Schlagwort-Archiv: Google

google-glass-mann-1

Google Glass: Der Selbsttest

Technische Innovationen und außergewöhnliche Produkte haben mich schon immer fasziniert haben, habe ich mir nun nach Elektro-Auto, Smart-Watch, und handygesteuerter Personenwaage über das “Explorer Program” eine Datenbrille von Google zugelegt.

google-glass

Da die Brille über einen Bekannten aus Österreich zu mir kommen sollte, musste ich noch ein paar Tage länger darauf warten, als erwartet. Die Brille war einige Tage unterwegs:

dhl-anreise-glass

Als der Karton erst einmal angekommen war habe ich die eigentliche Produktverpackung aus dem Karton genommen. Auf den ersten Blick sah der edle Karton aus, wie ein Apple Produkt. Sowohl außen wie auch innen:

google-glass-kiste

google-glass-kiste-2

Neben der Brille war in der Kiste noch ein überdimensioniertes Etui, ein kleiner Orhörer, USB-Kabel mit (amerikanischem) Stecker und ein paar Zettelchen mit allgemeinen Erklärungen (keine Anleitung!).

Jetzt kam es zur Installation. Die gestaltete sich schwieriger, als gedacht. Wäre ich in Amerika, hätte ich die selbsterklärende Installation problemlos vornehmen können. Allerdings ist die zugehörige App auch nur dort verfügbar und so musste ich sie über ein paar Umwege installieren. Letztendlich hat es funktioniert. Statt einer Anleitung gab es kurze Erklärvideos, die direkt von der Brille angespielt wurden …

In den nächsten Tagen werde ich die Brille einem ausführlichen Test unterziehen, der auch vom Westfälischen Anzeiger begleitet wird.

meine Erfahrungen werde ich in meinem Google+Profil veröffentlichen. Dort poste ich auch Fotos und Videos, die mit der Brille entstehen.

PAC-MAN Easter-Egg in Google Drive?

Da ich ja ein bekennender Nutzer aller möglichen Google Dienste bin, nutze ich selbstverständlich auch Google Drive. Der Cloud-Service bietet meiner Meinung nach viel mehr, als es Mibewerber wie z.B. Dropbox tun. Zum Thema Google Drive und meiner Nutzung als Dokumenten-Management für das papierlose Büro schreibe ich in Kürze mal. Heute ist mir viel mehr etwas aufgefallen, das vermutlich völlig banal und eher etwas nerdig ist.

Bei 80% Speichernutzung verwandelt sich das Torten-Diagram in "Pac-Man"
Bei 80% Speichernutzung verwandelt sich das Torten-Diagram in “Pac-Man”

Ich kontrolliere gelegentlich, wie viel Speicher ich aktuell nutze. Google zeigt den Wert anschaulich in einem Torten-Diagramm. Als ich den Wert von 80% erreicht hatte, drehte sich das Diagramm und sag “ganz zufällig” aus wie “Pac-Man” – Die entsprechende Abbildung in Wikipedia ist schon mehr als nur ähnlich.

Bei mir tritt dieses Phänomen reproduzierbar auf, allerdings habe ich bisher nichts über ein Easter-Egg in Google Drive gelesen … ist das nur bei mir so? Ist da der Nerd mit mir durchgegangen?

Cloaking ist böse!

Vor allem dann, wenn es unabsichtlich passiert. Google erkennt so genanntes Cloaking nämlich und straft die Webmaster dafür ab. In meinem Fall hat irgendein “Hacker” über eine Lücke in WordPress unendlich viel Pharma-Spam eingeschleust. Das tückische. Wenn man betreffende Webseiten aufruft, ist das erst einmal nicht zu erkennen, da für den Betrachter nur eine 404-Fehlerseite ausgespielt wird. Für den Google-Bot allerdings stehen dort unzählige Verweise auf die Pharmaseiten drin, die massiv als SPAM gelten.

