Darf ich vorstellen: Wir sind das Sommerloch

“Wir wollen das kurz ankündigen”, bekam ich von einer Redakteurin einen Anruf. Also haben wir uns auf einen Kaffee getroffen und etwas geplaudert … das der Artikel dann fast 1/2 Seite groß auf der dritten Lokalseite zu finden war, hatte mich dann auch überrascht. Der bericht war größer, als der über das schwere Unwetter. Jetzt fühle ich mich etwas, als wären die Jungs und ich das Sommerloch … aber ich bleib dabei: Ich mache jeden Scheiß mit und das mit der “Tatort-Leiche” ist durchaus ernst gemeint … nächste Woche findet auch schon ein weiteres Casting statt …

PS: Die Sendung dauert zwar knapp eine Stunde, aber ich glaube, dass Dildos und Tangas häufiger zu sehen sein werden, als wir mit unseren Plastikschüsseln :-)

Tupper, Toys und Tangas – EXKLUSIV die Reportage

Donnerstag, 25.8.2011, 23:15 bis 0:20 Uhr – gerade habe ich von David den Link zur Online-Fernsehzeitung bekommen und ich finde zumindest auf dem Bild sehe ich recht schlank aus … Tupper-Party, wie in alten Zeiten. Vielleicht sollte man sich das Ganze ohne Ton anhören – ich vermute, wir haben ne Menge komisches Zeug erzählt ;-)

Das schreiben die Programmzeitschriften über die Sendung:

Viele Frauen sind neugierig auf Sexspielzeug. Doch statt die Katze im Sack übers Web zu kaufen, wollen sie lieber in aller Ruhe und vor allem ohne Männer, die neusten Trends unter die Lupe nehmen. Auch bei Anja kommt das Sexleben momentan zu kurz. Bei ihr dreht sich alles um Töchterchen Lilly. Der 15-monatige Wirbelwind hält die 24-Jährige ganz schön auf Trab. Da Anja ein bisschen mehr Pepp in ihr Sexleben bringen will, beschließt sie mit ihren Freundinnen einen Frauenabend der ganz besonderen Art zu verbringen und eine Sexspielzeug-Party zu veranstalten. Die Zeiten, wo man Tupper-Partys mit gelangweilten Hausfrauen in Verbindung brachte, sind längst vorbei. Auch Männer haben die Plastikware für sich entdeckt. Und anstatt über Fußball zu sinnieren, werden die Vor- und Nachteile des “Turbo-Chef” und des “Ultra-Pro” erörtert. Auch Jörg ist ein Fan der unverwüstlichen Plastikschüssel. Er selbst war schon auf mehreren Partys, allerdings noch nie auf einer reinen Männer-Tupper-Party. Und da das Einkaufen unter Männern viel mehr Spaß macht, schickt er seine Frau zum Shoppen und veranstaltet seine erste eigene Testosteron-Tupper-Party. Ausschließlich weiblich geht es hingegen bei Dessous-Partys zu. Ein BH muss schließlich nicht nur schön aussehen, sondern auch perfekt sitzen. Und das ist gar nicht so einfach: Jede zweite Frau kennt ihre richtige BH-Größe nicht. Rosi ist Dessousberaterin und hat sich diesem Problem angenommen. Immer wieder kommt es deshalb auch zu großen Überraschungen, wenn sie ihre Kundinnen ausmisst. Rosi organisiert seit 18 Jahren Dessouspartys und mehrmals in der Woche packt sie ihre mit Reizwäsche gefüllten Koffer und verkauft in Wohnzimmern. Drei Koffer, zwei Kleiderstangen und jede Menge Dessous lassen Frauen-, und am Ende auch Männerherzen höher schlagen. (TV Info)

