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PAC-MAN Easter-Egg in Google Drive?

Da ich ja ein bekennender Nutzer aller möglichen Google Dienste bin, nutze ich selbstverständlich auch Google Drive. Der Cloud-Service bietet meiner Meinung nach viel mehr, als es Mibewerber wie z.B. Dropbox tun. Zum Thema Google Drive und meiner Nutzung als Dokumenten-Management für das papierlose Büro schreibe ich in Kürze mal. Heute ist mir viel mehr etwas aufgefallen, das vermutlich völlig banal und eher etwas nerdig ist.

Bei 80% Speichernutzung verwandelt sich das Torten-Diagram in "Pac-Man"

Bei 80% Speichernutzung verwandelt sich das Torten-Diagram in “Pac-Man”

Ich kontrolliere gelegentlich, wie viel Speicher ich aktuell nutze. Google zeigt den Wert anschaulich in einem Torten-Diagramm. Als ich den Wert von 80% erreicht hatte, drehte sich das Diagramm und sag “ganz zufällig” aus wie “Pac-Man” – Die entsprechende Abbildung in Wikipedia ist schon mehr als nur ähnlich.

Bei mir tritt dieses Phänomen reproduzierbar auf, allerdings habe ich bisher nichts über ein Easter-Egg in Google Drive gelesen … ist das nur bei mir so? Ist da der Nerd mit mir durchgegangen?

Cloaking ist böse!

Vor allem dann, wenn es unabsichtlich passiert. Google erkennt so genanntes Cloaking nämlich und straft die Webmaster dafür ab. In meinem Fall hat irgendein “Hacker” über eine Lücke in WordPress unendlich viel Pharma-Spam eingeschleust. Das tückische. Wenn man betreffende Webseiten aufruft, ist das erst einmal nicht zu erkennen, da für den Betrachter nur eine 404-Fehlerseite ausgespielt wird. Für den Google-Bot allerdings stehen dort unzählige Verweise auf die Pharmaseiten drin, die massiv als SPAM gelten.

Da ich den Fehler auch nach intensiver Suche im Quelltext nicht lokalisieren konnte, habe ich mich dazu druchgerungen, meinen Blog mal wieder einen größeren Update zu unterzogen. Alle Systemdateien fliegen vom Server und WordPress wird komplett neu aufgesetzt. Inhalte und Bilder sollten davon unberührt bleiben …

Hier übrigens der Wikipedia-Eintrag zu Cloaking:

Cloaking (engl. verhüllen) ist eine Technik zur Suchmaschinenoptimierung, bei der dem Webcrawler der Suchmaschinen unter der gleichen URL eine andere Seite präsentiert wird als dem Besucher. Sie dient zur Verbesserung der Rangordnung in Suchmaschinen und der Indexierung.

Ziel des Cloakings ist es, gleichzeitig eine für Suchmaschinen und Besucher optimierte Seite zu präsentieren. Da Suchmaschinen primär Textinhalte verarbeiten und indexieren, wird ihnen eine textbasierte, strukturell optimierte HTML-Seite ausgeliefert. Menschliche Besucher, die einen Browser benutzen, erhalten dagegen für die gleiche URL eine für sie optimierte Seite. Diese kann beispielsweise multimediale Inhalte wie Flash-Filme oder Videos enthalten, deren Inhalte für Suchmaschinen unsichtbar sind. Der Verfasser kann mit dieser Methode etwa auch seine Optimierungsmethoden vor den Augen der Konkurrenz schützen.

Google Music in Deutschland verfügbar

Heute ist “Google Music” (eigentlich: “Google Play Music”) in Deutschland gestartet. Dort kann man kostenlos 20.000 Songs in der Cloud speichern (Apple: 25.000 für ca. 25€/Jahr). Ähnlich wie bei Apple muss man nur “unbekannte” Songs hochladen. Der Rest wird mit identifiziert und zur Verfügung gestellt. Importiert werden die Songs mit einem kleinen Tool direkt z.B. aus der iTunes Bibliothek. Leider konnte ich noch nicht rausfinden, ob es einen kostenpflichtigen Weg gibt, mehr als 20.000 Songs zu veröffentlichen …

http://music.google.com/

Google Backlinks entfernen

Die böse Nachbarschaft im Netz.

Sicherlich ist es bekannt, dass Google die Beziehungen von Webseiten untereinander als Kriterium für Relevanz und Gewichtung heranzieht. Generell ist eine Hohe Anzahl von rückverweisenden Backlinks vorteilhaft. Allerdings nur, wenn diese auch aus seriösen Quellen kommen. Damit will Google verhindern, dass man mittels Link-Farmen Seiten (zumeist SPAM-Seiten) populär werden lässt.

Jetzt kann es aber auch vorkommen, dass einen ehrlichen Blogger wie ich es einer bin das Schicksal heimsucht und man ohne eigenes Zutun in diese Böse Nachbarschaft gerät. Aufgefallen ist mir das, als ich kürzlich in den Webmaster-Tools von Google die Anzahl der auf diesen Block verweisenden Backlinks bei 383.183 stehen sah. Das konnte nicht sein und daher hatte ich mir das ganze einmal aufschlüsseln lassen.

In den Keywords “Viagra & Co.” – Na herzlichen Glückwunsch! Selbstverständlich gibt es derartige Inhalte bei mir nicht und so ist auch die Auswertung der 404-Fehler durch Google entsprechend hoch (die selbst führt nicht zu einer Abwertung, aber die Ursache eben schon)

Crawling-Fehler sind unschön, aber Backlinks aus böser Nachbarschaft sind deutlich dramatischer.

Glücklicherweise hat Google ein entsprechendes Tool zur Verfügung gestellt: Disavow Links. Damit kann man verweisende Seiten entsprechend entfernen lassen. Bei einer derart großen Anzahl, wie bei mir wäre das sehr aufwendig, weshalb ich auch komplette Domains sperren lassen kann, wenn ich das in meiner entsprechenden Blacklist vermerke.

Google wertet diese Datei aus und schmeißt die entsprechenden Beziehungen dann auch aus dem Index. Das soll bis zu mehreren Wochen dauern, weil dieser Vorgang auf allen Ebenen bei Google geschieht. Aus diesem Grund sollte man mit der Liste auch sehr vorsichtig sein. Google gibt noch den Hinweis, dass das kein Tool für jedermann sei, sondern sich gezielt an versierte Nutzer richtet.

Hier ein entsprechendes Videos zu dem Thema:

Google Drive ist da – und der Preisanstieg auch …

Lange haben wir (naja, zumindest ich) auf den Cloud-Service von Google gewartet. Nun ist Google Drive endlich da. Zuerst das Positive statt 7,5 GB bietet Google Mail künftig 10 GB freien Speicherplatz an – super! Bisher Gab es Google Docs als “halbe Cloud”. Dort konnten kostenlos 1 GB Daten gespeichert werden. Google Drive ist nicht nur komfortabler, sondern bietet darüber hinaus auch 5 GB kostenlosen Speicher an – auch super!

Jetzt hatte ich in der Vergangenheit bei Google ein zusätzliches kontingent Speicher gekauft, um eine Menge Daten (zumeist Fotos) bei Picasa ablegen zu können. Mit dem 1 GB kostenlosem Speicher kam nicht natürlich nicht aus, also hatt eich mir für einen echt günstigen Preis von 5 US-$ im Jahr (!) zusätzlich 20 GB gekauft. Absolut preiswert.

Heute schlägt mir Google dann mit der Einführung von Drive auch direkt ein Upgrade vor:

Damit könne ich für 2,49 US-$ im Monat (!) satte 25 GB erwerben. Keine Frage – auch dieses Angebot ist absolut fair und günstig, aber über einen einfachen Dreisatz lässt sich jedoch leicht ausrechnen, dass man bisher für 1 GB/Jahr 0,25 US-$ gezahlt hat – nach dem Upgrade wären es 1,20 US-$ pro Jahr – also knapp das 4,8-fache. Das ist schon ein heftiger Anstieg. Aber Google ist fair – man kann seinen alten Tarif behalten so lange man mag (aktueller Stand) – nur wenn man irgendwann wechselt gibt es kein zurück mehr. Wollen wir hoffen, dass ich mit den 20 GB + 10 GB Mail also noch eine weile auskomme.

Hier die alten (links) und neuen (rechts) Preise im Vergleich:

Dennoch ist mein Fazit. Google Drive ist deutlich günstiger als die ganzen anderen Cloud-Dienste (z.B. Dropbox) und bietet deutlich mehr Leistung. Bei einem Upgrade bekommt man weitere Vergünstigungen in anderen Bereichen (z.B. zusätzliche Erhöhung von Mail und Bilder-Speicher). Alles in allem sehr lohnend.

… ich synchronisiere schon …