Runkeeper – Handy statt Pulsuhr

Natürlich trage ich auch weiterhin beim Laufen meine Pulsuhr, aber es gibt ja noch so viele weitere schöne Spielereien, die man mache kann. Runkeeper ist eine Möglichkeit. Das Programm gibt es als App für Android Handys und iPhone und so kann man hinterher noch einmal ausführlich gucken, wie man denn so gelaufen ist. Mitschöner Google-Karte und Zusatzfunktionen über Geschwindigkeit und mehr. Die Rampensau, wie ich sie bin kann natürlich die Laufergebnisse auch direkt bei Facebook veröffentlichen. mal sehen, ob ich irgendwann eine Steigerung in meinen Leistungen erkennen kann. Heute waren es knapp 6 km (noch vor einem Jahr unvorstellbar).

Hier eine Beispielaktivität:
http://runkeeper.com/user/reckmann/activity/11967538

Für jedes Hobby andere Schuhe …

Kein Wunder, dass mein Schuhschrank platzt. Da fühlt man sich schon fast wie eine Frau. Normalerweise trage ich ja Adidas Samba in verschiedenen Farbvariationen, dann gibt es noch anständige Lederschuhe in braun und schwarz, diverse Hausschuhe und halt ein paar Sachen, die für diverse Hobbys unerlässlich sind.

Und die sehen dann so aus:
Hobby_Schuhe

… und weil die Übersicht schon so lustig aussieht, gibt es hier nun auch noch die entsprechenden Kopfbedeckungen ;-)

Hobby_Helm

Die Schlacht ist geschlagen

… und irgendwann setzte sich die Meute in Bewegung; hundert Meter weiter vorne in der Menschenmasse setzten sich die ersten Läufer in Bewegung. Scheinbar war der Startschuss gefallen. Nach 5 Minuten war ich dann auch an der Start-Linie angekommen und setzte mich mit relaxtem Traben in Bewegung. Sollte ja schließlich recht lässig aussehen für die vielen Zuschauer am Streckenrand.

Auf den ersten 100 bis 200 Metern hatte ich ein leichtes Zucken in der rechten Wade. Ein kleiner Krampf oder was auch immer, aber ich will ja nicht quängeln. Viel mehr Sorgen machte mir fortan meine Lauf-Bekleidung. Schuhe: ok. Hemdchen: auch okay. Hose: Naja, hier hatte ich einen wesentlichen Bestandteil vergessen: den Gürtel. Da ich ja in den letzten Monaten so einige Pfunde verloren hatte, war der Hosenbund doch schon recht locker. Es zwickte zwar nicht, aber die Angst, dass mein Höschen mir bis in die Kniekehle rutscht war fortan mein ständiger Begleiter – jedenfalls bis Kilometer 1, dann besann ich mich darauf, dass ich ja ne schöne bunte Unterbuxe angezogen hatte mit der ich sicher noch gegen manche Laufhose hätte anstinken können.

Zurück zum Lauf. Gerade am Oberlandesgericht vorbeigeschlängelt ging es geradeaus weiter bis zur Ahse. Ein paar bunte Hütchen teilten die Straße und als ich fast bei Kilometer 2 war, wusste ich auch warum; da kamen mir nämlich die ersten Läufer entgegen. Puh! Immerhin hatte ich es schon bis zur Verpflegungsstation auf halber Strecke geschafft. Verpflegung war übertrieben, aber immerhin gab es Wasser ohne Kohlensäure.

Ein Bild von Kilometer 2,5:

lauffoto

Auf was man so alles achten musste unterwegs. Am wichtigsten war eigentlich das tempo immer entsprechend anzupassen. Sobald Fotografen oder Menschenmassen am Rand standen, musste die Geschwindigkeit etwas angezogen werden und wenn keiner hingesehen hat, konnte ich auch mal ein paar Meter eine kleine Gehpause einlegen. Blöd nur, dass die meisten Menschen am Weg standen, je näher man ans Ziel kam und so musste ich dann auf den letzten 500 Metern noch einmal alle Kräfte mobilisieren, denn ich wollte schließlich auch mal wissen, wie es ist, wenn man auf der Strecke andere Läufer überholt.

Mein Kollege, der am Wegesrand ein Video vom Läuferfeld gemacht hat, sagte mir heute morgen, als er mich gesehen hat, da wusste er, dass hier das Läuferfeld zuende war und die Walker in ein paar Metern folgen. Es war übrigens keine rote Laterne, sondern mein Kopf, der da knallrot auf den letzten Metern leuchtete.

