Ein paar Tropfen ergeben schnell über 10.000 Liter

Gut, dass ich so ein Statistik-Fanatiker bin. Lese ich doch jeden Monat alle möglichen Zählerstände ab und gebe alles in verschiedene Tabellen und Datenbanken ein. Da habe ich nicht schlecht geguckt, als ich im Januar plötzlich über 10.000 Liter mehr Wasser verbraucht hatte, als in den vergangenen Monaten. Und das, obwohl ich wegen einiger Dienstreisen sogar seltener zu Hause war.

Alle wasserverbrauchenden Geräte waren ausgeschaltet und dennoch drehte sich die Uhr immer weiter. Alle 2-3 Minuten ging etwa ein Liter ungenutztes Trinkwasser in den Kanal. Mehrmals ging ich durch das Haus, bis ich einen verdächtigen Verbraucher gefunden hatte. Es war eine der Toiletten, die eigentlich nur ein wenig tropfte. Ich ging zwar nicht davon aus, dass hier die über 10 Kubikmeter verbraucht wurden, aber ich sperrte das entsprechende Ventil einfach mal zu – siehe da. Die Wasseruhr stand still.

Es ist schon unglaublich, was so ein paar Tropfen ausmachen können – und auch was sie kosten!

Jetzt wird es noch ein wenig fummelig – aber vermutlich nicht für mich. Das Problem ist nämlich noch, dass der Spülkasten in der Wand eingelassen ist und man sehr kleine Hände braucht, ob die Ersatzteile da auszutauschen. Schauen wir mal, ob mir dazu selbst etwas einfällt, oder ob ich jemanden frage, der sich damit auskennt.

Wasseruhr-Reset

Es sollte mein Wellness-Tag werden, aber nicht nur das Wetter war alles andere als toll, sondern auch die Wasseruhr im Keller wurde an dem Tag getauscht. Trotzdem habe ich versucht den Tag dann noch etwas zu genießen, weil der Rest der eigentlich freien Woche nun doch anstrengender als geplant werden wird.

Als ich eben im Keller das neue Ührchen bewundern wollte, war ich eigentlich begeistert, dass überall Nullen stehen, aber durch das leicht verrutschte Display hielt sich meine monkische Freude doch leicht in Grenzen …