zeit … Ich hätte vermutet, dass die Besitzer bis Ende des Jahres duchhalten – scheinbar hatten sie ein Einsehen mit den Kunden.
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Café Central und die fehlende Präposition
Es war Eröffnung, es wurden neue und günstige Preise angekündigt und ich arbeite nur 200m entfernt. Grund genug mal mit den Kollegen die Mittagspause für einen sinnvollen Test-Besuch benutzen. Angeblich sollte alles so wie früher sein – nur besser (und billiger).
Also schön zur Mittagszeit rein – waren ja nur 2 Tische besetzt – und gepflegt mal die Mittagskarte angeschaut: Lecker “Hänchenbrust-Filets Mexikanische Chilisauce mit Kroketten” bestellt. Ein Kollege nen Burger und ne andere Kollegin nen leckeren Salat.
Es kam … nix … 30 Minuten lang – und die Gäste, die nach uns kamen wurden mit “kann aber bis zu eine Stunde dauern” begrüßt. Herzlichen Glückwunsch; tatsächlich alles wie früher bisher.
Irgendwann kam dann aber doch unser Essen. Auf den ersten Blick sah es auch ganz lecker aus, aber ich wollte es ja nicht anschauen, sondern auch essen. Die beiden Fertig-Filet-Schnipsel waren unter (!) der Chili-Sauce und ich hatte gehoffe, die fehlende Präposition wäre gaumenfreundlicher gewesen. Die Sauce neben die Hühnchen-Trümmer zu packen wäre auch unklug gewesen – dann wäre die ganze Tarnung aufgeflogen. Die 7 Krokettchen, die beiden Kurchenscheibchen und das wässerige Stück Tomate haben das 7,90-Spar-Angebot-Desaster auch nicht gerettet. Ich habe es gegessen – schließlich hatte ich hunger.
Bei den Kollegen war es ähnlich, der Burger trocken und minimalistisch und im Salat war ein “Strunk” (heißt das so?) aber dafür war auch da das Dressing sehr minimalistisch. Dass der Salat kalt war war auch okay, aber der Rest hätte auch gerne etwas hitze verdient.
Egal – nach 55 Minuten war der Spuk vorbei und die Mittagspause überzogen (für sowas muss ich Abends nun länger bleiben!). Zahlen bitte! Die Kasse nicht da oder defekt, Die Bedienung die falschen Preise im Kopf und dann die Frage ob es geschmeckt hat: Sorry, ich war da ehrlich und bekam statt einer netten Entschuldigung nur zu hören “Sie haben aber alles aufgegessen” – “ja, war ja auch teuer genug!”. Auf nachfrage erfuhr ich dann, dass die Küche im Keller sei, was die Temperatur eventuell erklärt.
Beinahe hätte ich von meinem 30ct Rückgeld (Essen plus kleine Spezi) noch dem Kollegen etwas leihen müssen, denn die neuen Preise schienen noch etawas schwierig zu sein, so dass seine Rechnung einfach mal 40ct erhöht wurde – wenigstens die Getränke-Basic-Preise sollte man doch kennen.
Von Eröffnungs-Stimmung war nichts zu merken, bis auf die Tatsache, dass die beiden Chefs sich mehr um mitgebrachte Freunde, als um die Gäste oder das Personal gekümmert haben.
So nicht! Schade.
Die Angebote hab ich dann mal wieder von der Pinnwand genommen …
UPDATE: Ein anderer Kollege fragte heute, ob die alten Gutscheine (von den Vorbesitzern ausgestellt) noch eingelöst würden. Ja, werden sie. Fragt sich nur ob man das will.
Café Central in Hamm – es geht wieder los …
… fragt sich nur was, denn wie man heute kurzfristig in verschiedenen Foren im Netz lesen konnte wurden über die neuen Eigentümer schon wieder ein paar Sachen verbreitet, die gar nicht so toll klingen. Über den Wahrheitsgehalt kann ich an dieser Stelle nichts sagen und bin auch noch nicht dazu gekommen, die Angaben zu prüfen, aber wenn das stimmt, was dort steht, dann bin ich gespannt, was sonst noch so auf uns zukommt.
Amtsgericht Hagen, Aktenzeichen: 101 IK 4/04: Über das Vermögen des Frank Beckenbach, Angestellter, Dorotheestr. 10, 58089 Hagen wurde am 04.05.2004, 13:30/ /Uhr das Insolvenzverfahren eröffnet. Treuhänder (§ 313 InsO): Rechtsanwalt Uwe Grünert, Kaiserstr. 155, 58300 Wetter. Anmeldefrist: 01.06.2004. Prüfungstermin: Dienstag, 22.06.2004, 10:30 Uhr, im Gebäude des Amtsgerichts Hagen, – Haupthaus (Neubau) -, Heinitzstraße 42, 58097 Hagen, Etage 2, Raum 269. Der Termin dient zugleich zur Beschlussfassung der Gläubiger über die Person des Treuhänders, die Zahlung von Unterhalt aus der Insolvenzmasse (§ 100 InsO), die Verwertung der Masse (§§ 149, 159 bis 163, 314 Abs. 2 InsO), die Anfechtung von Rechtshandlungen (§ 313 Abs. 2 InsO) und unter Umständen zur Anhörung über eine Verfahrenseinstellung mangels Masse (§ 207 InsO). 101 IK 4/04 – Amtsgericht Hagen, 04.05.2004
Weiteres Material gibt es im HammWiki unter:
http://www.hammwiki.de/wiki/Cafe_Central