Völlig am Ende meiner Kräfte bin ich nach 40 Minuten und 22 Sekunden angekommen. Ich war mächtig stolz auf mich und mindestens ebenso durstig. Das erste Bier gab es vom Chef; das zweite Bier vom anderen Chef und die nächsten 8 oder 9 haben auch irgendwie den Weg zu mir gefunden. Zusammen mit einer Dönertasche in der das Fleisch fehlte und einmal lecker Pommes/Currywust war die Veranstaltung so auch ein kulinarisches Highlight.

Selbst Autofahren musste ich auch nicht, sondern nur noch schlafen – das hat auch entsprechend gut geklappt. Trotz nachträglich zugefügter Kalorien übrigens kein dramatischer Anstieg im Kampfgewicht … und das Knie hat auch gehalten! Montag geht’s weiter …

Ich bin mal gespannt, ob vom Chef auch noch ein paar Bilder folgen …

chef_knipst

Die Nummer ist da …

3773 ist meine Rückennummer für den 3. AOK-Firmenlauf am kommenden Donnerstag. ein blaues Lauf-Leibchen vom Westfälischen Anzeiger gab es noch dazu … jetzt muss ich nur noch an Motivation, Kondition und sportlicher Aktion feilen, damit ich auch ans Ziel komme und nicht von den Nordik-Walkern überholt werden … aber ich habe das Gefühl, dass das funktionieren könnte.

Laufnummer

PS: Für die, die es interessiert (und im Zweifel auch für alle anderen, die es lesen): Mein aktuellen Wettkampfgewicht betrug heute am Morgen 81.1 kg – und ich arbeite gerade daran, die 1 an der zweiten Stelle zu eliminieren …

Highscore nur bei der Herzfrequenz

Um Highscore und Höchstleistungen geht es ja auch gar nicht; Laufen soll Spaß machen und entgegen aller Befürchtungen kann ich nach kurzer Zeit und trotz geschundenem Knie tatsächlich zustimmen und sagen, dass selbst mir als Bewegungslegasteniker und Sportmuffen das Laufen Spaß macht. Dabei kommt es jetzt nicht darauf an in möglichst kurzer Zeit weite Strecken zurückzulegen, sondern langsam und stetig seine Leistung, Kondition und Fitness zu verbessern. “Knapp vor den Walkern laufen” hieß die Ansage für den Firmenlauf und das habe ich mir entsprechend auch vorgenommen. Wenn eine Horde von rennenden Wesen – wohlmöglich noch mit Ski-Stöcken – hinter einem her ist, wird das auch klappen denke ich. Im unterschied zur walkenden Fraktion muss ich beim laufen irgendwann noch daran denken, dass ich meine Füße auch entsprechend vom Boden löse – soll ja auch elegant aussehen.

Ein paar elegante Eindrücke gibt es in dem folgenden Mini-Video. Da ich bei der Anstrengung schon wirres Zeug geredent habe, hielt ich es für besser den Ton auszublenden … mein Puls war ja schließlich auch schon etwa bei 200 – ein Rekord, den ich künftig jedoch eher unterbieten möchte!

Laufschuhe, Pulsuhr und … Bier

Freitag war die Welt noch in Ordnung. Die Pfunde purzelten und ich machte mich frohen Mutes auf den Weg in den Laufschuh-Tempel. In allen Regenbogenfarben gab es dort schöne Dinge für die Füße. Scheinbar gibt es Laufschuhe übrigens wirklich nur in bunt, denn klassisch weiß (nur weiß!) schien es nicht zu geben. Insgesamt machte ich für Videoaufnahmen meiner Füße und meines noch nicht vorhandenen Laufstils im Active Sportshop eine knappe Stadionrunde auf dem Laufband. Hätte ich gewusst, dass ich gefilmt werde, hätte ich ausnahmsweise mal zwei gleiche Socken angezogen, aber was solls. Ich wollte keinen Schönheitspreis gewinnen – das wollten die Schuhe auch nicht, deswegen hatten sich schließlich ein paar Treter mit orangenen Streifen mit meinen Füßen angefreundet und mich dann später auch nach Hause begleitet.

Da der Brustgurt meiner Pulsuhr irgendwie spurlos verschwunden ist, habe ich auch hier einen neuen mitgenommen – nur die Uhr sieht vielleicht sportlich aus, aber es bringt herzlich wenig, wenn man darauf auch nur die Zeit ablesen kann.

So ausgestattet kann eigentlich nichts mehr schiefgehen …

laufschuhe

Ach ja: Stichwort “Bier”. Am Samstag Abend war Kinderschützenfest in Osttünnen und nachdem ich von einigen mitlaufenden Nachbarn auf meine verlorenen 2.000 Gramm angesprochen wurde, erbarmte man sich meiner schwindenden Körperfülle und reichte mir das ein oder andere Bier. ich behaupte mal es waren nur 5 Stück (und natürlich nur 0,2l) – aber auch das sind so rein netto schon wieder 1.000 Gramm – Mist!