Schon vier Tage Urlaub und noch nicht eine Minute Zeit gefunden, etwas zu bloggen … und ein Ende des vollen Terminkalenders ist noch nicht in Sicht – Montag war aber Zeit für eine Tupperparty bei mir.
Tupperparty? Nicht nur das. Die Beraterinnen werden ja stetig motiviert neue Kolleginnen zu rekrutieren. Nach dem Buch sicher nicht das, was ich unbedingt machen wollte, aber ich ließ mich mal zu solgender Denksportaufgabe hinreißen:
Der Umsatz der Tupperparty br mir lag bei 600 Euro. Eine Beratein bekommt davon 24 Prozent Provision. Wenn man als Beraterin anfängt muss man mindestens 800 Euro umsetzen, bevor man wieder aufhören kann/darf. So lange arbeitet man auch die Tasche mit der Grundausstattung ab, die einen Wert von 200 Euro hat. In der Zeit bekommt man lediglich 12 Prozent Provision.
Soweit die Voraussetzungen. Wenn ich also die Tupperparty bei mir einfach so über mich ergehen lasse habe ich ein paar tolle Geschenke bekommen (darunter ein Tampfgarer im Wert von 101 Euro) und das wars dann. Wen ich sage: “Ja, ich bin wieder Beraterin” (für mindestens 800 Euro!), dann habe ich bereits 75% dieses Umsatzes “erwirtschaftet”. Zusätzlich habe ich schon 72 Euro Provision verdient. Es stehen noch 200 Euro Umsatz aus (incl. weiterer 24 Euro Provision), um an die Tasche im Wert von ebenfalls 200 Euro zu kommen.
Macht unter dem Strich (wenn ich demnächst bei Bekannten noch Kunststoff für knapp 200 Euro unters Volk bringe) 96 Euro Provision, 200 Euro Tupperware aus der “Starter-Tasche”, 101 Euro Dampfgarer, 45 Euro “Basis-Geschenk” von der Party bei mir und diverse Kleinigkeiten. Das sind also über 442 Euro!
Nett, oder? …