Tupper-Party: Allein bei dem Wort ergreifen die meisten Männer die Flucht, aus Angst vor einer Horde Frauen, die sich in einem Vorstadtwohnzimmer gierig auf ein paar Plastikdosen stürzt. Doch Tupper-Partys sind längst keine reine Frauendomäne mehr. Überhaupt erfreuen sich Verkaufspartys im eigenen Wohnzimmer wachsender Beliebtheit. Während die einen praktische Vorratsdosen anbieten, präsentieren die anderen Dessous mit besonders hohem Erotikfaktor oder besonders pfiffiges Sexspielzeug. Was die Partys in heimischen Wohnzimmern angeht, gibt es für jeden die richtige Feier. “EXKLUSIV – DIE REPORTAGE” zeigt, was in deutschen Wohnzimmern so alles getestet, anprobiert und verkauft wird. (Prisma)

… wir dürfen gespannt sein …

Dessous-Party, Dildo-Party oder Tupper-Party?

Die ersten beiden Alternativen scheiden aus, wenn es um Tupperware geht, dann ist man bei mir richtig. Das dachte sich auch eine kölner Produktionsfirma, die im Auftrag von RTL2 (Exklusiv die Reportage) eine Sendung dazu produziert. Vielleicht hätte ich eher danach googeln sollen. Gerade habe ich mir die Titel der letzetn Sendungen angeschaut: “Die neuen Sex-Göttinnen”, “Schatz, ich muss in den Puff” und “Wenn der Swinger zweimal klingelt” sprangen mir direkt ins Auge. Naja – RTL2 – it’s fun! Wir haben jedenfalls nur mit bunten Plastik-Dosen gespielt und etwas leckeres zu Essen gekocht. Die Sendung kommt Ende August (vermutlich 25.8.). Wollen wir mal sehen, ob die Dildo-Frauen oder wir mehr Spaß hatten :-)

Hier ein paar Eindrücke von der Produktion:


Das Kamera-Team steht bereit …


… die Gäste kommen (nur David hat verschlafen!).


Es darf getuppert werden!


Selbstverständlich dürfen auch ein paar O-Töne nicht fehlen …


… und noch mehr O-Töne!

Als David dann da war, hat er auch noch ein paar Bildchen geschossen, die schon erahnen lassen, dass es keine ganz normale Tupper-Party war:

Mehr wird noch nicht verraten. 25. August 2011 (wenn es ein anderes Datum ist, werde ich das noch bekanntgeben) abends NACH “Frauentausch” …

Das Tupperware Experiment

Da ich mich ja ohnehin oft vor dem Kühlschrank aufhalte, kann ich die Gelegenheiten doch auch mal für “wissenschaftliche Studien” nutzen. Inspiriert durch Stern TV frag ich mich jetzt ja auch alsbekennender Tupper-Fan, ob billige Dosen genauso gut sind. Das kann man wohl am besten im Vergleich herausfinden.

Hier erst einmal das “Opfer”. Jeweils eine handelsübliche Scheibe Salami, die noch knapp eine Woche (bis zum 2.10.) haltbar ist. Wird also vermutlich erst in 2 Wochen spannend (dann bekommen die Dosen auch einen eigenen Kühlschrank weit weg von den Lebensmitteln, die ich essen möchte.

Die Gegner: In der linken Ecke mit dem blauen Deckel eine von 3 IKEA Dosen (Distance) zum Set-Preis von 2,59 Euro (Stückpreis also < 1 Euro!) und in der rechten Ecke ein Teil des Tupperware Frische-Kabinetts zum Set-Preis von 24,90 Euro (fast das 10fache!). Beide Behältnisse haben 700 ml Fassungsvermögen. Die IKEA Dose ist neben dem Kühlschrank auch für die Gefriertruhe und (ohne Deckel) de Mikrowelle geeignet, aber darauf kommt es jezt nicht an ... jetzt heißt es abwarten ...

Tag 1:

Tupperware-Popel-Sauger?

Keine Ahnung, was das ist … beim abendlichen Grillen kam plötzlich dieses grüne Etwas auf den Tisch und wir rätselten, was man damit wohl machen kann. Das ein oder andere Produkt von Tupperware kenne ich ja, aber dieses Teilchen erinnert mich eigentlich nur an den Popel-Sauger, den mein Sohn mal hatte.

PS: Wer kann mir sagen, was es ist?

Glasverbot an Karneval – mir doch egal!

… schließlich war ich dochmal so eine Art Godfather im Plastik-Reich … und deswegen habe ich eben auch ein wenig (fast 2 Liter) Vanille-Likör gebraut, der nun über Nacht reifen darf. Hier mal das Rezept:

300 ml Milch
300 ml Pitu (gerne etwas mehr)
750 ml Sahne
300 g Zucker
Mark aus 2 Vanille-Schoten

Das wird dann alles zusammen in eine Kunststoff-Pulle gepackt und schon kann man glasfrei an Karneval teilnehmen :-) So sieht das dann aus:

… und für den Fall, das das nicht reicht, gibt es ja auch noch diverse Kleinigkeiten (natürlich in PET-Flaschen!):

Tupperware – eine Denksportaufgabe

Schon vier Tage Urlaub und noch nicht eine Minute Zeit gefunden, etwas zu bloggen … und ein Ende des vollen Terminkalenders ist noch nicht in Sicht – Montag war aber Zeit für eine Tupperparty bei mir.

Tupperparty? Nicht nur das. Die Beraterinnen werden ja stetig motiviert neue Kolleginnen zu rekrutieren. Nach dem Buch sicher nicht das, was ich unbedingt machen wollte, aber ich ließ mich mal zu solgender Denksportaufgabe hinreißen:

Der Umsatz der Tupperparty br mir lag bei 600 Euro. Eine Beratein bekommt davon 24 Prozent Provision. Wenn man als Beraterin anfängt muss man mindestens 800 Euro umsetzen, bevor man wieder aufhören kann/darf. So lange arbeitet man auch die Tasche mit der Grundausstattung ab, die einen Wert von 200 Euro hat. In der Zeit bekommt man lediglich 12 Prozent Provision.

Soweit die Voraussetzungen. Wenn ich also die Tupperparty bei mir einfach so über mich ergehen lasse habe ich ein paar tolle Geschenke bekommen (darunter ein Tampfgarer im Wert von 101 Euro) und das wars dann. Wen ich sage: “Ja, ich bin wieder Beraterin” (für mindestens 800 Euro!), dann habe ich bereits 75% dieses Umsatzes “erwirtschaftet”. Zusätzlich habe ich schon 72 Euro Provision verdient. Es stehen noch 200 Euro Umsatz aus (incl. weiterer 24 Euro Provision), um an die Tasche im Wert von ebenfalls 200 Euro zu kommen.

Macht unter dem Strich (wenn ich demnächst bei Bekannten noch Kunststoff für knapp 200 Euro unters Volk bringe) 96 Euro Provision, 200 Euro Tupperware aus der “Starter-Tasche”, 101 Euro Dampfgarer, 45 Euro “Basis-Geschenk” von der Party bei mir und diverse Kleinigkeiten. Das sind also über 442 Euro!

Nett, oder? …

Tupperparty 2.0

Schöne neue Welt. Die letzte Tupperparty, die ich als Gastgeber(in) gemacht habe, war Ende 2003. In sieben Jahren hat sich viel getan und es gibt nun phantastische neue Möglichkeiten. So kann man einen Termin ganz einfach bei Facebook anlegen und seine Freunde und Bekannte dort ganz einfach “einladen”. Funktioniert toll. So erreicht man nämlich auch Personen, an die man vielleicht sonst nicht gedacht hätte … natürlich darf auch jeder Leser dieses Blogs kommen (dann aber bitte im Kommentar vermerken):

http://www.facebook.com/event.php?eid=240399373203