Da ich den Fehler auch nach intensiver Suche im Quelltext nicht lokalisieren konnte, habe ich mich dazu druchgerungen, meinen Blog mal wieder einen größeren Update zu unterzogen. Alle Systemdateien fliegen vom Server und WordPress wird komplett neu aufgesetzt. Inhalte und Bilder sollten davon unberührt bleiben …

Hier übrigens der Wikipedia-Eintrag zu Cloaking:

Cloaking (engl. verhüllen) ist eine Technik zur Suchmaschinenoptimierung, bei der dem Webcrawler der Suchmaschinen unter der gleichen URL eine andere Seite präsentiert wird als dem Besucher. Sie dient zur Verbesserung der Rangordnung in Suchmaschinen und der Indexierung.

Ziel des Cloakings ist es, gleichzeitig eine für Suchmaschinen und Besucher optimierte Seite zu präsentieren. Da Suchmaschinen primär Textinhalte verarbeiten und indexieren, wird ihnen eine textbasierte, strukturell optimierte HTML-Seite ausgeliefert. Menschliche Besucher, die einen Browser benutzen, erhalten dagegen für die gleiche URL eine für sie optimierte Seite. Diese kann beispielsweise multimediale Inhalte wie Flash-Filme oder Videos enthalten, deren Inhalte für Suchmaschinen unsichtbar sind. Der Verfasser kann mit dieser Methode etwa auch seine Optimierungsmethoden vor den Augen der Konkurrenz schützen.

Google Music in Deutschland verfügbar

Heute ist “Google Music” (eigentlich: “Google Play Music”) in Deutschland gestartet. Dort kann man kostenlos 20.000 Songs in der Cloud speichern (Apple: 25.000 für ca. 25€/Jahr). Ähnlich wie bei Apple muss man nur “unbekannte” Songs hochladen. Der Rest wird mit identifiziert und zur Verfügung gestellt. Importiert werden die Songs mit einem kleinen Tool direkt z.B. aus der iTunes Bibliothek. Leider konnte ich noch nicht rausfinden, ob es einen kostenpflichtigen Weg gibt, mehr als 20.000 Songs zu veröffentlichen …

http://music.google.com/

Google Backlinks entfernen

Die böse Nachbarschaft im Netz.

Sicherlich ist es bekannt, dass Google die Beziehungen von Webseiten untereinander als Kriterium für Relevanz und Gewichtung heranzieht. Generell ist eine Hohe Anzahl von rückverweisenden Backlinks vorteilhaft. Allerdings nur, wenn diese auch aus seriösen Quellen kommen. Damit will Google verhindern, dass man mittels Link-Farmen Seiten (zumeist SPAM-Seiten) populär werden lässt.

Jetzt kann es aber auch vorkommen, dass einen ehrlichen Blogger wie ich es einer bin das Schicksal heimsucht und man ohne eigenes Zutun in diese Böse Nachbarschaft gerät. Aufgefallen ist mir das, als ich kürzlich in den Webmaster-Tools von Google die Anzahl der auf diesen Block verweisenden Backlinks bei 383.183 stehen sah. Das konnte nicht sein und daher hatte ich mir das ganze einmal aufschlüsseln lassen.

In den Keywords “Viagra & Co.” – Na herzlichen Glückwunsch! Selbstverständlich gibt es derartige Inhalte bei mir nicht und so ist auch die Auswertung der 404-Fehler durch Google entsprechend hoch (die selbst führt nicht zu einer Abwertung, aber die Ursache eben schon)

Crawling-Fehler sind unschön, aber Backlinks aus böser Nachbarschaft sind deutlich dramatischer.

Glücklicherweise hat Google ein entsprechendes Tool zur Verfügung gestellt: Disavow Links. Damit kann man verweisende Seiten entsprechend entfernen lassen. Bei einer derart großen Anzahl, wie bei mir wäre das sehr aufwendig, weshalb ich auch komplette Domains sperren lassen kann, wenn ich das in meiner entsprechenden Blacklist vermerke.

Google wertet diese Datei aus und schmeißt die entsprechenden Beziehungen dann auch aus dem Index. Das soll bis zu mehreren Wochen dauern, weil dieser Vorgang auf allen Ebenen bei Google geschieht. Aus diesem Grund sollte man mit der Liste auch sehr vorsichtig sein. Google gibt noch den Hinweis, dass das kein Tool für jedermann sei, sondern sich gezielt an versierte Nutzer richtet.

Hier ein entsprechendes Videos zu dem Thema: