Smileperfect: Jetzt wird es ernst!

Ich rede gerne und viel und das möchte ich auch morgen noch machen können, ohne den Mund dabei geschlossen zu haben. Zunehmendes Alter, genetische Vorbelastung und die panische Angst vorm Zahnarzt waren und sind bisher dafür verantwortlich, dass ich selbst bei großen Zahnschmerzen nicht zum Zahnarzt gehe und sage: “Das geht schon wieder weg.”

Irgendwann hat man dann nur keine Zähne mehr, die wehtun können und seit ein bis zwei Jahren höre ich auch schon die Radiowerbung von “Smileperfect” – die bieten schonende Bahendlung (auf Wunsch unter Vollnarkose) und vieles mehr. Die Webseite (www.smileperfect.de) sieht nicht nur schick aus, sondern alles was dort steht verspricht so professionell zu sein, wie man es von den wenigsten Ärzten kennt. Zusätzlich kenne ich bereits zwei Mitarbeiter, was die Entscheidung natürlich etwas einfacher machte.

Jetzt mag mancher denken: “So schlimm isses doch gar nicht”, aber man guckt den Leuen ja nicht nur vor den Kopf, sondern meistens auch nur vor die vordere Zahnreihe. Was hinten an Quecksilber und anderen Giften verbaut wurde, will man ja auch nicht zeigen – werde ich hier auch nicht fotografieren!

Panische Angst, hatte ich vor Hunden und vor Pferden. Hatte! Beide sind wie weggeblasen und haben sich ins gegenteil umgeklehrt. Hunde werden jetzt teilweise auf offener Straße gestreichelt und die größeren Vierbeiner befinden sich sogar zeitweise unter meinem Hintern (mehr in Kürze). Jetzt muss die nächste Angst daran glauben – nicht durch Hypnose, sondern indem man sich ihr stellt. ich werde ja nicht der erste Angst-Patient sein in der Praxis. Vollnarkose? Will ich nicht, denn dann hätte man sich ja nicht der Angst gestellt, sondern schlicht alles verschlafen. Mag zwar angenehmer sein, aber es hilft ja nichts. Es muss getan werden und ich will nicht warten bis die Zahnschmerzen irgendwann anfangen oder ich an offensichtlicher Stelle seltsam aussehe im Mund.

Selbstverständlich werde ich berichten, wie es war. ich vermute mal, dass ich mich nach dem Entfernen von Amalganfüllengen und “Zahnresten” so langsam mit dem ein oder anderen Implantat anfreunden muss. Da ich mich dabei allerdings so gar nicht auskenne, weil ich das Thema immer vor mir hergeschoben habe, bin ich erst ab Mitte Oktober schlauer. Noch gestern, als mir im gespräch mit einem “Bekannten” bewusst wurde, dass ich estwas tun muss, hatte ich als Termin Anfang Januar angedacht. Aber warum eigentlich aufschieben? Besser wird es ja nicht … also heute direkt angerufen (ich bin ja so mutig … muhahaha). Mulmiges Gefühl, aber Termin für Oktober.

Smileperfect

Loveparade 2009 in Hamm

Was als Aprilscherz von Lokalradio und Oberbürgermeister begann soll am 18. Juli 2009 nun in Hamm Realität werden. Vor 20 Jahren fand in Berlin die erste Loveparade statt; damals mit 150 Teilnehmern. In der StudiVZ-Gruppe “Loveparade 2009 “Und OB wir se´HAMM”", die von Markus Walter gegründet wurden haben sich schon über 600 Menschen registriert, um an dieser Aktion teilzunehmen. Eingeordnet unter “Spaß und Unsinn” soll diese Aktion nach Aussage des Initiators auch kein politischer Protest oder ähnliches werden, sondern lediglich ein schöner Tag mit netten Leuten …

loveparade-2009

Datum: 18.07.2009
Zeit: 14 Uhr
Ort: Exerzierplatz am Maximare
Route: Promenade am Kanal entlang Richtung Innenstadt.

Mitzubringen sind: Eigener Bollerwagen mit Ghettoblaster, elektronische Musik, Eigenverpflegung und natürlich jede Menge guter Freunde mit ebenso geiler Feierlaune, wie eure eigene! Dazu sei gesagt, dass Müll wie leere flaschen und sowas mitgenommen werden! Seit bitte ordentlich und wenn ihr jemand sehen solltet, der eine Fresse zum reinschlagen hat… dann guckt nicht hin. Habe keine Lust später vor Gericht zu stehen oder gar eine Anzeige von der Stadt Hamm zu bekommen. Hoffe ich kann auf euch zählen. Danke

Café Central in Hamm – es geht wieder los …

… fragt sich nur was, denn wie man heute kurzfristig in verschiedenen Foren im Netz lesen konnte wurden über die neuen Eigentümer schon wieder ein paar Sachen verbreitet, die gar nicht so toll klingen. Über den Wahrheitsgehalt kann ich an dieser Stelle nichts sagen und bin auch noch nicht dazu gekommen, die Angaben zu prüfen, aber wenn das stimmt, was dort steht, dann bin ich gespannt, was sonst noch so auf uns zukommt.

Amtsgericht Hagen, Aktenzeichen: 101 IK 4/04: Über das Vermögen des Frank Beckenbach, Angestellter, Dorotheestr. 10, 58089 Hagen wurde am 04.05.2004, 13:30/ /Uhr das Insolvenzverfahren eröffnet. Treuhänder (§ 313 InsO): Rechtsanwalt Uwe Grünert, Kaiserstr. 155, 58300 Wetter. Anmeldefrist: 01.06.2004. Prüfungstermin: Dienstag, 22.06.2004, 10:30 Uhr, im Gebäude des Amtsgerichts Hagen, – Haupthaus (Neubau) -, Heinitzstraße 42, 58097 Hagen, Etage 2, Raum 269. Der Termin dient zugleich zur Beschlussfassung der Gläubiger über die Person des Treuhänders, die Zahlung von Unterhalt aus der Insolvenzmasse (§ 100 InsO), die Verwertung der Masse (§§ 149, 159 bis 163, 314 Abs. 2 InsO), die Anfechtung von Rechtshandlungen (§ 313 Abs. 2 InsO) und unter Umständen zur Anhörung über eine Verfahrenseinstellung mangels Masse (§ 207 InsO). 101 IK 4/04 – Amtsgericht Hagen, 04.05.2004

Weiteres Material gibt es im HammWiki unter:
http://www.hammwiki.de/wiki/Cafe_Central

Sounds and the City Vol. 1

Tolle Musik und auch noch gratis! Ich war schwer begeistert von dem Projekt, dass durch die Isenbeck-Brauerei gefördert wurde. Am Wochenende auf der Release-Party habe ich (wie jeder Gast) eine kostenlose CD mit 10 Stücken aus der Hammer Musikszene bekommen. Produziert größtenteils in den ARISE Studios in Hamm und zusammengestellt zu einem echt tollen Sampler, der einen großteil der Hammer musikszene abdeckt – gestern im Auto hab ich sie dann das erste mal gehört (quasi an dem Ort, wo ich Musik generell am liebsten höre, weil ich zu Hause zur Zeit weder Ruhe noch Entspannung genug für so etwas habe). Sehr “fetter” Sound (sagt man das so?) – Wer noch keine hat, sollte sich so einen silberling besorgen …

sounds_and_the_city

Neue Luftbilder aus Hamm

Vor ein paar Wochen sind Thorsten Hübner und ich mal wieder über Hamm geflogen und haben dabei zusammen mit Pilot Winni Möck ein paar schöne Motive gesehen und im Bild festgehalten – knapp 15 GB Daten sind nun ausgewertet und dabei sind einige hundert sortierte Fotos entstanden, die wir nun nach und nach im Hamm Wiki hochladen. Hier ein beliebiges Beispiel von einem Wohngebiet;

Stolpersteine in Hamm

Das Projekt Stolpersteine verfolge ich schon eine ganze Weile und umso enttäuschter war ich, als ich am 4. Februar in diesem Jahr nicht dabei war, als die ersten Stolpersteine in Hamm verlegt wurden. Jetzt hat das Stadtarchiv eine eigene Webseite und auch dort die Stolpersteine thematisiert. Als ich aber auch dort die genauen Standorte der im Februar verlegten Steine gefunden habe, habe ich die Stadtarchivarin angerufen und bei der Gelegenheit auch rausgefunden, dass im Dezember weitere Steine in der Innenstadt und in Pelkum verlegt werden. Grund genug, mich mal an einer Google-Karte mit den Stolpersteinen in Hamm auszuprobieren:


Größere Kartenansicht

Google Street View in Hamm?

Noch habe ich mich nicht erkundigt, ob Google auch schon in Hamm durch die Straßen fährt. Der Dienst ist ja recht kontrovers diskutiert, aber dennoch eine wie ich finde recht reizvolle Ansicht, die eigentlich nur das zeigt, was Fußgänger auch sehen – und das im Winter auch ohne, dass man frieren muss.

Bis die Autos mit den Kameras durch Hamm rollen, will ich nicht warten. Selbst ist der Mann, denn Hamm hat schließlich keine unendlich große Anzahl an Gebäuden und so habe ich mich pünktlich zur Messe “Wir sind Hamm” rund um die Zentralhallen mit einer Kamera auf den Weg gemacht, die Häuser selbst zu fotografieren. Knapp 1.000 Straßenkilometer in Hamm sorgen ja so auch für die entsprechende körperliche Ertüchtigung.

Angekündigt hatte ich das Vorhaben bereits vor einigen Wochen einmal, aber nun ist der Startschuss gefallen. Aufgrund der kontroversen Diskussion von Google Street View hatte ich schon vermutet, dass es möglicherweise auch komplikationen geben könnte.

Das gleich mehrere Anwohner wegen meiner Fotoaktion schon während der ersten 100 Aufnahmen die Polizei anrufen hätte ich allerdings nicht erwartet. Genauso wenig, dass die dann auch direkt mit mehreren Streifenwagen anrückt und mich mitnimmt.

Mitgenommen haben sie mich allerdings nur wegen einer Fahrlässigkeit, denn wegen meines unhandlichen Ausweismäppchens hatte ich meine Papiere im Auto liegen und wurde nach ordentlicher Sicherheitsuntersuchung dorthin begleitet.

Zur eigentlichen Angelegenheit ist eigentlich nichts. Natürlich starte ich kein solches Projekt ohne vorher mal im Urheberrecht und anderen Gesetzen zu stöbern und hier steht eindeutig:

§ 59 UrhG Werke an öffentlichen Plätzen

(1) Zulässig ist, Werke, die sich bleibend an öffentlichen Wegen, Straßen oder Plätzen befinden, mit Mitteln der Malerei oder Graphik, durch Lichtbild oder durch Film zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich wiederzugeben. Bei Bauwerken erstrecken sich diese Befugnisse nur auf die äußere Ansicht.

Klingt doch recht eindeutig, oder?

Für den nächsten Rundgang werde ich diesen Schnipsel mal zusammen mit meinen Personalien und einer kurzen Projektbeschreibung ausdrucken. Zur Sicherheit werde ich das dann auch bei der Leitstelle der Polizei vorher hinterlegen.

In den Knast gekommen bin ich übrigens nicht ;-)

Ein Beispiel für die entstandenen Fotos ist hier zu sehen:

Ich sehe also exakt das, was jeder andere auch sehen kann. Außerdem wären potentielle Diebe wohl nicht so dumm mit neon-orangener Jacke und Kamera zu Fuß durch die Straße zu gehen. Die würden so etwas sicher aus einem Auto raus machen und wären so unauffälliger, unehrlicher und gefährlicher.

Ich habe ja nur Gutes vor – wie Google! Allerdings achte ich darauf keine Menschen und Nummernschilder zu zeigen. Da ich es von Hand und sehr langsam mache geht da auch nichts durch die Lappen wie bei Googles bekanntgewordenen Fällen.

Update: Ich habe die ersten Gerichtsurteile zugemailt bekommen

VG Karlsruhe: Gebäudedatenbank

Beschluss vom 01.12.1999, Az. 2 K 2911/99 [JurPC Web-Dok. 80/2001 - Leitsatz (der Redaktion)]

Eine Gebäudedatenbank, bei der die Außenansichten der Wohngebäude von Straßenzügen in größeren Städten fotografisch erfasst und auf einer CD-ROM zusammengestellt werden, verletzt weder das Eigentumsrecht des Anliegers, noch dessen allgemeines Persönlichkeitsrecht, insbesondere das Recht am eigenen Bild und auf informationelle Selbstbestimmung; auch datenschutzrechtliche Vorschriften werden nicht verletzt.

Landgerichts Waldshut-Tiengen – Fotografieren eines Hauses

Urteil vom 28.10.1999 (1 O 200/99 [= JurPC Web-Dok. 5/2000])

1. Beim Fotografieren eines Hauses von einer allgemein zugänglichen Stelle aus wird weder dessen Sachsubstanz in irgendeiner Weise verletzt noch wird der Eigentümer hierdurch in der Nutzung der Sache und seinem Recht, mit dieser nach seinem Belieben zu verfahren, in tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht irgendwie beeinträchtigt (im Anschluss an BGH Urteil vom 09.03.1989 – I ZR 54/87 -, NJW 1989, 2251, 2252).

2. Die fotografische Erfassung der Außenansicht eines Gebäudes vom öffentlichen Straßenraum aus sowie die Veröffentlichung einer solchen Abbildung im Rahmen einer Gebäude-Bilddatenbank sind keine nach §§ 823 Abs. 1, 903 Satz 1, 1004 Abs. 1 Satz 2 BGB abwehrfähige Eingriffe in das Eigentumsrecht.

Danke! Es geht also ab morgen weiter …

Pharao im Wohnzimmer

Ja, ich bin bekennender Hamm-Fan … hatte ich glaube ich schon einmal geschrieben und so bin ich natürlich auch täglich auf der Messe “Wir sind Hamm” – hauptsächlich an den Ständen, wo es um Hamm geht, denn für Sitzkissen und Fußmassagegeräte interessiere ich mich bislang noch recht wenig.

Neben zwei weiteren Büchern über Hamm habe ich dort auch einen Elefanten bekommen. “Pharao” heißt das Modell vom Künstler Dusan Jovanovic.

Das Modell in Originalgröße steht im Kreisverkehr in Rhynern im “Dreiländereck” direkt zwischen REWE und unserem Fotostudio. Der wäre ja auch etwas groß. Eine kleinere etwa 60-80 cm hohe Variante steht im Eingangsbereich meines Arbeitgebers, aber der Westfälische Anzeiger sagt, dass der Kleine unverkäuflich ist – schade!

Aber jetzt steht eine Variante bei mir zu Hause, die etwa 20 cm hoch ist. Das überaus schlechte Handyfoto zeigt den Größenvergleich zu unserem Sparschwein … also harmlos ;-)