Open Street Map 2011: schöner, besser, voller

Ja, ich gebe zu, dass ich eine Weile nicht bei Open Street Map aktiv war. Umso überraschter war ich, als ich eben gesehen habe, dass das Bearbeitungs-Tool “Potlatch” viel besser geworden ist. Jetzt kann man toll damit arbeiten. Das ist sicherlich auch der Grund, weshalb es nun im Bearbeitungsmodus so viele Informationen gibt, dass man erst einmal ordentlich hineinzoomen muss.

Zum ordentlichen bearbeiten ist aber eine gewisse Zoom-Stufe ohnehin erforderlich. Was die tollste Verbesserung ist in meinen Augen: Es gibt nun ein Luftbild-Overlay aus Beständen von Microsofts “Bing”. Damit kann man dann direkt sehen, ob die gezeichneten Wege mit den Luftbildern übereinstimmen. Auch lassen sich so nun die Umrisse von Gebäuden abzeichnen. Viel Arbeit, aber ich werde die ein oder andere freie Minute sicherlich mal darauf verwenden.

Open Street Map – Details für Hamm

Als ich das heute gesehen habe, hat es mich wirklich fast aus den Latschen gehauen. Zuerst hielt ich es für einen Darstellungsfehler, aber beim näheren Hinsehen sah ich, dass dort tatsächlich jemand alle Häuser aus der Innenstadt eingegeben hat; komplett mit Umriss und Hausnummer – bei öffentlichen Gebäuden auch mit Namen. Jetzt frage ich mich, ob da tatsächlich jemand herumgegangen ist mit einem GPS-Gerät, oder ob die Daten von irgendwo übernummern werden konnten. Ich bin schwer beeindruckt. Dieser Bereich ist nun deutlich vor dem Datenbestand, den Google Maps z.B. bietet, aber dass der Westfälische Anzeiger noch die falsche Adresse und den Zusatz “Kurier” trug, ließ mich doch vermuten, dass es irgendwelche “fertigen” Datenbestände sind. Würde mich freuen, wenn jemand weitere Infos hat.

So sieht es übrigens aus:

OSM_Details

Geo-Walking: eine neue Sportart?

Keine Ahnung, ob es das schon gibt, aber ich dachte, es wäre doch ein schöner neudeutscher Name für etwas, das mehr mit Sport zu tun hat, als ich dachte. Es gibt schließlich Wege und Strecken, die man nicht mit dem Auto erreichen kann und auf denen man sich vermutlich auch mit dem Roller unbeliebt macht. Heute wollte ich die Fußwege und Strecken im Friedrich-Ebert-Park für Open Street Map erfassen. Da hab ich mich dann zügigen Schrittes zu Fuß auf den Weg gemacht und obwohl ich knapp 7 km unterwegs war hat es mir sogar Spaß gemacht, denn hinterher war ich doch ein wenig aus der Puste. War irgendwie eine Kreutung aus Mappen und Geodaten sammeln: Geo-Walking halt! Nun geht es dran die Daten auszuwerten und dann kommt in den nächsten Tagen evtl. noch der Titania-Park als ergänzung … ist ja nebenan ;-)